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Foto: F. Kovacs

Foto: E. Neffe

Foto: E. Neffe

Wasser und Wein

Die hügelige Landschaft mit kleinen Wiesen und Feldern, Auwäldern und Feuchtwiesen, lichten Hutweiden und alten Eichenhainen ist charakteristisch für den Naturpark in der Weinidylle. Ganz besonders reizvoll sind die kleinstrukturierten Weingärten und romantischen Kellergassen. Weinidylle nennt sich auch das Weinbaugebiet Südburgenland, das kleinste Weinbaugebiet des Burgenlandes.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Denkmalgeschützes Kellerviertel mit strohgedeckten Weinkellern in Heiligenbrunn
  • Infopoint, Vinothek, Weinmuseum und Kellerviertel in Moschendorf
  • Kellerstöckel-Appartements
  • Führungen und Veranstaltungen zu Natur und Artenvielfalt im Gebiet und Energie und Klima
  • Führungen zu artgerechter Tierhaltung, seltene Haustierrassen und Landschaftspflege
  • Kanutouren
  • Wallfahrtskirche Maria Weinberg und Steinmuseum am Csaterberg
  • Geschichte(n)haus und Grenzerfahrungsweg Bildein
  • Wassererlebniswelt Südburgenland
  • Uhudlerbotschafter

Daten & Fakten

Größe: 7.270 ha

Gründungsjahr: 1978

Wichtige Lebensräume:
Feuchtwiesen, Streuobstwiesen, Weingärten

Gemeinden:
Bildein, Deutsch Schützen, Eberau, Güssing, Heiligenbrunn, Moschendorf, Strem, Kohfidisch

Fauna & Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Schachblume, Foto: E. Neffe

Ein ganz besonderes Vorkommnis der Region ist die vom Aussterben bedrohte Schachblume, die in ganz Österreich nur noch im Südburgenland und in der Oststeiermark vorkommt. Namensgebend für dieses Liliengewächs ist das schachbrettartige Muster der purpurrot-weiß gefärbten Blüten.

Ebenso ist hier der Weißstorch beheimatet, der den Winter in Spanien, Portugal und Afrika verbringt. Im Frühjahr kehrt der standorttreue Weitstreckenzieher in sein vorjähriges Nest zurück, welches er im August/September wieder verlässt. Der Speiseplan des Weißstorches ist sehr vielfältig – der Vogel ernährt sich von Schnecken und Heuschrecken über Frösche und Schlangen bis hin zu Mäusen. Diese findet er bevorzugt auf frisch gemähten Wiesen. Eine Storchenfamilie benötigt zur Brutzeit etwa 4,5 kg Nahrung täglich.

Wandertipps

Weitwanderweg

Foto: Ewald Neffe

Der Weitwanderweg führt durch den gesamten Naturpark in der Weinidylle: Von Badersdorf bis nach Güssing gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Gehzeit: 2–3 Tage
Höhenunterschied: 866 Hm
Weglänge: 52 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Verlauf: Badersdorf - Eisenberg Weinberg - Hochcsater - Deutsch Schützener Bergen - Deutsch Schützen - Pornóapáti Pernau - Oberbildein - Unterbildein - Winten - Wintener Bergkapelle - Wassererlebniswelt - Weinmuseum Moschendorf - Stremer Zollhaus - Heiligenbrunn - Stremer Berghöuser - Hammerlberg - Glasing - St. Nikolaus - Güssing - Basilika Güssing

Weinstraßen-Wanderung

Die verschiedenen Seiten des Weines

Foto: Franz Kovacs

Der idyllische Wanderweg verläuft entlang der Pinkataler Weinstraße. Er führt an den für das Gebiet typischen kleinen Kellerstöckel vorbei und bietet einen wunderschönen Ausblick über das gesamte Pinkatal bis zum Geschriebenstein sowie weit in die ungarische Tiefebene. Gleichzeitig führt die Wanderung zu zwei äußerst interessanten Orten im Naturpark: dem Weinmuseum Moschendorf und der Wallfahrtskirche Maria Weinberg.

Gehzeit: 2 h
Höhenunterschied: 30 Hm
Weglänge: 6 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Moschendorf Rundweg

Foto: Franz Kovacs

Der Weg führt einen zum Weinmuseum und seinen Kellerstöckln, entlang von Weingärten, Streuobstwiesen, der Wassererlebniswelt, der Pinka und Feuchwiesen.

Gehzeit: 2 h
Weglänge: 5,8 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Verlauf: Start Weinmuseum Moschendorf - Bergen - Häuser - Wassererlebniswelt Südburgenland - Moschendorf - Pinka - Weinmuseum

Rundweg Csaterberg

Foto: Franz Kovacs

Der Weg führt einen über den Csaterberg von der Vinothek und entlang von Weingärten, über Kellergassen, entlang des Waldes, zu einer Kapelle bevor er zurück zur Vinothek führt.

Gehzeit: 2 h
Höhenunterschied: 152 Hm
Weglänge: 4,7 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Verlauf: Vinothek Steinmuseum - bergauf - Kellergasse rechts - Graben - Hochcsater - Waldrand - Kapelle - Graben - Steinmuseum

Uhudler-Runde

Foto: Ewald Neffe

Der Weg führt einen durch Heiligenbrunn zu seinen historischen Kellergassen und zum Weinberg.

Gehzeit: 1 h
Höhenunterschied: 86 Hm
Weglänge: 3,3 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Verlauf: Start Heiligenbrunn Zentrum - Kellergasse - Weinberg - Zentrum

Pinka-Durchbruch

Foto: Cornelia Mähr

Der Weg führt einen von den Weingärten durch einen natürlichen Wald mit sehr viel Totholz zur Pinka nach Ungarn, die sich hier tief in die Landschaft eingräbt. Auf diesem Weg kann man die Vielfalt der Grenzlandschaft mit allen Sinnen erleben.

Gehzeit: 2–3 h
Höhenunterschied: 402 Hm
Weglänge: 11,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt 

Verlauf: Start Vinothek Eisenberg - Untere Kellergasse - Hummergraben - Grenzübergang - Rastplatz Turm - Pinkadurchbruch - Felsőcsatár - Grenzmuseum - Grenzübertritt - Grenzlandstraße - Obere Kellergasse - Steinweg - Untere Kellergasse - Vinothek Eisenberg

Mehr Wandertipps in der Region finden Sie hier!

Projekte

Streuobstwiesen-Erhaltung im Burgenland

Qualitätsprodukte aus den Streuobstwiesen des Burgenlandes

Foto: Wieseninitiative

Die Streuobstwiesen des Burgenlandes nehmen seit Mitte des letzten Jahrhunderts kontinuierlich ab. Die ökologisch überaus wertvollen und landschaftlich prägenden Obstgärten sind hochgradig gefährdet. Eine Erhaltung allein durch Fördermittel scheint unmöglich.

Unter dem Motto „Schutz durch Nutzung“ hat der Verein Wieseninitiative begonnen, StreuobstwiesenbesitzerInnen zu informieren und zur Nutzung ihrer Obstgärten zu motivieren. Die Produkte werden nach strenger Qualitätskontrolle unter der eigens entwickelten Qualitätsmarke „Qualitätsprodukte aus der Streuobstwiesn“ vermarktet.

Eine detallierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Bewusstseinsbildung für den Wert der Biodiversität

in den Burgenländischen Naturparken

Foto: Karin Rollett-Vlcek

In den nächsten Jahren stellen die sechs Burgenländischen Naturparke das Thema „Biodiversität & Naturschutz“ stärker als bisher in den Fokus ihrer Arbeit. Inhaltlich geht es um die Sensibilisierung für den Erhalt und die Entwicklung von gefährdeten Lebensraumtypen und naturschutzfachlich wertvollen Kulturlandschaften.

Zentraler Punkt sind Kommunikations- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen, wobei die Stärken der Naturparke, wie die breite Verankerung in der Region mit den gut funktionierenden Botschaftergruppen, genutzt werden.

Eine detallierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit dem Bus von Graz nach Güssing (Dauer: 2,5–4 h) oder von Wien/Oberwart nach Güssing mit Dr. Richard bzw. Südburg (G 1, Linien 92 und 94); innerhalb des Naturparks gibt es keine regelmäßigen Busverbindungen; es gibt ein Ruftaxi im Pinka und Stremtal (Tel.: 03322/44050).

Mit dem Auto

1) Von Wien – A2 – Abfahrt Lafnitztal/Oberwart – B50 – auf die B57 nach Güssing – B56 in die Naturparkgemeinden

2) Von Graz – A2 – Abfahrt Ilz – B65 über Fürstenfeld nach Heiligenkreuz – B57 nach Güssing – auf die B56 in die Naturparkgemeinden

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