naturpark

Leiser Berge

Landschaften voller Leben

Einzigartig im Weinviertel

Der Naturpark liegt im Herzen des Weinviertels. Von der Aussichtswarte am Oberleiser
Berg überblickt man die vielfältige Landschaft mit ihren Äckern, Wäldern und Trockenwiesen, die seit der Jungsteinzeit bewirtschaftet werden. Die Felder schmiegen sich in geometrischen Figuren an die sanften Hügel und wechseln bis zur Ernte ständig ihr Farbenkleid. Aufgrund des teilweise plateauartigen Charakters der Wald- und Heideberge ist das weitläufige Gebiet für bequeme Familienwanderungen besonders gut geeignet.

Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-leiserberge.at

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Magerwiesen/Trockenrasen, Hecken, Wald
Wichtige Lebensräume

5 Gemeinden
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Fauna & Flora

Auf den Magerwiesen des Naturparks gedeihen unterschiedliche Kalk liebende Pflanzen wie etwa die Kuhschelle. Dieses Hahnenfußgewächs, das seine rosa bis violetten Blüten im April in voller Pracht präsentiert, ist in frischem Zustand für Mensch und Tier giftig. Getrocknet wurde sie früher als Heilpflanze verwendet, ist heute jedoch streng geschützt.

Neben einer Vielfalt an Schmetterlingen und anderen Insekten nutzen auch Ziesel, Feldhasen, Fasane und Rehe die Feldlandschaften der Region. Durch die traditionelle Nutzung als Hutweide hat sich ein spezieller Lebensraumtyp mit einer bunten Artenzusammensetzung entwickelt. So weiden unter anderem Merinoschafe im Naturpark. Diese werden wegen ihrer Wolle gezüchtet, verhindern durch das Grasen aber auch die Verbuschung und helfen so dabei, die Vegetation kurz zu halten und den typischen Trockenrasen zu erhalten.

Der Naturpark Leiser Berge beherbergt mit mehr als 1.200 Exemplaren das wohl größte bekannte Vorkommen an Wacholderbeständen in Österreich. Seit 2019 werden Flächen nach und nach entbuscht um Wacholder frei zu stellen, so entstand auch die erste Waldweide mit Schafen (Böhmische Waldschafe) im Weinviertel, um die Verbuschung auch künftig zu vermeiden. Bereits im zweiten Jahr nach der Entbuschung zeigt sich ein wahres Blütenmeer mit einer Vielzahl unterschiedlichster Pflanzenarten. Wildbienen, Bockkäfer, Tagfalter und Co. nutzen das frisch entstandene Blütenangebot bereits.

Gewöhnliche Kuhschelle | Foto: Ewald Neffe
Gewöhnliche Kuhschelle | Foto: Ewald Neffe

Wandertipps

Am höchsten Punkt des Weinviertels und ein Blick um 6.000 Jahre zurück

Auf dem Weg können viele Sehenswürdigkeiten besichtigt werden wie die Wallfahrtskirche in Oberleis, der Bienenlehrpfad, die Aussichtswarte und der Schauraum „6000 Jahre Wohnberg“ und Bienenlehrpfad am Oberleiser Berg sowie barocke Schüttkasten in Klement. Weiters wartet der Buschberg mit einer Besonderheit auf: Er ist einerseits der höchste Punkt des Weinviertels und hat andererseits die tiefstgelegene Schutzhütte (Buschberghütte) des Alpenvereins.

Gehzeit: 3,5 h
Höhenunterschied: 250 Hm
Weglänge: 9 km

  •  Karte zur Wanderung erhältlich
  •  öffentliche Verkehrsmittel
  •  Weg markiert u./od. beschildert
  •  Verpflegungsmöglichkeit
  •  Parkplätze am Ausgangspunkt

Projekte

„Auf die Fläche, fertig, los!“ ist eine Initiative, um attraktive Lebensräume für Insekten in Naturparken zu schaffen. Hierfür werden kleine Flächen zu standortgerechten Habitaten umgewandelt. Beispiele sind insektenfreundliche Blühstreifen, Käferburgen und Tümpel. Dabei soll auch das Bewusstsein für Insekten bei Groß und Klein gestärkt werden.  

Im Naturpark Leiser Berge wurde eine Käferburg aus unterschiedlich dicken Holzstämmen gebaut. Die Käferburg ist vor allem für totholzbewohnende Insekten gedacht, aber auch andere Arten finden dort Schutz und einen Platz, um zu überwintern. Wichtig für Käferburgen ist, dass sie an einem sonnigen und windgeschützten Ort gebaut werden.

Naturparke in Österreich
Ausflugstipps