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Foto: H. Marek

Foto: S. Hoelscher

Foto: S. Hoelscher

Himmelstürmende Gipfel zwischen Inn und Isar

Der Naturpark Karwendel umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist mit einer Fläche von 727 km² das größte und älteste Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs. Aufgrund seiner Topographie verfügt das Karwendel über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen, wie Urwälder und Wildflüsse, und beherbergt eine hohe Anzahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten.
Seit Jahrhunderten prägen Alm-, Forst und Jagdwirtschaft als klassische alpine Nutzungsformen das Gebiet.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Naturparkhaus Hinterriß – Museum, Infobüro und Shop
  • Infopoint Scharnitz
  • Themenweg und Schaukäserei Engalm
  • Naturraum auf der Umbrüggler Alm
  • Verschiedene Nature Watch Angebote
  • Junior-Ranger-Ausbildungsprogramm

Daten & Fakten

Größe: 72.741 ha 

Gründungsjahr: 2009

Wichtige Lebensräume:
Lebensräume im Gebirge, Wald / Waldrand und -lichtungen

Gemeinden:
Absam, Achenkirch, Eben am Achensee, Gnadenwald, Innsbruck, Jenbach, Reith bei Seefeld, Rum, Scharnitz, Seefeld, Stans, Terfens, Thaur, Vomp, Zirl

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Steinadler, Foto: M. Schinner

Im WALDreichen Karwendel findet der Dreizehenspecht ideale Lebensbedingungen vor. Hier gibt es viel stehendes Totholz, wo er seine Bruthöhlen bauen und Futterinsekten finden kann. Mit einer Körperlänge von 20 bis 22 cm ist er eine relativ kleine Spechtart. Das Karwendel ist auch die Heimat des majestätischen Steinadlers mit einer Flügelspannweite von über 2 m und einem Gewicht bis zu 5 kg. Seine Hauptnahrung sind vor allem Murmeltiere, Reh- und Gamskitze, Schneehasen und Rauhfußhühner. Im Tiroler und Bayrischen Karwendel gibt es insgesamt 21 Steinadler-Brutpaare, die ein Leben lang zusammen bleiben.
Am Großen Ahornboden im Herzen des Karwendels liegt ein bedeutender Verbreitungsschwerpunkt des Bergahorns – über 2.200 Exemplare sind hier anzutreffen. Er ist ein Baum des kühl-feuchten Bergklimas, der erfolgreich dem Schotter trotzt und eine Höhe von 35 m erreichen kann. Sein Holz wird gerne im Musikinstrumentenbau verwendet.

Wandertipps

Rundwanderung Halltal

Foto: H. Sonntag

Dem Salz und der Natur auf der Spur

Die Wanderung bietet eine beeindruckende Landschaft am Issanger mit einem herrlichen Panoramablick. Die BesucherInnen wandeln auf den Spuren des Salzbergbaus im Halltal (Herrenhäuser, Ladhütten).

Gehzeit: ca. 6 Std.
Höhenunterschied: 870 Hm
Weglänge: ca. 13,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Rundwanderung Halltal

Projekte

Schutz, Erhalt und Verbesserung der Vogellebensräume im Naturpark Karwendel

Foto: W. Kühn

96 Brutvogelarten gibt es im Naturpark Karwendel, der auch Natura-2000 Gebiet ist. In Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft wurde ein Vogelschutzprogramm für 12 Zielarten konzipiert, das Naturschutzziele in die Planungen der Forstwirtschaft integrieren will. Erfolgsversprechend sind hierbei die strategische Planung sowie die Einbindung der Förster mithilfe eines individuellen Praxishandbuchs.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

PDF Download: Vogellebensräume im Naturpark Karwendel

 

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken

Naturschutzplan auf der Alm – Neuauflage in vier Tiroler Naturparken

Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Der Naturschutzplan vereint die Interessen und praktischen Bedürfnisse der AlmbewirtschafterInnen mit den Schutzzielen der Naturparkbetreuungen und fördert das gegenseitige Verständnis. Konkrete Naturschutzmaßnahmen auf der Fläche leisten wertvolle Beiträge zum Erhalt der Biodiversität und die Pflege traditioneller Kulturlandschaftselemente wirkt sich positiv auf das Landschaftsbild aus. Ziel des neuen gemeinsamen Naturschutzplans von vier Tiroler Naturparken ist es, diese positiven Effekte noch zu verstärken.


Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

PDF Download: Naturschutzplan auf der Alm in 4 Tiroler Naturparken

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken!

Anfahrt

Der Naturpark umfasst beinahe das gesamte Karwendelmassiv und ist der größte Naturpark Österreichs. Die Infozentren liegen in Hall und Hinterriß.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit der Bahn (Karwendelbahn) von Innsbruck nach Scharnitz (Haltestellen entlang der Grenzen des Naturparkes: Jenbach, Stans, Terfens, Hall in Tirol, Rum, Innsbruck, Reith bei Seefeld, Seefeld).
  • Ausgangspunkt des Wandertipps: Mit dem Bus (Linie DE) von Innsbruck oder Hall in Tirol zur Haltestelle Bettelwurfsiedlung.

  • Osten des Naturparkes: Mit der Achenseebahn von Jenbach bis zum Achensee oder mit dem Regionalbus (Linie 4080) von Jenbach nach Achenkirch.


Tipp:

Achenseeschifffahrt:
Am Achensee verkehrt eine Schifffahrtslinie.
Informationen unter www.tirol-schiffahrt.at

Karwendel-Bergbahn
:
Die Karwendel Bergbahn befindet sich in Pertisau. Sie erschließt das Gebiet des Zwölferkopfes 950 m bis 1.500 m sowie den Ostrand des Alpenpark Karwendel mit Bärenkopf 1.991 m und Stanserjoch 2.102 m.
Informationen unter www.karwendel-bergbahn.at


Mit dem Auto

Naturparkgemeinden im Westen:

  • Von Süden: A12 Inntalautobahn beide Fahrtrichtungen – bis Abfahrt Zirl Ost – E533 Richtung Seefeld – dem Straßenverlauf folgen durch die Orte Zirl, Reith, Seefeld in Tirol und Gießenbach – kurz vor der deutschen Grenze erreicht man Scharnitz.
  • Von Norden / München: E533 Richtung Österreich/Innsbruck – durch Mittenwald – kurz nach der Grenze zu Österreich erreicht man Scharnitz.


Zum Infozentrum in Hinterriß:

Die Zufahrt ist nur von deutscher Seite aus möglich.

  • Von Westen: E533 – bei Wallgau nach Osten Richtung Vorderriß – dort rechts Richtung Hinterriß – dem Straßenverlauf folgen bis Hinterriß
  • Von Osten: B181 – beim Kraftwerk Sylvenstein nach Westen auf die B307 abbiegen – dem Straßenverlauf folgen bis Vorderriß – dort links Richtung Hinterriß – dem Straßenverlauf folgen bis Hinterriß

Zum Infozentrum in Hall:

A12 Inntalautobahn beide Fahrtrichtungen – Abfahrt Hall bzw. Hall Mitte – Tiroler Straße (über Innbrücke) bis zur Kreuzung Unterer Stadtplatz – dort öffentlicher Parkplatz und Infobüro des TVB Hall-Wattens.


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