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Naturpark-Schulen und Biodiversität

Der österreichweite Aktionstag der Naturpark-Schulen zum Tag der Biodiversität

Der Schutz und Erhalt der Biodiversität ist ein wesentliches Thema in den Naturparken. Mit Bezug auf den „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“, der jährlich am 22. Mai auf der ganzen Welt gefeiert wird, hat der VNÖ alle Naturpark-Schulen aufgerufen, ein gemeinsames Zeichen für die Biodiversität zu setzen und sich mit Projekten und Veranstaltungen an einem österreichweiten Aktionstag zu beteiligen.


Aktionstag 2018 – große Beteiligung und viele spannende Projekte!

Bei der Aktion der Naturpark-Schulen zum Tag der Biodiversität am 17. Mai 2018 ist das große Engagement der Naturpark-Schulen einmal mehr sichtbar geworden. Unter dem Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ haben 79 Naturpark-Schulen, angehende Naturpark-Schulen sowie Naturpark-Kindergärten Projekte umgesetzt, bei denen sich Kinder und Jugendliche mit den Verwandlungskünstlern ihrer Naturparke befasst haben. Die Einsatzbereitschaft und kreative Herangehensweise der Naturpark-Schulen und -Kindergärten beeindrucken! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die sich beim Aktionstag oder mit Jahresprojekten für ein tieferes Naturverständnis bei Kindern und Jugendlichen und für die Biodiversität in unseren Naturparken eingesetzt haben!

Die Aktionen in den Bundesländern

Burgenland

Naturpark Geschriebenstein-Írottkő

NMS Lockenhaus

In der NMS Lockenhaus fand der Aktionstag unter dem Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler im und rund um unseren Schulteich“ statt.

Foto: NMS Lockenhaus
Foto: NMS Lockenhaus

VS Holzschlag

Die VS Holzschlag widmete ihren Aktionstag ganz und gar den Bohnenpflanzen. Nach einem Filmeinstieg über die Sprengkraft der Bohnenpflanzen gab es Präsentationen zu einem Beobachtungsexperiment, bei denen Ergebnisse aus dem „Bohnentagebuch“ vorgestellt wurden. Ein Programmpunkt zur Bohne fand sogar in englischer Sprache statt. Es wurde das Lied „Eine Hand voll kleiner Samen“ gesungen und eine Gemeinschaftscollage zum Thema gestaltet. Auch kulinarisch hatte die Verwandlungskünstlerin Bohne etwas zu bieten: bei einem gemeinsamen Essen als Bohnensterz.

Foto: VS Holzschlag
Foto: VS Holzschlag
Foto: VS Holzschlag
 

VS Unterkohlstätten

Die VS Unterkohlstätten hatte zum Tag der Biodiversität 2018 das Thema "Löwenzahn – eine Blume verwandelt sich" gewählt. Als Einstieg wurde ein Video gezeigt. Die SchülerInnen ergänzten Lückentexte über diese besondere Blume mit Hilfe von Sachbüchern und Internetrecherche, erstellten Steckbriefe und präsentieren diese. Des Weiteren arbeiteten sie im Wechsel bei verschiedenen Stationen an einem Löwenzahnpuzzle, Stöpselkarten, an einem Frage- / Antwortspiel, einem Frühlingsblumenmemory und falteten und bearbeiteten ein Leseheft über den Löwenzahn. Auch Löwenzahnsamen wurden in einem Blumenkisterl ausgesät, gegossen und Veränderungen beobachtet. Viel Spaß machten auch die Löwenzahnentdeckerbücher mit Forscheraufträgen, Versuchen und Beobachtungen. Als Abschluss gestalteten die Kinder eine Collage „Vom Löwenzahn zur Pusteblume“ mit Scherenschnitt und erarbeiteten und sangen das Löwenzahnlied „Fahrt nur vorbei!“

Foto: VS Unterkohlstätten
Foto: VS Unterkohlstätten

Naturpark Landseer Berge

VS Kaiserdorf, VS Markt St. Martin, VS Weingraben

Die SchülerInnen der VS Kaisersdorf, VS Markt St. Martin und VS Weingraben beobachten die Verwandlungskunst der Schlehenhecke im Lauf des Jahreskreises.

Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge

NMS Purbach, VS Jois

Die NMS Purbach hat zu ihrem Aktionstag die SchülerInnen aus den umliegenden Schulen eingeladen, an Stationen die biologische Bielfalt hautnah erleben zu können. Die Stationen wurden von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Burgenland gestaltet und betreut. So lernten die Kinder verschiedenes Saatgut  und die Keimphasen von Pflanzen kennen. Sie konnten auch den Lebenszyklus der Schmetterlinge und Frösche kennenlernen.

Foto: ARGE Naturparke Burgenland
Foto: ARGE Naturparke Burgenland

Naturpark Raab-Őrség-Goričko

VS St. Martin/Raab

Die SchülerInnen der VS St. Martin/Raab lernten bei der Veranstaltung „Wissenswertes an und um die Raab“ so einiges zu den Verwandlungskünstlern ihres Naturparks. Im Bereich der Wasserspiele hatte der Obmann des Naturparks mit seinem Vorstand, Vereinsmitgliedern und Studierenden der BOKU und UNI Wien Wissensstationen aufgebaut. An diesen erfuhren die Kinder viel Neues über Muscheln, Biber, Krebse, Vögel, Fische und Insekten.

Foto: Claudia Kröpfl-Kögl
Foto: Claudia Kröpfl-Kögl

Naturpark Rosalia-Kogelberg

VS Draßburg, VS Loipersbach, VS Schattendorf VS Sieggraben, sowie die Kindergärten Draßburg und Sieggraben

Am 23. Mai fand in Loipersbach der 3. Naturparktag der Naturpark-Schulen des Naturparks Rosalia-Kogelberg statt. Mit dabei waren 220 naturbegeisterte SchülerInnen der vier Naturpark-Schulen Draßburg, Loipersbach, Schattendorf und Sieggraben sowie die Kindergärten Draßburg und Sieggraben. Begleitet wurden sie von Experten der Werkstatt Natur.

Foto: ARGE Naturparke Burgenland
Foto: ARGE Naturparke Burgenland

VS Schattendorf

Die VS Schattendorf unternahm am 17. Mai eine Exkursion zum Imker, bei der die SchülerInnen Interessantes zur Verwandlungskünstlerin Biene erfahren konnten.

Foto: VS Schattendorf
Foto: VS Schattendorf

Naturpark in der Weinidylle

VS Mischendorf

Die Volksschule Mischendorf hat sich am 17. Mai mit dem Verwandlungskünstler Marienkäfer befasst. Zunächst wurde allgemein das Thema Insekten besprochen und welche besonderen Tiere es ebenfalls im Wald und auf der Wiese gibt. Hierzu haben die Kinder in Gruppen einen Legekreis zusammengefügt und Teile daraus vorgestellt. Anschließend wurde in Gruppen weitergearbeitet und der Lebenszyklus des Marienkäfers in Bildern und Worten erläutert. Um das Thema noch zu festigen, bearbeiteten die SchülerInnen noch diverse Arbeitsblätter.

Foto: VS Mischendorf
Foto: VS Mischendorf

Kärnten

Naturpark Dobratsch

VS Arnoldstein, NMS Nötsch, NMS Nötsch i.E. Bad Bleiberg, der Kindergarten Völkendorf sowie die Naturpark-Partnerschulen VS St. Leonhard, VS 10, VS 12 und VS Nötsch

Im Naturpark Dobratsch haben sich die 1. und 2. Klassen von 11 Schulen aus den Naturpark-Gemeinden mit über 700 Schülerinnen und Schülern am Aktionstag beteiligt. Am 17. Mai fand ein „kurzer“ Stationenwanderbetrieb statt, bei dem verschiedenste Organisationen Stationen betrieben haben. Unter anderem waren in diesem Jahr mit dabei: der Alpenverein Villach mit seinem Kletterturm, die Wildbach- und Lawinenverbauung, die ZAMG, der Alpengarten Villacher Alpe, die Bezirksforstinspektion, Naturpark-Imker, der Hegering Villach sowie mehrere Naturpark-RangerInnen. Die SchülerInnen bzw. die Klassen wanderten selbstständig in einem zeitlich vorgegebenen Intervall von Station zu Station und erlangten so Einsichten zu verschiedenen Verwandlungskünstlern des Naturparks.

Foto: Verein Naturpark Dobratsch
Foto: Verein Naturpark Dobratsch
Foto: Verein Naturpark Dobratsch
 

Naturpark Weissensee

VS Weissensee, die Naturpark-Partnerschule VS Zlan sowie der Kindergarten Stockenboi und die Kindergruppe Sumsiland

Am 18. Mai fand im Naturpark Weißensee am Ostufer der Aktionstag für die Naturpark-Schulen des Weißensees statt. Rund 100 Schülerinnen und Schüler konnten sich bei 5 Stationen zu den Verwandlungskünstlern am Weißensee informieren. Entlang des Seelehrpfades kreiste alles rund um das Thema Schmetterlinge. An zwei Kreativschauplätzen wurde Filzwolle fein versponnen und am Weidenplatz entstanden „Schaukler im Wind“. Viel Wissenswertes und Spannendes gab es über die Raupen und ihre Futterpflanzen, sowie zauberhafter Kreationen aus Blütentopfen. Lebhafte Rollenspiele zu der Verwandlung im Zeitraffer rundeten das vielseitige Rangerprogramm ab.

Foto: Naturpark Weissensee
Foto: Naturpark Weissensee

Niederösterreich

Naturpark Dobersberg

VS Dobersberg

Wohin sind unsere Fichten im Naturpark gekommen?“ Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Dobersberg am Aktionstag beschäftigt.
Da sich die Waldlandschaft des Naturparks massiv gewandelt hat, hat sich die 3. Klasse der Volksschule intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und hat Gründe für das Absterben der Fichte gesucht. Auf einem Plakat haben die Kinder Tatsachen und Ideen zusammengefasst.

Foto: VS Dobersberg
Foto: VS Dobersberg

Naturpark Heidenreichsteiner Moor

NNÖMS Heidenreichstein

Beim Aktionstag der NNÖMS Heidenreichstein gab es für die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Workshops. Mitarbeiterinnen vom Naturpark brachten zum Thema Wald verschiedene Holzsorten zum Riechen, Fühlen und Tasten mit. Zum Thema Wasser gab es Experimente und Mikrosoparbeit. Beim Mineralienworkshop wurden Mineralien aus aller Welt vorgestellt und die SchülerInnen durften aus Steinen Schmuck herstellen. Eine Jägerin stellte den NÖ Jagdverband vor und brachte Felle von erlegten Tieren und ausgestopfte Exemplare mit. Die Schüler/innen lernten Neues über Jagd und Hege. Zum Thema Mensch und Musik hat der Musikschulverband allerlei Musikinstrumente zum Ausprobieren mitgebracht. In Workshops zum Thema Mensch und Technik durften die SchülerInnen mit Unterstützung des Amateurfunkclubs in die Welt hinaus funken.

Foto: Margit Weikartschläger
Foto: Margit Weikartschläger

Naturpark Jauerling-Wachau

VS Maria Laach

Am 1. Juni 2018 fanden im Naturpark Jauerling-Wachau der Aktionstag der Volksschule Maria Laach und das Naturparkfest statt: 35 Schülerinnen und Schüler haben bei einer Rätselralley die Lebensräume Wasser, Wiese und Wald nach Verwandlungskünstlern erforscht. Bei einem Verwandlungstheater haben sie diese dann auch künstlerisch dargestellt. Beispiele waren Frosch, Schmetterling, Ameise, Maikäfer und Regenwurm aus der Tierwelt, und Rotbuche und Holunder aus der Pflanzenwelt.

Foto: Naturpark Jauerling-Wachau
Foto: Naturpark Jauerling-Wachau

Naturpark Ötscher-Tormäuer

VS Annaberg, VS Mitterbach, VS St.Anton, VS Gaming

Im November 2017 gab es einen Workshop mit LehrerInnen und DirektorInnen der  Naturpark-Schulen. Dabei wurden Themen zum Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ gefunden und jede Schule hat sich eines dieser Themen ausgesucht und eine Unterrichtseinheit dazu gestaltet. Alle Einheiten sind nun in einer Dropbox und jede Schule kann darauf zugreifen und die Unterrichtseinheiten durchführen.

Am Aktionstag hat sich die Naturpark-Schule Annaberg gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des Naturparks dem Thema Borkenkäfer gewidmet. Dabei wurde die Verwandlung von den Käfern genauso besprochen wie die Auswirkungen auf Wälder und auch der Nutzen der Borkenkäfer wurde  erklärt.

Die SchülerInnen der Naturpark-Schule St.Anton an der Jeßnitz widmeten sich dem Thema Wald und erkannten bei dem Projekttag, das ein Wald mehr als einzelne Bäume ist und sich zu einer Erlebniswelt für unsere Sinne, zu einer Kunstwerkstatt und zu einer Arbeitswelt für Menschen verwandeln kann.

Foto: Naturpark Ötscher Tormäuer
Foto: VS St. Anton/Jeßnitz

Naturpark Purkersdorf

SPZ Purkersdorf

Insgesamt haben heuer im Naturpark Purkersdorf etwa 100 SchülerInnen am Projekt „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ gearbeitet, das sie am 17. Mai im Schulhof gemeinsam präsentiert haben. In diesem Gemeinschaftsprojekt des Naturparks, der Naturpark-Schule SPZ Purkersdorf und der Volksschule Purkersdorf ging es um die Verwandlung in Wort und Bild von drei verschiedenen Themenbereichen. Dabei wurden nicht nur Tontöpfe entsprechend passend zu den jeweiligen Verwandlungen gestaltet, sondern in jeweils sechs Stationen wurden auch die Veränderungen von der Larve zum Insekt beziehungsweise von der Blüte zur Frucht heimischer Baumarten bildhaft mit den Kindern erarbeitet.

Foto: Naturpark Purkersdorf
Foto: Naturpark Purkersdorf

Naturpark Sparbach

VS Hinterbrühl

In der Volksschule Hinterbrühl waren am 17. Mai rund 130 Kinder dem Phänomen "Verwandlung" in verschiedenen Themen-Gruppen auf der Spur. Neben dem Löwenzahn, dem Obstbaum, den Schmetterlingen und Fröschen wurde auch zu den Gesteinen und Mineralien in einer Gruppe gearbeitet. In der Pause überraschte der Hirschkäfer – auch ein Verwandlungskünstler – im Schulgarten mit seiner Anwesenheit.

Foto: Naturpark Sparbach

Oberösterreich

Naturpark Attersee-Traunsee

NMS Neukirchen, NMS Schörfling, VS Aurach am Hongar, VS Reindlmühl

Die SchülerInnen der Naturpark-Schulen haben sich u.a. mit den Entwicklungszyklen des Frosches und der Fledermaus, der Veränderung des Wassers in den verschiedenen Aggregatzuständen und der Metamorphose der Schmetterlinge beschäftigt.

Naturpark Mühlviertel

VS Rechberg

Bei der Volksschule Rechberg standen im Zusammenhang mit dem Aktionstag die Amphibien im Fokus, die aufgrund ihrer Wandlungsfähigkeit sowohl im Wasser als auch an Land leben können. Die Kinder konnten in ihrer unmittelbaren Schulumgebung acht Amphibienarten kennen lernen.

Foto: Barbara Derntl
Foto: Barbara Derntl

VS St. Thomas

Die Naturparkvolksschule St. Thomas widmete sich einem treuen Begleiter der Menschen, den Schwalben. Um deren Brutmöglichkeiten am Hof und im Stall zu unterstützen, fertigten die Kinder sogar selbst gestaltete Nisthilfen. Im Rahmen einer Exkursion zu einem Bauernhof – wo die Welt für Schwalben noch in Ordnung ist – beobachteten sie die fleißigen Mehl- und Rauchschwalben am Beginn ihres Brutgeschäftes.

Foto: Nikola Jakadofsky
Foto: Barbara Derntl

Naturpark Obst-Hügel-Land

VS Scharten

Salzburg

Naturpark Riedingtal in Zederhaus

VS Zederhaus

Beim Projekt „Wildbestäuber“ haben sich die SchülerInnen der Naturpark-Volksschule Zederhaus im Unterricht und im Naturraum theoretisch und praktisch mit den Verwandlungskünstlern unter den verschiedenen Schmetterlingsarten beschäftigt. Im Werk-Unterricht wurde ein „Schmetterlingshotel“ gebaut und mit Eiern des Diestelfalters bestückt. So konnten die SchülerInnen die verschiedenen Entwicklungsstadien des Schmetterlings hautnah miterleben und betreuen. Noch vor den Ferien werden die SchülerInnen und LehrerInnen eine Exkursion zum „Wildbestäuberzentrum Waschberghütte“ im Naturpark Riedingtal unternehmen und eine fundierte Einführung in die Vielfalt der Blütenpflanzenarten und ihre Bestäuber vor Ort erfahren.

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus
Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Naturpark Weißbach

VS Weißbach

Die 13 Kinder der Naturpark-Volksschule Weißbach zogen an ihrem Aktionstag los, um mit Lupenbechern ausgerüstet, über bunt blühende Wiesen auf die Litzlalm zu wandern. Die anstrengendere Bergetappe hielt sie nicht davon ab, unterwegs verschiedenste Verwandlungskünstler, wie Falter, Fliegen, Schnecken und Larven einzufangen, zu untersuchen und behutsam wieder freizulassen. So wurde nebenbei der Lebenszyklus von Faltern und auch von Amphibien gelernt.

Foto: Sabrina Bühn

Steiermark

Naturpark Almenland

VS Arzberg, VS Breitenau, VS Fladnitz, VS Koglhof, NMS Passail, VS Passail, VS Pernegg

Am Aktionstag waren die Kinder der sieben Naturpark-Schulen als Detektive unterwegs. Bei einem spannenden Stationen-Betrieb konnten die SchülerInnen über verschiedene Verwandlungskünstler staunen. Neben den Stationen des Naturparks haben sich die Schulen mit jeweils einer Station zu unterschiedlichen Themen beteiligt. Dabei befassten sich die Kinder mit verschiedenen Verwandlungen, u.a. jene der Milch zur Butter, der Kaulquappe zum Frosch, und auch damit, was der Regenwurm mit der Humus-Bildung zu tun hat.

Foto: fotoglick, Fritz Stibor, Passail
Foto: fotoglick, Fritz Stibor, Passail

Naturpark Mürzer Oberland

VS und NMS Viktor Kaplan, Kindergarten Kapellen

Die Volksschule und die Neue Mittelschule Viktor-Kaplan und der Kindergarten Kapellen haben im Naturpark Mürzer Oberland am 17. Mai den Aktionstag in ein Fest der Artenvielfalt mit faszinierende Aktionen zum Jahresmotto verwandelt.

Naturpark Pöllauer Tal

NMS Pöllau, VS Grazer Straße Pöllau, VS Saifen-Boden, VS Pöllauberg, VS Schönegg, VS Sonnhofen

Im Naturpark Pöllauer Tal haben 490 SchülerInnen der sechs Naturpark-Schulen im Schlosspark Pöllau 15 Stationen gestaltet, um spielerisch die Vielfalt der heimischen Verwandlungskünstler zu erforschen. Die SchülerInnen der Volksschule Schönegg führten das Theaterstück „Von der Raupe zum Schmetterling“ auf. Dabei gab es auch eine dramatische Szene, weil ein werdender Schmetterling Flugangst hatte. Darüber hinaus gab es Stationen zu den Themen „Apfelbaum in den vier Jahreszeiten“, „Vom Korn zum Brot“, „Von der Schafwolle zum Garn“, „Der Klimawandel und dessen Folgen“, „Was schlüpft aus dem Ei?“, „Entwicklungsstation – Käfer – Ameise – Frosch“ und verschiedene mehr.

Foto: Naturpark Pöllauer Tal
Foto: Naturpark Pöllauer Tal

Naturpark Sölktäler

NMS Stein/Enns, VS St. Nikolai, VS Stein/Enns

In der Naturparkschule NMS Stein an der Enns wurden bereits am 9.5. Aktionen gestartet. Die Kinder der 1. Klasse der Volksschule Stein an der Enns wurden eingeladen und durften mit Hilfe der Großen (1. Klassen NMS) Vieles über die Verwandlung der Raupe zum Schmetterling erfahren. Nach einer Filmsequenz über die Metamorphose  und einer unterhaltsamen Einführung wurden Schmetterlinge gebastelt, Schmetterlingsjausen und Raupen-Nachspeisen zubereitet. Bei Schmetterlingsgeschichten und Bewegungsspielen konnten sich die Kinder noch selbst in eine Raupe und deren Verwandlung hinein fühlen und machten begeistert mit.

Am 17.5. wurde in der Aula der NMS die Ausstellung über den ersten Aktionstag eröffnet, bei dem diese und weitere Arbeiten und viele Fotos  vorgestellt wurden. Klassenweise konnten die Kinder die Ausstellung besuchen.

Foto: Veronika Grünschachner-Berger
Foto: Veronika Grünschachner-Berger

Naturpark Steirische Eisenwurzen

NMS Weißenbach, VS Altenmarkt, VS St. Gallen

In Altenmarkt wurde am 17. Mai für Schülerinnen und Schüler der Naturpark-Schulen sowie der Volksschulen Gams, Landl und Wildalpen ein buntes Programm geboten. Es gab Stationen zur Verwandlungskunst der Amphibien, zur Metamorphose der Insekten und zu den Verwandlungskünstlern im Boden. In der Wildkräuterküche konnten die Kinder und Jugendlichen Speisen aus Wildkräutern zubereiten. Zehn Kinder der NMS Weißenbach betreuten als „Ökologiegruppe“ zwei Stationen, bei denen sich mit der Verwandlungskunst der Blumenwiesen und der Tiere im Wandel der Zeit auseinandergesetzt werden konnte.

Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen
Foto: Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

Naturpark Südsteiermark

NMS Gamlitz, NMS Gleinstätten, VS Großklein, VS St. Johann i.S., VS Kaindorf a.d. Sulm, VS Langegg, VS St. Nikolai i.S., VS Ratsch, VS Straß sowie Kinderbetreuung Kiebitz, KG Glanz, KG Pistorf, KG Seggauberg, KG St. Johann, KG Spielfeld, KG Kitzeck und der Schlosskindergarten Gleinstätten

„Blütentraum und Äpfelklaubm“ – unter diesem Motto stand der diesjährige „Markt der Artenvielfalt“ im Naturparkzentrum Grottenhof. Knapp 700 Kinder der Naturpark-Schulen und -Kindergärten wurden auf „Safari“ durch den Biodiversitäts-Hotspot Streuobstwiese geschickt. Über 20 Austeller gaben ihr spezielles Wissen rund um die Artenvielfalt aber auch Obstverarbeitung weiter. Die Kinder und Jugendlichen konnten Bienenwaben von innen betrachten, Insekten sezieren, Vogelstimmen imitieren und auch die Verwandlungskunst der Raupe zum Schmetterling künstlerisch nachbauen.

Foto: Naturpark Südsteiermark
Foto: Naturpark Südsteiermark

Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

VS Mariahof

Die SchülerInnen der VS Mariahof haben am Aktionstag ihre Umgebung, die Verwandlungskünstlerin Hecke und deren Bewohner unter die Lupe genommen und erforscht, was dort so alles kreucht und fleucht.

VS Mühlen

In der VS Mühlen haben sich die SchülerInnen mit den Verwandlungen von Frosch, Libelle, Braunkehlchen und verschiedenen Schmetterlingsarten befasst.

Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Tirol

Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

VS Brandberg

Die SchülerInnen der VS Brandberg haben sich mit einem ganz speziellen Verwandlungskünstler befasst: dem Kompostwurm. Er kann pro Tag Nahrung in der Größenordnung seines eigenen Körpergewichts zu sich nehmen und dabei aus unseren Küchen- und Gartenabfällen wertvolle Komposterde entstehen lassen. Am Aktionstag hat „Paulchen“ sich und seine Lebensweise in einer Geschichte vorgestellt und die SchülerInnen konnten in einem „1,2 oder 3-Quiz“ ihr Wissen zum Thema Kompost erweitern: Welche Abfälle sind für die Kompostierung geeignet? Wie heißen die kleinsten Lebewesen auf dem Kompost? Und wie kann man herausfinden, ob die Komposterde reif ist? Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen der Naturpark-Stunde geklärt werden konnten.

Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen
Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Naturpark Karwendel

VS Absam Eichat, VS Absam Dorf, VS Eben, VS Pertisau, VS Vomp

Im Naturpark Karwendel haben sich die SchülerInnen der Naturpark-Schulen zum Aktionstag u.a. mit der Entwicklung der Bienen und Schmetterlinge und den Verwandlungskünstlern unter den Bäumen, mit Ahorn, Buche, Apfelbaum und Weide beschäftigt. Die Kinder der VS Vomp haben Projekt-Bücher zu Biene und Schmetterling gestaltet. Die SchülerInnen der VS Pertisau haben Schmetterlingsraupen gesammelt, gefüttert und beobachtet. In der VS Eben wurde zu den Bäumen recherchiert, nachgelesen, geschrieben und gezeichnet. Es entstanden Plakate mit umfangreichen Informationen, die in der Folge in Referaten vorgetragen wurden. Anschließend wurde ein Lehrrundgang in fachkundiger Begleitung des Waldaufsehers gemacht, der den Kindern weitere Details zu den einzelnen Arten erklärte und zeigte.

Foto: Naturpark Karwendel
Foto: Naturpark Karwendel
Foto: Naturpark Karwendel

Naturpark Kaunergrat

NMS Fließ, VS Fließ, Haus Pfiffikus, KG Fließ

Im Naturpark Kaunergrat (Pitztal-Fließ-Kaunertal) haben sich die VolksschülerInnen und Kindergärtler im „Haus Pfiffikus“ der Metamorphose des Schmetterlings gewidmet. Der Kindergarten in Fließ beschäftigte sich mit der „Verwandlung des Wassers“. Mit großem Praxisbezug befasste sich die Volksschule Fließ mit dem spannenden Thema Wildbienen. Die 97 SchülerInnen der NMS Fließ nahmen die Verwandlungskünstler fotografisch vor die Linse: Unter der Anleitung der bekannten Naturfotografen Reinhard Hölzl & Heidi Nothegger gingen die SchülerInnen rund um das Naturschutzgebiet Fließer Sonnenhänge auf die Suche nach dem besten Fotomotiv eines Verwandlungskünstlers. Aus der Vielzahl der gemachten Fotos wurden von einer Jury 30 Fotos für das Finale nominiert und von den Eltern 5 Preisträger ausgewählt.

Foto: Archiv Naturpark Kaunergrat
Foto: Archiv Naturpark Kaunergrat
Foto: Archiv Naturpark Kaunergrat
 

Naturpark Ötztal

VS Längenfeld

Im Naturpark Ötztal fand der Aktionstag wegen der Pfingstferien bereits Anfang Mai statt. Die Kinder der 4. Klasse der VS Längenfeld waren mit der Naturführerin im Landschaftsschutzgebiet Piburger See unterwegs. Dort haben sie Verwandlungskünstler wie Eintagsfliegenlarven, und Köcherfliegenlarven im See entdeckt und im Mikroskop genauer betrachtet. Anschließend wurde sogar eine Riesenlibelle mit Naturmaterialien gebaut.

Foto: Naturpark-Schule VS Längenfeld
Foto: Naturpark-Schule VS Längenfeld
Foto: Naturpark-Schule VS Längenfeld
 

Naturpark Tiroler Lech

VS Elmen

Die SchülerInnen der VS Elmen haben ihren Aktionstag in der Martinauer Au, Europas größtem, zusammenhängenden Frauenschuhgebiet verbracht. Begleitet vom Gebiets-Betreuer der Bergwacht Elmen-Pfafflar gingen die Kinder Fragen nach wie: Was macht den Frauenschuh besonders? Und: Warum blühen in diesem Gebiet so viele Frauenschuhe?

Foto: Simon Walch
Foto: Simon Walch

2018 ist das Jahr der Verwandlungskünstler

Fotos: H. Marek, rupbilder/fotolia, H. Marek, Leonid Ikan/fotolia, foxartwork/fotolia, Amaro/fotolia, jonnysek/fotolia

Unsere Naturparke sind voller Tiere, Pflanzen und auch unbelebter Phänomene, die uns mit ihren unglaublich kreativen Verwandlungen immer wieder aufs Neue in Staunen versetzen. So wie etwa die magischen Momente, wenn die Raupen der Schmetterlinge zu prächtigen Faltern oder die Kaulquappen zu Kröten werden, aus einem winzigen Samen ein riesiger Baum heranwächst und aus dem Fleiß der Bienen mit etwas natürlichen Zutaten köstlicher Honig entsteht. Die Veränderung von einem Zustand in einen anderen, von einer Form in die nächste, finden wir aber auch beim Schmelzen der Eiszapfen zu klarem Wasser, wenn abgestorbene Kalkskelette von Tieren zu steinernen Fossilien werden oder die Köcherfliegen im Wasser kleine Steinchen des Bachgrundes in kunstvolle Köcher verwandeln. Am Tag der biologischen Vielfalt im Jahr 2018 hat sich bei den Naturpark-Schulen alles um die Veränderungen von Gestalt und Form der Naturparklebewelt, die dahintersteckenden Strategien, genialen Kniffe und wunderbaren Momente der Verwandlung gedreht.

Informationen und Materialien zum Aktionstag 2018

Ideen und Tipps zum Jahresthema „Landschaften voller Verwandlungskünstler“

Die konzentrierten Aktionen der Naturparke, Naturpark-Schulen und Naturpark-Kindergärten 
lassen diese als österreichweite, kräftige Einheit in Erscheinung treten und erhöhen die öffentliche Wahrnehmung für deren Engagement für die Biodiversität. „Ideen und Tipps“ soll in dem Zusammenhang Hilfestellung für Aktionen und Projekte zum Jahresthema „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ bieten.

PDF-Download: Ideen und Tipps Verwandlungskünstler

Beispiele zu Verwandlungskünstlern, die uns umgeben

Heckensträucher

Foto: Klaus Wanninger

Aufblühen und fruchten

In der Pflanzenwelt, der sogenannten Flora, steht Verwandlung nahezu im gesamten Jahreskreislauf an der Tagesordnung. Kaum ein anderer Bereich führt uns den Wandel so direkt und unübersehbar vor Augen, wie die grüne Seite der Natur. Einzig im Winter herrschen ein paar Wochen Ruhe, wobei sich die Knospen der Frühblüher bereits in Lauerstellung befinden, um bei den ersten wärmeren Phasen aufzuplatzen und das neue Vegetationsjahr einzuläuten.

Bei den Gehölzen zählt die Hasel zu den  allerersten, die im Vorfrühling ihre Pollen der
Windverbreitung überlässt. Dazu legt sie im vorangegangenen Vegetationsjahr die sogenannten Herbsthaselkätzchen an, damit geht im Frühjahr keine Zeit verloren, das Kätzchen muss sich nur mehr strecken und kann schon loslegen mit dem Aufblühen und Stäuben. Und dann geht es Schlag auf Schlag, dem leuchtenden Gelb der Dirndlblüte folgen bald die weißen Blütenmeere von Schlehe, Traubenkirsche, Steinweichsel und Co.

Das Aufplatzen der Knospen, wenn aus einer unscheinbaren bräunlichen oder grünlichen Knospe über Nacht plötzlich eine farbenprächtige, duftende Blüte wird, ist ein wahrhaft magischer Verwandlungsmoment in der Natur. Das Aufblühen ist nicht nur eine augenscheinliche Verwandlung, in den meisten Fällen wird noch dazu unser Geruchsinn mit Wohlgerüchen der unterschiedlichsten Blüten belohnt.

Während schließlich die letzten Gehölze blühen, wie die Waldrebe im Spätsommer oder der Efeu sogar erst im Frühherbst, sind andere schon längst mit der nächsten Verwandlung, nämlich jener von der Blüte zur Frucht, beschäftigt. Bei etlichen Heckensträuchern, wie z.B. Schlehe, Dirndl oder Hasel wird jetzt aus der bisher ungenießbaren Pflanze ein Produzent von schmackhaften Früchten für Mensch und Tier. In den Früchten finden sich wiederum die Anlagen für die nächste Gehölzgeneration, die Samen.

Diese werden durch den Wind oder durch Vögel und andere Tiere verbreitet, die dafür sorgen, dass an anderer Stelle neue Pflanzen keimen und heranwachsen können.

Wenn schließlich die Fruchtreife abgeschlossen ist, kommt es zur nächsten Verwandlungsphase, der Laubverfärbung im Herbst, die von knalligem Gelb bis zum tiefen Rot alle Stücke spielen kann. Besonders eindrucksvoll zeigen sich hier beispielsweise der Rote Hartriegel oder die Berberitze.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Aus Knospen werden Blüten oder Blätter.
  • Blüten verwandeln sich in Früchte.
  • Triebe werden länger und/oder dicker.
  • Das kahle Gehölz im Winter verwandelt sich zu einer nahrungsspendenden Pflanze. Dabei sind mitunter nicht nur die Früchte, sondern bei einigen Sträuchern sogar die Blätter (z.B. junge Blätter vom Feldahorn) oder Blüten essbar (Hollerblüten kann man z.B. gut in Teig herausbacken).
  • Eine im Winterzustand unbekannte Pflanze verwandelt sich in eine bekannte Pflanze, sobald sich im Frühjahr Blätter und Blüten zeigen.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Herbarium anlegen: Blätter sammeln, pressen und aufkleben (oder Farb- abdrücke machen), um Blattentwicklung bzw. Wachstum zu dokumentieren.
  • Daumenkino: Knospe eines Strauches aussuchen (ev. markieren mit Schnur, damit man sie wiederfindet), möglichst jeden Tag „besuchen“ und ein Foto aus der gleichen Position (Richtung, Abstand) machen. Bilder zu einem Heft binden, schon kann das Daumenkino beginnen. So kann verfolgt werden, wie aus einer Knospe eine Blüte oder ein Blatt wird.
  • Zeichnen wie eine Blüte aussieht, wie sie aufgebaut ist und was sich ändert, wenn die Blüte zur Frucht wird. Die Blütenblätter fallen ab, später auch Kelch- und Staubblätter, Fruchtknoten beginnt zu wachsen, Frucht entwickelt sich, wächst, wird reif und verändert dabei ihre Farbe.

 

Zum Weiterdenken

  • Wie funktioniert eigentlich die Befruchtung (Bestäubung), die dafür sorgt, dass aus der Blüte eine Frucht wird?
  • Wie sieht die Verwandlung bei krautigen Pflanzen oder bei Nadelgehölzen aus?

Pflanzensamen

Foto: fotolia / bessy7

Liegen bleiben und Wurzeln schlagen

Es ist schon erstaunlich, wie aus einem  kleinen Samenkorn ein wohlschmeckendes Gemüse, eine wunderschöne Orchidee, ein blickdichter Strauch oder ein stattlicher Baum  heranwächst. Höchste Zeit, dieses Wunder an Verwandlung, bei dem aus einem winzig kleinen Ding, in dem eine unglaubliche Masse an (Erb-)Information auf kleinstem Raum gespeichert ist, eine riesige Pflanze mit ihrem charakteristischen Aussehen heranwächst, einmal genauer zu betrachten.

Je nach Pflanzenart passiert diese Verwandlung in unterschiedlichem Tempo. Wer Kressesamen aussät ist schnell am Ziel und wird schon nach ein bis zwei Wochen mit schmackhaftem Grün belohnt, bei einer Sonnenblume dauert es schon einige Wochen von der Aussaat bis zum leuchtendgelben Blüherlebnis. Ein Strauch braucht ein paar Jahre, bis er ausgewachsen ist und blickdicht wird, bei einem Baum muss man sich noch etwas länger gedulden, denn es dauert durchaus ein Jahrzehnt oder mehr, bis er angenehmen Schatten spendet, wobei das Wachstum je nach Gehölzart und Standort sehr unterschiedlich sein kann.

Faszinierend an den kleinen Lebensspendern sind auch ihre unterschiedlichen Verbreitungsstrategien. Pflanzen können in ihrem Leben nicht einfach ein paar Meter weitergehen, wenn die Bedingungen nicht passen. Sie sind fest verwurzelt und haben meist nur die Möglichkeit, den Standort von einer zur nächsten Generation zu verändern.

Dafür haben Pflanzen verschiedene Tricks entwickelt. Die einen statten ihre Früchte mit einer Signalfarbe und gutem Geschmack aus. Diese sind ein gefundenes Fressen für Vögel und andere Tiere und benötigen die Darmdurchwanderung oft als Aktivierung, um schließlich nach der unverdauten Ausscheidung kilometerweit entfernt zu einer neuen Pflanze heranwachsen zu können.

Andere statten ihre Samen mit Flugkörpern aus und setzen auf Windverbreitung, durch die diese weite Strecken von der Mutterpflanze weggetragen werden können. Am bekanntesten ist hier der Löwenzahn, der seine Samen mit kleinen gräulichen „Fallschirmchen“ ausstattet, die ihn zur sogenannten „Pusteblume“ machen.

Durch diese verschiedenen Verbreitungsmechanismen erreichen die Samen oft weit von ihrer Mutterpflanze entfernt einen neuen Standort. Hier verwandelt sich nicht nur der Same selbst, sondern auch sein Umfeld. Mitunter herrschen am neuen Standort ganz andere Bedingungen, angefangen beim Bodensubstrat, über die Lichteinstrahlung oder Wasserversorgung bis hin zur Höhenlage.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Aus dem Samen wird ein Keimling, daraus eine Jungpflanze und schließlich ein ausgewachsenes Individuum. Das passiert bei verschiedenen Pflanzen unterschiedlich schnell.
  • Durch verschiedene Strategien verwandeln die Pflanzensamen durch das Wurzelnschlagen ihren Standort.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Kresse selber heranziehen: Kresse keimen lassen geht sehr schnell und ist in ca. einer Woche bereit fürs Butterbrot.
  • Radieschen selber heranziehen: Radieschen sind nach 4 bis 6 Wochen erntebereit und können ebenfalls sehr leicht in Blumenkisten oder -töpfen herangezogen werden.
  • Fotodokumentation der Verwandlung vom Samen zur Pflanze von Radieschen und Kresse, und dazu die Radieschen servieren.
  • Ratespiel: Samen und zugehörige Pflanze zuordnen.


Zum Weiterdenken

  • Pflanzen vermehren sich nicht nur über Samen (generative Vermehrung), es gibt auch noch die sogenannte vegetative Vermehrung über Rhizome, Knollen, Zwiebeln oder Stecklinge. Wie funktioniert hier die Entwicklung und worin besteht der Unterschied?

Eier

Foto: fotolia / Streulicht

Schale sprengen und schlüpfen

Das Ei ist ein wahres Wunder der Natur. Es ist ein in seiner Hülle abgeschlossenes System, in dem sich alles befindet, was das künftige Lebewesen zum Aufbau der Köpermasse benötigt. Dabei spielt die Eizelle die Hauptrolle. Wenn sie erfolgreich befruchtet wird, startet die Entwicklung und wundersame Verwandlung zu neuem Leben. Der Eidotter dient dabei als Nährstoffdepot, die Hülle zum Schutz.

Hört man das Wort „Ei“, kommt einem zuerst das Hühnerei in den Sinn, das zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen gehört. Aber es gibt noch viel mehr Lebewesen, die Eier legen und das in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Neben den Vögeln gehören auch einige Reptilien und Amphibien, sowie Fische und Insekten zu den eierlegenden Tieren. Vogeleier besitzen eine harte Schale und sind typisch eiförmig, jene Eier von Fröschen oder Kröten – der sogenannte Laich – sind hingegen rundlich und von einer weichen gallertartigen Hülle umgeben. Sie werden vom Muttertier in Klumpen oder Schnüren abgelegt. Bienen legen ihre winzigen länglichen Eier in Waben, Ameisen pflegen ihre in eigenen Nestkammern, in denen optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen herrschen. Schmetterlinge befestigen ihre Eier an den künftigen Futterpflanzen ihrer Raupen, die Zauneidechse sucht sich ein sonniges, sandiges Platzerl und gräbt Löcher, um dort ihre Eier hineinzulegen und von der Wärme der Sonne ausbrüten zu lassen.

Auch die Brutpflege ist sehr unterschiedlich je nach Tierart: Vögel setzen sich auf ihre Eier und bebrüten sie mit ihrer Körperwärme, die Ameiseneier werden von den Ammen in den „Kinderstuben“ behutsam gehegt und gepflegt, bei anderen Tierarten werden die Eier abgelegt und sich selbst bzw. der Sonnenwärme überlassen. Und nach ein paar Wochen geschieht das Wunder: Ein neues Lebewesen schlüpft!

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Das Ei verwandelt sich in eine Larve bzw. in ein anderes Lebewesen.
  • Aus einem starren, runden bzw. ovalen Ding wird etwas Lebendiges, Bewegliches.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Achtung: Froschlaich oder Kaulquappen zum Beobachten mitzunehmen, ist verboten!
  • Entwicklung von Laich (Ei) zu Kaulquappe und zu Frosch oder Kröte beobachten (ev. schon inkl. Fortpflanzung) Voraussetzung: Stehendes Gewässer     (Teich, Tümpel) in der Nähe. Der Zeitpunkt kann sich natürlich nach Höhenlage und Witterung um 1 bis 3 Wochen verschieben.
  • Experimente mit Hühnereiern zum Thema Ei.   
  • Eine Collage erstellen mit Bildern oder Zeichnungen von Eiern verschiedenster Tiere und den dazugehörigen Jungtieren sowie ausgewachsenen Tieren.

 

Zum Weiterdenken

  • Was passiert bei der Lebendgeburt im Gegensatz zum Schlüpfen aus dem Ei  und welche Tiere sind lebendgebärend?

Tiere

Foto: publicdomain

Ruhen und neu zusammenbauen

Viele Tiere sind richtige Verwandlungskünstler, man denke zum Beispiel daran, wie aus einer Raupe ein wunderschöner farbenprächtiger Schmetterling wird. Besonders interessant ist dabei, was im Puppenstadium während der phänomenalen Komplettumwandlung passiert, leider sozusagen hinter „verschlossener Türe“, denn für den Wandlungsprozess brauchen die Tiere vor allem eines: Ruhe! Das Insekt verwandelt sich in der Puppe vollständig – es baut sich regelrecht um und erscheint neu zusammengesetzt in völlig veränderter Form.

Alle sogenannten holometabolen Insekten, wie beispielsweise Käfer, Fliegen, Ameisen, Köcherfliegen oder Bienen, weisen die vier Entwicklungsstadien Ei, Larve, Puppe und ausgewachsenes Insekt auf. Das weibliche  Insekt legt Eier, aus denen wiederum eine Larve schlüpft. Die verschiedenen Stadien haben keinerlei Ähnlichkeit und häufig eine gänzlich unterschiedliche Lebensweise. Die Puppe ist immer bewegungslos und nimmt keine Nahrung auf, sondern zehrt von den Fettreserven aus dem Larvenstadium.

Manche Tiere verwandeln sich nicht nur selbst, sondern lassen mit ihrer alltäglichen „Arbeit“ noch andere wundersame Dinge  entstehen. So bastelt sich beispielsweise die Köcherfliegenlarve aus kleinen Steinchen eine maßgeschneiderte Behausung und Bienen sammeln unzählige einzelne Nektartröpfchen, um sie schließlich in wohlschmeckenden Honig zu verwandeln.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Bei allen holometabolen Insekten verwandelt sich die Larve (die aus einem Ei geschlüpft ist) erst in eine Puppe und dann in das erwachsene Insekt, dazu gehören z.B. Köcherfliegen, Bienen, Ameisen und Schmetterlinge.
  • Bienen verwandeln Nektartröpfchen in Honig.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Eine Schmetterlingsraupe in der Klasse zum Schmetterling heranziehen und die Entwicklung mit Fotos dokumentieren. Daumenkino von der Verwandlung anfertigen.
  • Köcherfliegenlarven beobachten wenn ein fließendes Gewässer in der Nähe ist. Leere Köcher sammeln und fotografieren.
  • Kooperation mit Imker in der Nähe, den die Klasse regelmäßig besuchen darf. Bienen beobachten und verfolgen bzw. dokumentieren, wie aus Nektar Honig wird.
  • Ein Theaterstück überlegen, bei dem die     Kinder darstellen, wie aus einer Raupe ein Schmetterling wird.

 

Zum Weiterdenken

  • Herausarbeiten der Unterschiede und der Formenvielfalt von Larven und erwachsenen Insekten.
  • Welche Überlebensstrategien haben die Tiere für den Winter?

Menschen

Foto: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Verarbeiten und nutzen

Der Mensch verwendet nahezu alles, was ihm als nützlich erscheint. Auf fruchtbarem Boden betreibt er Ackerbau und verwandelt die Erträge in Nahrungsmittel, so wird beispielsweise aus Samen von bestimmten Gräsern (Getreide) Brot, aus Paradeisern Ketchup, aus Trauben entsteht Wein und aus dem Mais schmackhaftes Popcorn.

Stein, Holz oder Metall verwandelt der Mensch  in Gebäude oder Zäune und Mauern, die Jahrhunderte überdauern. Quarzsand verwandelt er zu Glas, Silicium verwendet er für Elektronik, aus Schafwolle erstellt er Garn und  strickt daraus Pullover und aus Hühnereiern macht er sich Ham and Eggs zum Frühstück.

Weiden und andere Pflanzen werden zur Herstellung von Körben oder Zäunen verwendet und manche Pflanzenfasern sogar in Kleidung verwandelt. Fließendes Wasser nutzt  der Mensch als Transportmittel und verschifft so unterschiedliche Produkte oder Rohstoffe einfach über weite Strecken.

Aus Gemüse- oder Obstpflanzen werden unterschiedlichste Sorten mit größeren oder besseren Früchten oder speziellen Farben herangezüchtet. Letztendlich verwandelt der Mensch allerlei Rohstoffe, Pflanzen und Tiere.

In erster Linie sind es „Verwandlungsprozesse“ zur Herstellung von Nahrungsmitteln, Kleidung, Baustoffen, Transportmitteln, technischen und elektronischen Geräten.

Der Mensch war schon immer Teil der Verwandlungskünstler der Natur. Die Nutzung der biologischen Vielfalt und vieler Verwandlungsergebnisse von Tieren und Pflanzen  sind nämlich unsere Lebensgrundlage.

Durch die intensive Nutzung von Rohstoffen sowie pflanzlichen und tierischen Produkten nehmen wir Menschen inzwischen einen sehr starken Einfluss auf die Welt.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Aus Gräsersamen wird Brot.
  • Mais wird durch Erhitzen mit Zugabe von     Fett zu Popcorn.
  • Stein, Holz und Metall werden zu      Bauwerken.
  • Schafwolle wird zu Garn und dieses zu Strickware.
  • Quarzsand (Gesteinssand) wird zu Glas.
  • Pflanzen werden durch Züchtung in ihren Eigenschaften verwandelt.
  • Tiere werden durch Züchtung in ihren Eigenschaften verwandelt.
  • Pflanzen werden in Schnüre, Seile oder Kleidung verwandelt.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Fladenbrot backen, bei einem Stand das fertige Brot zum Verkosten anbieten und die Grundmaterialien daneben präsen-tieren. Diese Art der Verwandlung zu lernen war für die Menschen sehr wichtig.
  • Korb flechten bzw. KorbflechterIn besuchen.
  • Schnur aus Pflanzenfasern herstellen.
  • Verschiedene Apfelsorten verkosten, die alle durch menschliche Züchtungen ausgehend von einer Art entstanden sind.
  • Filzen von Schafwolle.
  • Ideensammlung und Fotoausstellung, was Menschen in ihrem Alltag alles verwandeln.

 

Zum Weiterdenken

  • Einfluss des Menschen auf die Biodiversität bzw. biologische Vielfalt.

Wasser

Foto: fotolia / Leonid Ika

Einfrieren, fließen  und ausdampfen

Wasser hat eine unglaubliche Verwandlungskraft, es kann sich durch Kälte zu Eis oder durch Hitze zu Dampf verwandeln. Je nach Aggregatzustand verändert Wasser seine Eigenschaften völlig.

Es verändert aber auch ganze Landschaften, beispielsweise kann ein natürlich verlaufender Fluss sein Bachbett immer wieder verlegen und so die Landschaft regelrecht umformen. Außerdem kann Wasser allein durch sein Vorhandensein oder Fehlen entscheidenden Einfluss auf Leben haben.

Lang andauernde Trockenheit und Hitze führen zum Verwelken von Pflanzen und zum Verdursten von Lebewesen. Bei der Vegetation kann es sogar durch zu langen Frost, also wenn zwar Wasser da, aber nicht verfügbar ist, weil es sich im falschen Aggregatzustand befindet, zum Vertrocknen kommen.

Der Körper jedes Lebewesens besteht zu  einem gewissen Anteil aus Wasser, der des Menschen z.B. aus 50 – 70 %, je nach Alter und Geschlecht. Durch den meist relativ großen Wassergehalt von Lebewesen versuchen diese zu vermeiden, dass das Wasser in ihren Zellen gefriert. Durch das Frieren der Zellflüssigkeit werden nämlich Zellen zerstört, wie zum Beispiel an den matschigen Erdbeeren gut erkennbar ist, die man aus der Tiefkühl- truhe holt.

Der Zitronenfalter überwintert draußen und hat eine geniale Überlebensstrategie entwickelt, mit der er ohne Schutz und Unterschlupf trotzdem überleben kann. Mit Hilfe von dreiwertigem Alkohol, dem Glycerin, Sorbit und Eiweißstoffen kann er den Gefrierpunkt seiner Körperflüssigkeiten derart senken, dass er Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius schadlos überstehen kann.

Wir Menschen haben uns diesen Trick auch abgeschaut und verwenden ihn als Autofahrer bei unserem Kühler- oder Scheibenputzwasser. Zitronenfalter und andere Insekten haben diese Technik schon seit Millionen Jahren in petto.

Da Wasser nicht nur für den Zitronenfalter, sondern für die meisten Lebewesen lebensnotwendig ist, haben Tiere und Pflanzen viele Tricks und Strategien entwickelt, mit dem unterschiedlichen Angebot an Wasser eines Standortes umzugehen. Auch wir Menschen haben uns schon immer nach der Verfügbarkeit von Wasser richten müssen. Es fällt zum Beispiel auf, dass größere menschliche Siedlungen meist an Flüssen gebaut wurden.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Wasser wird durch Kälte zu Eis oder umgekehrt.
  • Wasser wird durch Verdunstung gasförmig und verwandelt sich in Wolken.
  • Luftfeuchtigkeit verwandelt sich durch Temperaturabkühlung in Tau.
  • Fließendes Wasser kann die Landschaft umformen.
  • Fehlendes Wasser lässt Pflanzen welk werden, zu viel Wasser lässt Pflanzen wegen Sauerstoffmangels faulen.
  • Pflanzen trinken Wasser und schwitzen mit ihren Blättern Wasserdampf.

 

Zum Weiterdenken

  • Andere Stoffe und ihr Aggregatzustand.

Steine und Kristalle

Foto: publicdomain

Viel Energie und Zeit vergehen lassen

Die Versteinerung und auch die Kristallbildung erfordern vor allem eines, viel Zeit und Energie. Bis ein Lebewesen zu einem Fossil wird, dauert es tausende von Jahren. Normalerweise wird ein totes Tier oder eine Pflanze von anderen Lebewesen gefressen oder von Bakterien und Pilzen zersetzt und löst sich zu guter Letzt buchstäblich in Luft auf bzw. wird durch den Abbau eigentlich wieder zu Erde.

Wenn aber der verstorbene Körper oder die abgestorbene Pflanze in Schlamm, Sand oder Lehm eingegraben wird, z.B. am Meeresgrund oder in einem Flussbett, verlangsamt das die Verwesung enorm, da keine Luft zum Körper gelangen kann und auch Aasfresser haben keine Chance mehr, den toten Körper zu erwischen. Im Laufe der Zeit lagert sich immer mehr Material auf dem Körper ab. Wenn die Ablagerungsschicht, die sogenannten Sedimente, eine gewisse Dicke erreicht haben, dann steigt der Druck auf den nicht verwesten Körper. Dadurch wird das restliche Wasser herausgepresst. Die Sedimente werden verfestigt, das ursprünglich organische Material wird durch anorganische Stoffe ersetzt. Das ist der eigentliche Versteinerungsvorgang.

Auch die Alpen sind aus solchen abgelagerten Sedimenten entstanden. Viele abgestorbene Meeresbewohner, darunter auch Tiere mit Kalkschalen, wie z.B. Muscheln wurden so im Laufe der Zeit versteinert und durch die Kraft der sich nach Norden bewegenden afrikanischen Platte haben sich die Alpen in die Höhe aufgefaltet. Das Kalkgestein in den Alpen stammt von diesen ehemaligen Meeresablagerungen, die unter viel Zeit und Druck entstanden sind. Deshalb findet man mancherorts auch zahlreiche, gut erkennbare Fossilien im Gestein.

Ein Kristall wiederum entsteht, indem Atome, Moleküle und Ionen eine regelmäßige Struktur ausbilden. Kristalle können sich aus Dampf, Schmelze oder aus einer gesättigten Lösung bilden.

 

Die Verwandlungen im Überblick

  • Abgestorbenes Tier- oder Pflanzenmaterial wird unter Luftabschluss versteinert, sogenannte Fossilien bzw. Gesteine entstehen.
  • Aus gesättigten Lösungen entstehen Kristalle.

 

Umsetzungsideen und praktische Tipps

  • Salz- oder Zuckerkristalle selber züchten und am Aktionstag ausstellen.
  • Fossilien aus der Umgebung ausstellen und ihre Entstehungsgeschichte in Form eines Märchens erzählen.

 

Zum Weiterdenken

  • Gestein ist hart, aber dennoch verändert es seine Gestalt mit der Zeit, z.B. durch Verwitterung.
  • Wie entstehen Höhlen oder Tropfsteine?
  • Welche Rolle spielt Gestein bei der Bodenbildung?

2017 war das Jahr der Flugkünstler

2017 hat der VNÖ die Naturpark-Schulen erstmals zur Teilnahme an einer bundesweiten Aktion mit dem Thema „Landschaften voller Flugkünstler“ eingeladen. Der Aufruf ist auf Anhieb auf große Resonanz gestoßen: am und rund um den 22. Mai haben sich in allen sieben Naturpark-Bundesländern über 4000 Kinder mit der Biodiversität und den Flugkünstlern aus der Tier- und Pflanzenwelt ihres Naturparkes befasst. 

Fotos: fotolia/bessi7, S. Käfer, H. Marek, E. Neffe

Spannende Projekte zu Flugkünstlern aus der Tier- und Pflanzenwelt

Die Projekte, die in über 50 Naturpark-Schulen umgesetzt worden sind haben sich als so vielfältig gezeigt wie die erforschten Flugkünstler selbst: Unter anderem haben Schülerinnen und Schüler beim Imkerbesuch so einiges über die Bienensprache gelernt. Andere haben auf verschiedenen Wiesentypen die Entwicklungsstadien der Schmetterlinge erforscht. Bei Exkursionen mit ExpertInnen haben die Kinder neue Erkenntnisse zur Lebensweise von heimischen Singvögeln oder auch zu ihrem frühmorgendlichen Gesang gewonnen. Des Weiteren haben die Kinder erlebt, dass die Ultraschalllaute des Fledermausflugverkehrs hörbar gemacht werden können. Darüber hinaus haben sie mit Unterstützung von Studierenden geniale Flugkörper nach Vorbild des Ahornsamens nachgebaut. Einige Projekte haben auch darstellende oder künstlerische Zugänge zum Thema angeboten und kreative Aufführungen und Ausstellungen hervorgebracht, die an Schul-Festen präsentiert worden sind. 

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