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Foto: E. Neffe

Foto: Naturpark Leiser Berge

Foto: E. Neffe

Auf den Spuren alter Kulturen

Der Naturpark liegt im Herzen des Weinviertels. Von der Aussichtswarte am Oberleiser
Berg überblickt man die vielfältige Landschaft mit ihren Äckern, Wäldern und Trockenwiesen, die seit der Jungsteinzeit bewirtschaftet werden. Die Felder schmiegen sich in geometrischen Figuren an die sanften Hügel und wechseln bis zur Ernte ständig ihr Farbenkleid. Aufgrund des teilweise plateauartigen Charakters der Wald- und Heideberge ist das weitläufige Gebiet für bequeme Familienwanderungen besonders gut geeignet.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Aussichtswarte Oberleis
  • Natur- und Landschaftsführungen
  • Bienenlehrpfad am Oberleiser Berg
  • Schatzgräberlager für Kinder am Buschberg und Geburtstagsfeste
  • Buschberg mit der am niedrigsten gelegenen Alpenvereinshütte (ganzjährig geöffnet)
  • Wildpark Ernstbrunn mit Wolfsforschungszentrum (WSC)
  • MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
  • Michelstettner Schulmuseum
  • Weinvierteldraisine und Zayataler Schienentaxi
  • NostalgieExpress Leiser Berge
  • Radwege und Mountainbikerouten
  • Bildungsangebot für Schulen
  • Bauernmarkt Simonsfeld

Daten & Fakten

Größe: 4.040 ha

Gründungsjahr: 1970

Wichtige Lebensräume:
Magerwiesen, Trockenrasen, Heckenlandschaften / Feldflur, Wald / Waldrand und -lichtungen

Gemeinden:
Ernstbrunn, Niederleis, Gnadendorf, Asparn/Zaya, Ladendorf

Fauna & Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Kuhschellen
Foto: Naturpark Leiser Berge

Auf den Magerwiesen des Naturparks gedeihen unterschiedliche Kalk liebende Pflanzen wie etwa die Kuhschelle. Dieses Hahnenfußgewächs, das seine rosa bis violetten Blüten im April in voller Pracht präsentiert, ist in frischem Zustand für Mensch und Tier giftig. Getrocknet wurde sie früher als Heilpflanze verwendet, ist heute jedoch streng geschützt.

Neben einer Vielfalt an Schmetterlingen und anderen Insekten nutzen auch Ziesel, Feldhasen, Fasane und Rehe die Feldlandschaften der Region.
Durch die traditionelle Nutzung als Hutweide hat sich ein spezieller Lebensraumtyp mit einer bunten Artenzusammensetzung entwickelt. So weiden unter anderem Merinoschafe im Naturpark. Diese werden wegen ihrer Wolle gezüchtet, verhindern durch das Grasen aber auch die Verbuschung und helfen so dabei, die Vegetation kurz zu halten und den typischen Trockenrasen zu erhalten.

Wandertipps

Steppenrasen mit Aussicht

Am höchsten Punkt des Weinviertels und ein Blick um 6.000 Jahre zurück

Foto: Verein Naturparke NÖ

Auf dem Weg können viele Sehenswürdigkeiten besichtigt werden wie die Wallfahrtskirche in Oberleis, der Bienenlehrpfad, die Aussichtswarte und der Schauraum „6000 Jahre Wohnberg“ und Bienenlehrpfad am Oberleiser Berg sowie barocke Schüttkasten in Klement. Weiters wartet der Buschberg mit einer Besonderheit auf: Er ist einerseits der höchste Punkt des Weinviertels und hat andererseits die tiefstgelegene Schutzhütte (Buschberghütte) des Alpenvereins.

Gehzeit: 3,5 Std.
Höhenunterschied: 250 Hm
Weglänge: 9 km

  •  Karte zur Wanderung erhältlich
  •  öffentliche Verkehrsmittel
  •  Weg markiert u./od. beschildert
  •  Verpflegungsmöglichkeit
  •  Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Steppenrasen mit Aussicht

Projekte

Naturparke App NÖ

Natur erleben und Klimaveränderungen dokumentieren

Foto: LACON

Mit dem Naturkalender Niederösterreich wurde eine Initiative gestartet, die das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezieht. Mit der im Projekt konzipierten und erstellten Naturkalender-App Naturparke NÖ können viele, für die Naturparkregionen typische Tier- und Pflanzenarten fotografiert und eingetragen werden, in welcher Entwicklungsphase sich diese im Moment befinden.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, wird erkennbar, wie sich die Erderwärmung auf Tiere und Pflanzen auswirkt und welche Zusammenhänge es zwischen jährlicher Witterung und der biologischen Vielfalt gibt.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Wacholderprojekt

Naturpark-Volksschule Ernstbrunn trägt zur Verbreitung regionaler Gehölze bei

Foto: Naturpark-Volksschule Ernstbrunn

Im Naturpark Leiser Berge gibt es eine riesige Fläche von uralten Wacholdersträuchern, die erst in den letzten beiden Jahren gezählt wurden. Man nimmt an, dass es sich um die größte Fläche in Europa handeln könnte. Im heurigen Herbst wurden die Beeren geerntet, getrocknet und  werden nun von den Kindern der Naturpark-Volksschule schulstufenübergreifend weiterverarbeitet.

  • Die 1.Klassen bündeln je 10 Wacholderbeeren in  ein Teesäckchen und betätigen sich so auch ein klein wenig mathematisch.
  • Die 3. und 4. Klassen falten kleine Papierschachteln.
  • Die 2. Klasse füllen je 5 Teesäckchen pro Schachtel ab, verzieren die Schachtel mit dem Logo der Naturparke, versehen jede Schachtel mit einer Masche und legen eine Beschreibung des Wacholders und eine Rezept zur Verarbeitung des Wacholders bei.
Foto: Naturpark-Volksschule Ernstbrunn

Diese kleinen Schachteln mit einer Spezialität aus unserem Naturpark erhalten alle Eltern als kleines Präsent zu Weihnachten. Um auch nachhaltig zu arbeiten haben unsere Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse im November Wacholdersträucher gepflanzt.

Gemeinsam mit unseren beiden Verantwortlichen des Naturparkes, Frau Lachmayer und Herrn Ernst wurden an einem Vormittag gemeinsam mit Schülern aus der VS Gnadendorf, die auch in unserem Naturpark beheimatet sind und vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen 60 Wacholdersträucher gepflanzt. Mit Schaufeln, Spaten und Hacken rückten wir aus, um auf unseren Trockenrasen den Wacholdersträuchern einen gut vorbereiteten Boden zu schaffen.

Foto: Naturpark-Volksschule Ernstbrunn

Parallel dazu erhielten die Kinder viele Informationen zu unserer kostbaren und einmaligen Naturlandschaft und über den Wacholder von einer Biologin, die dieses Projekt begleitet. Von ihr erfuhren wie einiges über die Gottesanbeterin, die bei uns ihren Lebensraum findet. Dieses Projekt soll im Frühjahr im Rahmen des Aktionstages eine Fortsetzung finden und Schwerpunkt i einzelnen Klassen werden.

Nach getaner Arbeit gab es noch eine herzhafte Jause und unsere Kinder konnten stolz von den Erlebnissen eines ereignisreichen Vormittags berichten.

Das Projekt lief über 3 Monate, von Oktober bis Dezember 2019.

Mehr Informationen über die Naturpark-Volksschule Ernstbrunn finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit dem Bus ab Bahnhof Korneuburg – Richtung Pyhra

Mit der Schnellbahn S2 von Wien nach Mistelbach – dann weiter mit dem

  • Postbus in die Naturparkgemeinden, oder mit dem
  • Schienentaxi nach Asparn/Zaya, oder mit dem
  • Naturpark-Taxi zu Ihrem Ausflugsziel


Tipps:

NostalgieExpress: Von Mai bis Oktober fährt jeden Samstag von Wien Praterstern über Korneuburg ein Sonderzug mit Dampflok oder Diesellok nach Ernstbrunn. Von dort kommen Sie bequem mit dem Naturparkbus zu den Ausflugszielen in der Region.

Fahrplan und weitere Infos zu NostalgieExpress und Naturparkbus unter: www.regiobahn.at

Mit dem Auto

  • Wien – A22 (Donauuferautobahn) – Abfahrt Korneuburg West – auf der B6 nach Ernstbrunn – immer auf der B6 bleiben (Richtung Laa/Thaya) – so gelangt man direkt in den Naturpark – von der B6 aus sind Buschberg und Oberleis beschildert

  • Wien – A23 (Tangente) - S1 - A5 - Abfahrt Gaweinsthal Mitte – Neubau – Ladendorf – Richtung Ernstbrunn – über Niederleis zum Buschberg – oder über Ernstbrunn Richtung Laa/Thaya nach Oberleis.
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