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Foto: Naturpark Steirische Eisenwurzen

Foto: F. Kovacs

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Foto: Verein Domenico

Foto: F. Kovacs

Foto: Oberösterreichische Akademie für Umwelt und Natur

Foto: Kovacs

Bauerngärten – Beerenobst

... und ihre Bedeutung für die Biodiversität

Foto: Klaus Wanninger

Vielfach ist das Wissen um die Wirkung und ursprüngliche Verwendung der Pflanzen in unseren Gärten verloren gegangen. Meist findet man nur noch jene Pflanzen, die gut schmecken oder die schön blühen. Wer weiß heute noch, dass Dahlien nicht wegen ihrer hübschen Blüten sondern wegen ihrer nahrhaften Wurzeln den Weg zu uns gefunden haben.

Foto: Pixabay

Ein wichtiger Bestandteil eines Bauerngartens ist das Beerenobst. Meist als Begrenzung zwischen einzelnen Beeten oder um den Garten herum, schaffen diese Bereiche ihrerseits einen ganz eigenen strukturellen Lebensraum, der seinen Beitrag zur Vielfalt leistet. Traditionell wurden nicht nur die auch heute noch allseits bekannten Beerensträucher, wie Himbeeren, Brombeeren, Holunder und Ribiseln gepflanzt, sondern auch Dirndlstrauch, Felsenbirne, Stachelbeere, Heckenrose und Berberitze. Beerenobst ist zur Blütezeit nicht nur Nahrungsquelle für nektarsammelnde Insekten sondern auch Lebensraum für Singvögel, Insekten, Spinnen, Reptilien und Nagetiere.

Foto: Herfried Marek

Auch der Gartenrotschwanz (nicht zu verwechseln mit dem viel häufigeren Hausrotschwanz), findet in reich strukturierten Bauerngärten seine Heimat. Noch vor wenigen Jahrzehnten zählte der Gartenrotschwanz zu den häufigsten Vögeln Österreichs. Doch der Trend hin zu Gärten mit gepflegten Rasenflächen und wenigen Bäumen und Sträuchern entzieht ihm mehr und mehr den Lebensraum. Bauerngärten stellen also einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer typischen, artenreichen Lebewelt Österreichs dar und sind Lieferanten hochwertiger Naturprodukte, die veredelt oder unverdelt unseren Gaumen erfreuen.

 

PDF-Download: Bauerngärten und ihre Bedeutung für die Biodiversität: Beerenobst


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