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Foto: H. Marek

Foto: E. Neffe

Foto: E. Neffe

Im Norden wackeln die Steine

Die Blockheide präsentiert sich als abwechslungsreiche Heidelandschaft im nordwestlichen Waldviertel mit der für die bäuerliche Waldviertler Kulturlandschaft typischen engen Verzahnung von Wiesen, kleinteiligen Äckern und Mischwäldern. Riesige Granitblöcke, teilweise originell geformt wie z.B. Pyramide oder Brotlaib, zum Teil als Wackelsteine ausgeprägt, sind in die Landschaft eingestreut.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Aussichtsturm mit Ausstellung „Geburt der Wackelsteine“
  • Informationszentrum mit Shop (Tel.: 0680 / 50 62 837)
  • Meridianweg am 15. Meridian
  • Geologisches Freilichtmuseum
  • Spielplätze: mit Steinlabyrinth, Riesen- und Zwergen-Picknickplatz, Birkenmikado, Wasserspielplatz, neuer Erlebnisspielplatz
  • Themenwege GRANITkulTOUR, MYTHOlogieTOUR, LANDSCHAFTSkulTOUR
  • Erlebnisführungen
  • Wechselnde Ausstellungen
  • Keltischer Baumkreis und Festwiese

Daten & Fakten

Größe: 106 ha

Gründungsjahr: 1964

Wichtige Lebensräume:
Feuchtwiesen und Moore, Wald / Waldrand und -lichtungen

Gemeinde:
Gmünd

Fauna & Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Großer Wiesenknopf
Foto: D. Wuttej

Während der Wald im Naturpark nicht zuletzt aufgrund der in ihm vorkommenden Kräuter und Sträucher für viele Säugetiere, Vögel und Käfer den idealen Lebensraum darstellt, sind Schmetterlinge, wie der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, auf Feuchtwiesen in der Region angewiesen. Sie legen ihre Eier nämlich am Großen Wiesenknopf ab, der nur auf feuchten Standorten vorkommt. Die Larven ernähren sich die erste Zeit vom Wiesenknopf, bis sie sich später über Duftstoffsignale von Knotenameisen in deren Nest tragen lassen, wo sie über den Winter gefüttert werden.

Auch die seltene Sumpfschrecke kommt nur auf Feuchtwiesen vor, welche auch bevorzugter Standort für das im Naturpark typische und namensgebende Gemeine Heidekraut ist. Dessen Triebe wurden zur Herstellung von Besen wie auch zum Färben und zur Ledergerbung verwendet. Zudem ist dieses Heidekrautgewächs auch eine hervorragende Honigpflanze.

Wandertipps

Marienkäferweg

Seltene Lebensräume in Waldviertler Kulturlandschaft

Der Marienkäferweg führt durch bäuerliche Kulturlandschaft mit Feldern, Wiesen, Büheln und Hecken. Entlang des Weges befinden sich 20 Holztafeln auf denen verschiedene Restbiotope Rückzuglebensräume für selten gewordene Lebewesen) erklärt und Nahrungsketten (Reihenfolge, in der verschiedenen Lebewesen einander als Nahrung dienen) beschrieben werde.

Gehzeit: 1,5 Std.
Höhenunterschied: 50 Hm
Weglänge: 4 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Marienkäferweg

Projekte

Naturparke App NÖ

Natur erleben und Klimaveränderungen dokumentieren

Foto: LACON

Mit dem Naturkalender Niederösterreich wurde eine Initiative gestartet, die das Thema Klimaveränderung und ihre Auswirkungen auf die biologische Vielfalt veranschaulicht und die Bevölkerung der Naturparke aktiv einbezieht. Mit der im Projekt konzipierten und erstellten Naturkalender-App Naturparke NÖ können viele, für die Naturparkregionen typische Tier- und Pflanzenarten fotografiert und eingetragen werden, in welcher Entwicklungsphase sich diese im Moment befinden.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, wird erkennbar, wie sich die Erderwärmung auf Tiere und Pflanzen auswirkt und welche Zusammenhänge es zwischen jährlicher Witterung und der biologischen Vielfalt gibt.

 

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes finden Sie hier!

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken! 

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Von Linz mit dem Bus (Linie 2084) nach Gmünd bis zur Haltestelle Bahnhof

2) Von Wien (Franz-Josephs-Bahnhof oder Wien Nord) mit der Franz-Josephs-Bahn über Absdorf-Hippersdorf nach Gmünd:

Dann von der Bushaltestelle „Gmünd NÖ Bahnhof“ mit dem Bus Richtung Litschau (Linie 1346) – eine Haltestelle gibt es in Grillenstein und eine in Großeibenstein – beide liegen jeweils nur wenige Gehminuten vom Naturpark entfernt.

Mit dem Auto

1) Von Wien – A22 – Abfahrt Stockerau Nord – auf die B4 – Horn – B 2 nach Schrems – B41 – Abfahrt Gmünd Ost – auf die Schremserstraße – über die Braunau zum Parkplatz „Eingang Gmünd“ – bzw. von dort weiter auf der Eibensteinerstraße nach Großeibenstein – Parkplatz „Eingang Eibenstein“

2) Von Linz – A7 (Mühlkreis-Autobahn) – auf die B 310 nach Freistadt – B38 bis Karlstift – B41 – Abfahrt Gmünd Ost – auf die Schremserstraße – über die Braunau zum Parkplatz „Eingang Gmünd“ – bzw. von dort weiter auf der Eibensteinerstraße nach Großeibenstein – Parkplatz „Eingang Eibenstein“

3) Von St. Pölten – S33 nach Krems – B35 nach Gedersdorf – B37 nach Zwettl – B36 nach Vitis – B2 nach Schrems – B41 – Abfahrt Gmünd Ost – auf die Schremserstraße – über die Braunau zum Parkplatz „Eingang Gmünd“ – bzw. von dort weiter auf der Eibensteinerstraße nach Großeibenstein – Parkplatz „Eingang Eibenstein“

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