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Foto: E. Neffe

Foto: G. Forster

Foto: E. Neffe

Kastanienigel trifft Weinschwärmer

Der Naturpark Südsteiermark zeichnet sich vor allem durch seine vielseitige Kulturlandschaft aus. Prägend und identifikationsstiftend ist natürlich der Weinbau. Aber auch Äcker, Wälder, Blumenwiesen und Streuobstbestände prägen das wunderschöne Landschaftsbild auf den zahlreichen Riedeln.
Gemeinsam mit den Naturpark-VermittlerInnen können vielseitige naturbezogene und kulinarische Rundfahrten ebenso unternommen werden wie Eselwandertouren oder Kanufahrten.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Naturparkzentrum Grottenhof und Regioneum
  • Weinstraßen und Aussichtswarten
  • Altenbachklamm, Heiligengeistklamm
  • Schloss Seggau und Tempelmuseum Frauenberg
  • Generationenpark Heimschuh
  • Naturpark-Spezialitäten im Grottenhof
  • Entdeckungstouren mit den Naturpark-Hupfa Rundfahrten
  • Motorikpark Gamlitz
  • Begleitete Naturerlebnisse für Groß und Klein
  • Europaschutzgebiet Demmerkogel

Daten & Fakten

Größe: 38.000 ha

Gründungsjahr: 2001

Wichtige Lebensräume:
Heckenlandschaften / Feldflur, Streuobstwiesen, Weingärten

Gemeinden:
Arnfels, Ehrenhausen, Gamlitz, Gleinstätten, Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Leibnitz, Leutschach, Oberhaag, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal, Straß in der Steiermark

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Wiedehopf, Foto: F. Kovacs

Eine wahre Sensation im Naturpark ist die Wiederansiedelung des nur mehr sehr selten vorkommenden wunderschönen Wiedehopfs mit seinem rostbraunen Vorderkörper und der schwarz-weißen Querbänderung an Schwingen und Schwanz. Denn seine Lebensräume, Streuobstwiesen mit Hochstämmen, wurden durch die Industrialisierung der Land- und Forstwirtschaft in Mitteleuropa stark reduziert.
An den Rändern der Weingärten kommt die Osterluzei vor, eine bis zu 100 cm große Pflanze. Sie dient dem Osterluzeifalter, der in der Steiermark schon als ausgestorben galt und im Naturpark wiedergefunden wurde, als Futterpflanze. Dessen Raupen ernähren sich ausschließlich davon, weshalb eine starke Abhängigkeit von deren Vorkommen besteht. In Gebüschen und an Waldrändern kann man im Juni und Juli den Pyrenäen- Schafmilchstern mit seinen bis zu 80 cm hohen Blütenständen, auf denen weiße sternförmige Blüten stehen, finden.

Wandertipps

Altenbachklamm

Ein Naturjuwel im Naturpark

Naturjuwel Altenbachklamm: Viele Besonderheiten begleiten den Wanderer auf seinem Weg. Harmonisch fügen sich sämtliche Bauwerke in die Natur. Beeindruckend ist die Hängebrücke, die in einer Höhe von über 14 m und auf einer Länge von 30 m eine Talquerung ermöglicht. Direkt daran anschließend befindet sich eine unbewirtschaftete Raststelle, die neben Ausblicken auf die Klammteiche auch noch einiges an Informationen zu bieten hat.

Gehzeit: 3 Std.
Höhenunterschied: ca. 400 Hm
Weglänge: 5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Altenbachklamm


Rebenwanderung

Foto: H. Bödendorfer

Herrlicher Ausblick über die Hügellandschaft

Wunderbarer Ausblick über die Hügellandschaft des Naturparkes. Die Landschaft ist durch Einzelbäume und Feldgehölze sehr attraktiv.

Gehzeit: ca. 2,75 Std.
Höhenunterschied: 180 Hm
Weglänge: ca. 8,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Rebenwanderung


Panoramagalerie Sulmtal-Sausal

Herrliche Ausblicke zwischen Kunst und Wein

An der Strecke liegt ein alter Keltischer Wehrturm. Beim Schauweingarten wird den Gästen Interessantes und Wissenswertes zum Thema Wein vermittelt. Man kann sich am Weinbauernminigolf, bei dem alte Bauerngeräte als Hindernisse dienen, versuchen. Ein Großteil der Strecke führt durch das Europaschutzgebiet Demmerkogel-Südhänge. In Kitzeck und auf der Sulmtal-Sausal Panoramagalerie kann man herrliche Rundblicke ins Südsteirische Weinland genießen.

Gehzeit: 3 Std.
Höhenunterschied: ca. 200 Hm
Weglänge: ca. 11 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Panoramagalerie Sulmtal-Sausal

Projekte

Biotop Streuobstwiese – Biodiversitätserhalt durch Kulturlandschaftsschutz im Naturpark Südsteiermark

Foto: Naturpark Südsteiermark

Dem Rückgang der Streuobstbestände sowie dessen Überalterung wird im Naturpark Südsteiermark mit verschiedenen Maßnahmen begegnet, die wertvolle Beiträge zum Erhalt dieser Kulturlandschaft leisten. So wurden bereits 2.400 Jungbäume zur Verjüngung der Bestände verteilt und 300 Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter ausgegeben. Der in der Gemeinde gepresste „Opflsoft“ bringt einen nachhaltigen Nutzen für die Bevölkerung und schafft Bewusstsein für das eigene Streuobst.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

PDF Download: Streuobstwiese – Kulturlandschaftsschutz im Naturpark Südsteiermark

 

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken!


Forschungsprojekt "StarTree"

Im Zuge des europäischen Forschungsprojektes „StarTree“ wurden verbesserte Produktions- und Vermarktungsmöglichkeiten  für Waldprodukte abseits des Holzwirtschaftssektors, also etwa für Beeren, Pilze, Trüffel, Kork oder Harze,  entwickelt. Beteiligt waren Universitäten, Unternehmen und Organisationen aus elf Ländern, darunter auch Österreich.
Die Waldprodukte haben vor allem in südeuropäischen Ländern eine große ökonomische Bedeutung, z.B. in Italien oder Portugal, wo es eine starke Trüffel- und Pilztradition bzw. Korkindustrie gibt. In Österreich hatte 2010 der Sektor der Waldprodukte einen Gesamtwert von ca. 106 Millionen Euro. Der Großteil davon wurde mit Christbäumen (40%), Honig (18%) und Wildfleisch (14%) erwirtschaftet – Pilze, Früchte, Beeren oder Nüsse machen nur eine geringe Menge aus, können aber für so manche/n Produzenten/in von Naturpark-Spezialitäten eine wichtige Nische sein.

Im Naturpark Südsteiermark wurden für eine gemeinsame Vermarktung von KräuterproduzentInnen (Kräuter aus Wildsammlung und Garten) und Weinbauern/bäuerinnen Wirtschaftlichkeitsberechnungen für verschiedene Geschäftsmodelle erstellt (eigenes Geschäft, gemeinsame Belieferung bestehender Betriebe etc.). Diese „Businesspläne“ dienen im StarTree-Projekt als Beispiele um zu zeigen, was bei der Gründung von Unternehmen im Waldprodukte-Bereich grundsätzlich zu beachten ist.

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Bahn bis Leibnitz, Ehrenhausen oder Spielfeld und weiter mit dem Bus in die Naturparkgemeinden (es gibt hauptsächlich Schul- und Pendlerbusse, die nur Montag bis Freitag fahren; Linien, die auch Wochenendverkehr haben: 605 und 650)


Mit dem Auto

A9 Richtung Spielfeld – Abfahrt Leibnitz zur Sausaler Weinstraße (nördliche Naturparkregion) oder Abfahrt Vogau oder Spielfeld zur Südsteirischen Weinstraße (südliche Naturparkregion)


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