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Foto: F. Kovacs

Foto: E. Neffe

Foto: E. Neffe

Grenzerlebnisse zwischen Keltenfürsten und Vulkaniern

Der Naturpark Landseer Berge liegt im Übergangsbereich zwischen den Ausläufern der Alpen und der Pannonischen Tiefebene und ist als alte Grenzregion reich an Ausgrabungen und Ruinen. Landschaftlich besonders interessant sind der Kleine Pauliberg, ein Basaltfelsen mit Altholzbeständen sowie der Heidriegel, ein naturnaher Eichen-Kiefern-Wald und das naturbelassene Rabnitztal.

Bildergalerie

Einrichtungen & Angebote

Sehenswürdigkeiten:

  • Keltisches Freilichtmuseum (Schwarzenbach)
  • Originalgetreu nachgebaute Keltensiedlung
  • 26 m hoher Museumsturm (Schwarzenbach)
  • Synagoge und Judenfriedhof (Kobersdorf)
  • Hexenstein (Kaisersdorf)
  • Erlebnisfreibad (Kaisersdorf)
  • Naturpark-Badeseen (Markt St. Martin & Kobersdorf)
  • Campingplatz Markt St. Martin & Zeltlagerplatz Kobersdorf
  • Schloss (Kobersdorf)
  • Heimathaus (Kobersdorf)
  • Elisabeth Quelle (Kobersdorf)
  • Burgruine Landsee


Lehrpfade zu verschiedenen Themen:

  • Vogellehrpfad (Schwarzenbach)
  • Waldquelle Baumlehrpfad (Kobersdorf)


Vielfältiges Angebot an Kultur- und Naturführungen

Daten & Fakten

Größe: 6.657 ha

Gründungsjahr: 2000

Wichtige Lebensräume:
Heckenlandschaften / Feldflur, Wald / Waldrand und -lichtungen, Streuobstwiesen

Gemeinden:
Kaisersdorf, Kobersdorf, Markt St. Martin, Schwarzenbach, Weingraben

Fauna & Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Feuersalamander, Foto: H. Marek

An Weg- und Waldrändern, Steinbrüchen wie auch Böschungen im ganzen Naturpark Gebiet kann das Echte Johanniskraut gefunden werden.
Dieses war im Mittelalter aufgrund seiner wundheilenden und blutreinigenden Fähigkeiten eine wichtige Heilpflanze. Es wird auch heute noch vor allem zur Nervenberuhigung und Stimmungsaufhellung bei Depressionen eingesetzt.

In den Landseer Bergen ist auch der Feuersalamander, ein ausgeprägtes Waldtier, beheimatet. Dieser ernährt sich von wirbellosen Organismen wie Asseln, kleinen Käfern und anderen Insekten sowie braunen Waldschnecken. Die Weibchen setzen im Frühjahr die Larven direkt in saubere Waldbäche oder an Quellen ab, wo sich diese über mehrere Jahre zum erwachsenen Tier weiterentwickeln.
Der Feuersalamander ist damit der einzige heimische Lurch, bei dem sich die Jungtiere in Fließgewässern entwickeln.

Wandertipps

Rundwanderweg Landseer Berge

Immer im Blick: die Burgruine Landsee

Besonders für Familien geeignete Wanderung. Immer wieder rückt die mächtige Burgruine Landsee ins Blickfeld.

Gehzeit: 3,5 – 4 Std.
Höhenunterschied: ca. 250 Hm
Weglänge: 15 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Rundwanderweg Landseer Berge (PDF-Download: 0,1 MB)

Wandern auf den Spuren der Kelten

Geschichtliche Einblicke im „buckligen Grenzgebiet“

Keltendorf, Foto: Naturpark Landseer Berge
Freilichtmuseum, Foto: Naturpark Landseer Berge

Urgeschichtlicher Lehrpfad, Bründerlkapelle, 26 m hoher Museumsturm jederzeit begehbar mit Drehkreuz (€ 1,-), abwechslungsreiche Landschaft mit Blick zum Schneeberg, Pauliberg (Vulkan) und bis zur ungarischen Tiefebene, keltisches Freilichtmuseum (Führungen nach Voranmeldung möglich).

Gehzeit: 2 Std.
Höhenunterschied: 200 Hm
Weglänge: 5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Wandern auf den Spuren der Kelten
(PDF-Download: 0,1 MB)

Projekte

Pflegeeinsatz „Essbare Landschaft“

Naturpark-Pflegetag bei der Streuobstwiese

Foto: Naturpark Landseer Berge

Streuobstwiesen und -gärten sind wichtige und typische Strukturen im Naturpark Landseer Berge und tragen somit einen großen Beitrag zur Biodiversität bei. Sie sind ein wichtiger und wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Denn die Obstbäume wie Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschken bieten im Frühling den Insekten als erster Nektar. Auch die Höhlen in den alten Bäumen werden von Fledermäusen, Spechten und anderen Vögeln als Bruthöhlen verwendet. Unter der Rinde finden sie dann auch ihre Nahrung, denn die Insekten finden dort einen perfekten Lebensraum.

In Markt St. Martin hat der Obstgartenverein einen Streuobstgarten angepflanzt, wo verschiedene Obstbäume wachsen. Von verschiedenen Apfelsorten bis Birnen, Zwetschken, Kirschen und Mispel kann jeder Bewohner Haushaltsmengen an Früchten holen. Jedoch ist die Anzahl der Früchte zu hoch und die Äpfel und Birnen bleiben meist liegen und verfaulen. Deshalb fand am Donnerstag den 12.09.2019 ein Naturpark-Pflegetag mit der VS Markt St. Martin statt um das heruntergefallene Obst aufzusammeln. Die Kinder lernten somit theoretisches wie auch praktisches Wissen über Streuobstgärten und ihre Verwendung. Der Obmann des Obstgartenvereins Herr Martin Schütz stellte uns dafür Kisten zur Verfügung um die Äpfel einzusammeln.

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Katharina Schabl und Beate Steiner vom Naturpark Landseer Berge sammelten die Kinder sowie das Lehrpersonal fünf Kisten Obst. Die Kinder konnten bei dieser Aktion auch die vielen verschiedenen alten Obstsorten kennen lernen und die Wichtigkeit dieses Lebensraumes wurde vermittelt.

Nach der Arbeit wurden die Schülerinnen und Schüler mit Aufstrichbroten und frischem Apfelsaft verköstigt. Das Wetter war hierfür perfekt, weswegen gleich direkt vor Ort gegessen wurde und die Kinder die einzelnen Apfelsorten direkt kosten konnten.

Das gesammelte Obst wurde dann von Herrn Martin Schütz zum Pressen geliefert und die Kinder erhielten die Woche darauf den Saft aus ihren gesammelten Äpfeln

Eine detailierte Projektbeschreibung finden Sie hier!

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Projektes PaNaNet+ innerhalb des Programmes INTERREG V-A Österreich-Ungarn (AT-HU 003) und Land und der europäischen Union durchgeführt.

Streuobstwiesen-Erhaltung im Burgenland

Qualitätsprodukte aus den Streuobstwiesen des Burgenlandes

Foto: Wieseninitiative

Die Streuobstwiesen des Burgenlandes nehmen seit Mitte des letzten Jahrhunderts kontinuierlich ab. Die ökologisch überaus wertvollen und landschaftlich prägenden Obstgärten sind hochgradig gefährdet. Eine Erhaltung allein durch Fördermittel scheint unmöglich.

Unter dem Motto „Schutz durch Nutzung“ hat der Verein Wieseninitiative begonnen, StreuobstwiesenbesitzerInnen zu informieren und zur Nutzung ihrer Obstgärten zu motivieren. Die Produkte werden nach strenger Qualitätskontrolle unter der eigens entwickelten Qualitätsmarke „Qualitätsprodukte aus der Streuobstwiesn“ vermarktet.

Eine detallierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Bewusstseinsbildung für den Wert der Biodiversität

in den Burgenländischen Naturparken

Foto: Karin Rollett-Vlcek

In den nächsten Jahren stellen die sechs Burgenländischen Naturparke das Thema „Biodiversität & Naturschutz“ stärker als bisher in den Fokus ihrer Arbeit. Inhaltlich geht es um die Sensibilisierung für den Erhalt und die Entwicklung von gefährdeten Lebensraumtypen und naturschutzfachlich wertvollen Kulturlandschaften.

Zentraler Punkt sind Kommunikations- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen, wobei die Stärken der Naturparke, wie die breite Verankerung in der Region mit den gut funktionierenden Botschaftergruppen, genutzt werden.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Biodiversität im Ortszentrum von Weingraben

im Naturpark Landseer Berge

Foto: Gerhard Schlögl

In der Naturpark-Gemeinde Weingraben wurde zur Bearbeitung von naturparkrelevanten Themenschwerpunkten ein Ausschuss gegründet, der als Jahresschwerpunkte die Errichtung eines Insektenhotels sowie die Umstellung des Pflegemanagements der Kirchenwiese auf sektorales Mähen ausgewählt hat. Dadurch wird "Biodiversität" in der Gemeindes des Naturparks Landseer Berge für die Bevölkerung, für Jugendliche und besonders für Kinder direkt im Ortszentrum „sichtbar“ gemacht.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Mit dem Regionalzug von Wr. Neustadt nach Mattersburg – weiter mit dem Bus (Linie 1839) in die Naturparkgemeinden, der Bus geht von Eisenstadt über Mattersburg in den Naturpark

2) Von Wien mit dem Bus Nr. 1155 vom Südtiroler Platz

3) Mit der Buslinie 7840 gelangt man von Wr. Neustadt nach Schwarzenbach.

Mit dem Auto

1) Von Norden: A2 – bei Wr. Neustadt auf die S4 Richtung Eisenstadt, Mattersburg, Ungarn – weiter über die S31 Mattersburger Schnellstraße – Richtung Oberpullendorf – in die Naturparkgemeinden

2) A3 Knoten Eisenstadt – über die S31 Richtung Oberpullendorf in die Naturparkgemeinden

3) Von Süden: A2 – Abfahrt Zöbern oder Krumbach – B55 über Kirchschlag in der Buckligen Welt – in die Naturparkgemeinden

4) A2 – Abfahrt Lafnitztal – Oberwart – über die B50 nach Oberpullendorf – in die Naturparkgemeinden 

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