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Foto: S. Eder

Foto: S. Eder

Foto: S. Eder

Zwischen Himmel(sleiter) und (Torf-)Erde

Der Naturpark – eine wunderschöne, stille Moorlandschaft – liegt im nordwestlichen Waldviertel, östlich von Schrems. Aus einem ehemaligen Torfstich entstanden, finden sich hier verschieden weit fortgeschrittene Moor- Regenerationsstadien und Moorteiche. Die „Himmelsleiter” – eine 20 m hohe Aussichtsplattform – garantiert den Ausblick über die faszinierende Torflandschaft.

Bildergalerie

Einrichtungen & Angebote

UnterWasserReich:

  • Highlights von Ausstellung und Wassergarten: Mikroskop-Liveshow (täglich um 11.30 und 15.00 Uhr), Aquarien mit heimischen Fischen, begehbarer Otterbau, selber Mikroskopieren, Wasserterrassen mit Erlebnisparcours, Fischotteranlage
  • Unsere Stars – die Fischotter: täglich Otter-Schaufütterungen (10.30, 13.30 und 16.00 Uhr)
  • "Café UnterWasserReich" mit Terrasse, Spielplatz und Shop
  • wechselnde Sonderausstellungen
  • Erwachsenenprogramme
  • Schul- und Kindergartenprogramme
  • Kinder-Sommerprogramm

Naturpark:

  • Aussichtswarte Himmelsleiter, Spazier- und Wanderwege durch die Moorlandschaft
  • Moorgeschichteweg
  • Prügelsteg – begehbare Plattform über der offenen Moorfläche
  • Moor-Tretanlage

Daten & Fakten

Größe: 107 ha

Gründungsjahr: 2000

Wichtige Lebensräume: Feuchtwiesen und Moore, Wald

Gemeinde: Gebharts, Langschwarza, Schrems

Fauna & FloraBesonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Im Naturparkzentrum „UnterWasserReich“ lebt ein Fischotterpärchen im naturnahen Gehege. Die Otter werden dreimal täglich gefüttert und sind dabei gut zu beobachten.
In freier Natur sind die scheuen Raubtiere dämmerungs- und nachtaktiv und daher kaum zu sehen. Otter gehören zu den Mardern und ernähren sich von Wassertieren (Fische, Frösche, Muscheln, Krebse) und Wasservögeln. Aber auch Landtiere wie Ratten und Mäuse stehen auf ihrem Speiseplan. Die Fischotter stehen international unter besonderem Schutz.
In den zahlreichen Wasserflächen des Naturparks können auch Insekten und ihre Larven gut beobachtet werden.

Im Schremser Moor kommt neben Sonnentau und Wollgras auch der seltene Sumpfporst vor. Der Sumpfporst ist ein 50 bis 150 cm hohes, im Juni weiß blühendes, stark duftendes Heidekrautgewächs und wächst nur auf kalkfreiem, moorigem Untergrund. Die Pflanze wurde wegen ihrer Inhaltsstoffe früher auch zum Brauen von Starkbieren verwendet. Der Sumpfporst steht in vielen Ländern auf der Roten Liste.

Wandertipps

Hochmoor-Wanderweg

Der*die Besucher*in wandert entlang den Wasserflächen alter Torfstiche in stiller Moorlandschaft; wenn er*sie Glück hat, sichtet er*sie den äußerst seltenen Moorfrosch, der hier ideale Lebensbedingungen vorfindet. Auch begegnen Wandernde dem Wasserschlauch, eine Fleisch fressende Unterwasserpflanze. In Tümpeln und Teichen wachsen Sumpfschwertlilie und Gelbe Teichrose, an deren Ufern die typische Moorpflanze Sonnentau

Gehzeit: ca. 1,5 Std.
Höhenunterschied: prakt. null
Weglänge: 4,5 km

Moorweg (Wanderpass)

Diese Rundwanderung startet direkt am Parkplatz des UnterWasserReichs, führt durch den alten ‚Torfstich' über den Brunnberg weiter zum Schlagkreuz und zurück zum Ausgangspunkt.

Gehzeit: ca. 1,75 Std.
Höhenunterschied: prakt. null
Weglänge: 5 km

Moor und Feld

Bei dieser Rundwanderung ist schon etwas Ausdauer gefragt, aber die lohnt sich: Ausgangspunkt ist auch hier der Parkplatz des UnterWasserReichs. Von dort schlängelt sich der Weg über das Hochmoor bis nach Langschwarza. Es geht weiter über Neuhöf nach Ehrenhöbarten, den aufgelassenen Steinbruch Brombühel und zurück zum Ausgangspunkt.

Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Höhenunterschied: prakt. null
Weglänge: 11 km

Ausstellungen

Kleiner Teich – großer Wert

Warum Teiche Hotspots der Biodiversität sind

Ort:
UnterWasserReich

Sonderausstellung 2022/23

Öffnungszeiten:
täglich 10.00–17.00 Uhr von 2. April bis 6. November 2022

Die Biodiversitätskrise ist eines der großen Themen unserer Zeit. Warum Teiche eine wesentliche Rolle für die Artenvielfalt spielen zeigt die neue Sonderausstellung im UnterWasserReich. Über aufschlussreiche Informationstafeln und interaktive Stationen erfahren Besucher*innen, warum viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten in diesem Ökosystem ihr Zuhause finden. In Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum "WasserCluster" in Lunz am See werden bewegende neue Erkenntnisse über das Leben und die Wechselwirkungen im und am Teich veranschaulicht.

Projekte

Naturparke App NÖ

Natur erleben und Klimaveränderungen dokumentieren

Mit dem Naturkalender Niederösterreich wurde eine Initiative gestartet, die das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezieht. Mit der im Projekt konzipierten und erstellten Naturkalender-App Naturparke NÖ können viele, für die Naturparkregionen typische Tier- und Pflanzenarten fotografiert und eingetragen werden, in welcher Entwicklungsphase sich diese im Moment befinden.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, wird erkennbar, wie sich die Erderwärmung auf Tiere und Pflanzen auswirkt und welche Zusammenhänge es zwischen jährlicher Witterung und der biologischen Vielfalt gibt.

 

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Von Wien: Franz-Josefs-Bahn bis Gmünd oder Pürbach/Schrems, weiter mit ÖBB Postbus bis Schrems Busbahnhof, ca. 15 min Fußmarsch zum UnterWasserReich
  • Von St. Pölten: St. Pölten Hauptbahnhof mit REX bis Krems/Donau, weiter mit ÖBB Postbus (Fahrtrichtung Gmünd NÖ) bis Schrems Busbahnhof, ca. 15 min Fußmarsch zum UnterWasserReich
  • Von Linz: Linz Hauptbahnhof mit ÖBB Postbus bis Freistadt Busterminal, weiter mit ÖBB Postbus bis Gmünd Schubertplatz, weiter mit ÖBB Postbus bis Schrems Busbahnhof, 15 min Fußmarsch bis zum UnterWasserReich

Detailierte Infos zu Verbindungen, Fahrtzeiten und Anschlüssen finden Sie im Routenplaner der ÖBB.

Mit dem Auto

  • Von Wien: A22 bis Stockerau Nord, B4 bis Horn, B2 (Richtung Gmünd) bis Schrems
  • Von St. Pölten: S33 bis Krems
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