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Foto: Naturpark Eisenwurzen NÖ

Foto: H. Marek

Hämmer, Bike und Wanderstiefel

Natur-Genuss-Berg im Dreiländereck Niederösterreich/Oberösterreich/Steiermark. Eingebettet zwischen den Bergen Gamsstein (1.774 m), Voralpe (1.770 m) und Königsberg (1.452 m) umfasst der rund 5.000 ha große Naturpark abwechslungsreiche landschaftliche Besonderheiten. Sowohl der Ruhesuchende, als auch der Bewegungshungrige findet hier das passende Erlebnis.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Wanderwege - ca. 250 km Wanderwegenetz
  • liebliche Almen
  • atemberaubende Berggipfelpanoramen
  • Mountainbikestrecken - ca.300 km Streckenlänge
  • Kristallklare Ybbs
  • Ybbstalradweg
  • Kräutergarten
  • Schau-Hammerschmiede Treffenguthammer
  • Grill-, Rast und Wohnmobilstellplatz Wentsteinhammer
  • Kindergeburtstage
  • Schulprojekttage und -wochen
  • Geführte Schneeschuhwanderungen
  • Schipisten am Königsberg
  • Naturpark Erlebnisführungen

Daten & Fakten

Größe: 4.943 ha

Gründungsjahr: 1987

Wichtige Lebensräume:
Magerwiesen, Trockenrasen, Lebensräume im Gebirge, Feuchtwiesen und Moore

Gemeinde:
Hollenstein/Ybbs

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Clusius Primel, Foto: H. Marek

Die Magerwiesen im Naturpark sind zwar nährstoffarm, aber gerade deshalb Lebensraum für einige Tier- und Pflanzenarten, die sich gegen die Konkurrenz in wüchsigeren Wiesen nur schlecht durchsetzen können.
In dieser Region kann bereits ab 500 bis 600 Höhenmetern die Clusius Primel angetroffen werden, die magere Rasen und steinige Stellen bevorzugt und weltweit nur in den nördlichen Kalkalpen vorkommt.
Die Gebirgslandschaft der NÖ Eisenwurzen beheimatet mitunter den Alpensalamander, dessen erwachsene Exemplare sich mithilfe eines giftigen Hautsekrets vor Fressfeinden schützen. Eine Besonderheit ist, dass die Larvenentwicklung, im Gegensatz zu anderen Amphibien, im Mutterleib stattfindet und die Jungtiere sofort an Land lebensfähig sind.
Dies stellt eine Anpassung an den Lebensraum dar, wo es am kalkigen Untergrund kaum Wasserstellen gibt.

Wandertipps

Bachwanderung

Gemütlich durch eine urwaldähnliche Bachlandschaft

Die gemütliche Wanderung führt durch eine urwaldähnliche Bachlandschaft.

Gehzeit: ca. 1 Std.
Höhenunterschied: ca. 70 Hm
Weglänge: 2,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Bachwanderung

Projekte

Naturparke App NÖ Natur erleben und Klimaveränderungen dokumentieren

Foto: LACON

Mit dem Naturkalender Niederösterreich wurde eine Initiative gestartet, die das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezieht. Mit der im Projekt konzipierten und erstellten Naturkalender-App Naturparke NÖ können viele, für die Naturparkregionen typische Tier- und Pflanzenarten fotografiert und eingetragen werden, in welcher Entwicklungsphase sich diese im Moment befinden.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, wird erkennbar, wie sich die Erderwärmung auf Tiere und Pflanzen auswirkt und welche Zusammenhänge es zwischen jährlicher Witterung und der biologischen Vielfalt gibt.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen: PDF Download: Naturparke App NÖ

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Westbahn bis Amstetten, Rudolfsbahn bis Waidhofen/Ybbs, Bus (Mostviertel Linie MO 1) bis Großhollenstein

Taxis:
Brandner: 0664 / 222 75 12, 0664 / 350 19 50
Rettensteiner: 07445 / 222, 0664 / 105 64 26


Mit dem Auto

1) Von Norden: A1 Westautobahn bis Abfahrt Amstetten West – B121 nach Waidhofen/Ybbs – in Waidhofen bei den vier Kreisverkehren jeweils Richtung Opponitz - B31 Richtung Hollenstein/Ybbs

2) Von Süden: A9 Phyrnautobahn Richtung Salzburg – Ausfahrt Traboch – auf die B 115 Richtung Trofaiach/Eisenerz – über den Präbichl – Eisenerz – Hieflau – B25 Gams bei Hieflau – Lassing – Göstling an der Ybbs – B31 – Hollenstein/Ybbs


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