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Foto: Naturpark Steirische Eisenwurzen

Foto: F. Kovacs

Foto: H. Marek

Foto: Verein Domenico

Foto: F. Kovacs

Foto: Oberösterreichische Akademie für Umwelt und Natur

Foto: Kovacs

Fettwiesen

... und ihre Bedeutung für die Biodiversität

Foto: Naturpark Sölktäler

Wer kennt sie nicht, wenn auch häufig nur mehr aus der Kindheit, diese üppigen Blumenwiesen mit einer herrlichen Vielfalt an unterschiedlichsten Kräutern und Blüten. Wiesenflockenblume, Wiesenwitwenblume, Margerite, Wiesenbocksbart, Wiesenglockenblume, Wiesen-Storchschnabel und viele andere Pflanzen mehr, malen die Landschaft bunt. Im Volksmund wird dieses Grünland auch gerne „Muttertagswiesen“ genannt. Um den Muttertag stehen sie vor dem ersten Schnitt und die meisten Kräuter befinden sich in voller Blüte. Gerade rechtzeitig um einen Wiesenblumenstrauß zu pflücken, den man der Mutter zum ihrem Ehrentag überreichen kann.

Foto: Verein Naturparke Niederösterreich / Fotograf: www.pov.at

Waren diese Wiesen früher häufiger, da sie die klassischen, mäßig gedüngten, zwei- bis dreimähdigen Wirtschaftswiesen der Bauern darstellten, sind sie mittlerweile bedeutend seltener geworden. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und/oder durch Nutzungsaufgabe verschwinden dieser Flächen, die einer Vielzahl an Tieren einen Lebensraum bieten, zusehends. Ihre reiche Blütenpracht stellt auch für nektar und pollensammelnde Insekten eine einträgliche Nahrungsquelle dar. Speziell viele Hummelarten, Wildbienen und die heimische Honigbiene brauchen solche Flächen damit sie ihr Fortbestehen sichern können.

Foto: Ewald Neffe

Auch die seltene Braunelle, die Tiroler Urbiene oder auch Dunkle Biene genannt, besucht diese artenreichen Fettwiesen gerne, damit sie im Frühsommer genügend Futter für die Aufzucht der Brut hat. Gerade im Frühjahr und im Erstsommer benötigt ein Bienenvolk viel Futter damit es sich entwickeln kann und entsprechend stark wird. Nur so gibt es genug Arbeiterinnen die Honig als Vorrat für den Winter sammeln. Freilich profitieren auch wir davon und können von dem süßen Honig naschen.

Mit dem Genuss von Honig und Bienenprodukten unterstützen Sie die Vielfalt auf unseren Wiesen.


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