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Foto: Ewald Neffe

Foto: Franz Kovacs

Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Presseaussendungen

Gemeinsame Aktion für kleine Tiere mit großer Bedeutung 26.11.2020

Insekten waren heuer das Schwerpunktthema an Naturpark-Schulen und -Kindergärten

Jedes Jahr findet im Mai der österreichweite Aktionstag der Naturpark-Schulen und -Kindergärten statt, bei dem die biologische Vielfalt im Mittelpunkt vieler Aktionen steht. Heuer waren zahlreiche Projekte zu Insekten geplant, als die konzertierte Aktion aufgrund der Corona-Situation ausfallen musste. Dennoch initiierten rund 40 Naturpark-Schulen und -Kindergärten im Laufe des Jahres Aktivitäten, die sich unter dem Motto „Landschaften voller Lebenskünstler“ mit Insekten auseinandersetzten. Diese wurden soeben auf der Projekt-Website der „Aktion Biodiversität“ veröffentlicht und dienen als Anregungen für Schulen und Kindergärten zum Thema Insekten.

Nicht allseits beliebt und zum Teil gefürchtet, ist gleichwohl unbestritten, dass Insekten für den Naturhaushalt und damit auch für uns Menschen unverzichtbar sind. Um Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, welche Bedeutung Insekten zukommt, haben Naturpark-Schulen und -Kindergärten besondere Ideen sowohl für den Präsenz-Unterricht als auch für das Distance Learning entwickelt: Zum Beispiel wurden Familien losgeschickt, um bei ihrer „Naturpark-Challenge“ Insekten auf Fotos und Videos festzuhalten, es wurden Steckbriefe und Plakate gestaltet, Insektenhotels gezimmert und Insektenweiden gepflanzt. Ameisen, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln aber auch Käfer und Wanzen standen dabei im Zentrum und viele Kinder erkannten: „Insekten brauchen eine gesunde und abwechslungsreiche Umgebung zum Überleben!“

Insekten sind die erfolgreichste Tiergruppe des Planeten, es gibt sie seit 480 Millionen Jahren. Sie sind wahre Lebenskünstler und haben erstaunliche Tricks auf Lager: Manche können hunderte Kilometer weit fliegen, ihr Leben lang tauchen, Staaten mit 50.000 Tieren bilden, das 1.000-fache ihres Körpergewichts tragen oder sind Meister im Täuschen und Tarnen. Vor allem aber sind sie enorm wichtig für das Funktionieren unserer Ökosysteme.

Die fast 200 Naturpark-Schulen und -Kindergärten sind vom Verband der Naturparke Österreichs zertifizierte Einrichtungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Naturparken und Gemeinden besondere Angebote entwickeln, um Kindern und Jugendlichen an die Natur heranzuführen und so eine tiefere Verbundenheit mit ihrer Region zu fördern. Ein zentrales Ziel ist dabei stets auch, den Stellenwert der biologischen Vielfalt begreifbar zu machen.

 

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Gemeinsame Aktion für kleine Tiere mit großer Bedeutung (PDF-Download: 0,2 MB)

An Projekttagen wurden Insekten beim „Unterrichten an der frischen Luft“ genau unter die Lupe genommen. Foto: Naturpark Weißensee (Zum Download auf Foto klicken, Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)
Schlechtes Wetter ist kein Hindernis, wenn Naturpark-SchülerInnen sich auf den Weg machen, um Insekten aufzuspüren. Foto: Marcus Zuba (Zum Download auf Foto klicken, Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)

Unser Forschungsfonds geht in die nächste Runde 25.11.2020

Studenten haben auch heuer wieder die Möglichkeit sich mit ihren Abschlussarbeiten zu naturschutzrelevanten Themen für den Forschungsfonds der Österreichischen Bundesforste und Naturparke zu bewerben

Die großflächige Überschneidung von Naturpark- und Bundesforst-Gebieten verbindet die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf) und den Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) schon seit 1999. Aus dieser langjährigen und erfolgreichen Kooperation kam der Forschungsfonds hervor, mit dem die ÖBf und der VNÖ gemeinsam Diplom- und Masterstudenten unterstützen, die in den Bereichen Naturraummanagement, Biodiversität und Weiterentwicklung der Naturpark-Idee forschen. Dieser Fonds ist mit einer Fördersumme von insgesamt 4.500,- Euro dotiert.

Der nächste Stichtag für Einreichungen rückt immer näher, denn Bewerbungsende ist am 30. November.

Eingereichte Arbeiten werden danach in einem Evaluierungsverfahren von einer fachkundigen Jury hinsichtlich ihrer Relevanz für die Kooperationspartner, Schlüssigkeit, Wahl der Methodik und des praktischen Nutzens bewertet. Die potentielle Fördersumme pro Arbeit liegt zwischen 500,- und 1.000,- Euro.

Nina Zitz MSc, Projektkoordinatorin für den Forschungsfonds, spricht neben dem finanziellen Anreiz für Studierende noch von vielen anderen Vorteilen: „Die geförderten Diplom- und Masterarbeiten finden nicht nur innerhalb des ÖBf- und Naturparke-Netzwerks Verwendung, sondern sind durch die Veröffentlichung auf den Websites der Kooperationspartner auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So können Interessierte von den Ergebnissen profitieren und diese vielleicht sogar in der Praxis nutzen.“ Zusätzlich erwartet die Studierenden eine unkomplizierte Zusammenarbeit und gute Kontakte.

Interessierte Studenten sind ab jetzt aufgerufen, ihre Forschungsvorhaben mit hoher Relevanz für den Naturschutz bis zum 30. November einzureichen! 

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Unser Forschungsfonds geht in die nächste Runde (PDF-Download: 0,3 MB)

Naturpark Jauerling-Wachau, Foto: Ewald Neffe
(zum Download auf Foto klicken, Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)
Naturpark Tiroler Lech, Foto: Ewald Neffe
(zum Download auf Foto klicken, Abdruck mit Quellenangabe honorarfrei)

Geehrt! Naturpark Karwendel erhält Auszeichnung 23.10.2020

Heute war es endlich soweit. Nach zahlreichen coronabedingten Verschiebungen erhielt der Naturpark Karwendel aus den Händen des neuen VNÖ-Präsidenten Hans Thauerböck die Urkunde zum „Naturpark des Jahres 2020“. „Diese Urkunde lässt uns nochmals positiv auf dieses herausfordernde Jahr zurückblicken“, erklärt Bgm. Josef Hausberger, Obmann des Naturparks.

Naturpark des Jahres 2020
Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jedes Jahr mithilfe einer unabhängigen Fachjury einen von derzeit 47 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. „Der Naturpark Karwendel hat sich klar gegenüber seinen Mitbewerbern durchgesetzt. Das Engagement für die Naturpark-Arbeit, das ausgeklügelte Bildungsprogramm sowie die Mobilisierung von Freiwilligen sind nur einige Punkte, die zeigen, wie sehr der Naturpark die Auszeichnung verdient hat“, erläutert Thauerböck die Entscheidung der Jury.

2020: Naturschutzarbeit und Besucherlenkung im Fokus
Die Absage von mehr als 80 Veranstaltungen und unzähligen anderen Aktivitäten war die schwierige Seite des Corona-Jahres 2020. „Wesentliche Fortschritte im Naturschutz, beispielsweise bei den Karwendel-Mooren, den alpinen Wildflüssen und im Artenschutz, das große Interesse an unserem Junior-Rangerprogramm im Sommer, sowie einige neue Aktivitäten in der notwendigen Besucherlenkung gehören zu den sehr positiven Aspekten dieses Sommers“, zieht Geschäftsführer Hermann Sonntag eine erste Bilanz über die abgelaufene Saison.

„Das ist eine wunderbare Auszeichnung für den größten Naturpark Tirols, über die ich mich in einem so schwierigen Jahr, besonders freue. Das engagierte Team hat den Naturpark zu einem Role-Model für ganz Österreich gemacht. Die Natur schützen, die Menschen dafür zu begeistern und zwischen den verschiedenen Interessensgruppen zu vermitteln sind oft nicht leichte, aber wichtige Aufgaben des Naturparks, um diesen sensiblen Lebensraum zu erhalten“, sagt Naturschutzlandesrätin LHStv.in Ingrid Felipe und ergänzt, „dass wir im vergangenen Sommer gesehen haben, wie wichtig die Naturparke besonders bei der BesucherInnenlenkung sind. Dazu werden dem Naturpark Karwendel im kommenden Jahr 100.000 € zusätzlich von Seiten des Landes zur Verfügung gestellt.“

Ein großes Dankeschön an die Projektpartner
Um große Projekte überhaupt angehen zu können, ist eine entsprechende Basisfinanzierung notwendig, die durch die Beiträge der Karwendelgemeinden, Tourismusverbände und v.a. durch das Land Tirol ermöglicht wird. Der Naturpark Karwendel bedankt sich auf diesem Weg bei den mehr als 90(!) Projekt-Partnern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

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Geehrt! Naturpark Karwendel erhält Auszeichnung (PDF-Download: 0,4 MB)

Teamarbeit wird im Naturpark Karwendel groß geschrieben; Foto: K. Albrecht (zum Download auf Foto klicken)
Der Naturpark Karwendel beherbergt zahlreiche geschütze Tiere, so auch den Alpenbock; Foto: Herfried Marek (zum Download auf Foto klicken)
v.l.n.r. Hermann Sonntag (GF Naturpark Karwendel), LHStv.in Ingrid Felipe, Josef Hausberger (Obmann), Hans Thauerböck (VNÖ); Foto: Lisa Moser (zum Download auf Foto klicken)
 

Das Rezeptbuch für Unterricht im Freien

Das Buch „Draußen unterrichten“ bietet einfache Anleitungen
für lehrplanbasierten Unterricht in der Natur

Unterricht im Freien gibt es nicht erst, seit er als Corona-Maßnahme empfohlen wurde. Diese Form des Unterrichtens wird bereits seit mehreren Jahren an einigen Schulen erprobt, praktiziert und weiterentwickelt – in Österreich vielfach an Naturpark-Schulen. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass der Aufenthalt in der Natur das Immunsystem stärkt und bei der Stressbewältigung hilft, also positive Effekte auf die Gesundheit hat. Und auch: dass draußen unterrichten die Lernmotivation sowie die Verankerung des Erlernten fördert, vor allem aber die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler erhöht. Unterricht im Freien ist derzeit also in mehrfacher Hinsicht sinnvoll.

Draußen unterrichten von Deutsch bis Mathematik

Wie dies gelingen kann ist im kürzlich erschienenen Buch „Draußen unterrichten“ nachzulesen. Darin finden sich Ideen und Anleitungen für 300 Unterrichtseinheiten im Freien und zwar für alle Fächer von der 1. bis 8. Schulstufe. Das Besondere ist, dass der Unterricht, ob in Deutsch oder Mathematik, draußen stattfindet und zwar lehrplanadäquat. Federführend wurden die Inhalte des Buches von der Schweizer Stiftung SILVIVA entwickelt und von einem Autorenteam zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Burgenland für den österreichischen Lehrplan adaptiert.

Politik unterstützt Naturpark-Schulen mit dem Buch „Draußen unterrichten“

Politikerinnen und Politiker haben die Win-win-Situation erkannt und unterstützen diese Entwicklung: Die Naturpark-Schulen in Österreich werden mit dem Buch „Draußen unterrichten“ ausgestattet und erhalten dadurch Hilfestellung, den „Stoff“ aller Fächer in und mit der Natur zu vermitteln.

Naturpark-Schulen unternehmen seit jeher Lehrausgänge in die Natur, für sie ist das Buch eine zusätzliche Bereicherung, damit ihre Schülerinnen und Schüler den Naturpark jetzt noch ausführlicher und lehrplankonform in allen Unterrichtsgegenständen entdecken können. Die Unterrichtsideen bieten Hilfestellung, die Natur nicht bloß als räumliche Umgebung, sondern als Lernraum zu nutzen, der es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, Theorie und unmittelbare Lernerfahrung miteinander zu verbinden; zum Beispiel, wenn sie in Mathematik mit Stock, Maßband und dem 2. Strahlensatz lernen, die Höhe eines Baumes zu berechnen. Das dabei erworbene Wissen bildet sich aus dem buchstäblichen Begreifen der Zusammenhänge. Für die Lehrerinnen und Lehrer wiederum kann die Natur nicht nur Beiwerk, sondern wichtige Partnerin für die Gestaltung ihres Unterrichts sein.

Kostenfreie Beispiele aus dem Buch finden sich hier. Das Buch „Draußen unterrichten“ kann im örtlichen und Online-Buchhandel oder direkt beim hep-Verlag bestellt werden.

Das Rezeptbuch für Unterricht im Freien (PDF Download: 0,2 MB)

Das Buch „Draußen unterrichten“ bietet Lehrerinnen und Lehrern Hilfestellung, alle Fächer der 1. bis 8. Schulstufe lehrplankonform im Freien zu unterrichten.
Foto: hep-Verlag
Deutsch, Englisch und auch andere Sprachen können problemlos in der Natur unterrichtet werden, denn draußen finden sich zahlreiche Impulse für den Sprachenunterricht.
Foto: Fred Lindmoser

Naturparke blicken gemeinsam optimistisch in die Zukunft! 25.09.2020

25. September 2020, Umbrüggler Alm. Auf Einladung des Naturparks Karwendel blicken der Verband der Naturparke Österreichs und die fünf Tiroler Naturparke gemeinsam nicht nur zurück auf die vergangenen 25 Jahre, sondern wagen auch einen Blick in die Zukunft.

Dabei stehen vor allem Projekte wie das Wandern mit Öffentlicher Anreise und das Interregprojekt KlimaAlps im Mittelpunkt. Beide Projekte tragen ganz konkret zu einem klimafreundlichen Handeln bei. Während die sogenannten Wöffis bereits seit 2016 bestehen, sich etabliert haben und nun weiter ausgebaut werden sollen, ist KlimaAlps erst im Entstehen. Darüber hinaus präzisiert Naturschutzlandesrätin LHStv.in Ingrid Felipe die konkrete Unterstützung, welche im Rahmen der Konjunkturoffensive des Landes Tirol beschlossen wurde. „Mit dem Naturschutzschwerpunkt unterstützen wir auch die Tiroler Naturparke mit zusätzlichen 1,8 Millionen Euro für das kommende Jahr. Neben der Umsetzung von Managementplänen und Forschungsprojekten, liegen die Schwerpunkte in der BesucherInnenlenkung und der Artenvielfalt“, und verweist zudem auf die wichtigen Aufgaben, „die Naturparke haben in den vergangenen 25 Jahren viel zum Naturschutz und Umweltbewusstsein beigetragen. Mit dem gehäuften Know-How sind sie auch in der Zukunft wichtige Einrichtungen um Naturjuwele, einerseits zu schützen und zu erhalten und andererseits zugänglich und erlebbar zu machen.“

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Österreich und macht Station in Naturparken in acht Bundesländern. Dort tauscht sie sich, gemeinsam mit den jeweils zuständigen politischen VertreterInnen, zu wesentlichen Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich aus, wobei Natur- und Klimaschutz im Fokus stehen. Der Naturpark Karwendel ist das sechste Etappenziel dieser klimafreundlichen Reise und einer von fünf Naturparken in Tirol.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es 47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahme für Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung zu setzen.“

Die Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs hatte ihren Start beim diesjährigen Naturpark-Gipfel im Naturpark Südsteiermark und soll – in Begleitung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – im Naturpark Rosalia-Kogelberg im Burgenland enden.

Naturparke ziehen beim Klimaschutz an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang.
In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür werden sowohl eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet werden wird.

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Naturparke blicken gemeinsam optimistisch in die Zukunft! (PDF-Download: 1 MB)

Mit dem Wöffi in den Naturpark Karwendel. Foto: DAV_Hipp_medium (zum Download auf Foto klicken)
Bergsteigerbus. Foto: DAV_Hipp_medium (zum Download auf Foto klicken)
v.l.n.r.: Naturschutzlandesrätin LHStv. Ingrid Felipe, Otto Leiner (Amt der Tiroler Landesregierung), Franz Handler (VNÖ), Hermann Sonntag (Naturpark Karwendel). Foto: VNÖ (zum Download auf Foto klicken)
 

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

BesucherInnenlenkung im Klimawandel 24.09.2020

Der Naturpark Nagelfluhkette als Entwicklungswerkstatt für Vorarlberg und Bayern

Der länderübergreifende Naturpark Nagelfluhkette ist jüngstes Mitglied im Verband der Naturparke Österreichs. Seit diesem Jahr ist das Gebiet im Vorarlberger Bregenzerwald und im Bayerischen Allgäu nun auch offiziell Teil der österreichischen Naturpark-Familie. Dort wurde das Schutzgebiet – auch aufgrund seiner bisherigen umfangreichen Aufbauarbeit – mit offenen Armen aufgenommen.

Die Geschäftsstelle im Gemeindeamt in Hittisau ist mit drei NaturparkmitarbeiterInnen besetzt. Die Leitung wird im Vorderwald durch zwei RangerInnen unterstützt. Das Vorderwald-Team wird durch die MitarbeiterInnen, die im Allgäuer Teil des Naturparks angesiedelt sind, ergänzt.

Arbeitsschwerpunkte sind die Bereiche BesucherInnenlenkung und Bildung, die in der Praxis querschnitts-orientiert umgesetzt werden.

Die Lenkung der BesucherInnenströme stellt eine zunehmende Herausforderung dar. Trendsportarten, wie das E-Mountainbiken oder eine stetige Zunahme an Skitouren- und SchneeschuhgängerInnen führen zu immer mehr Naturschutzkonflikten, aber auch zu Problemen mit GrundeigentümerInnenn und LandbewirtschafterInnen. Gerade die zunehmende Schneearmut im Zuge des Klimawandels führt zu immer stärkeren Konzentrationen der SportlerInnen und Erholungssuchenden in schneesicheren Gebieten. Andererseits verlängert sich die Saison für Sommersportarten, wie das Wandern oder Radfahren, was zu bisher nicht gekannten Konflikten führt. Die RangerInnen setzen deshalb schon seit geraumer Zeit, die grenzüberschreitende BesucherInnenlenkungsinitiative „Dein Freiraum. Mein Lebensraum“, in enger Verknüpfung mit „RespekTiere deine Grenzen“ um. Kern dabei ist, die SportlerInnen und Erholungssuchenden aufzuklären. Dies erfolgt in zunehmendem Maße auch als „Digital-RangerIn“, im World Wide Web. Dabei werden laufend Tourenportale und soziale Medien nach für die Natur „unverträglichen“ Tourentipps durchforstet.

Die Besucherlenkung ist ein zudem wichtiger Bestandteil der Bildungsaktivitäten in der Nagelfluhkette. Im Vorarlberger Teil sind inzwischen vier Volkschulen Naturpark-Partnerschulen geworden. Das bedeutet, dass die 1. bis 4. Klassen ihren Sachkundeunterricht gemeinsam mit dem Naturpark gestalten und dieser zu großen Teilen draußen, in Begleitung eines Rangers/einer Rangerin oder einer externen Fachkraft, stattfindet. Jedes Jahr finden zudem Junior Ranger Sommercamps statt, bei denen bis zu 80 „NachwuchsrangerInnen“ ausgebildet werden. Den Kindern wird dabei ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur- und Kulturlandschaft vermittelt, egal, ob als Freizeitsportler/Freizeitsportlerin oder als BewirtschafterIn. Im Corona-Jahr 2020 musste einiges geändert werden. Kurzerhand wurden die gemeinsamen Schulaktionen ins Internet verlagert und die „Digitale Naturparkschule“ aufgebaut. Hierbei haben die RangerInnen zahlreiche Kurzvideos gedreht und ins Netz gestellt, was dankbar aufgenommen wurde.
Hier sei auch die soeben veröffentlichte österreichische Ausgabe des Buchs „Draußen unterrichten“ (Herausgeber: Stiftung SILVIVA) erwähnt, die erstmals Anleitungen für lehrplanbasierten Unterricht im Freien zu allen Fachbereichen für die 1. bis 8. Schulstufe bietet.

„Der Naturpark Nagelfluhkette ist für uns eine wichtige Entwicklungswerkstatt, um neue Wege bei der BesucherInnenlenkung oder in der Umweltbildung zu erproben. Dabei profitieren wir auch vom länderübergreifenden Erfahrungsaustausch“, führt Landesrat Johannes Rauch aus. „Die grenzüberschreitende Gebietsausdehnung, die enge Zusammenarbeit der Bürgermeister im Naturpark-Gebiet, die professionelle Arbeit des Naturpark-Teams und der engagierte Einsatz vieler Einzelpersonen und Gruppen machen den Naturpark Nagelfluhkette – neben der Schönheit der Natur – zu einem besonderen Erlebnis.“

Weitere erfolgreiche Projekte, die der Naturpark initiiert oder begleitet hat, sind die Gründung einer Naturpark-Metzgerei, die Erarbeitung eines Moorentwicklungskonzepts für die grenzüberschreiten-den Häderichmoore, die Schaffung von Blühflächen und von Strukturelementen in der Kulturlandschaft und der Aufbau der Naturerlebnis-Dachmarke „Bewegende Natur. Geschützte Lebensvielfalt“.

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Österreich und macht Station in Naturparken in acht Bundesländern. Dort tauscht sie sich, gemeinsam mit den jeweils zuständigen politischen VertreterInnen, zu wesentlichen Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich aus, wobei Natur- und Klimaschutz im Fokus stehen. Der Naturpark Nagelfluhkette ist das fünfte Etappenziel dieser klimafreundlichen Reise.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es 47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahme für Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung zu setzen.“

Die Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs hatte ihren Start beim diesjährigen Naturpark-Gipfel im Naturpark Südsteiermark und soll – in Begleitung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – im Naturpark Rosalia-Kogelberg im Burgenland enden.

Naturparke ziehen beim Klimawandel an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang. 
In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür werden sowohl eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet werden wird.

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BesucherInnenlenkung im Klimawandel (PDF-Download: 0,2 MB)

Naturpark-Ranger im Naturpark Nagelfluhkette. Foto: Naturpark Nagelfluhkette (zum Download auf Foto klicken)
v.l.n.r.: Gerhard Beer (Obmann Naturpark Nagelfluhkette), Franz Handler (VNÖ), Carola Bauer (Naturpark Nagelfluhkette), Herbert Erhart (Länderverantwortlicher Vorarlberg im VNÖ) Foto: Naturpark Nagelfluhkette (zum Download auf Foto klicken)

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Naturpark-Delegation zu Gast in Villach 23.09.2020

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation mit öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Österreich und macht Station in Kärnten

Der Naturpark Dobratsch, der neben dem Naturpark Weißensee einer von zwei Naturparken in Kärnten ist, war das vierte Etappenziel dieser klimafreundlichen Reise. Naturparkreferentin LRin Sara Schaar begrüßte die Delegation bestehend aus Franz Grabenhofer (Vizepräsident VNÖ) und Franz Handler (Geschäftsführer VNÖ) heute, Mittwoch, in Villach, um sich gemeinsam mit Irene Hochstetter-Lackner (1. Vizebürgermeisterin Villach), Reinhard Antolitsch (Vizebürgermeister Arnoldstein) und Franz Schier (Vizebürgermeister Weißensee), zu wesentlichen Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich auszutauschen.

Barrierefreies Naturerlebnis ermöglichen und umweltfreundliche Anreise fördern
„Mir ist es ein großes Anliegen, die einzigartige Schönheit und Biodiversität unserer Kärntner Naturparke auch für kommende Generationen zu erhalten und die Angebote im Sinne der Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. Um das Naturerlebnis allen Menschen zugänglich zu machen, soll im Naturpark Dobratsch bis nächsten Sommer ein barrierefreier Geolehrpfad fertig gestellt werden, im Naturpark Weißensee entsteht der erste barrierefreie „slow trail“ Kärnten – rund um das Westufer“, bekräftigt Naturparkreferentin LRin Sara Schaar.

In beiden Kärntner Naturparken Dobratsch und Weißensee wird unter anderem auch auf die umweltfreundliche Anreise und die Verkehrsberuhigung Wert gelegt. Das Angebot reicht vom „Bahnhofsshuttle“ über die Naturpark Busse bis hin zu Radverleihstationen. Mit diesen Angeboten wird auch ein aktiver Beitrag zu CO2-Reduktion und somit zum Klimaschutz geleistet. Ein weiterer Schwerpunkt, der gerade in Umsetzung ist, sind spezielle Angebote für ALLE Menschen, um ein barrierefreies Naturerlebnis zu bieten. Dabei bieten die speziell geschulten Naturpark Ranger Programme wie „Das Smaragdauge der Alpen“ oder „Die Kraft der Bäume“ an – Wanderungen mit allen Sinnen, die auch einen Beitrag zur Inklusion leisten sollen.

Die Stadt Villach setzt im Naturpark Dobratsch auf ein naturverträgliches und soziales Naturerlebnis wie Irene Hochstetter-Lackner, 1.Vizebürgermeisterin Villach, betont. „Mit den vielfältigen Maßnahmen von der Schneeräumung bis zur Präparierung des Gipfelwanderweges ermöglicht die Stadt Villach den Winter im Naturpark Dobratsch und schafft damit ein Vorzeigeprojekt im Sinne des Klimawandels. Der Pilotversuch eines gratis Naturpark Bus in den Semesterferien wurde sehr gut angenommen und ist die Basis für die weiteren Arbeiten an einer Verkehrslösung. Auf Initiative der Stadt und der Villacher Alpenstraße wurden im heurigen Sommer Familienparkplätze am Dobratsch geschaffen“, so Hochstetter-Lackner weiter.

„Für die Marktgemeinde Arnoldstein ist der Naturpark Dobratsch nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch wertvoller Naturraum der geschützt und erhalten werden soll“, wie Vizebürgermeister Reinhard Antolitsch bekräftigt. „Derzeit wird mit dem Naturpark Dobratsch ein Besucherlenksystem mit Bewusstseinsbildungsmaßnahmen umgesetzt. Damit soll der wertvolle Naturraum des Europaschutzgebietes Schütt von Müllablagerungen und illegalen Campieren geschützt werden. Weitere Schwerpunkte sind Initiativen gegen invasive Neophyten und ein Bienenlehrpfad der mit der Naturpark Schule Dobratsch – VS Arnoldstein umgesetzt wurde. Zusätzlich wünschen wir uns für unsere Gemeinde eine Erweiterung des Naturpark Dobratsch Richtung Süden“, so Antolitsch weiter.

Für Franz Schier, Vizebürgermeister der Gemeinde Weißensee ist das Verkehrskonzept des Naturpark Weißensee mit Naturpark Bus, Bahnhof Shuttle und Mountainbike Schwerpunkt ein voller Erfolg. „Diesen Sommer verzeichnete der Naturpark noch mehr Tagesgäste als sonst, die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der Verkehrsberuhigung mit einem Willkommensparkplatz in Praditz und zusätzlichen Angeboten ist gegeben und wird uns die nächsten Jahre beschäftigen“, so Schier.

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Die Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs hatte ihren Start beim diesjährigen Naturpark-Gipfel im Naturpark Südsteiermark und soll – in Begleitung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – im Naturpark Rosalia-Kogelberg im Burgenland enden.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es 47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahme für Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung zu setzen.“

Naturparke ziehen beim Klimawandel an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang. 
In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür werden sowohl eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet werden wird.

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Naturpark-Delegation zu Gast in Villach (PDF-Download: 0,2 MB)

Naturpark Dobratsch. Foto: Ewald Neffe (zum Download auf Foto klicken)
Tscheltschnigkogel bei Villach. Foto: Kohlmeier (zum Download auf Foto klicken)
v.l.n.r.: Franz Schier (Vizebürgermeister Weißensee), Reinhard Anrolitsch (Vizebürgermeister Arnoldstein), Irene Hochstetter-Lackner (1. Vizebürgermeisterin Villach), Franz Handler (VNÖ), LR Sara Schaar (Land Kärnten), Robert Heuberger (Naturparke Kärnten). Foto: Petra Plimon (zum Download auf Foto klicken)
Landesrätin Sara Schaar und Franz Handler präsentieren das Buch "Draußen unterrichten" mit praktischen Beispielen für Unterricht im Freien. Foto: Petra Plimon (zum Download auf Foto klicken)

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Almen und Forschung im Naturpark Riedingtal 22.09.2020

Am 22. September trafen VertreterInnen der Österreichischen Naturparke Frau Landesrätin Maria Hutter im Naturpark Riedingtal, um sich über die aktuelle Situation in den Salzburger Naturparken und speziell über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Naturparke auszutauschen. Das Treffen fand im Zuge einer Reise durch die Österreichischen Naturparke mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt, durch die auf die Rolle der Naturparke für den Klimaschutz aufmerksam gemacht werden soll.

Der Naturpark Riedingtal in der Gemeinde Zederhaus in der Biosphärenregion Salzburger Lungau liegt am Südrand der Niederen Tauern, ein landschaftliches Juwel mit wilden Karen, glasklaren Bergseen und hohen Gipfeln, aber auch sanften Tälern und lieblich bewirtschafteten Almen. Wesentliches Element des charakteristischen Landschaftsbildes im Riedingtal sind die Almen – aufgefädelt wie auf einer Perlenkette, welche direkt am Almenwanderweg liegen. Bereits über Jahrhunderte und nach wie vor ist die landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes von zentraler Bedeutung. So hat bei der Bildungssäule des Naturparks auch das Thema „Almen und Forschung“ einen gewichtigen Stellenwert eingenommen und wurde stets weiterentwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation mit der Universität Salzburg, wurde der Weg für eine Erforschung der Almwirtschaft im Naturpark Riedingtal, und ihrer Bedeutung für die Region, bereits vor 10 Jahren eingeläutet und maßgeblich gefestigt (z. B. Almforschungsstützpunkt Seppalm, Klimamessstationen im Naturpark wurden aufgebaut, Projekt „Gastrosophisches Zederhaus“). Mit dem Naturpark Thüringerwald aus Deutschland gibt es eine transnationale Kooperation und in einem gemeinsamen Klimaschutzprojekt agieren beide Naturparke miteinander und profitieren auch vom jeweiligen Wissen des anderen.

Mit Unterstützung des Landes Salzburg, und in enger Abstimmung mit der Naturschutzabteilung Salzburg konnten im Naturpark Riedingtal wichtige Maßnahmen und Projekte umgesetzt werden. Hohe Priorität hat dabei der Erhalt ökologisch wertvoller Almen und die Umsetzung von biodiversitätsrelevanten Maßnahmen (z. B. Wiederbeweidung brachliegender Almflächen, Wildbestäuberkurse).

„Es benötigt hohe Anstrengung und viel Wissen, um Almflächen richtig zu pflegen und zu erhalten. Die Almweiden sollen sowohl Nutztieren ausreichend Futter liefern aber auch Wildtieren, Insekten und vor allem einer Vielzahl von Pflanzen einen naturschutzfachlich hochwertigen Lebensraum bieten. Wie anstrengend diese Arbeit ist, dass kenne ich von unseren eigenen Almflächen“, so Landesrätin Maria Hutter. Die wissenschaftliche Begleitung und vor allem das Weitervermitteln des ökologischen Wissens von Almbiodiversität und Klimaforschung ist etwas ganz Besonderes und zeichnet diesen Naturpark aus.

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Österreich und macht Station in Naturparken in acht Bundesländern. Dort tauscht sie sich, gemeinsam mit den jeweils zuständigen politischen VertreterInnen, zu wesentlichen Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich aus, wobei Natur- und Klimaschutz im Fokus stehen. Der Naturpark Riedingtal ist das dritte Etappenziel dieser klimafreundlichen Reise und einer von drei Naturparken in Salzburg.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es 47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahme für Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung zu setzen.“

Die Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs hatte ihren Start beim diesjährigen Naturpark-Gipfel im Naturpark Südsteiermark und soll – in Begleitung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – im Naturpark Rosalia-Kogelberg im Burgenland enden.

Naturparke ziehen beim Klimawandel an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang.  
In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür werden sowohl eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet werden wird.

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Almen und Forschung (PDF-Download: 0,2 MB)

Der Naturpark Riedingtal ist eine weitere Station auf der Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs. Foto: Naturpark Riedingtal (zum Download auf Foto klicken)
Almen und Forschung sind zwei der Kernthemen des Naturparks Riedingtal. Foto: Naturpark Riedingtal (zum Download auf Foto klicken)
Musikalische Begrüßung durch die Kinder der Naturpark-Schule, Foto: VNÖ (zum Download auf Foto klicken)
v.l.n.r: David Schuhwerk (Naturpark Weißbach), Thomas Kößler (Obmann Naturpark Riedingtal), Franz Handler (VNÖ), LR Maria Hutter (Salzburger Landesregierung), Andreas Thomasser (Naturschutzreferent Land Salzburg), Wolfgang Mair (Ehrenpräsident VNÖ), Foto: VNÖ (zum Download auf Foto klicken)

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Partnerbetriebe und Naturvermittlung – zwei wichtige Standbeine der Oö. Naturparke 21.09.2020

Am 21. September trafen sich Vertreter der Österreichischen Naturparke mit Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner im Naturpark Obst-Hügel-Land. Bei einer Vormittagsjause in der Jausenstation Beißl wurde über Naturpark-Partnerbetriebe und die Bedeutung von Naturvermittlung besonders in diesem herausfordernden Jahr diskutiert.

Der Natur ihren Raum zu geben, um unsere Kulturlandschaften zu erhalten, ist das Credo unserer Zeit. Diesem Leitgedanken haben sich insbesondere die österreichischen Naturparke verschrieben. Die Erhaltung des gesamtlandschaftlichen Erscheinungsbildes zum Schutze der regionalen landschaftlichen Schönheit und Eigenart ist dabei nur eine der vielfältigen Aufgaben, die durch unsere Naturparke verwirklicht werden. Jeder Naturpark weist dabei seine eigenen Spezifika auf. In Oberösterreich sticht dabei der im Alpenvorland gelegene Naturpark Obst-Hügel-Land in den Gemeinden Scharten und St. Marienkirchen an der Polsenz heraus, welcher, wie sein Name bereits vermuten lässt, einen dichten Bestand an Obstbaumbeständen aufweist. Die daraus resultierenden Streuobstwiesen bieten durch ihre Kombination von Bäumen und Wiesen einen ausgezeichneten Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten. Diese ökologische Nische bietet dabei vielen bedrohten Arten, vor allem Insekten und Vögeln, jenen Lebensraum, der es ermöglicht, ihren Fortbestand zu sichern.

„Für mich als Naturschutzreferent des Landes Oberösterreich sind Naturparke ein essenzieller Bestandteil des naturschutzspezifischen Gesamtkonzeptes zur Erhaltung unserer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaften. Der Naturpark Obst-Hügel-Land ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. Wo sonst würden wir noch eine solche Ansammlung von Obstbaumwiesen, Obstzeilen und Obstalleen finden? Durch den Erhalt von Kulturlandschaften tragen Naturparke neben anderen Schutzgebieten maßgeblich zum Schutz der Artenvielfalt bei. Dabei ist jenen Naturpark-Partnern großer Dank auszusprechen, die durch ihre engagierten Leistungen in der Landschaftspflege den Erhalt dieser besonderen Naturlandschaften erst möglich machen,“ so Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner.

Oö. Naturpark-Partnerbetriebe
In den vergangenen Jahren wurde die Zusammenarbeit in den Naturparken Oberösterreichs vor allem im Bereich Natur-Tourismus verstärkt. Was mit der Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen in den Naturparken begann (z.B. Schartner Kirschen od. Weberbartl-Apfel im Naturpark Obst-Hügel-Land, Wald bzw. Zwetschken im Naturpark Attersee-Traunsee oder Magerwiesen mit Quendel im Naturpark Mühlviertel), wurde als Kooperationsprojekt mit Nächtigungs- und Gastronomiebetrieben, Direktvermarktern, Tourismusverbänden, Naturpark-Büros sowie dem Oö. Tourismus und der Abteilung Naturschutz (Land Oö.) weitergeführt. 2019 wurden insgesamt 35 Oö. Naturpark-Partnerbetriebe von Naturschutzlandesrat Haimbuchner und Tourismuslandesrat Achleitner ausgezeichnet. Diese Betriebe beteiligten sich an einem Entwicklungsprozess und vertieften die Zusammenarbeit mit dem Naturpark-Team. Naturpark-Bewohner, -Gäste und -Kunden werden bei diesen Partnerbetrieben die Naturpark-Anliegen besonders spüren: die Natur schützen durch nützen, den Naturpark erlebbar, begreifbar und genießbar machen!

Naturvermittlung in Oberösterreichs Naturparken
Naturerlebnis und Naturvermittlung sind zentrale Aufgaben eines Naturparks. Die Natur und die vielfältigen Zusammenhänge von Natur, Landwirtschaft und Kultur sollen erleb- und begreifbar sein. Dazu dienen u.a. Themenwege oder Informationszentren. Neben abwechslungsreichen Naturführungen („Naturschauspiel“ als wichtiger Partner!) werden auch Kurse, Workshops, Seminare und Ausstellungen organisiert. 2019 konnten insgesamt rund 7.000 TeilnehmerInnen bei verschiedensten Angeboten die Natur in den Oö. Naturparken nähergebracht werden. Davon sind etwa 75 % Kinder. Das (Corona-)Jahr 2020 stellt auch für die Naturparke bislang eine große Herausforderung dar. Neben der Absage von Großveranstaltungen (z.B. Kirschblütenwanderung oder Weberbartl-Apfel-Wanderung im Naturpark Obst-Hügel-Land, Naturpark-Roas im Naturpark Attersee-Traunsee) gingen auch die Zahlen bei den Naturvermittlungsangeboten im Zeitraum bis Ende August um fast 80 % zurück. Die Aussicht für den Herbst ist unsicher.

Ein besonders wichtiges Element im Bereich der Naturvermittlung ist die Zusammenarbeit mit lokalen Naturpark-Kindergärten (aktuell: 3 in Oö.) und Naturpark-Schulen (14 in Oö.). Weitere 4 Kindergärten/Schulen sind am Weg zu dieser Auszeichnung. Naturpark-Kindergärten und -Schulen räumen dem „Naturpark“ ein besonderes Augenmerk in deren pädagogischen Arbeit ein. Unterricht draußen (wie auch vom Bildungsministerium vorgeschlagen) könnte gerade in diesem Herbst ein Potential für die Naturparke darstellen.

Insgesamt sind rund 30 ausgebildete NaturvermittlerInnen in Oberösterreichs Naturparken aktiv. Sie wissen bestens über die Tier- und Pflanzenarten sowie ökologische Zusammenhänge in den Naturparken Bescheid und haben die pädagogischen Fähigkeiten, dies erlebbar zu machen.

Naturparke OberösterReich
NaturReich. KraftReich. GenussReich. ErholungsReich – so lautet das Motto der drei Oö. Naturparke (Mühlviertel, Obst-Hügel-Land, Attersee-Traunsee). Ein Naturpark ist eine vom Menschen gestaltete besondere Kulturlandschaft, die für eine naturnahe Erholung und für die Vermittlung von Wissen über Natur und Kultur geeignet ist. Naturparke erfüllen vier gleichrangige Funktionen: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung. Die Entwicklung der Oö. Naturparke war sehr positiv in den letzten Jahren, auch dank Unterstützung seitens der Abteilung Naturschutz und Finanzierung über EU- sowie Landesmittel.

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Österreich und macht Station in Naturparken in acht Bundesländern. Dort tauscht sie sich, gemeinsam mit den jeweils zuständigen politischen VertreterInnen, zu wesentlichen Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich aus, wobei Natur- und Klimaschutz im Fokus stehen. Der Naturpark Obst-Hügel-Land ist das zweite Etappenziel dieser klimafreundlichen Reise und einer von drei Naturparken in Oberösterreich.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es 47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahme für Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung zu setzen.“

Die Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs hatte ihren Start beim diesjährigen Naturpark-Gipfel im Naturpark Südsteiermark und soll – in Begleitung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen – im Naturpark Rosalia-Kogelberg im Burgenland enden.

Naturparke ziehen beim Klimawandel an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang. In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür wird eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet wird.

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Partnerbetriebe und Naturvermittlung – zwei wichtige Standbeine der Oö. Naturparke (PDF-Download: 0,2 MB)

Expedition Streuobstwiese, Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land (zum Download auf Foto klicken)
Wandergruppe im Naturpark Obst-Hügel-Land, Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land (zum Download auf Foto klicken)
LH-Stv. Heimbuchner trifft auf Vertreter der Österreichischen Naturparke, Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land (zum Download auf Foto klicken)
LH-Stv. Heimbuchner beim Apfelsaft-Pressen im Naturpark Obst-Hügel-Land, Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land (zum Download auf Foto klicken)

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

G’schmackiger Reisebeginn 18.09.2020

Der diesjährige Naturpark-Gipfel war nicht nur ein kulinarisches Ereignis der besonderen Art – er war auch Startschuss für eine Reise, die eine Naturpark-Delegation quer durch Österreich führt

Am 18. September war es wieder so weit: Naturpark-VertreterInnen aus ganz Österreich trafen sich zum diesjährigen Naturpark-Gipfel, um gemeinsam mit der steirischen Umweltlandesrätin Mag.a Ursula Lackner über wichtige Entwicklungen in den Naturparken zu diskutieren. Veranstaltungsort war das Schloss Seggau im Naturpark Südsteiermark, einem von sieben Naturparken im grünen Herzen Österreichs. Im Zentrum stand heuer die landwirtschaftliche Bewirtschaftung in Naturparken und deren Einfluss auf das Landschaftsbild sowie die darin vorkommende Fauna und Flora. Naturparke sind geprägt durch die zum Teil jahrhundertelange traditionelle Bewirtschaftung. Nach wie vor erhalten hunderte LandwirtInnen diese strukturreichen Kulturlandschaften, die eine große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten beheimaten. Gleichzeitig erzeugen sie köstliche Produkte, wovon man sich im Naturpark Südsteiermark bei einem Pressfrühstück mit zertifizierten Naturpark-Spezialitäten selbst überzeugen konnte. Angefangen bei Käse und Schinken von der Alm über Fruchtiges von traditionellen Streuobstwiesen bis hin zum edlen Tropfen aus strukturreichen Weingärten präsentierte man Naturschutz, der schmeckt.

„Gerade im Hinblick auf die Veränderungen, die uns durch den Klimawandel drohen, hat es oberste Priorität, die einzigartigen Naturräume in der Steiermark und in Österreich auch für unsere Kinder und Enkel lebenswert zu erhalten!“, erklärt die steirische Umweltlandesrätin Ursula Lackner. „Die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, regionale Produktion und der große Beitrag zur Bewusstseinsbildung in der jeweiligen Region sind von immenser Bedeutung. Mit dem Naturschutznetzwerk der Naturparke setzen wir wichtige Schritte, um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzutreten und die Steiermark und Österreich auch für unsere Kinder und Enkel lebenswert zu erhalten.“, ergänzt sie.

Klimafreundliche Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs
Der Naturpark-Gipfel war heuer aber auch Ausgangspunkt für eine ganz besondere Reise: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) reist eine Naturpark-Delegation im Herbst quer durch Österreich und besucht Naturparke in acht Bundesländern. Dort tauschen sich die Mitglieder mit den zuständigen politischen VertreterInnen über wesentliche Themen und Entwicklungen im Naturpark-Bereich aus, wobei der Natur- und Klimaschutz im Fokus stehen. Auf ihrer Reise wird sich die Delegation vom tatkräftigen Engagement vieler Naturpark-AkteurInnen in unseren Landschaften voller Leben überzeugen und regionale Besonderheiten kennenlernen. Ganz im Sinne der Naturpark-Philosophie werden die Naturparke mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht.

„Das Prädikat ‚Naturpark‘ wird in Österreich schon seit über 50 Jahren verliehen. Derzeit gibt es  47 Naturparke, die sich kontinuierlich qualitativ weiterentwickelt haben. Gemeinsam engagieren sie sich dafür, ihre einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften zu bewahren“, so Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, „Als bundesweites Naturschutznetzwerk sind die Naturparke prädestiniert, substanzielle Maßnahmen für den Klimaschutz bzw. die Klimawandelanpassung zu setzen.“

Naturparke ziehen beim Klimawandel an einem Strang
Seit der Gründung des VNÖ im Jahr 1995 ziehen die Naturparke durch eine koordinierte Zusammenarbeit und gemeinsame Strategie an einem Strang. In den kommenden Jahren werden sie sich verstärkt dem Thema „Klimawandel“ zuwenden. Basis hierfür wird eine eigene Klimastrategie sein, mit deren Entwicklung der VNÖ noch heuer beginnt. Des Weiteren wird auf europäischer Ebene, ebenfalls unter der Führung des VNÖ eine Klima-Deklaration erarbeitet, die 2021 bei einem Festakt von den Naturpark-Verbänden Europas unterzeichnet wird.

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Der Naturpark Südsteiermark ist Ausgangspunkt für eine Reise durch die schönsten Landschaften Österreichs. Foto: Ewald Neffe (zum Download auf Foto klicken)
Umweltlandesrätin Ursula Lackner und Johann Thauerböck, Präsident des VNÖ, beim Naturpark-Gipfel. Foto: VNÖ (zum Download auf Foto klicken)

Das Projekt "Klimaschutz in Naturparken" wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Unterricht im Freien – so geht’s! 09.09.2020

An Naturpark-Schulen wird die Wissensvermittlung in der Natur schon seit langem praktiziert. Jetzt wird Unterricht im Freien zur Corona-Maßnahme. Das Naturpark-Netzwerk bietet Lehrerinnen und Lehrern Unterstützung.

Mit dem Ende der Sommerferien kehrt für Kinder und Jugendliche der Schulalltag zurück, der ein wichtiges Stück Normalität bringt, aber auch von verschiedenen Corona-Maßnahmen begleitet wird. Bezogen auf die vom Gesundheitsministerium initiierte Corona-Ampel sieht das Konzept des Bildungsministeriums unter anderem vor, dass in den Ampelphasen „Grün“ und „Gelb“ „viele Aktivitäten ins Freie verlagert werden sollen“, also der Unterricht draußen stattfindet, soweit dies „pädagogisch sinnvoll und organisatorisch möglich“ sei.

Wie kann das funktionieren und in der Praxis umgesetzt werden? Schulen, die ihre Aktivitäten regelmäßig ins Freie verlegen, gibt es schon seit längerem: die „Naturpark-Schulen“. Aktuell gibt es in Österreich 133 in sieben Bundesländern. „Naturpark-Schulen leisten seit Jahren Pionierarbeit bei der Wissensvermittlung in der Natur.
Viele verfügen schon jetzt über zahlreiche Erfahrungen und Kompetenzen, um den Unterricht im Freien im Kontext der Corona-Maßnahmen umsetzen zu können“
, so Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ).

Was noch für Unterricht im Freien spricht
Für den Unterricht im Freien sprechen, neben der Verringerung eines Infektionsrisikos, einige weitere gute Gründe: ExpertInnen sind sich einig, dass der Aufenthalt in der Natur das Immunsystem stärkt und bei der Stressbewältigung hilft, also positive Effekte für die Gesundheit hat. Darüber hinaus fördert das Draußen unterrichten die Lernmotivation und die Verankerung des Erlernten. Es wirkt auch auf der sozialen Ebene kompetenzbildend und begünstigt den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft, was nach dem Homeschooling und in Zeiten von Abstandhalten besonders wichtig ist.

Hier finden Lehrerinnen und Lehrer Unterstützung
Die soeben veröffentlichte österreichische Ausgabe des Buchs „Draußen unterrichten“ (Herausgeber: Stiftung SILVIVA) bietet erstmals Anleitungen für lehrplanbasierten Unterricht im Freien zu allen Fachbereichen für die 1. bis 8. Schulstufe. Der VNÖ stellt auf seiner Website vielfältige Materialien zum Download bereit, die Lehrerinnen und Lehrer Hilfestellung geben, das Thema Natur und biologische Vielfalt in den Unterricht zu integrieren bzw. entsprechende Projekte durchzuführen. Ebenso finden sich auch Praxismaterialien für das Homeschooling mit Arbeitsblättern zum Thema Insekten sowie eine Sammlung von Outdoor-Unterrichtseinheiten für die Fächer Mathematik, Deutsch, Biologie, Geografie und Bildnerische Erziehung.

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Unterricht Im Freien – so geht’s! (PDF-Download: 0,2 MB)

An Naturpark-Schulen gehört das Lernen in der Natur einfach dazu. Lehrerinnen und Lehrer sind sich einig: Die Kinder haben Spaß und lernen nachhaltiger. Foto: Fred Lindmoser/Naturpark Ötscher-Tormäuer
Beim Unterricht im Freien können lehrplanadäquate Inhalte zu allen Fächern vermittelt werden. Anleitungen im Buch „Draußen unterrichten“ geben Lehrerinnen und Lehrern Orientierung und Hilfestellung. Foto: Fred Lindmoser

Aktion für Lebenskünstler mit sechs Beinen 19.05.2020

Tag der Biodiversität: Heuer stehen in den Naturparken die Insekten im Mittelpunkt

Am 22. Mai erinnert der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ daran, dass viele Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten in ihrer Existenz bedroht sind. „Heuer steht der Tag der Biodiversität im Schatten der weltweiten Ereignisse. Ungeachtet dessen engagieren sich in unseren Naturparken unzählige Menschen dafür, die biologische Vielfalt zu erhalten und das Bewusstsein für ihren essenziellen Wert zu schärfen“, so Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ).

Österreichweite Aufmerksamkeit für Insekten
Ein besonderer Termin im Jahreslauf der österreichischen Naturpark-Schulen und -Kindergärten ist der jährlich stattfindende Aktionstag zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“. Seit 2017 setzen dabei Tausende Kinder und Jugendliche in ganz Österreich ein gemeinsames Zeichen für die Biodiversität. Heuer waren Projekte und Feste zum Motto „Landschaften voller Lebenskünstler“ geplant, bei denen die Insekten im Mittelpunkt stehen; nun wurde der Aktionstag als „Aktion Biodiversität“ auf das ganze Jahr ausgeweitet. Um die Schulen beim Homeschooling zu unterstützen hat der VNÖ Praxismaterialien zu Insekten und deren Leistungen für die Ökosysteme erstellt, die Lehrerinnen und Lehrer ihren Schülerinnen und Schülern online zur Verfügung stellen konnten. Auf der VNÖ-Website können diese Unterlagen von allen Interessierten kostenlos heruntergeladen werden.

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Aktion für Lebenskünstler mit sechs Beinen (PDF-Download: 0,1 MB)

Schülerinnen und Schüler an Naturpark-Schulen nehmen die Insekten heuer ganz genau unter die Lupe. Foto: Fred Lindmoser (Abdruck honorarfrei)
Die Wiesenhummel: Lebenskünstler und Forschungsobjekt an Naturpark-Schulen und -Kindergärten. Foto: Pixabay (Abdruck honorarfrei)

Naturpark Karwendel ist „Naturpark des Jahres 2020“ 29.01.2020

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich mithilfe einer unabhängigen Fachjury einen von derzeit 46 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. 2020 erhält der Naturpark Karwendel die begehrte Auszeichnung.

Der Naturpark Karwendel nahm die bereits traditionelle Veröffentlichung des Jahresberichts zum Anlass, um auf das Jahr 2019 zurückzublicken und einen optimistischen Ausblick auf 2020 zu wagen. Ein Grund für den durchaus positiven Ausblick ist die renommierte Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2020“, welche vom Verband der Naturparke Österreichs vergeben wird. „Selbstverständlich freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Bgm. Josef Hausberger, Obmann des Naturparks. „Sie bestätigt, dass wir alle im Naturpark Karwendel gut zusammenarbeiten und damit auch Projekte erfolgreich umsetzen können“, so Hausberger weiter.

Ein eindeutiges Ergebnis
Für die Auszeichnung zum „Naturpark des Jahres 2020“ bewarben sich fünf Naturparke aus vier Bundesländern. Die für die Wahl verantwortliche, sechsköpfige Jury setzte sich aus Expertinnen und Experten des Umweltbundesamts, UBZ Steiermark, ORF, Alpine Pearls, der Uni Wien und aus dem Umfeld der Naturparke zusammen.

Der Naturpark Karwendel lässt ein hohes Maß an Professionalität in der Verwaltung eines so großflächigen Schutzgebiets erkennen und zeichnet sich durch ein sehr ausgewogenes Miteinander der vier Naturpark-Funktionen aus. Auf dem zweiten Platz liegt der Naturpark Attersee-Traunsee, der besonders bei der Naturvermittlung und durch das vielfältige Angebot rund um die Zwetschke punkten konnte. Der dritte Platz geht an den Naturpark Ötscher-Tormäuer, dessen Einbindung der Bevölkerung sowohl in die Zukunftsplanung als auch in der Umsetzung von Projekten begeistert hat.

„Der Naturpark Karwendel hat sich klar gegenüber seinen Mitbewerbern durchgesetzt. Das Engagement für die Naturpark-Arbeit, das ausgeklügelte Bildungsprogramm sowie die Mobilisierung von Freiwilligen sind nur einige Punkte, die zeigen, wie sehr der Naturpark die Auszeichnung verdient hat“, meint Franz Handler, Geschäftsführer des Verbandes der Naturparke Österreichs.

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Naturpark Karwendel ist "Naturpark des Jahres 2020" (PDF-Download: 0,2 MB)

Der Große Ahornboden im Naturpark Karwendel, Foto: P. Steinmüller (Abdruck honorarfrei)
Junior Ranger erkunden den Naturpark Karwendel; Foto: A. Heufelder (Abdruck honorarfrei)
Das Team Karwendel unterstützt den Naturpark auf freiwilliger Basis; Foto: K. Albrecht (Abdruck honorarfrei)
Der Sperlingskauz fühlt sich im Naturpark heimisch; Foto: W. Kühn (Abdruck honorarfrei)

NALENA – Nachhaltiges Lernen mit der Natur 10.12.2019

Wie kann man Biologie, Mathematik oder Sprachen „draußen im Wald und auf der Wiese“ unterrichten und damit einen nachhaltigen Lernerfolg erzielen? Der Startschuss zu einem internationalen Projekt dazu erfolgte im November in Graz.

Vertreter von Naturparken, Schulen und Ausbildungsorganisationen aus Österreich, Deutschland und Luxemburg werden in den nächsten 2 Jahren gemeinsam an der Umsetzung von „Draußen unterrichten“ arbeiten. Unter der Projektleitung des Verbandes der Naturparke Österreichs werden die bisherigen Erfahrungen der einzelnen Länder ausgetauscht und konkrete Unterrichtseinheiten im Freien erprobt. Die Natur wird dabei nicht nur im Rahmen von Ausflügen besucht, sondern als Lernraum genutzt. Alle Fächer – von Biologie und Geografie, über Mathematik bis zu Sprachen – können auch im Freien unterrichtet werden. Natur ist dabei nicht nur Zugabe, sondern ein wichtiges Mittel zur Erreichung der Unterrichtsziele.

Die Wichtigkeit der Natur für die Entwicklung der Kinder ist unbestritten. Natur hat insgesamt und vor allen auf die Bereiche der mentalen/geistigen Entwicklung, der Selbstkompetenz, der sozialen und der physischen Entwicklung positive Auswirkungen und fördert zusätzlich ein gesteigertes Umweltbewusstsein. Durch das „Draußen Unterrichten“ sollen diese positiven Effekte in Zukunft auch den Schulalltag bereichern.

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NALENA - Nachhaltiges Lernen mit der Natur (PDF-Download: 0,2 MB)

Naturpark Raab; Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Übersichtskarte der Projektpartner; Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)

Unser Forschungsfonds geht in die nächste Runde 12.11.2019

Studenten haben auch heuer wieder die Möglichkeit sich mit ihren Abschlussarbeiten zu naturschutzrelevanten Themen für den Forschungsfonds der Österreichischen Bundesforste und Naturparke zu bewerben

Die großflächige Überschneidung von Naturpark- und Bundesforst-Gebieten verbindet die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf) und den Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) schon seit 1999. Aus dieser langjährigen und erfolgreichen Kooperation kam der Forschungsfonds hervor, mit dem die ÖBf und der VNÖ gemeinsam Diplom- und Masterstudenten unterstützen, die in den Bereichen Naturraummanagement, Biodiversität und Weiterentwicklung der Naturpark-Idee forschen. Dieser Fonds ist mit einer Fördersumme von insgesamt 6.000,- Euro dotiert.

Der nächste Stichtag für Einreichungen rückt immer näher, denn Bewerbungsende ist am 30. November.
Eingereichte Arbeiten werden danach in einem Evaluierungsverfahren von einer fachkundigen Jury hinsichtlich ihrer Relevanz für die Kooperationspartner, Schlüssigkeit, Wahl der Methodik und des praktischen Nutzens bewertet. Die potentielle Fördersumme pro Arbeit liegt zwischen 500,- und 1.000,- Euro.

Nina Zitz MSc, Projektkoordinatorin für den Forschungsfonds, spricht neben dem finanziellen Anreiz noch von vielen anderen Vorteilen für Studierende: „Die geförderten Diplom- und Masterarbeiten finden nicht nur innerhalb des ÖBf- und Naturparke-Netzwerks Verwendung, sondern sind durch die Veröffentlichung auf den Websites der Kooperationspartner auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So können Interessierte von den Ergebnissen profitieren und diese vielleicht sogar in der Praxis nutzen.“ Zusätzlich erwartet die Studierenden eine unkomplizierte Zusammenarbeit und gute Kontakte.

Interessierte Studenten sind ab jetzt aufgerufen, ihre Forschungsvorhaben mit hoher Relevanz für den Naturschutz bis zum 30. November einzureichen!

 

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Unser Forschungsfonds geht in die nächste Runde (PDF-Download: 0,3 MB)

Burg Liechtenstein (Foto: Herfried Marek)
Naturpark Tiroler Lech (Foto: Ewald Neffe)

Lernraum Naturpark 03.10.2019

Der Naturpark-Gipfel 2019 im Naturpark Ötscher-Tormäuer stand ganz im Zeichen der Bildung und beleuchtete innovative Methoden der Naturvermittlung

 Am 3. Oktober war es wieder so weit: Naturpark-VertreterInnen aus ganz Österreich trafen sich zum diesjährigen Naturpark-Gipfel, um gemeinsam mit LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf über wichtige Entwicklungen in den Naturparken zu diskutieren. Veranstaltungsort war die Ötscher-Basis, das Besucherzentrum des größten Naturparks Niederösterreichs.

„Es freut uns, die Österreichischen Naturparke hier in Niederösterreich begrüßen zu dürfen. Der Austausch zwischen den Bundesländern und den unterschiedlichen Naturparken hilft bei der Weiterentwicklung der Naturpark-Idee. Die 20 Niederösterreichischen Naturparke leisten wertvolle Arbeit im Bereich der Natur- und Umweltbildung und etablieren sich immer mehr als schlagkräftige Werkzeuge einer nachhaltigen regionalen Entwicklung. Durch die enge Verknüpfung der Tätigkeitsfelder: Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung wirken die Niederösterreichischen Naturparke als Motoren im ländlichen Raum“, so LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Bildung“ – eine der vier tragenden Säulen der Österreichischen Naturparke. Die Bildungsangebote der Naturparke sind mannigfaltig: Mit Themenwegen, Erlebnisführungen und Ausstellungen bringen Naturparke ihrer Bevölkerung und Besuchern die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt näher.
Vor zehn Jahren gingen die Naturparke noch einen Schritt weiter und bauten ihr Angebot um ein österreichweites Modell in der Umweltbildung aus: Sie entwickelten Kriterien für „Naturpark-Schulen“– ein Zertifikat, das heute bereits 129 Schulen tragen. In Naturpark-Schulen wird Naturbewusstsein besonders gefördert. Hier arbeiten Naturpark, Schule und Gemeinde eng zusammen und vermitteln ihren Schülerinnen und Schülern durch gemeinsam entwickelte Angebote ein tieferes Verständnis für ihre Umwelt und den Naturpark. Um auch jüngeren Kindern die Natur vor ihrer Haustür näherzubringen, gibt es seit 2014 ebenso Naturpark-Kindergärten.

Draußen unterrichten

„Natur ist bei Unterricht im Freien nicht nur Zugabe, sondern ein wichtiges Mittel, um Unterrichtsziele und Kompetenzen zu erlangen. Kinder lernen in der Natur nachhaltiger, sie werden ruhiger, aufmerksamer und ausdauernder. Auch ihre Beziehung zur Natur und ihr Umweltbewusstsein werden gestärkt. Die Naturparke sind ein perfekter Platz für die Umsetzung dieser Idee“, zeigt sich Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, begeistert.

Um den Lernraum Naturpark nun verstärkt auch Bildungseinrichtungen außerhalb der Naturpark-Regionen zugänglich zu machen, wird emsig an einem neuen Kooperations-Modell gearbeitet: Ziel ist, Schulen in ganz Österreich die Möglichkeit zu eröffnen, Naturpark-Themen durch Outdoor-Unterricht zu vermitteln. In einer ersten Pilot-Phase haben sich sechs Schulen und Naturparke gefunden, die das Modell testen und ihre Erfahrungen mit nachfolgenden Schulen teilen werden. Erste Ergebnisse wurden bei der Tagung „Draußen unterrichten – Lernraum Naturpark“ am 2. Oktober im Naturparkzentrum Ötscher-Basis präsentiert. Die Teilnehmenden konnten vor Ort Unterrichtseinheiten im Freien selbst ausprobieren und erfuhren, wie die Umsetzung der Schulstunden auch außerhalb des Klassenzimmers funktionieren kann.

 

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PDF Download: Lernraum Naturpark

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf begrüßt die Verantwortlichen aus den Naturpark-Bundesländern beim diesjährigen Naturpark-Gipfel. Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)
Naturpark-SchülerInnen bauen, zusammen mit LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, einen Fledermauskasten. Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)
Schülerinnen einer Naturpark-Schule erforschen den Lebensraum Wiese. Foto: Fred Lindmoser (Abdruck honorarfrei)
 

Landschaften voller Tatkraft 29.08.2019

Ein Naturkalender und österreichweiter Aktionstag, Biodiversitätsexperten in den Managements sowie ein Rezeptkarten-Set und eine Plakatserie sind erste Ergebnisse einer gemeinsamen Strategie der Österreichischen Naturparke zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt – die noch viele weitere Früchte tragen wird

Annähernd 45.000 Tierarten und beinahe 3.500 Farn- und Blütenpflanzen besiedeln die verschiedenen Landschaftstypen in Österreich. Viele dieser Arten sind jedoch zunehmend gefährdet. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich – manche verlieren ihren Lebensraum, andere fallen der intensiven Landwirtschaft zum Opfer und wieder andere werden von gebietsfremden Arten verdrängt. Um dem entgegenzuwirken, wurde vom zuständigen Bundesministerium 2014 die „Biodiversitäts-Strategie Österreich 2020+“ veröffentlicht. Diese nationale Strategie basiert im Wesentlichen auf ihrem europäischen Pendant und umfasst insgesamt zwölf Ziele. In unterschiedlichen Bereichen soll so die biologische Vielfalt, welche ja auch essenzielle Lebensgrundlage für uns Menschen ist, geschützt werden.

Den Naturparken, mit ihrem Auftrag den Naturraum durch nachhaltige Nutzung in seiner Vielfalt zu sichern und die traditionelle Kulturlandschaft zu erhalten, kommt hier eine wichtige Rolle zu. Denn die 46 Österreichischen Naturparke, welche rund 6% der Landesfläche einnehmen, beherbergen allesamt besonders artenreiche Kultur- und teilweise auch Naturlandschaften. Die Charakterarten der jeweiligen Naturparke klingen wie das „Who is who“ der seltenen, außerordentlich schönen und speziell schützenswerten Vertreter der Flora und Fauna Österreichs, um nicht zu sagen Europas. Die enorme Zahl an Pflanzen und Tieren ist allerdings nur möglich, wenn auch eine reich strukturierte und vernetzte, vielfältige Landschaft mit verschiedenen Groß- und Kleinlebensräumen vorhanden ist.

 

Eine gemeinsame Strategie für die Vielfalt Österreichs

Diese Verantwortung wahrnehmend, hat der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) 2014 in einem mehrstufigen Prozess eine Biodiversitäts-Strategie für Naturparke erarbeitet. Unter aktiver Einbindung von Naturpark-Akteuren aus ganz Österreich entwickelte man eine auf den Zielen der europäischen und nationalen aufbauende Strategie. Dabei will man sich das gewaltige, generationenübergreifende Naturschutz-Netzwerk der Naturparke zu Nutze machen: Die Basis bilden rund 500.000 Bürger in über 200 Naturpark-Gemeinden. In diesen wirken und werken mehr als 400 im Naturpark-Management und in der Naturvermittlung tätige Personen, knapp 10.000 Kinder und Jugendliche in Naturpark-Schulen und -Kindergärten sowie viele weitere Partner (z. B.: Land- und Forstwirte, Beherbergungsbetriebe und Tourismusanbieter).

 

Tatkräftiger Einsatz in sieben Bundesländern

Seither haben die Naturparke ihr Engagement für die biologische Vielfalt intensiviert, und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn die Maßnahmen sind beinahe so vielfältig, wie die biologische Vielfalt selbst: So wurden in der Steiermark Biodiversitäts-Experten angestellt, welche die Naturpark-Managements fachkundig in ihrer Arbeit unterstützen. Dies geschah auch im Burgenland, wo heuer zudem eine Naturakademie gegründet wurde. In Kärnten widmete man sich in den vergangenen Jahren intensiv der Bekämpfung von Neophyten (also gebietsfremder Pflanzen, wie der Japanische Staudenknöterich) sowie Schmetterlingen und ihren Lebensräumen. In Österreichs größtem Naturpark, dem Naturpark Karwendel, arbeitet man in ähnlicher Weise daran, die Lebensräume von teils gefährdeten Vögeln zu schützen. Ein anderes, für die biologische Vielfalt wichtiges Thema, dem sich die Tiroler Naturparke angenommen haben, betrifft die „richtige“ Almbewirtschaftung. Diese spielt auch in den Salzburger Naturparken eine wichtige Rolle, da viele Arten nur durch das symbiotische Zusammenwirken mit dem Menschen in diesem speziellen Lebensraum weiterhin bestehen können. Hier engagiert man sich auch für Wildbestäuber und vermittelt deren hohe Bedeutung in eigenen Kursen. Überhaupt arbeiten die Naturparke intensiv an der Bewusstseinsbildung für die Biodiversität. In Oberösterreich etwa wurden hierfür eigens ein Magazin und eine neue Website geschaffen.

Ein äußerst innovativer Ansatz, der zugleich zur Weltklimaforschung beiträgt, ist der sogenannte „Naturkalender“, welchen es mittlerweile im Burgenland, der Steiermark, Ober- und Niederösterreich gibt: Schüler, Gäste und Naturpark-Bewohner erforschen dabei Klimaveränderungen, indem sie Aktivitäten ausgewählter Tier- und Pflanzenarten beobachten. Diese reagieren teilweise sehr empfindlich auf Witterungen und Temperaturveränderungen. So wird das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezogen. Die Beobachtungen werden via App an die phänologische Datenbank Europas übermittelt, die von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) betreut wird. Den „Naturkalender“ gibt es übrigens auch völlig „offline“: Mit der kostenlos erhältlichen „phänomenalen Drehscheibe“ hat man stets seinen ganz persönlichen Naturkalender bei der Hand und kann jedes Jahr aufs Neue die Naturentwicklung in den zehn natürlichen Jahreszeiten prognostizieren.

 

Österreichweite Aktionen der Naturparke

Diese Liste an Aktivitäten auf Naturpark- und Landesebene ließe sich noch lange fortsetzen. Und auch auf Bundesebene geschah vieles – insbesondere im Bereich der Bewusstseinsbildung. Beispielsweise wurde ein jährlich stattfindender österreichweiter Aktionstag der Naturpark-Schulen und -Kindergärten ins Leben gerufen, bei dem sich Klein wie Groß mit bestimmten Facetten der Tier- und Pflanzenwelt befassen. Auch im Bereich der Landwirtschaft wurde die Sensibilisierung für das Thema forciert: In ganz Österreich fanden Fortbildungen statt, im Rahmen derer der Zusammenhang zwischen Lebensräumen, traditioneller Bewirtschaftung und schmackhaften Produkte vermittelt wurde. Um dies auch kulinarisch zu verdeutlichen, wurde ganz nach dem Motto „Naturschutz, der schmeckt“ ein Rezeptkarten-Set herausgebracht. Überhaupt veröffentlichte man jede Menge Informationsmaterial, das die hohe Bedeutung der Biodiversität kommuniziert – zuletzt sogar eine österreichweite Plakatserie, bei der jeder Naturpark sich mit seinen Besonderheiten präsentierte.

Mit ihrem vielfältigen Engagement nehmen die Naturparke eine gestaltende und zukunftsweisende Rolle für den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt in Österreich ein.

 

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PDF-Download: PM Landschaften voller Tatkraft

Von Kühen beweidete Alm, Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus (Abdruck honorarfrei)
Almbewirtschaftung mit vollem Einsatz, Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen (Abdruck honorarfrei)
Die Pöllauer Hirschbirne g.U. hat es geschafft, als regionale Besonderheit bis in internationale Kreise der Europäischen Union vorzudringen, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Kanufahrten sind nur eine der unzähligen naturverträglichen Freizeitaktivitäten in Naturparken, Foto: Franz Kovacs (Abdruck honorarfrei)
Der Eisvogel ist nur eine von über 400 heimischen Vogelarten, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Natur- und Landschaftsvermittlung ist wesentliches Bildungsinstrument in den Naturparken, Foto: Robert Heuberger/Naturparke Kärnten (Abdruck honorarfrei)
Lebensraum für eine vielfältige Fauna und Flora, Foto: Franz Kovacs (Abdruck honorarfrei)
Über 100 Naturpark-Schulen und 50 Naturpark-Kindergärten gibt es mittlerweile in Österreich, Foto: Franz Kovacs (Abdruck honorarfrei)

Naturschutz, der schmeckt 20.08.2019

Das neue Rezeptkarten-Set aus den Naturparken präsentiert traditionelle und innovative Gaumenfreuden und kann ab sofort bestellt werden

Für den Verband der Naturparke Österreichs haben die Naturpark-Spezialitäten einen besonderen Platz. Denn diese Produkte kommen aus charakteristischen Kulturlandschaften der Naturparke, die durch nachhaltige Bewirtschaftung bewahrt werden und so zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Das heißt, dass die „Österreichischen Naturpark-Spezialitäten“ nicht nur für hochwertige regionale, kulinarische Produkte stehen, sondern auch für den Schutz der Ökosysteme und deren artenreiche Flora und Fauna. Dieser Zusammenhang wird bereits auf Informationsblättern dargestellt, die auf anschauliche Art und weise die Vielfalt an Lebensräumen und deren Besonderheiten präsentieren.

Darauf aufbauend entstand das Rezeptkarten-Set „Landschaften voller Gaumenfreuden“. Mit diesem zeigt der Verband der Naturparke Österreichs die Zusammenhänge zwischen wertvollen Lebensräumen, ihrer althergebrachten und extensiven Bewirtschaftung und den daraus entstehenden Produkten auf.

Herausgekommen ist eine Rezept-Sammlung mit traditionellen und innovativen Gerichten aus den Naturparken. Jeder Naturpark mit Naturpark-Spezialitäten hat zu einer charakteristischen Kulturlandschaft ein passendes Gericht beschrieben.
Vom klassischen Rindsragout über das kuriose Judasohr bis hin zu der sensationellen Idee invasive Arten, wie den Staudenknöterich und Signalkrebse zu verkochen – unsere Naturparke haben sich mit ihren Rezept-Ideen ganz schön ins Zeug gelegt und liefern damit dem einen oder anderen Hobbykoch Inspiration für neue Gerichte und versprechen einfallsreiche, kulinarische Genüsse.

 

Hier geht's zur vollständigen Presseaussendung und zum Rezeptkarten-Set Landschaften voller Gaumenfreuden!

 

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Foto: Verband der Naturparke Österreichs

Landschaften voller Bilder 08.08.2019

Eine aus ganz Österreich zusammengetragene Bildersammlung zeigt auf hunderten Fotos die Besonderheiten unserer schönsten Landschaften

Annähernd 45.000 Tierarten und beinahe 3.500 Farn- und Blütenpflanzen besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume in Österreich. Die meisten davon finden sich auch in den 46 Naturparken unseres Landes. Diese stellen nun mit einer noch nicht da gewesenen Bildersammlung ihre „Landschaften voller Leben“ vor. Im Mittelpunkt stehen aber weniger einzelne Vertreter der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt, sondern ihre Vielfalt.

Mit knapp tausend Fotos präsentieren die Naturparke einerseits ihre individuellen Charakteristiken – darunter finden sich typische und streng geschützte Tier- und Pflanzenarten ebenso, wie etwa regionale Schmankerl oder einzigartige Gesteinsformationen. Andererseits werden ausgewählte Aspekte genauer unter die Lupe genommen: Beziehungen, Erholung, Traditionen, Schönheit und Zukunft sind nur ein paar der Facetten, die näher beleuchtet werden. Die einzelnen Collagen können nicht nur im Web bewundert werden, sondern finden sich in ganz Österreich verteilt auf Plakaten.

 

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PDF-Download: Landschaften voller Bilder

 

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Fotos: Archiv Naturpark Weißbach, Franz Kovacs, Herfried Marek, Ewald Neffe, Verein Naturparke Niederösterreich/Fotograf: www.pov.at
Streuobstwiese, Foto: Franz Kovacs
Eisvogel, Foto: Ewald Neffe
Rundblättriger Sonnentau, Foto: Herfried Marek
Wald, Foto: Ewald Neffe
Biene, Foto: Ewald Neffe
Heidelbeere, Foto: Ewald Neffe

Weißbach blüht auf! 06.08.2019

Die Kinder der Naturpark-Schule Weißbach säen Wildblumen am Weißbachufer und schaffen damit ein buntes Buffet für Insekten

Vor zwei Jahren wurde das Bachbett des Weißbaches aus der Ortsmitte heraus umgeleitet, um dem Gewässer wieder mehr Platz zu schaffen. Die Ufer des neu angelegten Abschnittes flimmerten grell in den hellen Farben der Steine und boten Tieren und Menschen ein eher lebloses Bild.

Dem wurde Abhilfe geschaffen: Die Schüler und Schülerinnen der Naturpark-Schule Weißbach packten eifrig mit an, als es galt, auf dem Uferbereich eine Wildblumensaatgutmischung auszubringen. Die Samen für die Pflanzen stammen aus der Region und wurden gemeinsam mit den Kindern zur passenden Saatgutmischung zusammengestellt. Die Auswahl soll für die Insekten das perfekte Nahrungsangebot bieten und den Uferabschnitt zu einem vielfarbigen Teppich machen, auf dem es im Sommer summt und brummt.

 

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PDF Download: Weißbach blüht auf

Gemeinsame Aussaat der Wildblumensamen, Foto: Naturpark Weißbach (Abdruck honorarfrei)
Bachufer-Saatprojekt „Wild und kultiviert“, Foto: Andreas Scharl (Abdruck honorarfrei)

Rekord bei Aktionstag 02.07.2019

Das Highlight des Schuljahres war der österreichweite Aktionstag der Naturpark-Schulen und -Kindergärten: 5.800 Kinder und Jugendliche haben bei der gemeinsamen Aktion ihre Landschaften voller Tonkünstler erforscht

Bereits zum dritten Mal haben die Österreichischen Naturparke heuer zu einer gemeinsamen Aktion anlässlich des Internationalen Tags der Biodiversität aufgerufen: Naturpark-Schulen und -Kindergärten waren eingeladen sich unter dem Motto „Landschaften voller Tonkünstler“ mit der Artenvielfalt vor ihrer Haustüre zu befassen und gemeinsam ein Zeichen für die biologische Vielfalt zu setzen.

Bundesweit sind über 120 Schulen und Kindergärten diesem Aufruf gefolgt – so viele wie noch nie! Bei Exkursionen, Projekten und an Wissensstationen spitzten 5.800 Kinder in ganz Österreich ihre Ohren und lauschten den Klängen von Wiese und Wald, dem Gesang der Vögel, der Tonkunst von Säugetieren und vielem mehr. Manche Kinder wurden sogar selbst zu Tonkünstlern und musizierten oder brachten Gehölze zum Klingen.

 

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PDF Download: Rekord bei Aktionstag

Im Naturpark-Ötscher-Tormäuer haben am Aktionstag 150 SchülerInnen von fünf Volksschulen die Frösche und Unken im Biotop besucht, den Gesang der heimischen Vogelwelt erforscht und die Geräusche der Insekten hörbar gemacht. Foto: weinfranz (Abdruck honorarfrei)
Im Naturpark Geschriebenstein-Írottkő haben Naturpark-Schulen Wanderungen unternommen, um Vogelarten durch ihren Gesang zu bestimmen und kennen zu lernen. Foto: Helga Puhr (Abdruck honorarfrei)

Hochlagenobst im Naturpark Ötscher-Tormäuer 05.06.2019

Der Ötscher – schroff und wild präsentiert er sich dem Betrachter und doch haben sich Pflanzen, Tiere und Menschen an diese raue Umgebung angepasst.

Seit der Besiedelung des Ötschergebiets haben sich nicht nur die Menschen an die Höhenlage und das raue Klima angepasst, sondern auch die Obstbäume. Die Vielfalt an Arten und das Wissen um die besonderen Eigenschaften einzelner Obstsorten haben den Bewohnern des Gebiets das Überleben gesichert.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verwendung des eigenen Obstes und die Pflege der Bäume immer mehr an Bedeutung verloren. Der Erhalt der alten Sorten und teilweise Raritäten ist jedoch nicht nur aus Gesichtspunkten der Artenvielfalt wichtig, die Bäume sind auch Kulturgüter. Aus diesen Gründen wurde vom Naturpark Ötscher-Tormäuer das Projekt „Hochlagenobst“ ins Leben gerufen.

 

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PDF-Download: Hochlagenobst im Naturpark Ötscher-Tormäuer

Alte Apfelsorten, die im Naturpark Ötscher-Tormäuer gefunden wurden, Foto: Fred Lindmoser (Abdruck honorarfrei)
Der Ötscher zeigt sich rau und wild, Foto: Verein Naturparke Niederösterreich / Fotograf: www.pov.at (Abdruck honorarfrei)

Tausende Kinder sind bei österreichweiter Aktion dabei 20.05.2019

In ganz Österreich begehen Naturpark-Schulen und -Kindergärten einen Aktionstag zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ 

 „Landschaften voller Tonkünstler“ – unter diesem Motto beteiligen sich am
22. Mai über 5.000 Kinder und Jugendliche an einem bundesweiten Aktionstag zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, der weltweit gefeiert wird.
An diesem Tag setzen Naturpark-Schulen und -Kindergärten in ganz Österreich ein gemeinsames Zeichen für die Bedeutung der Biodiversität.

Wer sind die Tonkünstler des Naturparks? Wo sind sie zu finden und was ist das Besondere an ihnen? In 36 Naturparken dreht sich an über 100 Schulen und Kindergärten alles um die vielfältigen Kommunikationsarten und Geräuschwelten in der Natur: Bei Exkursionen, Projekten oder an Wissensstationen spitzen die Kinder die Ohren und lauschen den Klängen von Wiese und Wald, der Musik der Insekten, dem Gesang der Vögel oder der Tonkunst der Säugetiere. Manche Kinder werden auch selbst zu Tonkünstlern, musizieren oder bringen Gehölze zum Klingen. „Am heurigen Aktionstag lernen die Kinder die Natur vor ihrer Haustür auf eine ganz besondere Weise kennen und können im Idealfall ein tieferes Verständnis für die Bedeutung der Artenvielfalt entwickeln“, ist Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs überzeugt, „Es ist ein zentrales Ziel der Naturparke, den Schatz der Biodiversität zu erhalten. Mein besonderer Dank geht an alle, die diesen österreichweiten Aktionstag mit sehr viel Engagement ermöglichen.“

Am 22. Mai 2019 gibt es in Österreich 121 Naturpark-Schulen und 48 Naturpark-Kindergärten, die von über 9.000 Kindern und Jugendlichen besucht werden.

 

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PDF-Download: Tausende Kinder sind bei österreichweiter Aktion dabei

Aktionstag an der Volksschule Fließ im Naturpark Kaunergrat in Tirol: Die Kinder sind draußen als Vogelforscher unterwegs und lernen die geflügelten Tonkünstler des Naturparks kennen. Foto: Naturpark Kaunergrat
Beim diesjährigen Aktionstag der Naturpark-Schulen und -Kindergärten wird gelauscht. Das österreichweite Motto lautet „Landschaften voller Tonkünstler“. Foto: Naturpark Kaunergrat

Naturpark Mühlviertel erhält die Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2019“ 30.04.2019

Am Sonntag, dem 28. April 2019, wurde dem Naturpark Mühlviertel feierlich die Urkunde zum „Naturpark des Jahres 2019“ überreicht. Gäste und Gratulanten waren unter anderem Landtagspräsident Viktor Sigl und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner. Für das leibliche Wohl sorgte die Bauern- und Jägerschaft Rechberg.

Trotz frischer Temperaturen fanden sich am Sonntag zahlreiche Gäste zum großen Naturparkfest im Naturpark Mühlviertel ein. Nicht nur konnte sich der Naturpark über die Auszeichnung zum „Naturpark des Jahres 2019“ freuen, es wurde auch das neu errichtete Natur- und Kulturbildungszentrum im Freilichtmuseum Großdöllnerhof eröffnet.

Naturpark des Jahres 2019
Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen von derzeit 46 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. 2019 geht dieser Titel an den Naturpark Mühlviertel, der von einer unabhängigen Jury gewählt und für seine herausragenden Leistungen sowie seinen unermüdlichen Einsatz zur Erhaltung seiner vielfältigen Kulturlandschaft mit dieser Auszeichnung geehrt wurde. Eine Auszeichnung, die sich vor allem auf die qualitativ hochwertige und unermüdliche Arbeit in den vier Standortgemeinden Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg und St. Thomas am Blasenstein stützt. Der Naturpark schafft es, Schutzmaßnahmen auch für wenig populäre Pflanzen wie den Quendel oder die stark gefährdete Vogelart der Heidelerche mit touristischen Angeboten zu kombinieren. Am Sonntag wurde den Naturpark-Verantwortlichen die Auszeichnung in Form einer Urkunde im Freilichtmuseum Großdöllnerhof überreicht.

Das 400 Jahre alte Gebäude ist ein typischer Mühlviertler Dreiseithof, der schon seit mehreren Jahren als Naturparkzentrum genutzt wird. Mit der im Jänner begonnenen Errichtung eines Seminar- und Schulungsraums verfügt der Naturpark erstmals über eine beheizbare Möglichkeit, Gruppen von bis zu 60 Personen komfortabel unterzubringen. Damit wird aus dem historischen Gebäude ein vollwertiges Natur- und Kultur-Bildungszentrum.

 

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PDF-Download: Naturpark Mühlviertel erhält die Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2019“

Überreichung der Urkunde zum "Naturpark des Jahres 2019", (v.li.) Viktor Sigl, Franz Handler (Naturparke Österreich), Barbara Derntl (Naturpark Mühlviertel), Michael Brands (Naturschutz), Vizebürgermeister Martin Moser (Naturpark Mühlviertel), Wolfgang Mair (Naturparke Österreich), Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner, Bgm. Martin Ebenhofer, Foto: Karl Kriechbaumer (Abdruck honorarfrei)

Bewerbungsbeginn für unseren Forschungsfonds 18.04.2019

StudentInnen haben auch heuer wieder die Möglichkeit sich mit ihren Abschlussarbeiten zu naturschutzrelevanten Themen für den Forschungsfonds der Österreichischen Bundesforste und Naturparke zu bewerben

Durch die großflächige Überschneidung von Naturpark- und Bundesforst-Gebieten arbeiten die Österreichischen Bundesforste AG (ÖBf) und der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) seit 1999 eng zusammen. Vor wenigen Jahren entstand die Idee, die Kooperation auch auf andere Bereiche auszuweiten und so wurde sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam Diplom- und Masterstudenten zu unterstützen, die in den Bereichen Naturraummanagement, Biodiversität und Weiterentwicklung der Naturpark-Idee forschen. Deshalb wurde von den Kooperationspartnern ein Forschungsfonds mit einer Fördersumme von insgesamt 6.000,- Euro eingerichtet.

Auch heuer gibt es wieder zwei Stichtage für die Abgabe (Ende Juli und Ende November). Eingereichte Arbeiten werden danach in einem Evaluierungsverfahren von einer fachkundigen Jury hinsichtlich ihrer Relevanz für die Kooperationspartner, Schlüssigkeit, Wahl der Methodik und dem praktischen Nutzen bewertet. Die potentielle Fördersumme pro Arbeit liegt zwischen 500,- und 1.000,- Euro. Die geförderten Diplom- und Masterarbeiten finden nicht nur innerhalb des ÖBf- und Naturparke-Netzwerks Verwendung, sondern sind durch die Veröffentlichung auf den Websites der Kooperationspartner auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. So können Interessierte von den Ergebnissen profitieren und vielleicht sogar in der Praxis nutzen.  

Interessierte StudentInnen sind ab jetzt aufgerufen, ihre Forschungsvorhaben mit hoher Relevanz für den Naturschutz bis 31. Juli einzureichen!

 

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PDF-Download: Bewerbungsbeginn für unseren Forschungsfonds

Naturpark Dobratsch, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Naturpark Steirische Eisenwurzen, Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)

Weißensee-Fisch – Schützen und Nützen im Einklang 16.04.2019

Wie passen Artenschutz und Fischerei zusammen? Eine mögliche Antwort gibt ein Vorzeigeprojekt im Naturpark Weißensee in Kärnten

Der Weißensee ist der höchstgelegene der großen Kärntner Badeseen und ein wahres Fisch- und Fischerparadies. Doch einige Zeit sah es so aus, als müsste der See ohne die Seeforelle auskommen. In den 1980er Jahren erlosch nämlich der Bestand an Seeforellen, wobei der Besatz mit nicht standortgerechten Fischarten einer der Hauptgründe dafür gewesen sein kann.

Erst durch Nachzüchtungen konnten sich die Seeforellen im Weißensee wieder etablieren. Mag. Martin Müller hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den See und den Fischbestand laufend wissenschaftlich zu kontrollieren und die gefährdete Fischart nachzuzüchten. Gleichzeitig werden nicht standortgemäße Fische, wie zum Beispiel Hechte verstärkt befischt, um so das Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

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PDF-Download: Weißensee-Fisch – Schützen und Nützen im Einklang

Der Weißensee als Fischerparadies, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Mag. Martin Müller präsentiert seinen Fang, Foto: Ferdinand Neumüller (Abdruck honorarfrei)
Reinanke im Netz, Foto: Martin Müller (Abdruck honorarfrei)
Frisch geschlüpfte Seeforellen, Foto: Martin Müller (Abdruck honorarfrei)

An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum 21.03.2019

Laut dieser Bauernregel kommen die Schwalben am 25. März aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück nach Österreich. Im Naturpark Mühlviertel werden sie schon sehnlichst erwartet. 

2018 konnten sich die Kinder der Naturpark-Volksschule St. Thomas am Blasenstein über den Preis „Die Brennnessel” für ein Schmetterlingsprojekt freuen. Das Preisgeld haben sie sofort für ein weiteres Projekt – nämlich ein Schwalbenschutzprojekt – eingesetzt.

Die Schüler und Schülerinnen haben sich über mehrere Wochen intensiv mit den Vögeln beschäftigt und unter anderem erfahren, welche Unterscheidungsmerkmale Mehl- und Rauchschwalben aufweisen und welche Nahrungs- und Standortansprüche die Tiere haben. Der Besuch eines Kuhstalls zur Beobachtung der brütenden Schwalben war ein ganz besonderes Highlight des Projektes. Überaus beeindruckt waren die Kinder von den Flugkünsten der Vögel, die knapp an ihren Köpfen vorbeisegelten. 

Nach diesem Besuch wollten die Schüler und Schülerinnen einen Beitrag leisten, um die Schwalben beim Brüten zu unterstützen. Zusammen mit der Keramikerin Nikola Jakadofsky fertigten sie Nisthilfen aus Ton, die in der Folge an den Häusern der Familien der Kinder befestigt wurden.

Jetzt ist Warten angesagt, ob die Wohnungen auch bezogen werden und im Frühjahr junge Schwalben die ersten Flugübungen in den Gärten der Kinder machen werden.

 

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Rauchschwalbe, Foto: Andreas Kristl (Abdruck honorarfrei)
Im Kuhstall bei den Rauchschwalben, Foto: Barbara Derntl (Abdruck honorarfrei)

Steirische Schulkinder betreiben Klimaforschung 12.03.2019

Die Schüler und Schülerinnen von 28 steirischen Naturpark-Schulen unterstützen mit dem Projekt „Naturkalender“ die weltweite Klimaforschung.

In 28 steirischen Naturpark-Schulen wurde ein lebendiger Naturkalender in Form einer Hecke aus zwölf verschiedenen Wildsträuchern realisiert. SchülerInnen und LehrerInnen beobachten, wann die Pflanzen in ihrer Wildgehölzhecke Blätter treiben, blühen, fruchten und ihr Laub färben bzw. abwerfen. Die erhobenen Daten werden in die europäische phänologische Datenbank eingespeist und stehen für steirische Naturschutzprojekte, aber auch für eine weltweite Nutzung zur Verfügung. Allgemein lässt sich sagen, dass z.B. der Blühzeitpunkt wesentlich früher stattfindet als noch vor 100 Jahren.

Auch das Verhalten der Tiere z.B. die Rückkehr der Schwalben nach dem Winter, das erste Fliegen bestimmter Schmetterlinge, der erste Kuckucksruf etc. werden aufgezeichnet und vervollständigen das Gesamtbild.

Im Rahmen des Projektes wird die phänologische Naturbeobachtung an den Naturpark-Schulen der Steiermark mit neuem Leben erfüllt. Privatpersonen können sich an dem Projekt ebenfalls beteiligen und ihre Natur-Beobachtungen in die App „Naturkalender Steiermark“ eintragen, so wird auch die Bevölkerung der Naturparke nachhaltig in das Projekt integriert.

 

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PDF-Download: Steirische Schulkinder betreiben Klimaforschung

Der Schwarze Holunder ist eine der Pflanzen, die in den Naturpark-Schulen gepflanzt wurde. Foto: Andreas Kristl (Abdruck honorarfrei)
Dokumentation der blühenden Hecke durch einen Schüler. Foto: Lacon (Abdruck honorarfrei)

Naturpark Mühlviertel ist „Naturpark des Jahres 2019“ 04.03.2019

Eine unabhängige Jury hat gewählt und war sich einig – der Naturpark Mühlviertel erhält für seine herausragenden Leistungen und seinen unermüdlichen Einsatz zur Erhaltung seiner vielfältigen Kulturlandschaft die Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2019“.

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen von derzeit 46 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. 2019 geht dieser Titel an den Naturpark Mühlviertel, der seine Kulturlandschaft und deren Besonderheiten durch zahlreiche Maßnahmen in ihrer Vielfalt schützt und erhält. Beurteilt wurden Aktivitäten und Angebote in den Kategorien: Schutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Marketing – der Naturpark Mühlviertel erzielte in allen Bereichen hervorragende Ergebnisse.

„Diese Auszeichnung ist vor allem eine Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit und Weiterentwicklung der letzten Jahre. Sie gebührt aber auch der Bevölkerung, ohne deren Mitwirken viele Projekte nicht möglich gewesen wären“, bleibt Martin Moser, Obmann des Naturparks, bescheiden. Auch der Präsident des VNÖ, Wolfgang Mair, findet lobende Worte für das Engagement und „[…] die konstante Arbeit und Weiterentwicklung des Naturparks. Biodiversität ist für den Naturpark kein Fremdwort, sondern wird gelebt. Das Heidelerchenschutzprojekt ist nur ein Beispiel, wie jahrelange konsequente Betreuung von Schutzgebieten einen positiven Effekt auf den Bestand einer ganzen Art hat. Meine Hochachtung gilt allen, die sich für den Naturpark und seine menschlichen, tierischen und pflanzlichen Bewohner einsetzen.“

 

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PDF-Download: Naturpark Mühlviertel ist "Naturpark des Jahres 2019"

Der Schwammerling ist das Wahrzeichen des Naturparks Mühlviertel, Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)
Ein Artenschutzprojekt unterstütz die Heidelerche im Naturpark Mühlviertel, Foto: Hans Uhl (Abdruck honorarfrei)
Typische Landschaft im Naturpark Mühlviertel, Foto: N. Jakadofsky (Abdruck honorarfrei)
Landschaftspflege mit Hilfe der Bevölkerung, Foto: Naturpark Mühlviertel (Abdruck honorarfrei)

Draußen unterrichten – forschendes Lernen 11.12.2018

Outdoor-Unterricht in Kooperation mit Naturparken war das zentrale Element der Tagung, die am 16. November im Pädagogischen Zentrum Langeck stattgefunden hat.

Über 90 Personen – Naturparkverantwortliche, PädagogInnen, Natur- und LandschaftsvermittlerInnen sowie am Thema Interessierte – trafen sich bei herrlichem Wetter im Burgenland, um die neuesten Entwicklungen zum Thema „Draußen Unterrichten“ zu erfahren.

Zahlreiche Studien belegen, dass der Aufenthalt im Freien und die damit verbundenen Naturerfahrungen und Naturerlebnisse in vielerlei Hinsicht wertvoll und wichtig für Kinder und Jugendliche sind. Kinder lernen schneller, sie werden ruhiger, ausgeglichener, aufmerksamer und ausdauernder. Sie lernen ihre unmittelbare Umgebung besser kennen und vertiefen ihre Beziehung zur Natur. Auch ihre Wahrnehmung und ihre Bewegungen verbessern sich. In der Kindheit gemachte Erfahrungen wirken noch lange ins Erwachsenenalter hinein und beeinflussen unser Verhalten gegenüber anderen und der Natur.

Die Naturparke, als besondere Landschaften sind besonders geeignete Orte für Outdoor-Unterreicht und forschendes Lernen. Die Tagung vom 16. November hat den TeilnehmerInnen gezeigt, wie Naturparke und Schulen lehrplanbezogen zusammenarbeiten und die vorhandenen Potenziale am besten nutzen können. Viele praktische Beispiele zur Umsetzung der theoretischen Ansätze konnten direkt vor Ort ausprobiert werden. VertreterInnen von Naturparken und Schulen konnten Informationen austauschen und die Basis für zukünftige gemeinsame Aktivitäten und Projekte legen.

 

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PDF-Download: Draußen unterrichten – forschendes Lernen

Lea Menzi von der Schweizer Stiftung Silviva zeigt Beispiele für lehrplanbezogenen Unterricht; Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)
„Mathematik im Wald“ – Berechnung der Höhe eines Baumes mit Hilfe des Strahlensatzes; Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)
Das Projekt „Naturpark-Partnerschulen – Weiterentwicklung des Lernraums Natur durch ein innovatives Kooperationsmodell von Schutzgebieten und Bildungseinrichtungen“, im Rahmen dessen die Tagung „Draußen unterrichten – forschendes Lernen" veranstaltet wurde, wird vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gefördert.

Bewerbungsfrist für Forschungsfonds endet im November 15.11.2018

Bis Ende November bieten die Österreichischen Bundesforste und Naturparke Studierenden noch die Möglichkeit sich für ihren Forschungsfonds zu bewerben 

Um engagierte Studierende bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeiten zu fördern, hat der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) auch heuer wieder einen Forschungsfonds eingerichtet; dieser stellt eine Fördersumme von insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung. Studierende, die sich im Rahmen ihrer Diplom- bzw. Masterarbeit mit einem praxisnahen und für den VNÖ sowie die ÖBf relevanten Thema beschäftigen, sind nun dazu aufgerufen, ihre Forschungsvorhaben bis zum 30. November einzureichen! 

 

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PDF-Download: Ein Forschungsfonds für Studierende und den Naturschutz

Im Naturpark Eisenwurzen Niederösterreich. Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)
Blick zum Naturpark Attersee-Traunsee. Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)

Naturpark-Gipfel am Attersee 25.10.2018

Qualitätsmanagement und Bildung waren die Topthemen beim diesjährigen Treffen der Österreichischen Naturparke

Oberösterreichs jüngster Naturpark, der Naturpark Attersee-Traunsee, war am 25. Oktober Gastgeber des Naturpark-Gipfels. Naturpark-Verantwortliche aus ganz Österreich kamen zusammen, um sich über wichtige Entwicklungen und Ereignisse in den Naturparken auszutauschen. In Steinbach am Attersee wurden sie von LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner empfangen. Gemeinsam mit dem Naturschutzreferenten wurde über verschiedene Aktivitäten der Naturparke in Österreich diskutiert – im Zentrum standen jedoch Qualitätsmanagement und Bildung in Naturparken.

 

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PDF-Download: Naturpark-Gipfel am Attersee

LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Mag. Wolfgang Mair beim heurigen Naturpark-Gipfel. Foto: VNÖ
v.l.n.r.: DI Clemens Schnaitl, Geschäftsführer Naturpark Attersee-Traunsee, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Mag. Wolfgang Mair. Foto: VNÖ

Leichte Flieger als großer Schwerpunkt 11.07.2018

Welcher Schmetterling ist denn das? Gar nicht so leicht zu beantworten, sind doch allein im Naturpark Dobratsch schon über 1.400 Schmetterlingsarten nachgewiesen worden. 

Auf Grund dieses Artenreichtums wurden Schmetterlinge auch in beiden Kärntner Naturparken Dobratsch und Weissensee als Schwerpunktthema in das Programm aufgenommen. 

Schwerpunktthemen ermöglichen eine umfassende Beschäftigung mit einer speziellen Fragestellung auf vielen verschiedenen Ebenen. Besonders intensiv haben sich die Naturpark-Schulen der beiden Kärntner Naturparke mit dem Thema Schmetterlinge auseinandergesetzt. Schautafeln und eine Schmetterlingsausstellung wurden aufgestellt. Es gab Lehrausgänge mit Biologen und es wurden besondere Nahrungspflanzen, wie Schmetterlingsflieder, Felsenbirne und Faulbaum für die Schmetterlinge und ihre Raupen gesetzt. Im Naturpark Weissensee haben die Schüler und Schülerinnen eigene Schmetterlingswiesen ausgesät.

Das Schwerpunktthema „Schmetterlinge“ soll in den Naturparken Dobratsch und Weissensee nicht nur das Wissen um die einzelnen Schmetterlingsarten vertiefen, sondern auch die Zusammenhänge von Tieren und ihren Lebensräumen verdeutlichen. Damit wird das Bewusstsein für die Artenvielfalt bzw. für die Biodiversität in der Naturpark-Bevölkerung und bei den Gästen gestärkt.

 

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PDF-Download: Leichte Flieger als großer Schwerpunkt

So können Schmetterlinge in Ruhe aus der Nähe betrachtet und erklärt werden. Foto: Robert Heuberger (Abdruck honorarfrei)
Zitronenfalter. Foto: Robert Heuberger (Abdruck honorarfrei)

Warum unsere Kinder PädagogInnen und NaturvermittlerInnen brauchen, die sie ermutigen, die Natur zu entdecken?! 06.07.2018

Der neue Lehrgang „Lernraum Natur“ vermittelt PädagogInnen wertvolles Know-how für Bildung und Unterricht im Freien – ein Meilenstein in der Umweltbildung. Die Pädagogische Hochschule Burgenland, die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und der Verband der Naturparke Österreichs bieten erstmals einen gemeinsamen Lehrgang zu diesem Themenfeld an. Die Teilnehmenden lernen, Kulturlandschaften und Naturräume als kind- und jugendgerechte Lernräume zu nutzen

 

Natur tut uns gut

Kinder verbringen heute immer weniger Zeit in der Natur, stattdessen sitzen Jugendliche in ihrer Freizeit bis zu zehn Stunden vor Smartphone und Computer. „Das ist sehr schade“, so Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, „denn die positiven Auswirkungen der Natur auf das Wohlbefinden sind hinlänglich untersucht und bekannt. Natur tut uns gut, sie vermittelt uns Kontinuität, aber auch immer wieder Neues. Naturerfahrung ist dann besonders wertvoll, wenn sie Freiräume bietet, denn die sind für Kinder besonders wichtig für ihre psychische und motorische Entwicklung. Daraus leitet sich ein klarer Auftrag für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Naturvermittler ab, Kindern und Jugendlichen diese Naturerfahrung zu ermöglichen“, so Haase abschließend.

 

Naturerfahrung ist die Grundlage für Umweltbewusstsein

Damit Kinder und Jugendliche Umweltbewusstsein entwickeln können, darf ihnen die Natur nicht fremd sein. Es braucht daher Anregungen, Impulse und Angebote, damit sie die Natur entdecken und kennenlernen können – ob im Naturpark oder im Schulgarten. Hier ist nicht nur die Schule, sondern auch die außerschulische Bildungsarbeit gefordert. Um PädagogInnen sowie NaturvermittlerInnen für diese so wichtige Aufgabe zu qualifizieren, haben wir den neuen Lehrgang „Lernraum Natur“ konzipiert, führt Sabine Weisz, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Burgenland, aus.

„Lernraum Natur“ ist ein neu entwickeltes, umfangreiches  und qualitativ hochwertiges  Bildungsangebot zum Lernen in Naturräumen, das auf dem Niveau eines Hochschullehrgangs erstmalig in Österreich durchgeführt wird. Beide Hochschulen bauen mit „Lernraum Natur“ ihr Angebot für PädagogInnen im nachhaltigen Sektor weiter aus.

 

Vielfalt vor der Schultür

In den österreichischen Naturparken existiert eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten, die sie zu idealen Lernorten für naturrelevante Themen machen. Die Naturparke haben einen gesetzlichen Bildungsauftrag mit dem Ziel, Natur, Kultur und deren Zusammenhänge im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar zu machen. „Vor diesem Hintergrund spielt in den Naturparken Naturvermittlung eine große Rolle, um Menschen und insbesondere Kinder an die Natur heranzuführen – die Naturpark-Schulen und -Kindergärten sind beispielgebend, wie dies erfolgreich geschehen kann,“ so Franz Handler, Geschäftsführer des Verbandes der Naturparke Österreichs.

Durch die Zusammenarbeit der Pädagogischen Hochschule Burgenland, der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und der Österreichischen Naturparke entstehen ideale Bedingungen, um das Lernen in der Natur auf qualitativ hohem Niveau weiterzuentwickeln. Der neue Lehrgang wird ein wichtiges Bildungsangebot für alle sein, die im Bereich der Naturerfahrung und Umweltbildung schon tätig sind bzw. hier tätig sein möchten, um einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten.

 

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Natur erleben – Natur begreifen, Foto: Naturpark Weissensee Hermann (Abdruck honorarfrei)
Logo des Lehrganges (Abdruck honorarfrei)

Alle Zusammen für mehr Vielfalt – Biodiversität in den Kärntner Naturparken 03.07.2018

Die Kärntner Naturparke Dobratsch und Weissensee setzen sich gezielt für den Erhalt der Biodiversität ein. Integrativ dynamischer Naturschutz nennt sich der Prozess, bei dem der Naturpark als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen fungiert.

Die beiden Kärntner Naturparke sind beliebte Ausflugsziele und haben mit einem besonders hohen Druck durch Erholungssuchende und Urlauber zu kämpfen. Um allen Interessen, die der Touristen, Naturschützer, Grundbesitzer, Jäger etc. gerecht zu werden, wurde in jedem Naturpark ein Dialog unter Einbeziehung aller Beteiligten gestartet.

Im Naturpark Weissensee wurde als Ergebnis dieser intensiven Zusammenarbeit von Tourismus, Naturschützern, Grundbesitzern und Naturpark ein Uferzonenplan erarbeitet, der wertvolle Florenelemente, wie z.B. Gehölzgruppen, beerentragende Sträucher und baumartigen Wacholder schützt und gleichzeitig den „freien Blick“ auf den See verbessert. Auch auf Niedermoore und Feuchtwiesen wurde besonderes Augenmerk gelegt.

Im Naturpark Dobratsch wurden eigene Erlebnis- und Naturzonen ausgewiesen. Die Naturzonen sollen aus Rücksicht auf die Landschaft sowie Tiere und Pflanzen nicht betreten werden, wobei die Einhaltung dieser Zonen auf freiwilliger Basis passiert. Durch Informationen für die Gäste durch die Naturpark-Ranger, Schautafeln und Karten wird das unterstützt.

In beiden Naturparken wurde das Projekt von allen Interessensgruppen als besonders gelungen bezeichnet. 

 

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PDF-Download: Alle Zusammen für mehr Vielfalt – Biodiversität in den Kärntner Naturparken

Das Weissenseeufer als Lebens- und Erholungsraum. Foto: Gerlinde Wakonigg (Abdruck honorarfrei)
Beliebtes Ausflugsziel: Der Naturpark Dobratsch. Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)

Salzburger Naturparke verstärken den Schutz ihrer Naturjuwele 06.06.2018

Die Naturparke Buchberg, Riedingtal und Weißbach krempeln die Ärmel für ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt hoch – und die Kinder machen mit

Salzburgs Naturparke beherbergen eine beeindruckende Flora und Fauna. Damit das so bleibt, planen die Salzburger Naturparke verstärkt Maßnahmen umzusetzen, die zum nachhaltigen Schutz und Erhalt der Biodiversität beitragen. Neben verschiedenen Aktionen im Bereich der Landschaftspflege werden etwa auch spezielle Informationsmaterialien und Führungen zur Bewusstseinsbildung sowie die Zurückdrängung von Neophyten als erfolgsversprechende Anknüpfungspunkte zur Förderung der biologischen Vielfalt angesehen.

Wesentlich für den Erfolg dieser Maßnahmen ist die Einbindung der Bevölkerung und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Dass dabei aber auch Kinder eine wichtige Rolle spielen können, zeigen die Naturpark-Schulen: In diesen werden die Schülerinnen und Schüler durch spezielle Angebote an die biologische Vielfalt vor ihrer Haustür herangeführt. So stand auch der österreichweite Aktionstag der Naturpark-Schulen ganz im Zeichen der Biodiversität. Dieser fand heuer unter dem Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ statt. In diesem Sinne haben sich die Naturpark-Volksschulen Weißbach und Zederhaus den Verwandlungskünstlern Schmetterlingen gewidmet. Im Rahmen von Projekten und Exkursionen haben sie charakteristische Arten und deren Futterpflanzen kennen und bestimmen gelernt.

 

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Schülerinnen und Schüler der Naturpark-Schule Weißbach zogen am österreichweiten Aktionstag mit Lupenbechern ausgerüstet los, um Verwandlungskünstler auf der Litzlalm zu entdecken. Foto: Sabrina Bühn (Abdruck honorarfrei)
Renaturierungsmaßnahmen sollen dazu beitragen, die Bestände des Schwarzen Apollofalters zu erhalten. Foto: Otto Feldner (Abdruck honorarfrei)
Blick auf den 2.654 Meter hohen Faulkogel im Naturpark Riedingtal. Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)
Der Naturpark Buchberg im herbstlichen Farbenkleid. Foto: Franz Wagner (Abdruck honorarfrei)

Kinder und Jugendliche feiern die Vielfalt der Natur 17.05.2018

Naturpark-Schulen in ganz Österreich haben einen Aktionstag zum Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ veranstaltet

Am 17. Mai haben über 5.000 Kinder und Jugendliche in ganz Österreich ein gemeinsames Zeichen zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt gesetzt, der am 22. Mai auf der ganzen Welt gefeiert wird. In 30 Naturparken sind mehr als 70 Naturpark-Schulen dem Aufruf des Verbandes der Naturparke Österreichs gefolgt und haben mit einem Aktionstag auf die Bedeutung der Biodiversität aufmerksam gemacht. Auch Naturpark-Kindergärten haben sich der Initiative angeschlossen, die sich über sieben Bundesländer erstreckte.

Der Aktionstag hatte das Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ und wurde auf unterschiedliche Weise begangen: Neben Aktivitäten wie Exkursionen oder Projekt-Präsentationen gab es auch Großveranstaltungen mit Workshops und Themen-Stationen, die sich Tieren, Pflanzen und auch unbelebten Phänomenen widmeten, die uns mit ihren kreativen Verwandlungen immer wieder aufs Neue ins Staunen versetzen. Die Metamorphose der Insekten, insbesondere der Schmetterlinge und Bienen, war in mehreren Naturparken ein beliebtes Forschungsthema, ebenso die Verwandlungskunst der Amphibien und Fische. Auch der Wandel bei Pflanzen wurden genauer unter die Lupe genommen, zum Beispiel bei Orchideen oder heimischen Hecken.

Um die vielfältigen Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, waren hunderte Engagierte nötig: Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Naturparke, Gemeinden, Schulen und Kindergärten waren auch zahlreiche regionale Organisationen an der Durchführung beteiligt.

 

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Schülerinnen und Schüler der Volksschule Rechberg im Naturpark Mühlviertel auf der Suche nach Verwandlungskünstlern im See. Foto: Barbara Derntl (Abdruck honorarfrei)
Nach einer Exkursion zur Erforschung der Verwandlungskünstler im Wasser haben die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Längenfeld im Naturpark Ötztal eine Riesenlibelle aus Naturmaterialien gelegt. Foto: Archiv Naturpark-Schule VS Längenfeld (Abdruck honorarfrei)
Im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen konnten Kinder die Verwandlungskünstlerin Libelle u.a. anhand von Präparaten studieren. Foto: Stefan Leitner (Abdruck honorarfrei)
Auf dem Markt der Artenvielfalt im Naturpark Südsteiermark betreute die NMS Gamlitz eine Station zu den Verwandlungskünstlern Schmetterlingen. Foto: Naturpark Südsteiermark (Abdruck honorarfrei)
Die NMS Purbach im Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge hatte die Volksschulen des Naturparks zum Aktionstag eingeladen. Dort betreuten Studierende der PH Burgenland 12 Stationen rund ums Motto Verwandlungskünstler. Foto: ARGE Naturparke Burgenland (Abdruck honorarfrei)
Zu den Verwandlungskünstlern in der und um die Raab hat die VS St. Martin/Raab an Outdoor-Wissenstationen teilgenommen, die von Studierenden der BOKU und UNI Wien betreut wurden. Foto: Claudia-Kröpfl-Kögl (Abdruck honorarfrei)
Im Naturpark Kaunergrat zogen Schülerinnen und Schüler der NMS Fliess los um ihre Verwandlungskünstler zu finden und zu portätieren. Foto: Archiv Naturpark Kaunergrat (Abdruck honorarfrei)
Die Kinder hatten im Naturpark Dobratsch die Möglichkeit, selbstständig von Station zu Station zu wandern, die von verschiedenen regionalen Organisationen betreut wurden. Foto: Verein Naturpark Dobratsch (Abdruck honorarfrei)
v.l.n.r.: Im Naturpark Purkersdorf präsentieren Bürgermeister Karl Schlögl, Gabriela Orosel (Naturpark Purkersdorf), Naturpark-Schüler, Anna Diasek (VS Purkersdorf) und Matthias Hesse (Naturpark-Schule SPZ) Tontöpfe, die zum Aktionstag gestaltet wurden. Foto: Naturpark Purkersdorf (Abdruck honorarfrei)
Am 18. Mai konnten sich im Naturpark Weissensee 100 Schülerinnen und Schüler an 5 Stationen zu den Verwandlungskünstlern ihres Naturparks informieren. Foto: Naturpark Weissensee (Abdruck honorarfrei)

Presseaussendungen in den Bundesländern

PDF-Download: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol

Online Presseaussendungen: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol

13. Naturpark-Schule in Niederösterreich ernannt 27.04.2018

Mit einem Festakt wurde am 26. April die Volksschule Ernstbrunn im Naturpark Leiser Berge offiziell zur Naturpark-Schule ausgezeichnet

Bei der feierlichen Veranstaltung überreichte Landesrat Martin Eichtinger in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner der Volksschul-Direktorin Martina Heger die offizielle Urkunde zur 13. Naturpark-Schule in Niederösterreich.

 

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Mag.a Jasmine Bachmann, Johann Thauerböck, Dir. Dipl.Päd. Martina Heger, Landesrat Dr. Martin Eichtinger, Bgm. Horst Gangl mit Kindern der Naturpark-Schule Ernstbrunn (v.l.n.r.). Foto: Andreas Hermann (Abdruck honorarfrei)
Die Kinder und Lehrerinnen der Naturpark-Schule Ernstbrunn bei ihrer Darbietung. Foto: Andreas Hermann (Abdruck honorarfrei)

Sommerprogramm 2018 der Naturparke Niederösterreichs 19.04.2018

Die 23 Niederösterreichischen Naturparke stellen gemeinsam in einer übersichtlichen Broschüre über 200 Veranstaltungen in diesem Sommer vor

Fliegen Schmetterlinge auch in der Nacht? Was versteckt sich alles unter den Steinen im Bach? Welche Spur wurde von welchem Tier hinterlassen? Dies sind nur einige der Fragen, die bei Führungen in den Naturparken im Naturland Niederösterreich beantwortet werden.

 

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Naturpark Heidenreichsteiner Moor – Blick vom Aussichtsturm auf den Winkelauer Teich. Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)
Naturpark Hohe Wand – die Aussichtsterrasse Skywalk bietet einen fast senkrechten Blick in die Tiefe. Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Naturpark Jauerling-Wachau – die freifließende Donau, Täler, Steinterrassen, Wein- und Obstbau, Wiesen und Eichenwälder sowie die Viehwirtschaft formen die Region. Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Naturpark Ötscher-Tormäuer – der imposante Mirafall. Foto: Herfried Marek (Abdruck honorarfrei)
Naturpark Sparbach – die Fürstenföhre auf der Dianawiese. Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Cover des Sommerprogramms, Coverfoto: Mostviertel Tourismus, weinfranz.at/Naturpark Ötscher-Tormäuer (Abdruck honorarfrei)

Ein Forschungsfonds für Studierende und den Naturschutz 18.04.2018

Auch heuer bieten die Österreichischen Bundesforste und Naturparke einen Forschungsfonds für StudentInnen an, die Abschlussarbeiten mit hoher Relevanz für den Naturschutz schreiben

Um engagierte Studierende bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeiten zu fördern, hat der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) einen Forschungsfonds eingerichtet. Dieser stellt auch dieses Jahr eine Fördersumme von insgesamt 6.000 Euro zur Verfügung. Studierende, die sich im Rahmen ihrer Diplom- bzw. Masterarbeit mit einem praxisnahen und für den VNÖ sowie die ÖBf relevanten Thema beschäftigen, sind nun dazu aufgerufen, ihre Forschungsvorhaben einzureichen!

 

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Vielfältige Kulturlandschaft im Naturpark Jauerling-Wachau, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)
Der namensgebende Fluss des Naturparks Tiroler Lech ist die letzte intakte Wildflusslanschaft der Nordalpen, Foto: Ewald Neffe (Abdruck honorarfrei)

Naturpark des Jahres startet in den Vorfrühling 02.03.2018

Der Naturpark Südsteiermark wurde zum „Naturpark des Jahres 2018“ ausgezeichnet und eröffnete das heurige „Naturjahr“ mit einer ganz besonderen Aktion

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen von derzeit 48 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. Diese prestigeträchtige Auszeichnung wird von einer unabhängigen Jury vergeben, welche die Aktivitäten in den Bereich: Schutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Marketing beurteilt. Heuer geht dieser Titel an den Naturpark Südsteiermark, dessen Kulturlandschaft samt ihrer Besonderheiten durch zahlreiche Maßnahmen in ihrer Vielfalt geschützt und erhalten wird. Am 2. März wurde im Rahmen einer großen Festveranstaltung im Naturparkzentrum Grottenhof die Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2018“ verliehen – doch dies war nicht das einzige Highlight an diesem ereignisreichen Tag. 

 

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Bei der Festveranstaltung zum „Naturpark des Jahres 2018“ werden Ballons zum Beginn des Vorfrühlings fliegen gelassen. Foto: Naturpark Südsteiermark (Abdruck honorarfrei)
Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, Reinhold Höflechner, Obmann des Naturparks Südsteiermark, Matthias Rode, Geschäftsführer des Naturparks Südsteiermark und Landesrat Anton Lang bei der feierlichen Urkundenverleihung (v.l.n.r.). Foto: Naturpark Südsteiermark (Abdruck honorarfrei)

Naturparke verankern sich in der österreichischen Bildungslandschaft 27.02.2018

Bildung nimmt seit jeher einen hohen Stellenwert in der Arbeit der Österreichischen Naturparke ein. Nun werden die Aktivitäten im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ intensiviert und unterschiedliche Bildungseinrichtungen eingebunden

Am 26. und 27. Februar tagten Naturpark-VertreterInnen aus ganz Österreich im Naturpark Raab-Őrség-Goričko, dem einzigen trilateralen Naturpark Europas. Wie jedes Jahr wurden im Rahmen der Klausur des Verbandes der Naturparke Österreichs (VNÖ) wesentliche Entwicklungen im In- und Ausland diskutiert sowie Weichen für die künftige Aktivitäten gestellt. Dabei war heuer ein Thema besonders wichtig: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Seit vielen Jahren engagieren sich die Naturparke dafür, Groß wie Klein die Besonderheiten dieser wunderschönen, artenreichen Landschaften näherzubringen. Beispielsweise werden in Österreich in mehr als einhundert Naturpark-Schulen und über dreißig Naturpark-Kindergärten Kinder und Jugendliche von klein auf für Naturpark-Themen sensibilisiert. Wie im Burgenland nun vom Vorstand des VNÖ beschlossen wurde, sollen die Naturparke in Zukunft noch stärker in der österreichischen Bildungslandschaft verankert werden.

 

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Die Lehrausgänge an Naturpark-Schulen machen den Kindern Spaß und verbinden Wissensvermittlung mit Naturerlebnis. Foto: Hannes Kohlmeier (Abdruck honorarfrei)
Vertreterinnen und Vertreter von Naturparken aus ganz Österreich nahmen an der Klausur teil. Aus dem Naturpark Raab-Őrség-Goričko waren u.a. der Obmann, Bgm. Franz Josef Kern sowie Claudia Kröpfl-Kögl, die Direktorin der Naturpark-Volksschule Sankt Martin/Raab anwesend. Foto: VNÖ (Abdruck honorarfrei)

Natur erleben und spannend vermitteln 31.01.2018

Wie wagt man sich am besten an das große Gebiet der Naturvermittlung heran? Wie lassen sich ökologische Zusammenhänge spannend erklären? Am 12. März startet der Hochschullehrgang „Zertifikatslehrgang Natur- und Landschaftsvermittlung 2018“, der auf diese Fragen Antwort gibt.

Natur- und LandschaftsvermittlerInnen begleiten Kinder und Erwachsene zu den verborgenen Geheimnissen der Natur und ihrer Vielfalt. Doch das Vermitteln will gelernt sein. Es braucht dazu viel Freude, das nötige methodische Handwerkszeug und Umwelt-Wissen.

Die praxisorientierte Ausbildung liefert die nötigen Grundlagen für alle NaturvermittlerInnen und solche, die es noch werden wollen. Im Vordergrund steht ein erlebnisorientierter, vielfach spielerischer Zugang zur Natur.

Ziel des Hochschullehrganges ist es, den Teilnehmenden das erforderliche Basiswissen für die erfolgreiche Planung und Durchführung erlebnisorientierter Veranstaltungen zum Thema „Natur und Landschaft“ zu vermitteln. Im Rahmen von Exkursionen werden spezielle Naturräume und Landschaften vorgestellt und die Erlebnispädagogik für unterschiedliche Zielgruppen praktisch nähergebracht. Auch Themen wie Recht, Marketing und Angebotsentwicklung stehen auf dem Plan. Unterrichtseinheiten zu Wasser, Wald, Botanik, Biodiversität und Zoologie vereinen das Grundwissen in diesen Bereichen mit Methoden, eben dieses Kindern und Erwachsenen spannend zu vermitteln.

 

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Miteinander für Natur, Foto: VNÖ/Wakonigg (Abdruck honorarfrei)
Lernen in der Natur, Foto: VNÖ/Wakonigg (Abdruck honorarfrei)
Foto: VNÖ/Wakonigg (Abdruck honorarfrei)
Foto: VNÖ/Langer (Abdruck honorarfrei)

Naturpark Südsteiermark ist „Naturpark des Jahres 2018“ 18.01.2018

Es war ein knappes Rennen – doch letztlich überzeugten die attraktiven Angebote für Kinder und der hohe Einsatz zur Erhaltung der vielseitigen Kulturlandschaft die unabhängige Jury bei der Wahl des Naturparks Südsteiermark zum „Naturpark des Jahres 2018“

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen von derzeit 48 Naturparken zum „Naturpark des Jahres“. Heuer geht dieser Titel an den Naturpark Südsteiermark, der seine Kulturlandschaft und deren Besonderheiten durch zahlreiche Maßnahmen in ihrer Vielfalt schützt und erhält. Beurteilt wurden Aktivitäten und Angebote in den Kategorien: Schutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Marketing – der Naturpark Südsteiermark erzielte in allen Bereichen hervorragende Ergebnisse.

„Diese Auszeichnung ist eine wundervolle Anerkennung für unsere konsequente Arbeit zum Natur- und Kulturlandschaftsschutz in unserem Naturpark. Dieser Preis gehört allen SüdsteirerInnen und im Besonderen den vielen engagierten Menschen bei unseren Naturpark-Partnergruppen!“, so Bgm. Reinhold Höflechner, Obmann des Naturparks Südsteiermark. Auch der Präsident des VNÖ, Wolfgang Mair, lobt die Arbeit des Naturparks und gratuliert „[…] allen, die sich im Naturpark Südsteiermark für den Erhalt dieser wunderbaren Landschaft engagieren und die vier Säulen für nachhaltige Entwicklung – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung – so vorbildhaft umsetzen.“

 

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Der Naturpark Südsteiermark zählt zu den landschaftlich reizvollsten Weinbauregionen Europas, Foto: Andrea Bund (Abdruck honorarfrei)
Die Kulturlandschaft des Naturparks Südsteiermark beeindruckt zu jeder Jahreszeit, Foto: DI Alfred Dietrich, Gamlitz (Abdruck honorarfrei)

Welcher Vogel ist denn das? – einfache Bestimmungshilfe für Kindergartenkinder 14.12.2017

Wie kann Kindergartenkindern das Thema biologische Vielfalt vermittelt werden? Vogelplakate und Bestimmungskarten bieten Naturpark-Kindergärten Hilfestellung

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) hat für die Naturpark-Kindergärten Vogelplakate entworfen, auf denen die 15 häufigsten Vögel des jeweiligen Naturparks vorgestellt werden. Auf diesen können die Kleinen gesichtete Vögel wiedererkennen und so ihre ersten Erfahrungen im Bestimmen von unterschiedlichen Vogelarten machen. Doch nicht nur die häufigsten Vögel wurden von Spezialisten und den Naturparkverantwortlichen ausgewählt, auch Arten, die auf Grund spezieller Lebensweisen oder Lebensräume für den Naturpark relevant sind, haben Einzug in die Auswahl gefunden. Die Plakate werden ergänzt durch Karten im A5-Format. Plakate sowie Karten können auf der Homepage des VNÖ von allen Interessierten heruntergeladen werden.

Neue Studie soeben erschienen

Im Zuge des Projektes „Naturpark-Kindergärten und Biodiversität – Zukunft von morgen HEUTE gestalten“ wurde vom VNÖ eine gleichnamige Studie erstellt, die wissenschaftliche Erkenntnisse zu Naturerlebnissen und Naturerfahrungen im Kindergartenalter zusammenfasst. Ausgangsfrage dieser Studie war, wie explizit das Thema Biodiversität Kindern im Kindergartenalter zugänglich gemacht werden kann. ExpertInnen aus dem In- und Ausland beleuchten diese Fragestellung und geben praktische Inputs.

Anhand von Beispielen aus Naturpark-Kindergärten wird zudem gezeigt, wie das Thema Biodiversität schon jetzt Eingang in den Alltag der Kinder findet.
Die neue Studie sowie die Vogelplakate und -karten stehen hier zum Download bereit.

 

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Foto: Elke Hötzel/Fotolia
(Abdruck honorarfrei)
In Naturpark-Kindergärten verbringen die Kinder eine wertvolle Zeit in der Natur. Foto: R. Heuberger (Abdruck honorarfrei)

Meilenstein in der Umweltbildung – Österreich hat 100 Naturpark-Schulen 28.11.2017

Am 29. November 2017 wird im Tiroler Naturpark Karwendel die 100ste Naturpark-Schule Österreichs ernannt. Diese Zahl markiert eine stetig näher rückende Zeitenwende in der Umweltbildung. Naturpark-Schulen setzen einer zunehmenden Natur-Entfremdung bei Kindern, die jüngsten Berichten zufolge dramatische Ausmaße anzunehmen droht, Naturerfahrungen, unter anderem durch Projekte und Wanderungen, entgegen. Duch das buchstäbliche Begreifen mit allen Sinnen erfahren die Kinder, wie wichtig eine intakte Umwelt ist. Neben dem Wissenserwerb können auf diesem Wege sowohl Verantwortungsbewusstsein als auch soziale Kompetenzen gefördert werden. Gegenwärtig besuchen in Österreich über 6.000 Schülerinnen und Schüler Naturpark-Schulen und deren Anzahl wächst beständig weiter.

 

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PDF-Download: 100 Naturpark-Schulen in Österreich

Die Ranger und Guides im Naturpark Karwendel unternehmen winterliche Tierspurenwanderungen mit den Naturpark-Schulen. Foto: Anton Heufelder
(Abdruck honorarfrei)
Die Lehrausgänge an Naturpark-Schulen machen den Kindern Spaß und verbinden Wissensvermittlung mit Naturerlebnis – wie hier beim Naturerlebnistag im Naturpark Dobratsch. Foto: Hannes Kohlmeier (Abdruck honorarfrei)
Schülerinnen und Schüler der Volksschule Eben bei einer Exkursion im Naturpark Karwendel. Foto: J. Laner
(Abdruck honorarfrei)
LH-Stv. Ingrid Felipe, Georg Troppmair, Direktor der Volksschule Eben, Josef Hausberger und Hermann Sonntag, Obmann und GF des Naturparks Karwendel sowie Franz Handler, GF des Verbandes der Naturparke Österreichs, bei der feierlichen Ernennung der Volksschule Eben zur 100. Naturpark-Schule Österreichs (v.l.n.r.). Foto: Gemeinde Eben am Achensee
(Abdruck honorarfrei)

Österreichische Bundesforste und Naturparke fördern Studierende 17.11.2017

Foto: ÖBf-Archiv/Ditz Fejer (Abdruck im Rahmen redaktioneller Berichterstattung über den Forschungsfonds der ÖBf und des VNÖ mit Angabe des Fotocredits honorarfrei)
Foto: ÖBf-Archiv/Franz Pritz (Abdruck im Rahmen redaktioneller Berichterstattung über den Forschungsfonds der ÖBf und des VNÖ mit Angabe des Fotocredits honorarfrei)

Ein gemeinsam eingerichteter Forschungsfonds soll als Anreiz für StudentInnen dienen, sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit relevanten Naturschutzthemen zu beschäftigen und so wichtige Erkenntnisse für die Praxis liefern

Die Österreichischen Bundesforste und Naturparke verbindet seit 1999 eine enge Kooperation – dies nicht zuletzt deshalb, da es in 16 der 48 Österreichischen Naturparke teilweise eine großflächige Überschneidung des Naturpark-Gebiets und der Grundflächen der Österreichischen Bundesforste gibt. Mit dem „Forschungsfonds 2017/2018“ wird diese Zusammenarbeit vertieft: Ziel des gemeinsamen Projektes ist einerseits, angehende WissenschaftlerInnen zu unterstützen, die einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Naturpark-Idee bzw. des Naturraummanagements leisten. Andererseits werden die geförderten Diplom- und Masterarbeiten auf den Webseiten der Kooperationspartner veröffentlicht. Der Forschungsfonds dient also engagierten StudentInnen und dem Naturschutz-Netzwerk in gleicher Weise.

Interessierte Studierende können ihr Forschungsvorhaben heuer noch bis zum 30. November einreichen und auf eine Förderung von bis zu Euro 1.000,-- hoffen. Die Auswahl der zu fördernden Arbeiten wird von einer fachkundigen Jury getroffen. Insbesondere Untersuchungen, die sich mit der biologischen Vielfalt im Zusammenhang mit Naturraummanagement bzw. Naturparken auseinandersetzen, haben eine gute Aussicht auf Förderung.

 

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Schutz der Artenvielfalt ist zentrales Thema beim Naturpark-Gipfel 2017 22.09.2017

Pünktlich zur 15-Jahr-Feier des Kärntner Naturparks Dobratsch fand am 22. September der Naturpark-Gipfel in Villach statt. Dort trafen sich Vertreter der Österreichischen Naturparke zum Erfahrungsaustausch mit Landesrat Mag. Gernot Darmann. Es wurden laufende Maßnahmen im Natur- und Kulturlandschaftsschutz besprochen und auch künftige Aktivitäten diskutiert. Es zeigte sich, dass das Schwerpunktthema Biodiversität, also die Vielfalt an Lebensräumen und an Tier- und Pflanzenarten, auch in Zukunft einen hohen Stellenwert einnehmen wird. 

 

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PDF-Download: Naturpark-Gipfel 2017

Naturpark-Verantwortliche aus ganz Österreich mit LR Mag. Gernot Darmann beim Naturpark-Gipfel 2017. Foto: VNÖ
LR Mag. Gernot Darmann (links) und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs. Foto: VNÖ
LR Mag. Gernot Darmann (links) und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs, bei der Eröffnung des Naturpark-Gipfels. Foto: VNÖ
LR Mag. Gernot Darmann richtet seine Grußworte an die Anwesenden der Infoveranstaltung, die am Vortag des Naturpark-Gipfels stattfand. Foto: VNÖ
LR Mag. Gernot Darmann, Vbgm. Mag. Dr. Petra Oberrauner und Mag. Wolfgang Mair bei der Pressekonferenz zum Naturpark-Gipfel 2017. Foto: VNÖ
 

Im Naturpark Karwendel beginnt Vogelschutz im Wald 08.08.2017

Uhu, Auerhahn und Weißrückenspecht sind nur drei der 96 Brutvogelarten, für die im Naturpark Karwendel ein besonderes Schutzprogramm entwickelt wurde. Der gesamte Naturpark ist als Natura 2000-Gebiet von außerordentlicher Bedeutung für den europäischen Vogelschutz. Ein Großteil der in einer dreijährigen Kartierung nachgewiesenen 114 Vogelarten benötigt Waldlebensräume. Um diese – und insbesondere zwölf ausgewählte Arten – zu schützen, hat der Naturpark Karwendel in enger Abstimmung mit der Forstwirtschaft ein Vogelschutzprogramm ausgearbeitet, das Naturschutzziele in die Planungen der Forstwirtschaft integriert. Das heißt, dass zum Beispiel Todholzbestände erhalten bleiben oder einzelne Bereiche von der Bewirtschaftung ausgenommen werden und somit als Rückzugsgebiete dienen. Für die Förster und Waldaufseher wurde zudem ein Praxishandbuch erstellt, in dem die zwölf Zielarten vorgestellt und ihre Lebensräume beschrieben werden.

 

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Der Schwarzspecht besiedelt vorzugsweise Wälder mit stehendem Totholz. Derzeit werden Totholzkartierungen durchgeführt, um die Bäume für Spechte und Eulen zu erhalten. Foto: M. Chucher
Der Sperlingskauz kommt oft gemeinsam mit Auerhühnern und Dreizehenspechten vor; er dürfte ähnliche Ansprüche an den Lebensraum haben wie diese. Foto: W. Kühn

Naturpark verwurzeln 28.07.2017

Der Verband der Naturparke Österreichs führt derzeit die Aktion „Naturpark verwurzeln“ durch. Diese zielt darauf ab, Besonderheiten der heimischen Wildgehölze wie Wacholder, Vogelbeere, Schlehe oder Alpen-Heckenrose zu vermehren und die herangezogenen Jungpflanzen in den Gemeinden auszupflanzen. So soll in diesen Regionen die Artenvielfalt der heimischen Hecken gefördert und erhalten werden. Am 27. Juli ist in der Marktgemeinde Ernstbrunn eine heimische Pimpernuss von Bürgermeister Horst Gangl, Naturpark-Mitarbeitern und dem Verein Regionale Gehölzvermehrung gepflanzt worden. Damit ist nach der Besammlung von Früchten der heimischen Gehölze im Naturpark Leiser Berge der Startschuss für die Umsetzung des Projektes „Naturpark verwurzeln“ gefallen, in dessen Rahmen die wunderschön blühende Pimpernuss und der Wacholder vermehrt werden.

 

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Klaus Wanninger, Obmann Stellvertreter Verein Regionale Gehölzvermehrung, Bgm. Horst Gangl, Marktgemeinde Ernstbrunn, Alexander Ernst, Naturpark Leiser Berge, Eveline Lachmayer, Naturpark Leiser Berge (v.l.n.r.) Foto: Klaus Wanninger
Werner Lahner, Verein Regionale Gehölzvermehrung, Eveline Lachmayer, Naturpark Leiser Berge, Bgm. Horst Gangl, Marktgemeinde Ernstbrunn, Alexander Ernst, Naturpark Leiser Berge (v.l.n.r.)
Foto: Klaus Wanninger
Die Blüte der Pimpernuss. Foto: Klaus Wanninger
 

Erster Europäischer Naturparke-Gipfel in Brüssel 22.06.2017

Der Verband Deutscher Naturparke (VDN) hat im Zuge des Projektes „Europe’s Nature-, Regional-, and Landscape-Parks“ eine Umfrage zum Management und den Arbeitsbereichen der europäischen Naturparke in 24 Ländern durchgeführt. Die Ergebnisse des Projektes werden am 21. und 22. Juni in Brüssel präsentiert. Naturpark-Verantwortliche aus ganz Europa werden dabei die Deklaration: „Regional Nature Parks as means for implementing the sustainable development and biodiversity targets of the European Union” unterzeichnen und so die Zusammenarbeit für die Zukunft und für Europa stärken. Auch die Österreichischen Naturparke werden bei diesem Termin durch eine Delegation vertreten sein, die die schönsten Natur- und Kulturlandschaften Österreichs und ihre Besonderheiten in Brüssel präsentiert. 

 

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PDF-Download: Erster Europäischer Naturparke-Gipfel in Brüssel_22.06.2017

Vertreter Regionaler Naturparke aus 20 Staaten haben am 21. Juni in Brüssel auf dem „Ersten Europäischen Naturparke-Gipfel“ eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Foto: Thomas Böhm
Foto: Verband Deutscher Naturparke
Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs unterschreibt die Deklaration. Foto: Thomas Böhm
Dr. Stefan Müller-Altermatt, Präsident des Netzwerks Schweizer Pärke, Dr. Michael Arndt, Präsident der Deutschen Naturparke und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs (v.l.n.r.). Foto: VNÖ

1.800 Kilometer zu Fuß von Wien nach Nizza 16.06.2017

Vom 3. Juni bis zum 29. September wandert der Schweizer Wissenschaftler Prof. Dr. Dominik Siegrist mit seinem Kernteam „whatsalp“ von Wien nach Nizza. Es geht bei dieser wissenschaftlichen Weitwanderung um Fragestellungen zur Schönheit und auch zur Zerstörung der Alpen, zu Über- und Unternutzung der alpinen Kulturlandschaften und deren Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung. Zusammen mit Franz Handler vom Verband der Naturparke Österreichs hat er am 16. Juni zu einem gemeinsamen Pressefrühstück in Palfau, dem 13. Etappenziel im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen geladen. Gemeinsam wurde über die Veränderungen der letzten 25 Jahre reflektiert und darüber, welchen Einfluss die Naturparke seit ihrem Aufkommen auf Landschaft und Gesellschaft in den Alpenregionen ausüben. 

 

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PDF-Download: Pressefrühstück whatsalp-VNÖ

Dominik Siegrist von whatsalp (links) und Franz Handler vom Verband der Naturparke Österreichs bei den Myrafällen in den Ötschergräben. Foto: whatsalp
Streuobstbestand im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen
Franz Handler (Geschäftsführer VNÖ), Bernhard Moser (Bürgermeister der Naturparkgemeinde Landl), Gundula Milwisch (Ziegenbäuerin und Spezialitätenpartnerin), Eva Maria Vorwagner (Biodiversitäsexpertin Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen), Dominik Siegrist (whatsalp) beim Pressefrühstück in Palfau.
Foto: VNÖ
 

Grenzenlos fantastisch – Schüler erforschen die Flugkünstler ihrer Naturparke 22.05.2017

Zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt haben Naturpark-Schulen in ganz Österreich faszinierende Aktionen zum Thema „Landschaften voller Flugkünstler“ gesetzt 

Viele Insekten, Vögel, Pflanzen und sogar manche Säugetiere können etwas, das uns Menschen aus eigener Kraft unmöglich ist: Fliegen. Mit fantastischen Strategien überwinden sie Schwerkraft, Grenzen und Kontinente. Wie machen sie das? Warum tun sie es? Und: was können wir von diesen Flugkünstlern lernen? Diesen und ähnlichen Fragen sind im Rahmen der österreichweiten Aktion der Naturpark-Schulen zum „Internationalen Tages der biologischen Vielfalt“ über 4000 Schülerinnen und Schüler auf den Grund gegangen. Rund um den 22. Mai haben sie unter dem Motto „Landschaften voller Flugkünstler“ die bewegenden Strategien und fantastischen Tricks von Mutter Natur ergründet und nach Leibes- und Gedankenkräften daran geforscht, wie die tierischen und pflanzlichen Flugkünstler ihres Naturparks funktionieren, und warum sie ausgerechnet das tun, was sie tun.

 

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PDF-Download: Schüler erforschen Flugkünstler

Schülerinnen und Schüler der Volksschule Längenfeld im Naturpark Ötztal sind als Vogelforscher unterwegs und lernen die wichtigsten heimischen Singvögel kennen. Foto: Archiv Naturpark Ötztal, Patrizia Plattner
Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Viktor Kaplan im Naturpark Mürzer Oberland erforschen gut gewappnet die Flugkünstler Bienen. Foto: Viktor Kaplan-Schulen
An verschiedenen Stationen erfahren Schülerinnen und Schüler der Naturpark-Schulen Dobratsch Wissenswertes zu den Flugkünstlern im Naturpark. Foto: Verein Naturpark Dobratsch
 

Bundesforste und Naturparke verdoppeln Forschungsfonds für Studierende 17.05.2017

Foto: ÖBf-Archiv/Franz Pritz (Abdruck im Rahmen redaktioneller Berichterstattung über den Forschungsfonds der ÖBf und des VNÖ mit Angabe des Fotocredits honorarfrei)

Der Verband der Naturparke Österreichs kann durch eine Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten den Forschungsfonds zur Förderung von Studierenden ausbauen

Um engagierte Studierende bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeiten zu fördern, hat der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) vergangenes Jahr einen Forschungsfonds eingerichtet. Zur Förderung konnten Diplom- und Masterarbeiten eingereicht werden, die sich mit relevanten Naturpark-Themen befassten. Bisher stellte dieser Forschungsfonds eine Fördersumme in Höhe von 3.000 Euro zur Verfügung, welche auf Studierende aus ganz Österreich aufgeteilt wurde. Durch die Unterstützung der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) verdoppelt sich der diesjährige Forschungsfonds: 6.000 Euro können heuer zur Förderung von facheinschlägigen Abschlussarbeiten bereitgestellt werden.

 

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PDF-Download: Bundesforste und Naturparke verdoppeln Forschungsfonds für Studierende

Naturpark Tiroler Lech bekommt Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2017“ 12.05.2017

Nach der feierlichen Urkundenüberreichung: Franz Handler, Geschäftsführer des Verbandes der Naturparke Österreichs, Anette Kestler und Heinrich Ginther, Geschäftsführerin und Obmann des Naturparks Tiroler Lech, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ingrid Felipe sowie Landesrätin Dr. Beate Palfrader (v.l.n.r.) Foto: Naturpark Tiroler Lech / Marlene Salchner

Am Freitag, dem 12. Mai 2017, wurde dem Naturpark Tiroler Lech feierlich die Urkunde zum „Naturpark des Jahres 2017“ überreicht. Gäste und Gratulantinnen waren unter anderem Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ingrid Felipe und Frau Landesrätin Dr. Beate Palfrader. Das Programm gestalteten die Schüler und Schülerinnen der Naturpark-Schule Elmen.

 

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PDF-Download: PA_Naturpark des Jahres 2017_Urkundenueberreichung

Natur wirkt! 07.04.2017

Bieten Naturerlebnis für die ganze Familie: die Naturpark-Führerinnen und -Führer. Foto: Naturparke Steiermark

Natur- und Freizeiterlebnisse für die ganze Familie – der neue Naturerlebnis-Reisebegleiter durch die steirischen Naturparke ist da

Der druckfrische Reisebegleiter durch die sieben steirischen Naturparke „Natur wirkt!“ ist ab sofort erhältlich. „Natur wirkt!“ stellt auch heuer ausgewählte Führungen zu den Naturjuwelen und erlebnisreiche Angebote vor, die buchstäblich als Gegenmittel zu den alltäglichen Herausforderungen wirken und Ausgleich und Vergnügen versprechen. Mehr noch: „Natur wirkt!“ kombiniert diese spannenden Einblicke in Zusammenhänge, Abläufe und Wirkungen der Natur mit ebenso wichtigen Dingen, die eine Reise perfekt machen: Slow-Food-Empfehlungen für das leibliche Wohl, Quartierempfehlungen bei ausgewählten Naturpark-Partnerinnen und -Partnern sowie erlesenen Tipps zu Kulturhöhepunkten.

 

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PDF-Download: PA_Natur wirkt!

Ruhe und Erholung am größten Bergsee der Niederen Tauern – dem malerischen Schwarzensee im Naturpark Sölktäler. Foto: Herbert Raffalt

Der Naturpark Tiroler Lech ist „Naturpark des Jahres 2017“ 02.03.2017

Die meisten der im Bestand gefährdeten Flussregenpfeifer gibt es österreichweit am Tiroler Lech. Hier finden sie noch offene Kiesbänke, die für Nahrungssuche und Brut lebensnotwendig sind.
Foto: Felix Lassacher

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) kürt jährlich einen „Naturpark des Jahres“. 2017 geht dieser Titel an den Naturpark Tiroler Lech. Beurteilt wurden Aktivitäten und Angebote in den Kategorien Schutz, Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Marketing. In allen Bereichen erzielte der Naturpark Tiroler Lech erstklassige Ergebnisse. Er überzeugte unter anderem mit einer thematischen und methodischen Vielfalt an Bildungs- und Erholungsangeboten und mit ausgewogenen Schutzmaßnahmen, die auf hohem Niveau angesiedelt und innovativ am Puls der Zeit umgesetzt werden.

 

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PDF-Download: PA_Naturpark des Jahres 2017

Der Lech und seine Seitenzubringer sind die letzte intakte Wildflusslandschaft der Nordalpen und prägen den Charakter des Naturparks Tiroler Lech. Foto: Mario Posch

Arbeitsplätze für Artenvielfalt 28.02.2017

NuP Aktiv Mitarbeiter beim Anlegen einer Kräuterspirale im Naturpark Heidenreichsteiner Moor. Foto: Horst Dolak

Arbeitsplätze in niederösterreichischen Naturparken tragen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei

Das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt NuP Aktiv unterstützt arbeitssuchende Frauen und Männer beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. Hervorgegangen aus einer Kooperation des Verbandes der Naturparke Österreichs und dem AMS Niederösterreich bietet NuP Aktiv befristete Dienstverhältnisse in niederösterreichischen Naturparken. In den letzten 15 Jahren wurden über NuP Aktiv mehr als 200 Menschen in 19 niederösterreichischen Naturparken beschäftigt und auf diese Weise bedeutende Leistungen zum Schutz der Artenvielfalt erbracht und die Naturparke in ihren Aufgaben als Schutzgebiete unterstützt.

 

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PDF-Download: PA_Arbeitsplätze für Artenvielfalt-NuP Aktiv

Lernen mit Begeisterung 13.02.2017

In Naturpark-Schulen und -Kindergärten wird Naturbewusstsein besonders gefördert. 

Im Burgenland wird das Konzept der Naturpark-Schulen und -Kindergärten sehr erfolgreich umgesetzt durch die Kooperation der ARGE Naturparke Burgenland mit der Schulbehörde und der Pädagogischen Hochschule. Um die Pädagoginnen und Pädagogen gut zu vernetzen hat die ARGE Naturparke Burgenland, in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule, ein umfassendes Bildungsangebot entwickelt. 

PDF-Download: PA_Lernen mit Begeisterung_13.02.2017

Spielerische Herangehensweise an den Lebensraum Streuobst in einer Naturpark-Schule. Foto: Renate Roth

Freiwilliger Einsatz für die biologische Vielfalt in den Naturparken 26.01.2017

Voller Einsatz für die biologische Vielfalt in den Naturparken (Foto: Hermann Sonntag)

Das freiwillige Engagement für die Naturparke ist groß und die Tätigkeiten sind vielfältig. Genau wie die dort heimischen Pflanzen, Tiere und Lebensräume, zu deren Schutz und Erhalt das Freiwilligenengagement beiträgt.

Schwenden mit der Astschere, mähen mit der Sense, Streuobst sammeln oder das Errichten von Trockensteinmauern stehen in den Naturparken bei den Freiwilligenprojekten am Programm. In der neuen Studie „Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken“ stellen AutorInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz ihre Freiwilligenprojekte und geben Tipps zur Umsetzung. Gemeinsam mit den Helferinnen und Helfern arbeiten die verschiedenen Naturparke in den Freiwilligenprojekten daran, Almflächen freizuhalten, Neophyten einzudämmen sowie Feuchtwiesen, Trockenrasen und Streuobstwiesen zu pflegen und dadurch die biologische Vielfalt zu erhalten.

PDF-Download: PA_Freiwilliger Einsatz für die biologische Vielfalt in den Naturparken_26.01.2017

Eine Fotoauswahl zu den Freiwilligenprojekten zeigt nachfolgene Bildergalerie:

Vielfalt verwurzeln 28.11.2016

Das Projekt „Naturparke verwurzeln“ setzt in sieben Pilot-Naturparken Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt unserer heimischen Hecken. 

In den Österreichischen Naturparken finden sich zahlreiche Raritäten unter den heimischen Wildgehölzen, die seit Jahrtausenden an unser Klima und unsere Böden angepasst sind. Leider gelangen jedoch oftmals Gehölze in Gärten und freie Natur zur Auspflanzung, deren Ursprung und Herkunft weit außerhalb Österreichs oder sogar Europas liegt. Deren stetige Zunahme schwächt auf Dauer die Bestände der hiesigen Flurgehölze, so dass negative Folgen für die regionale biologische Vielfalt erwartet werden müssen. Um dem entgegen zu wirken führt der Verband der Naturparke Österreichs derzeit das Projekt „Naturparke verwurzeln“ unter Mitwirkung des Vereins Regionale Gehölzvermehrung (RGV) und des Wiener Büros LACON durch. „Naturparke verwurzeln“ zielt darauf ab, durch Pilot-Aktionen in Naturparken aus sieben Bundesländern Besonderheiten der heimischen Wildgehölze zu vermehren, und die kräftigen, liebevoll herangezogenen Jungpflanzen wieder in Hausgärten, bei Bauernhöfen oder auf öffentlichen Flächen der Gemeinden zu verwurzeln. 

 

PDF-Download: PA_Vielfalt verwurzeln_28.11.2016

Viele Tiere sind in ihrer Lebensweise auf heimische Heckengehölze angewiesen.
Der Neuntöter zum Beispiel bevorzugt Dornsträucher als Warten zur Ansitzjagd und Revierbeobachtung. Foto: F. Vondruska
Der Nektar der Blüte der Alpen-Heckenrose ist bei vielen Insekten, wie hier bei einer Schwebfliege, überaus beliebt.
Foto: K. Wanninger
Mehrere Schmetterlingsarten profitieren von den Pflanzungen der Felsenbirne, auch das Große Wiener Nachtpfauenauge.
Foto: R. Heuberger
Reife Wacholderbeeren werden gesammelt um sie zu Jungpflanzen zu vermehren und im Naturpark zu verwurzeln.
Foto: K. Wanninger

Das war der Naturpark-Gipfel 2016

TeilnehmerInnen des Naturpark-Gipfels 2016

Am 4. November fand der diesjährige Naturpark-Gipfel im Burgenländischen Naturpark Geschriebenstein-Írottkő statt. Das Kernthema der Österreichischen Naturparke, der Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt, stand dabei im Zentrum der Gespräche.

 

 PDF-Download: PA_Naturpark-Gipfel 2016_04.11.2016

Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und Mag. Wolfgang Mair, Präsident des VNÖ
Auf der Ritterburg Lockenhaus fand der diesjährige Naturpark-Gipfel statt. Foto: E. Neffe

Natur in Menschenhand? 06.10.2016

Die Ausstellung „Natur in Menschenhand?“, die am 6. Oktober im Naturkundemuseum Joanneumsviertel in Graz eröffnet wird, widmet sich der Beziehung zwischen Mensch und Natur und den vermeintlich richtigen oder falschen Entscheidungen rund um das Thema Naturschutz. Sie wurde von Naturparke Steiermark initiiert und erlaubt dadurch auch einen Einblick in die grundsätzliche Ausrichtung der Naturschutzarbeit der Naturparke. Wo genau setzt diese an? 

PDF-Download: PA_Natur in Menschenhand_06.10.2016 

 

 

Biodiversitäts-Experte Mag. Alois Wilfling (links) geht, zusammen mit Hotelier Stefan Eder aus dem Naturpark Almenland, der Frage nach, wie die Artenvielfalt rund um den Nächtigungsbetrieb für Gäste spürbar und nutzbar gemacht werden kann. Foto: OIKOS

Niederösterreich hat ersten Naturpark-Kindergarten 16.09.2016

Am 16. September wurde der NÖ Landeskindergarten Geras zum ersten Naturpark-Kindergarten in Niederösterreich ernannt

Der nachmittägliche Festakt fand mit zahlreichen Ehrengästen aus
Politik und Region statt. Landtagsabgeordneter Jürgen Maier überbrachte dem Kindergarten-Team in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll seine Glückwünsche zur Ernennung als erster Naturpark-Kindergarten Niederösterreichs. „Es ist ein großer Erfolg für die Österreichischen Naturparke, dass sich nun auch in Niederösterreich ein Naturpark-Kindergarten dafür einsetzt, dass schon die Kleinsten in unmittelbaren Kontakt mit den Themen ihres Naturparks kommen.“ freute sich Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs und Obmann des Vereins Naturparke Niederösterreich.

PDF-Download: PA_Niederösterreich hat ersten Naturpark-Kindergarten_16.09.2016

 

Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.n.r.): Kindergartenleiterin Manuela Lindner, Gabi Havlikova, Birgit Scherling, Stadtpfarrer Hr. Conrad, Viktoria Heimberger, Martha Tiller, Oberbrandinspektor Robert Haidl, Kindergartenpädagogin Andrea Schiffer, Obmann Verein Naturpark Geras Markus Philipp, Hilda Strobl, Bezirksinspektor Peter Kugler, Abt des Prämonstratenser Chorherrenstift Geras Michael Proházka, Landtagsabgeordneter Jürgen Maier, Vizebürgermeister Karl Leitner, Bürgermeister Johann Glück, Präsident des Verbands der Naturparke Österreichs und Obmann des Vereins Naturparke Niederösterreich Wolfgang Mair sowie die Kindergartenkinder Sophia Gönner, Raphael Stiedl, Laura Heimberger und Lea Böck. Foto: Eva Rotter

Auftrieb für die Alm 09.09.2016

Foto: B. Battocleti

Ein Projekt im Naturpark Weißbach fördert die Almbewirtschaftung unter naturschutzfachlichen Aspekten

Als Ausflugs- und Urlaubsziele erfreuen sich Almen allgemeiner Beliebtheit. Im Salzburger Naturpark Weißbach prägen sie nachhaltig das Landschaftsbild und veranschaulichen – für Wanderer und Erholungssuchende auf idyllische Art und Weise – das Jahrhunderte währende Zusammenspiel von Mensch und Natur. Dass Almen neben ihrer Funktion als Kulturland wertvolle Lebensräume für einige mitunter seltene Tier- und Pflanzenarten sind, ist Vielen dabei nicht bewusst. Auch bei den Landwirtinnen und Landwirten, die die Almen traditionell, zum Teil in aufwendiger Handarbeit bewirtschaften, steht das Augenmerk für naturschutzfachliche Inhalte nicht selten im Hintergrund, weil sich im Vordergrund drängendere, oft ökonomische Fragen befinden.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt!

 

PDF-Download: PA_Naturschutzplan auf der Alm_09.09.2016

Steirische Naturparke fokussieren Naturschutz auf Erhalt der Artenvielfalt 28.07.2016

Foto: Herfried Marek

Die steirischen Naturparke fokussieren ihre Arbeit im kürzlich bewilligten EU-Projekt „Aufladung Biodiversität“ auf den Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt. Die sieben steirischen Naturparke arbeiten seit über zehn Jahren erfolgreich als „Naturparke Steiermark“ zusammen und haben seither ein gut funktionierendes Naturschutz-Netzwerk mit verschiedenen Botschaftergruppen etabliert. Vom 1. Juli 2016 bis zum 31. Dezember 2017 stehen allen sieben Naturparken im Rahmen des Projektes Expertinnen und -Experten rund um die Themen Naturschutz und Biodiversität in einem festen Dienstverhältnis zur Seite. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt darin, die Ziele und Inhalte der „Biodiversitäts-Strategie Österreich 2020+“ in die Arbeit der einzelnen Botschaftergruppen zu implementieren. 

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt 

 

PDF-Download: PA_Steirische Naturparke fokussieren auf Artenvielfalt_28.07.2016 

Wertschöpfung durch Waldprodukte 18.06.2016

Waldprodukt Heidelbeere, Foto: E. Neffe

Europas Wälder stellen der Gesellschaft eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen bereit. Das EU-Projekt „StarTree“ erforscht die nachhaltige Nutzung von Nichtholzprodukten aus dem Wald, also Pilzen, Beeren, Nüssen, Kastanien, etc. Das Projekt, in dem Universitäten und kleine und mittlere Un-ternehmen bzw. Organisationen aus dreizehn Staaten zusammenarbeiten, will Beiträge leisten, um die Wirtschaft in ländlichen Regionen zu stärken und zu diversifizieren; zum Beispiel durch innovative Management-Methoden, die Entwicklung neuer Produkte und verbessertem Wissens- und Knowhow-Transfer.

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt

 

PDF-Download: PA_Wertschöpfung durch Waldprodukte_18.06.2016

Erlebnisraum Streuobstwiese 16.06.2016

Naturnaher Unterricht: Streuobstbäume erfühlen und wiedererkennen, Foto: Naturpark Attersee-Traunsee

Streuobstwiesen sind unverzichtbare Lebensräume für eine Vielzahl an mit-unter seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Um das Bewusstsein für deren Erhalt und Nutzung zu schärfen sowie es kommenden Generationen zugänglich zu machen, hat der oberösterreichische Naturpark Attersee-Traunsee eine LehrerInnen-Fortbildung ins Leben gerufen, die im heurigen Frühjahr stattfand.

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt

 

PDF-Download: PA_Erlebnisraum Streuobstwiese_16.06.2016

Das große Jäten 07.06.2016

vorher, Foto: Naturpark Dobratsch
nachher, Foto: Naturpark Dobratsch

Der Japanische Staudenknöterich und das Drüsiges Springkraut sind invasive Neophyten, die sich scheinbar uneindämmbar ausbreiten. Die Kärntner Naturparke Dobratsch und Weißensee rücken ihnen massiv zu Leibe.

Hier erfahren Sie mehr über dieses Projekt

 

PDF-Download: PA_Das Große Jäten_07.06.2016

Schutzprojekt soll Kiebitz retten 24.05.2016

Kiebitz-Küken, Foto: H. Uhl
Kiebitz-Männchen, Foto: H. Uhl

Die Bestände des Kiebitzes haben in Europa seit den 1980er Jahren um mehr als die Hälfte abgenommen. Um dem Kiebitzsterben entgegen zu wirken startete Anfang 2016 ein Kiebitz-Schutzprojekt im oberösterreichischen Naturpark Obst-Hügel-Land.

Seit Jahren sinken die Bestandszahlen des Kiebitzes rapide, auch in Oberösterreich. Eine Ursache hierfür ist die flächendeckende Intensivierung der Landwirtschaft, die dem Bodenbrüter zunehmend zusetzt. Um die Kiebitzbestände zu stabilisieren hat der Naturpark-Obst-Hügel-Land gemeinsam mit BirdLife Österreich und der Abteilung Naturschutz des Landes Oberösterreich ein 2-jähriges Projekt ausgearbeitet.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt

 

PDF-Download: PA_Schutzprojekt soll Kiebitz retten_24.05.2016

Naturparke der Artenvielfalt 19.05.2016

Schurwollfilzen, Foto: Naturpark Südsteiermark

Der 22. Mai ist „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“. Ein guter Anlass, um auf ein Projekt in den Österreichischen Naturparken aufmerksam zu machen, das sich mit zahlreichen Maßnahmen für den Schutz der Artenvielfalt einsetzt.

Anlässlich des „Internationalen Tages der biologischen Vielfalt“ findet am 20. Mai in Leibnitz der „Markt der Artenvielfalt“ statt. Dieser steht im Zeichen des Brauchtums und Handwerks im Naturpark Südsteiermark. Programmpunkte sind unter anderem Strohkörbe nähen, Schafwollfilzen, Keramik töpfern, Sensen mähen sowie ein Bienenlehrpfad mit Honigverkostung. Das traditionelle Familienfest findet ab 10 Uhr auf dem historischen Gut Grottenhof statt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt des VNÖ

 

PDF-Download: PA_Naturparke der Artenvielfalt_19.05.2016

Schule der Artenvielfalt 19.05.2016

Kinder mit Enzian, Foto: H. Kohlmeier
Naturvermittlung mit Kindern, Foto: H. Kohlmeier

Der 22. Mai ist „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“. Ein guter Anlass, um auf die Österreichischen Naturpark-Schulen aufmerksam zu machen, die sich ganzjährig für die Bewusstseinsbildung zum Thema Artenvielfalt einsetzen.

Anlässlich des „Internationalen Tages der biologischen Vielfalt“ bieten die Naturparke Dobratsch und Weissensee am 20. und 21. Mai Schwerpunktprogramme für die interessierte Bevölkerung und die Schulen der Naturpark-Gemeinden an.

 

PDF-Download: PA_Schule der Artenvielfalt_19.05.2016

Arbeitsplatz Natur – Wie Arbeitsplätze Plätze für Artenvielfalt schaffen 12.05.2016

Neophytenmanagement
Foto: A. Kristl

Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen“ vermittelt arbeitssuchenden Menschen seit nunmehr 16 Jahren zeitlich befristete Arbeitsplätze in den steirischen Naturparken. Deren Tätigkeit leistet wiederum einen wertvollen Beitrag zum Erhalt von ökologisch intakten Kulturlandschaften.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt

 

PDF-Download: PA_Arbeitsplatz Natur_11.05.2016

Neues Schutzgebiet am Westufer des Neusiedler Sees 04.05.2016

Kanutour, Foto: F. Kovacs
Reiher mit Fisch, Foto: F. Kovacs

Mit „Ramsar Reserve“ entsteht eine bedeutsame Managementzone im Welterbe-Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge.

Der Welterbe-Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge ist involviert in eines der größten Naturschutzprojekte der letzten Jahre im Burgenland. Als Ergänzung zum Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel am Ostufer entsteht nun am Westufer auf einer Fläche von rund 900 Hektar im Rahmen des Projekts Ramsar Reserve eine Managementzone im Bereich des Donnerskirchner und Alten Purbacher Kanals.

Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Projekt

 

PDF-Download: PA_Neues Schutzgebiet am Westufer des Neusiedler Sees_04.05.2016

Naturpark Hochmoor Schrems als „Naturpark des Jahres 2016“ ausgezeichnet 25.03.2016

UnterWasserReich Zertifikat
Naturpark des Jahres Österreich,
Foto: S. Eder

Der Naturpark Hochmoor Schrems wurde zum „Naturpark des Jahres 2016“ gewählt – am 24. März fand die offizielle Verleihung der Auszeichnung statt.

Der Verband der Naturparke Österreichs kürt jährlich einen „Naturpark des Jahres“, der von einer unabhängigen ExpertInnen-Jury gewählt wird. Von den 48 Österreichischen Naturparken hat die Jury für das Jahr 2016 den Naturpark Hochmoor Schrems auserkoren. Bei der feierlichen Urkundenverleihung am 24. März gratulierte Mag. Wolfgang Mair, Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs „… allen, die sich mit besonderem Engagement für den Erhalt dieser immer seltener werdenden Moorlandschaften einsetzen und darüber hinaus die vier Säulen für nachhaltige Entwicklung – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung – im Naturpark Hochmoor Schrems so vorbildhaft sichtbar werden lassen.“ Die Veranstaltung fand mit zahlreichen geladenen Gästen im Naturparkzentrum UnterWasserReich in Schrems statt. Dr. Monika Hubik und Michael Preissl, Geschäftsführerin und Obmann des Naturparks und Bürgermeister Karl Harrer nahmen die Urkunde entgegen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Auszeichnung "Naturpark des Jahres"

 

PDF-Download: PA_Naturpark des Jahres 2016_25.03.2016

Landschaften voller Leben 21.03.2016

Der Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) hat ein österreichweit koordiniertes Naturschutzprojekt zum Erhalt der Artenvielfalt in den Naturparken ins Leben gerufen – als erstes Ergebnis erscheint nun die neue Naturpark-Broschüre.

Hier erhalten Sie nähere Informationen über die neue Broschüre

 

PDF-Download: PA_Landschaften voller Leben_21.03.2016

Natur vor dem Klassenzimmer mit Kopf, Herz und Hand erleben – Naturpark-Schulen machen’s möglich! 26.01.2016

Naturerlebnistag Naturpark Dobratsch
Foto: H. Kohlmeier

Mit Fauna und Flora vertraut machen, den Naturpark erleben und begreifen, die SchülerInnen auf mehr Naturwissen neugierig machen. Das Credo der Naturpark-Schulen macht den Naturpark zum Erfahrungs- und Lernraum.

Die SchülerInnen werden „BotschafterInnen des Waldes“, lernen in „Streuobstwiesen-konferenzen“ Wiedehopf und Schafnase kennen, betreiben Schmetterlingsfeldforschung, pflanzen bei „Heck Meck“ standortgemäße Gehölze und entwickeln innovative Produkte aus alten Obstsorten. Diese und viele weitere Naturpark-Schulprojekte werden in der neuen Studie „Naturpark-Schulen vermitteln Biodiversität“ von AutorInnen aus Österreich, Deutschland, Italien und Luxemburg vorgestellt.

Naturparkklausur 2016 – Startschuss für das Projekt „Biodiversität in den Naturparken“ 14.01.2016

Foto: VNÖ

Die jährlich stattfindende Klausur der Österreichischen Naturparke führte deren VertreterInnen aus ganz Österreich heuer an den Weissensee in Kärnten, der größten Natureisfläche Europas. Neben wesentlichen Entwicklungen, neuen Maßnahmen und möglichen Kooperationen stand der Auftakt eines mehrjährigen Projekts, das der biologischen Vielfalt in den Naturparken dient, auf der Tagesordnung.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt "Naturparke und Biodiversität"

 

PDF-Download: PA_Naturparkklausur_14.01.2016

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