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Foto: E. Neffe

Foto: F. Kovacs

Foto: E. Neffe

Grenzenloser Natur- und Kulturraum

Eingebettet zwischen der Lafnitz im Norden, dem Stadelberg an der slowenischen Grenze im Süden und der prägenden Aulandschaft der Raab liegt der einzige trilaterale Naturpark Europas. Die kleinteilige, sanfthügelige Landschaft ist gekennzeichnet durch schmale, lang gestreckte Felder, Wiesen und Wälder sowie Weinberge und Obstgärten, umrahmt von entlegenen Höfen und Streusiedlungen.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Wassermühle
  • Römische Begegnungen
  • Nachtführungen
  • Schlösslberg
  • Lehrpfade zu den Themen Getreide, Apfel, Wasser, Wild, Geschichte und historische Staatsgrenzen
  • Vielfältiges Angebot an Erlebnisführungen
  • Kanufahrt auf der Raab und der Lafnitz
  • Dreiländereck
  • Schloss Tabor
  • Obstparadies mit Sortenerhaltungsgarten

 

PDF-Download: Veranstaltungsübersicht 2017

Daten & Fakten

Größe: 14.743 ha

Gründungsjahr: 1998

Wichtige Lebensräume:
Heckenlandschaften / Feldflur, Fließgewässer und Auwald

Gemeinden:
Jennersdorf, Minihof-Liebau, Mogersdorf, Mühlgraben, Neuhaus a. Klausenbach, St. Martin a. d. Raab, Weichselbaum

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Eisvogel, Foto: E. Neffe

Der Kürbis hat im Naturpark Raab schon lange Tradition. Das Fruchtfleisch wird für Suppen und als Gemüsebeilage verwendet. Die schalenlosen Kerne schmecken roh oder geröstet als Knabberkerne; der Hauptanteil dient jedoch der Produktion von Kernöl. Nahe der Raab kann der Eisvogel bewundert werden. Er ist in West- und Mitteleuropa ganzjährig anzutreffen und ernährt sich von den tierischen Lebewesen des Flusses, also etwa von kleinen Fischen, Wasserinsekten und deren Larven, Kleinkrebsen oder Kaulquappen. Diese fängt er mithilfe des Stoßtauchens, einer Jagdmethode, bei der er zum Fangen der Beute unter Wasser taucht. Der Eisvogel gräbt mit seinem Schnabel an Steilwänden aus Lehm oder festem Sand Nisthöhlen.
Ebenso lebt die Würfelnatter an der Raab, welche die einzige in Österreich an Fließgewässer gebundene Schlange ist. Fühlt sie sich bedroht, gibt die Würfelnatter Zischlaute von sich und verspritzt ein übelriechendes, nach verdautem Fisch stinkendes Sekret.

Wandertipps

Neuhauser Hügelland (Radweg B70)

Mit dem Rad durch den Naturpark

Die Strecke ist asphaltiert und hügelig. Es gibt sehr viel – teils unberührte – Natur zu sehen. Attraktionen entlang des Weges sind: in St. Matin/Raab die römischen Hügelgräber, in Oberdrosen das Dreiländereck, in Neuhaus/Klausenbach Schloss Tabor und der Straußenhof Donner, in Windisch-Minihof die Jostmühle, in Bonisdorf der Aussichtsturm am Stadelberg und in Mühlgraben das Abenteuerland.

Gehzeit: ca. 4 Std.
Höhenunterschied: gesamt 560 Hm
Weglänge: ca. 43 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Neuhauser Hügelland (Radweg B70)


Lebensweg

Spielerischer Einklang zwischen Mensch & Natur

Der Lebensweg widmet sich dem Ursprung allen Lebens, dem Wasser. Der Fluss Raab gibt dem Naturpark seinen Namen und hat die Landschaft der Region geprägt. Noch heute leben in seinen Auen seltene Tiere wie Eisvogel und Fischotter. Wasser ist eine faszinierende Substanz, deren Ursprung und Bedeutung im Lebensweg nachgegangen wird. Der Lebensweg soll zum bewussteren Umgang mit unserem Lebenssaft anregen und uns aufzeigen, wie sensibel die Ökosysteme um das Wasser sind. Weiters soll er uns aus der Selbstverständlichkeit des täglichen Gebrauchs herausreißen und zeigen, dass das Wasser "nicht bloß aus dem Wasserhahn" kommt.

Gehzeit: ca. 1 Std.
Höhenunterschied: ca. 60 Hm
Weglänge: ca. 2,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Lebensweg


Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Bahn bis Jennersdorf (von Graz direkt nach Jennersdorf bzw. von Wr. Neustadt mit Umsteigen in Fehring) und weiter mit dem Bus in die Naturparkgemeinden (Linie 1878 nach Süden, Linie 1868 nach Norden)


Mit dem Auto

1) A2 – Abfahrt Ilz/Fürstenfeld – B65 Richtung Fürstenfeld – bei Eltendorf auf die B57 Richtung Jennersdorf – Jennersdorf – von hier weiter in die Naturparkgemeinden südlich von Jennersdorf (Richtung Grenzübergang Bonisdorf, Slowenien)
oder Richtung Grenzübergang Heiligenkreuz (Ungarn) und dann nach Mogersdorf

2) A2 – Abfahrt Gleisdorf Süd – B68 über St. Margarethen, Feldbach und Fehring nach Jennersdorf – von dort in die Naturparkgemeinden

3) B57 – Oberwart – Stegersbach – Güssing – Heiligenkreuz i.L.- Mogersdorf – Jennersdorf


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