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Foto: Naturpark Hohe Wand

Foto: E. Neffe

Foto: R. Herbst

Das Familien- und Freizeitparadies

Wie eine Insel liegt die 1.135 m hohe Hohe Wand in den Wiener Alpen im südlichen Niederösterreich. Über die Panorama Bergstraße kann man sich ohne größere Anstrengungen innerhalb kurzer Zeit in eine Bergwelt versetzen, über Wiesen und durch Wälder wandern und eine berauschende Fernsicht genießen. Besonders beeindruckend ist das auf der Aussichtsterrasse „Skywalk Hohe Wand“ oder vom 18 m hohen Aussichtsturm. An schönen Tagen sieht man sogar bis zum Neusiedler See.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Aussichtsterrasse „Skywalk Hohe Wand“
  • Aussichtsturm, Felsenpfad, Streichelzoo und Wildtiergehege, Lamawanderungen, Schule im Wald, …
  • Generationenwald-Spielplatz, Kindererlebnisweg, Naturschatzsuche, Kalkofen und Kohlenmeiler
  • Neu: Besucherzentrum

Daten & Fakten

Größe: 2.356 ha

Gründungsjahr: 1969

Wichtige Lebensräume:
Wald / Waldrand und -lichtungen, Lebensräume im Gebirge

Gemeinden:
Hohe Wand (Höflein, Piesting, Winzendorf-Muthmannsdorf haben grundstücksmäßig Anteile)

Fauna & Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Türkenbundlilie
Foto: E. Neffe

Neben den eindrucksvollen felsigen Steilabstürzen, die trotz der geringen Seehöhe alpinen Charakter aufweisen, beherbergt auch der Wald im Naturpark unterschiedliche Vorkommen. So ist etwa die Türkenbundlilie überall an den Wegrändern anzutreffen, die aufgrund ihres ausströmenden süßen Dufts besonders abends und nachts vor allem langrüsselige Schmetterlinge anlockt.
Ebenso kommt die Kornelkirsche in der Region vor. Dieser Strauch kann zwischen 4 und 8 m hoch werden und trägt rote, säuerlich schmeckende Früchte, die gerne von Vögeln gefressen werden.

Auf den Felsen kann man Alpensteinböcke beobachten, die sich vorwiegend von Gräsern, Kräutern und Nadelholztrieben ernähren. Da man einer Verknöcherung im Herzmuskel dieser Paarhufer, dem sogenannten „Herzkreuz“, mystische Heilkräfte nachsagte, wurden sie Anfang des 19. Jahrhunderts stark bejagt und fast ausgerottet – nur am Gran Paradiso in Italien überlebten rund 100 Tiere, von denen alle heute lebenden Alpensteinböcke abstammen.

Wandertipps

Dem Himmel entgegen

Atemberaubende Fern- und Tiefblicke

Diese Naturwanderung führt zur Aussichtsterrasse Skywalk und bietet einen unverwechselbaren Ausblick auf die wunderschöne Region.

Gehzeit: 4,5 Std.
Höhenunterschied: ca. 500 Hm
Weglänge: ca. 10 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Dem Himmel entgegen

Projekte

Naturparke App NÖ

Natur erleben und Klimaveränderungen dokumentieren

Foto: LACON

Mit dem Naturkalender Niederösterreich wurde eine Initiative gestartet, die das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezieht. Mit der im Projekt konzipierten und erstellten Naturkalender-App Naturparke NÖ können viele, für die Naturparkregionen typische Tier- und Pflanzenarten fotografiert und eingetragen werden, in welcher Entwicklungsphase sich diese im Moment befinden.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, wird erkennbar, wie sich die Erderwärmung auf Tiere und Pflanzen auswirkt und welche Zusammenhänge es zwischen jährlicher Witterung und der biologischen Vielfalt gibt.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Mit der Südbahn von Wien bzw. Graz bis Wr. Neustadt – und von dort weiter bis nach Grünbach am Schneeberg - über den Grafenbergweg (blaue Markierung in 1,5 Std.) zur Wilhelm Eichert Hütte auf die Hohe Wand 

2)Werktags fährt der Autobus der Firma Partsch von Wiener Neustadt bis zum Fuß der Hohen Wand - Maiersdorf Mautstelle - einen Schluck aus der Wanderflasche – Rucksack umhängen und aufi gehts

Mit dem Auto

1) A2 – Abfahrt Wöllersdorf – B21 nach Piesting – abbiegen nach Dreistetten – Muthmannsdorf – Emmerberg – Gaaden – Stollhof – Mautstelle (Gebühr) – Hohe Wand

2) A2 – Abfahrt Wiener Neustadt West – Weikersdorf – Winzendorf – Emmerberg – Gaaden – Stollhof – Mautstelle (Gebühr) – Hohe Wand

3) Von Neunkirchen – Würflach – Willendorf – Höflein – Zweiersdorf – Maiersdorf – Mautstelle (Gebühr) – Hohe Wand

Eintritt: Erwachsene: 1,80 €; Kinder ab 6 Jahre 1,- €- 
Mautgebühr  wird am Sa., So. und Feiertag eingehoben - € 2.- PKW, € 7.- Bus 
am Wochenende und Feiertag wird der Naturparkeintritt bei der Mautstelle mitkassiert.

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