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Foto: Naturpark Steirische Eisenwurzen

Foto: F. Kovacs

Foto: H. Marek

Foto: Verein Domenico

Foto: F. Kovacs

Foto: Oberösterreichische Akademie für Umwelt und Natur

Foto: Kovacs

Biologische Äcker – Getreide

... und ihre Bedeutung für die Biodiversität

Foto: Ewald Neffe

Viele Dichter haben über bunte Blumen im Kornfeld geschrieben. Heute findet man diese Pracht nur noch in biologisch bewirtschafteten Getreideflächen. Zwischen den Halmen blühen dort noch immer die hübsche Kamille, Mohn, Kornblumen und viele andere sogenannte Ackerbeikräuter. Hier ist auch noch Platz für Insekten und gleichzeitig wird unser wertvoller Boden geschützt. Die Fruchtfolge und eine schonende Behandlung führen zu einer großen Vielfalt an Bodenlebewesen, die wichtig für ein gesundes, gutes Wachstum der Ackerkultur ist.

Foto: Herfried Marek

Vielerorts werden entlang der Äcker sogenannte Blühstreifen mit einjährigen, blühenden Kräutern und Stauden angesät. Zusätzlich kommen dabei oft typische Pflanzen der Ackerrandstreifen auf. Abgesehen davon, dass der Boden in diesen Bereichen eine Ruhephase hat und sich erholen kann, sind diese Streifen ein wahres Paradies für viele Insekten, aber auch für größere Tiere, wie Feldhasen und Rebhühner. Nützlinge, zum Beispiel Spinnen, können sich hier sehr gut vermehren und breiten sich so auch auf die umgebenden Ackerbereiche aus. Reptilien wie Blindschleichen, Eidechsen und Schlangen finden hier eine geschützte Umgebung. Schlangen gehen auf Beutezüge in die Äcker um Mäuse zu jagen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Arbeit von Ameisen, die ihre Hügel in diesen Bereichen bauen und Unmengen an Schädlingen vertilgen können.

Foto: Verein Naturparke Niederösterreich / Fotograf: www.pov.at

Vielerorts bilden Ackerblühstreifen kleine Trittsteine, die es auch kleineren Lebewesen ermöglichen, sich in intensiv genutztem Ackerbaugebiet auszubreiten. Mancherorts findet man neben Roggen- und Dinkelfeldern auch noch den Buchweizen, der eigentlich ein Knöterichgewächs ist und früher ein Hauptbestandteil vieler Speisen war. Heute ist er leider beinahe in Vergessenheit geraten. So ist auch der intensiv schmeckende Buchweizenhonig eine Seltenheit geworden.

 

PDF-Download: Biologische Äcker und ihre Bedeutung für die Biodiversität: Getreide


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