naturpark

Weinidylle

Landschaften voller Leben

Naturpark in der Weinidylle

Der Naturpark befindet sich in der Weinidylle Südburgenland – dem kleinsten Weinbaugebiet im Burgenland. Ganz besonders reizvoll als einzigartiges Urlaubserlebnis sind die kleinstrukturierten Weingärten und romantischen Kellergassen mit ihren Kellerstöckln. Die hügelige Landschaft mit kleinen Wiesen und Feldern, Auwäldern und Feuchtwiesen, lichten Hutweiden und alten Eichenhainen ist charakteristisch für den Naturpark in der Weinidylle.

Mehr Infos findest du hier: www.weinidylle.at/de/die-weinidylle/naturpark/

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Streuobstwiesen, Feuchtwiesen und Moore & Weingärten
Wichtige Lebensräume

8 Gemeinden
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Fauna & Flora

Ein ganz besonderes Vorkommnis der Region ist die vom Aussterben bedrohte Schachblume, die in ganz Österreich nur noch im Südburgenland und in der Oststeiermark vorkommt. Namensgebend für dieses Liliengewächs ist das schachbrettartige Muster der purpurrot-weiß gefärbten Blüten.

Ebenso ist hier der Weißstorch beheimatet, der den Winter in Spanien, Portugal und Afrika verbringt. Im Frühjahr kehrt der standorttreue Weitstreckenzieher in sein vorjähriges Nest zurück, welches er im August/September wieder verlässt. Der Speiseplan des Weißstorches ist sehr vielfältig – der Vogel ernährt sich von Schnecken und Heuschrecken über Frösche und Schlangen bis hin zu Mäusen. Diese findet er bevorzugt auf frisch gemähten Wiesen. Eine Storchenfamilie benötigt zur Brutzeit etwa 4,5 kg Nahrung täglich.

Schachblume | Foto: Ewald Neffe
Schachblume | Foto: Ewald Neffe

Wandertipps

Der Weitwanderweg führt durch den gesamten Naturpark in der Weinidylle: Von Badersdorf bis nach Güssing gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Gehzeit: 2–3 Tage
Höhenunterschied: 866 Hm
Weglänge: 52 km

  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

 

Verlauf: Badersdorf – Eisenberg Weinberg – Hochcsater – Deutsch Schützener Bergen – Deutsch Schützen – Pornóapáti Pernau – Oberbildein – Unterbildein – Winten – Wintener Bergkapelle – Wassererlebniswelt – Weinmuseum Moschendorf – Stremer Zollhaus – Heiligenbrunn – Stremer Berghöuser – Hammerlberg – Glasing – St. Nikolaus – Güssing – Basilika Güssing

Die verschiedenen Seiten des Weines

Der idyllische Wanderweg verläuft entlang der Pinkataler Weinstraße. Er führt an den für das Gebiet typischen kleinen Kellerstöckel vorbei und bietet einen wunderschönen Ausblick über das gesamte Pinkatal bis zum Geschriebenstein sowie weit in die ungarische Tiefebene. Gleichzeitig führt die Wanderung zu zwei äußerst interessanten Orten im Naturpark: dem Weinmuseum Moschendorf und der Wallfahrtskirche Maria Weinberg.

Gehzeit: 2 h
Höhenunterschied: 30 Hm
Weglänge: 6 km

  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Der Weg führt einen zum Weinmuseum und seinen Kellerstöckln, entlang von Weingärten, Streuobstwiesen, der Wassererlebniswelt, der Pinka und Feuchwiesen.

Gehzeit: 2 h
Weglänge: 5,8 km

  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

 

Verlauf: Start Weinmuseum Moschendorf – Bergen – Häuser – Wassererlebniswelt Südburgenland – Moschendorf – Pinka – Weinmuseum

Der Weg führt einen über den Csaterberg von der Vinothek und entlang von Weingärten, über Kellergassen, entlang des Waldes, zu einer Kapelle bevor er zurück zur Vinothek führt.

Gehzeit: 2 h
Höhenunterschied: 152 Hm
Weglänge: 4,7 km

  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

 

Verlauf: Vinothek Steinmuseum – bergauf – Kellergasse rechts – Graben – Hochcsater – Waldrand – Kapelle – Graben – Steinmuseum

Der Weg führt einen durch Heiligenbrunn zu seinen historischen Kellergassen und zum Weinberg.

Gehzeit: 1 h
Höhenunterschied: 86 Hm
Weglänge: 3,3 km

  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

 

Verlauf: Start Heiligenbrunn Zentrum – Kellergasse – Weinberg – Zentrum

Der Weg führt einen von den Weingärten durch einen natürlichen Wald mit sehr viel Totholz zur Pinka nach Ungarn, die sich hier tief in die Landschaft eingräbt. Auf diesem Weg kann man die Vielfalt der Grenzlandschaft mit allen Sinnen erleben.

Gehzeit: 2–3 h
Höhenunterschied: 402 Hm
Weglänge: 11,5 km

  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt 

 

Verlauf: Start Vinothek Eisenberg – Untere Kellergasse – Hummergraben – Grenzübergang – Rastplatz Turm – Pinkadurchbruch – Felsőcsatár – Grenzmuseum – Grenzübertritt – Grenzlandstraße – Obere Kellergasse – Steinweg – Untere Kellergasse – Vinothek Eisenberg

Projekte

An dem Projekt „Bildungsmodul Wald“ haben sich viele Naturpark-Schulen und -Kindergärten aus dem Burgenland beteiligt. Zusammen mit Waldpädagog:innen wurden den Kindern die komplexen Themen Klimawandel, Klimaschutz und die Ressource Wald begreifbar und erlebbar gemacht. Dabei stand insbesondere der Wald, als vom Klimawandel bedrohtes Landschaftsbild im Mittelpunkt. Wichtig waren daher nicht nur die Themen Klima und Wetter allgemein, sondern eben auch die Rolle des Waldes in Zeiten des Klimawandels.

Das Projekt LUIGI zielt darauf ab, die Vorteile eines gemeinsamen Green Infrastructure Netzwerkes zwischen Berggebieten, ländlichen Gebieten und städtischen Gebieten zu erkennen und zu nutzen. Im Burgenland sammelte man im Rahmen des Projekts Erfahrungen im Bereich des Corporate Volunteering, bei dem Unternehmen oder auch mehrere Einzelpersonen, wie beispielsweise Schüler:innen einen Naturpark bei arbeitsintensiven Tätigkeiten unterstützen. Des Weiteren wurde ein Geschäftsmodell für den Erhalt von Streuobstwiesen sowie ein Businessmodell für den Verkauf vom Naturpark-Traubensaft aus dem Naturpark Weinidylle entwickelt.

Das Horizon 2020-Projekt LIVERUR zielt auf eine Modernisierung der kleinen und mittleren Unternehmen in ländlichen Räumen Europas ab. Denn trotz eines fortlaufenden Konsolidierungsprozesses sind kleine und mittlere Betriebe noch immer die überwiegenden Träger wirtschaftlicher Aktivitäten. Primäres Ziel des Projekts im Südburgenland ist die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, um die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und den regionalen Unternehmen zu stärken, den Absatz regionaler Agrarprodukte zu steigern und Möglichkeiten für neue, attraktive Beschäftigungsfelder für die Unternehmen zu finden.

Im Projekt BANAP werden Zukunftsperspektiven für Streuobstwiesen in den Naturparken des Südburgenlands erarbeitet. Streuobstbestände sind wichtige Landschaftselemente für die biologische Vielfalt, doch viele Obstbäume sind gefährdet und die Bewirtschaftung ist oftmals eine große Herausforderung. Daher wurden Workshops zu dem Thema in den Naturparken Raab, Geschriebenstein und Weinidylle durchgeführt und gemeinsam überlegt, wie man Streuobstbestände erhalten und bewirtschaften soll und wie man die Bevölkerung verstärkt in den Prozess einbinden könnte. Die gesammelten Ideen werden nun in den Regionen weiterentwickelt.

Naturparke in Österreich
Ausflugstipps