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Foto: E. Neffe

Foto: G. Forster

Foto: E. Neffe

Von Laubmischwäldern über Blumenwiesen zu Weingärten

Die Kulturlandschaft im Naturpark Südsteiermark erstreckt sich auf 417 km2 Fläche und ist von zwei Elementen bestimmt: wärmegeprägte Laubmischwälder mit Eiche und Edelkastanie und steilen Weingärten. Dazwischen finden sich artenreiche Naturjuwele mit fruchtigen Streuobstbeständen, wilden Heckengehölzen und bunten Blumenwiesen. Fünfzehn Naturpark-Gemeinden engagieren sich um eine nachhaltige Entwicklung der Biodiversität in dieser wertvollen Natur- und Kulturlandschaft.  

Von besonderer Bedeutung ist das Natura 2000-Gebiet „Demmerkogel-Südhänge, Wellinggraben mit Sulm-, Saggau- und Laßnitzabschnitten und Pößnitzbach“. Im Naturpark liegen außerdem neun Naturschutzgebiete, wie etwa das Attemsmoor, die Demmerkogelwiesen der die Altarme und Aulandschaften entlang der Laßnitz und Sulm.
Mit Unterstützung des Steirischen Naturschutzes werden gemeinsam mit der Landwirtschaft, dem Tourismus, der Berg- und Naturwacht, sowie der Jägerschaft Naturschutzprojekte für gefährdete Arten und Lebensräume umgesetzt. Besonderes Augenmerk gilt auch der Bewusstseinsbildung mit Kindern in den Naturpark-Schulen und -Kindergärten der Region.

Bildergalerie

Einrichtungen & Angebote

  • Naturparkzentrum Grottenhof und Regioneum
  • Weinstraßen und Aussichtswarten
  • Altenbachklamm, Heiligengeistklamm
  • Schloss Seggau und Tempelmuseum Frauenberg
  • Generationenpark Heimschuh
  • Naturpark-Spezialitäten im Grottenhof
  • Entdeckungstouren mit den Naturpark-Hupfa Rundfahrten
  • Motorikpark Gamlitz
  • Begleitete Naturerlebnisse für Groß und Klein
  • Europaschutzgebiet Demmerkogel

Daten & Fakten

Größe: 38.900 ha

Gründungsjahr: 2002

Wichtige Lebensräume: Hecken, Streuobstwiesen, Weingärten

Gemeinden: Arnfels, Ehrenhausen, Gamlitz, Gleinstätten, Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Leibnitz, Leutschach, Oberhaag, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal, Straß in der Steiermark, Tillmitsch

Weitere Daten und Fakten zu den steirischen Naturparken finden Sie hier!

Fauna & FloraBesonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Der Versuch der Wiederansiedelung des Wiedehopfes ist Teil intensiver Bemühungen des Naturparks, denn seine Lebensräume, Streuobstwiesen mit Hochstämmen, wurden durch die Industrialisierung der Land- und Forstwirtschaft in Mitteleuropa stark reduziert. Mit seinem rostbraunen Vorderkörper und der schwarz-weißen Querbänderung an Schwingen und Schwanz gehört er zu den schönsten und auffälligsten Vögeln.
An den Rändern der Weingärten kommt die Osterluzei vor, eine bis zu 100 cm große Pflanze. Sie dient dem Osterluzeifalter, der in der Steiermark schon als ausgestorben galt und im Naturpark wiedergefunden wurde, als Futterpflanze. Dessen Raupen ernähren sich ausschließlich davon, weshalb eine starke Abhängigkeit von deren Vorkommen besteht. Auch vielen anderen Insekten bietet der Naturpark optimale Lebensbedingungen.
In Gebüschen und an Waldrändern kann man im Juni und Juli den Pyrenäen- Schafmilchstern mit seinen bis zu 80 cm hohen Blütenständen, auf denen weiße sternförmige Blüten stehen, finden.

Wandertipps

Naturpark Juwele

Als Naturpark-Juwele bezeichnet man besondere Lebensräume, Plätze oder Sehenswürdigkeiten im Naturpark Südsteiermark.

Entdecken Sie diese mit uns!

Altenbachklamm

Ein Naturjuwel im Naturpark

Naturjuwel Altenbachklamm: Viele Besonderheiten begleiten den Wandernden auf ihrem Weg. Harmonisch fügen sich sämtliche Bauwerke in die Natur. Beeindruckend ist die Hängebrücke, die in einer Höhe von über 14 m und auf einer Länge von 30 m eine Talquerung ermöglicht. Direkt daran anschließend befindet sich eine unbewirtschaftete Raststelle, die neben Ausblicken auf die Klammteiche auch noch einiges an Informationen zu bieten hat.

Gehzeit: 3 Std.
Höhenunterschied: ca. 400 Hm
Weglänge: 5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Altenbachklamm (PDF-Download: 0,1 MB)

Rebenwanderung

Herrlicher Ausblick über die Hügellandschaft

Wunderbarer Ausblick über die Hügellandschaft des Naturparkes. Die Landschaft ist durch Einzelbäume und Feldgehölze sehr attraktiv.

Gehzeit: ca. 2,75 Std.
Höhenunterschied: 180 Hm
Weglänge: ca. 8,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Rebenwanderung (PDF-Download: 0,1 MB)

Panoramagalerie Sulmtal-Sausal

Herrliche Ausblicke zwischen Kunst und Wein

An der Strecke liegt ein alter Keltischer Wehrturm. Beim Schauweingarten wird den Gästen Interessantes und Wissenswertes zum Thema Wein vermittelt. Man kann sich am Weinbauernminigolf, bei dem alte Bauerngeräte als Hindernisse dienen, versuchen. Ein Großteil der Strecke führt durch das Europaschutzgebiet Demmerkogel-Südhänge. In Kitzeck und auf der Sulmtal-Sausal Panoramagalerie kann man herrliche Rundblicke ins Südsteirische Weinland genießen.

Gehzeit: 3 Std.
Höhenunterschied: ca. 200 Hm
Weglänge: ca. 11 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Panoramagalerie Sulmtal-Sausal (PDF-Download: 0,1 MB)

Naturpark Wanderweg Gamlitz

Inmitten von Weingärten, Streuobstwiesen und Wäldern geben Ihnen 13 Familienbetriebe Einblick in ihren Alltag und die tägliche Arbeit und freuen sich, interessierte Besucher*innen auf ihren Betrieben begrüßen zu dürfen. Welche Rolle Steinpilz, Fledermaus, Kriecherlbaum oder die Zauneidechse dabei spielen, gilt es entlang des beschilderten Rundweges zu entdecken. Damit keine Wanderer durstig in unserem Weinland unterwegs sein müssen, bieten einige Betriebe auch an ihren Ruhetagen gekühlte Getränke zur Selbstbedienung für Sie an. Um Ihnen ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen, haben unsere Buschenschänken für Sie auch ein Weingartenpicknick zusammengestellt.

Gehzeit: 3-5 Std.
Start: Gestartet werden kann bei jedem Betrieb entlang des Rundwanderweges in Gamlitz
Information: www.naturparkwanderweg.at

Projekte

Aliens in der Südsteiermark

Und sie können sogar auf Ihrem Teller landen

Die sogenannten Neobiota werden oftmals als Eindringlinge oder Aliens bezeichnet. Dabei handelt es sich um Lebewesen, die sich in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht vorgekommen sind, also nicht heimisch waren. Der Naturpark Südsteiermark hat auch viele dieser neuen Pflanzen- und Tierarten aufzuweisen. Die Aliens im Wasser werden als aquatische Neobiota bezeichnet. Insbesondere in und um ein Gewässer (Fluss oder See) ist eine lückenlose Entfernung oder Eindämmung dieser invasiven Arten nicht möglich. Aus diesem Grund hat die europäische Union, um die Ausbreitung der Neobiota einzudämmen, unter anderem zur Nutzung dieser Arten aufgerufen.

Durch gebietsfremde Arten können zahlreiche Probleme entstehen. Durch ihre oft opportunistische Lebensweise sind sie besser an den Lebensraum angepasst als heimische Arten, die durch die invasiven, gebietsfremden Arten verdrängt werden. In weiterer Folge wird die bereits etablierte heimische Biodiversität gefährdet. Neben der Verdrängung heimischer Arten findet eine Hybridisierung statt, d.h. eine genetische Durchmischung heimischer und invasiver Arten. Zudem stellt das Eindringen der gebietsfremden Arten eine enorme finanzielle Belastung dar, Tendenz steigend. Die invasiven Arten sind oft Ursache für Schäden in Land- und Forstwirtschaft (Zuwachsverluste, Ernteverluste), Schäden an Infrastruktur (Durchbrechen von Bauwerken, Durchgraben von Uferböschungen) und volkswirtschaftliche Schäden (Kosten im Gesundheitswesen, Bekämpfungskosten). Ebenso können durch die Aliens gesundheitliche Probleme entstehen, denn gebietsfremde oder invasive Arten sind oft Überträger von Krankheiten gegen die heimische Arten keine Abwehrmechanismen besitzen. Zum Beispiel die Krebspest, die über den Signalkrebs auf heimische Flusskrebsarten, wie z.B. dem Edelkrebs, übertragen werden. Auch auf die menschliche Gesundheit können diese invasiven Pflanzenarten einen negativen Einfluss ausüben wie verbrennungsähnliche Hautschäden oder allergische Reaktionen.

Doch wie landen die sogenannten Aliens bei uns? Die meisten invasiven Pflanzenarten stammen aus dem Gartenbau. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das Drüsige Springkraut, das zuerst als Zierpflanze verwendet wurde und später als Bienenweide (umstritten). Invasive Tiere hingegen sind oft aus der Gefangenschaft des Menschen entflohen oder wurden bewusst ausgesetzt, so auch der Sonnenbarsch und der Signalkrebs, die in Europa ursprünglich als Teich- und Aquarientiere genutzt wurden.

Und sie landeten tatsächlich am Teller.
Anfang Oktober 2021 fand dazu eine Veranstaltung im Besucherzentrum am Grottenhof statt bei der Sie Neophyten (pflanzliche Aliens) und Neozoen (tierische Aliens) kennen lernen können.

In Zusammenarbeit mit dem Fischereiverband Leibnitz, dem Ingenieurbüro Parthl und der Naturschutzakademie fanden Befischungen statt, um die aquatischen Neobiota und heimische Arten aus den Gewässern zu holen, die am 01.10. und am 02.10.2021 in den Schau-Aquarien ausgestellt wurden. Zusätzlich wurden Informationsstände der Berg- und Naturwacht, des Naturparks und der Fischerei aufgestellt. Es gab die Möglichkeit an einem Spaziergang in Begleitung eines/einer Expert*in in der Umgebung des Besucherzentrums am Grottenhof teilzunehmen, um die Neophyten und ihre Auswirkungen auf die heimische Flora kennen zu lernen.

Parallel dazu wurde am Freitag-Vormittag ein ausgewähltes Programm für Schulklassen angeboten.
Den krönenden Abschluss bildete eine moderierte Kochshow bei der Dominik Stolzer, Chefkoch des Hotel Sacher in Wien, ein Menü aus den Aliens des Naturparkes gekocht hat.

Hier geht es zu den Rezepten!

Kinderreporter im Naturpark Südsteiermark

Schüler*innen der Naturpark – Volksschule Frauenberg in Leibnitz haben den Naturpark Südsteiermark besucht.
Besonders interessiert waren sie an den Themen ” Neobiota (Aliens) in der Südsteiermark” und “von gesunden Flüssen”.

Hier finden Sie die Beiträge zum Nachhören!

Regionale Wildgehölze

Die österreichischen Kulturlandschaften, und die südsteirische im Speziellen, leiden schon seit geraumer Zeit an landschaftlicher Verarmung. Durch die vermehrte Intensivierung der Landwirtschaft dominieren zunehmend Monokulturen. In den Niederungen findet man riesige zusammenhängende Ackerflächen ohne jegliche Feldraine/-hecken zwischen den einzelnen landwirtschaftlichen Schlägen. Im Hügelland wiederum prägen riesige zusammenhängende Weinmonokulturen das Landschaftsbild. Hier fehlen ebenfalls die früher üblichen begrenzenden Hecken.

Seit einigen Jahren gibt es wieder vermehrt Initiativen zum Beispiel der Jäger*innen- und Jägerschaft und anderer engagierter Gruppen, diese Landschaftselemente wieder auszusetzen und/oder zu pflegen. Die Vielfalt an Heckenpflanzenarten (Steiermark ca. 230, Südsteiermark ca. 170) der heimischen Natur wird meist, bei den im Handel erhältlichen Sträuchern, jedoch bei weitem nicht abgedeckt. In den heimischen Gärtnereien und Baumärkten werden oftmals auch nichtregionale Pflanzen verwendet. Das bezieht sich einerseits auf – für die Steiermark – nicht-autochthone Heckenpflanzen als auch auf autochthone Pflanzen, die aus nichtregionalem Saatgut oder Stecklingen gezogen wurden.

Ein Wildgehölz, das ursprünglich aus der Südsteiermark stammt, kann auf die Vorteile einer Jahrtausende alten Anpassung in dieser Heimatregion zurückgreifen. Dieses Wissen um besondere Anpassungen der Pflanzenarten ist momentan noch nicht umfassend erforscht, aber es gilt als erwiesen, dass regionale Gehölze wesentlich widerstandsfähiger als nicht heimisches genetisches Pflanzenmaterial. Die Nahrungswerkzeuge der Tiere passen sich perfekt an Pflanzen an. Ebenso wie sich die Blütenformen perfekt an die Tiere anpassen. Da viele Anpassungsformen regional voneinander abweichen, ist es so wichtig regionales Pflanzenmaterial zu setzen. Außerdem sind regionale Wildgehölze Lebensraum, dienen als Unterschlupf und als Nistplatz, oder werden als Nahrungsquelle von zahlreichen Tieren genutzt. Die dort lebenden Nützlinge, wie z.B. Marienkäfer, Igel oder Vögel, stabilisieren das ökologische Gleichgewicht und halten den Schädlingsbefall gering.

Im Rahmen des Projektes sollen an die Region und das Klima angepasste Gehölze kartiert, besammelt, vermehrt und wieder in der Region ausgebracht werden. Dabei soll ein Wissenstransfer in die Region stattfinden (Workshops) sowie Informationen und Leitfäden erstellt werden.
Nähere Informationen sind hier zu finden!

G̶´̶s̶c̶h̶l̶a̶m̶p̶e̶r̶t̶ Ordentlich!

Im Rahmen des Leader-Projektes „Biodiversitäts- und Artenschutzoffensive im Naturpark Südsteiermark“ beschäftigt sich der Naturpark gezielt mit dem Thema Lebensraumerhalt. Die Bewusstseinsbildungsaktion „G´schlampert Ordentlich!“ zeigt die Wichtigkeit spezieller Lebensräume auf.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Es brummt und summt am Kreisverkehr

Durch den Rückgang der für das südsteirische Landschaftsbild unter anderem typischen Blumenwiesen schwindet die Artenvielfalt, aber auch die Menge der Lebewesen. Um dagegen mit den Naturpark-Gemeinden ein Zeichen zu setzen, hat der Naturpark Südsteiermark ein LEADER-Projekt zur Naturnahen „Bebuntung“ von öffentlichen Grünflächen umgesetzt.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Aufladung Biodiversität

Umsetzung der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ in den Naturparken der Steiermark

Das Projekt ist ein Meilenstein der Naturpark-Entwicklung in der Steiermark. Die erstmalige Ausstattung aller sieben Naturparke mit Expert*innen, die speziell für das Thema „Biodiversität“ verantwortlich sind, führt zu einer personellen und inhaltlichen „Aufladung“ der Naturparke und schafft hochwertige Arbeitsplätze. Die Naturparke entwickeln sich damit zu einem unverzichtbaren Partner bei der Umsetzung der prioritären Naturschutzziele des Landes Steiermark.

Hier geht’s zu einer detaillierten Beschreibung (Stand: 2018). Weiterführende Infos und Ergebnisse des NATURPARKE STEIERMARK-Projekts finden Sie hier!

Steirische Naturpark-Schulen

Pflanzen, Beobachten & Forschen!

In 28 steirischen Naturpark-Schulen wurde ein lebendiger Naturkalender in Form einer Hecke realisiert. Schüler*innen und Lehrer*innen beobachten daran die Auswirkungen des Klimawandels an zwölf verschiedenen Wildsträuchern. Auch Privatpersonen können sich an dem Projekt beteiligen und ihre Natur-Beobachtungen in die App „Naturkalender Steiermark“ eintragen.

Hier geht’s zu einer detaillierten Beschreibung (Stand: 2018). Weiterführende Infos und Ergebnisse des NATURPARKE STEIERMARK-Projekts finden Sie hier!

Biodiversitätsgemeinde

Artenreichtum durch naturnahes öffentliches Grün

„Das große Bienensterben“, „Rettet die Bienen“, „Insektensterben, ein ökologisches Armageddon“, „Dramatischer Artenrückgang“, „Weltweites Bienensterben“… Schlagzeilen wie diese, prägen die Nachrichten der letzten Jahre. Der Grund für diesen Rückgang liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft und in der fortschreitenden Flächenversiegelung. Diese Versiegelung und die homogenen Bepflanzungen, sind auch auschlaggebend für den Rückgang heimischer Arten, vor allem von Insekten. Um diesen drastischen Rückgang an Arten und Individuen zu stoppen oder nur einzudämmen, braucht es vor allem ein weites Netz mit vielen biodiversitätsfördernden Flächen.
Gemeinden im Allgemeinen und die südsteirischen Gemeinden im Speziellen, besitzen dieses Flächennetz. Momentan bedeutet die Pflege dieser kommunalen Flächen einen sehr großen Arbeits- und damit Kostenaufwand.

Um gegen den voranschreitenden Biodiversitätsverlust vorzugehen werden mit den Naturparkgemeinden über eine LEADER-Förderung und Unterstützung von „Blühendes Österreich“ kommunale Flächen in naturnahes Grün umgestaltet.

Hier geht es zu einer detaillierten Beschreibung des Projektes

Informieren Sie sich auch über weitere Projekte des Naturparks Südsteiermark

Biotop Streuobstwiese

Biodiversitätserhalt durch Kulturlandschaftsschutz im Naturpark Südsteiermark

Dem Rückgang der Streuobstbestände sowie dessen Überalterung wird im Naturpark Südsteiermark mit verschiedenen Maßnahmen begegnet, die wertvolle Beiträge zum Erhalt dieser Kulturlandschaft leisten. So wurden bereits 2.400 Jungbäume zur Verjüngung der Bestände verteilt und 300 Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter ausgegeben. Der in der Gemeinde gepresste „Opflsoft“ bringt einen nachhaltigen Nutzen für die Bevölkerung und schafft Bewusstsein für das eigene Streuobst.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

NATURPARKE STEIERMARK-Projekte

über den Verein NATURPARKE STEIERMARK

Seit 2004 arbeiten die sieben steirischen Naturparke im Verein NATURPARKE STEIERMARK erfolgreich zusammen. Im Sinne der Umsetzung der Ziele der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ stellen die gemeinsamen Projekte und Aktivitäten die Themen Naturschutz und Biodiversität in den Mittelpunkt.   

Die Infos zu allen NATURPARKE STEIERMARK-Projekten finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Bahn bis Leibnitz, Ehrenhausen oder Spielfeld und weiter mit dem Bus in die Naturpark-Gemeinden (es gibt hauptsächlich Schul- und Pendlerbusse, die nur Montag bis Freitag fahren; Linien, die auch Wochenendverkehr haben: 605 und 650)

Bitte denken Sie auch an die Möglichkeit mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Die Mobilitätszentrale von regioMOBIL informiert Sie dazu sehr gerne unter 050 161718 oder buchung.regiomobil.st.

regioMOBIL Haltepunkt: 16-021 – Bauernmuseum Grottenhof
Bushaltestelle: Bus 605 – Haltestelle Kaindorf/Sulm Abzw Staribacher

Mit dem Auto

A9 Richtung Spielfeld – Abfahrt Leibnitz zur Sausaler Weinstraße (nördliche Naturparkregion) oder Abfahrt Vogau oder Spielfeld zur Südsteirischen Weinstraße (südliche Naturparkregion)

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