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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

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Foto: E. Neffe

Foto: H. Marek

Salzburger Naturparke verstärken den Schutz ihrer Naturjuwele

Die Naturparke Buchberg, Riedingtal und Weißbach krempeln die Ärmel für ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt hoch – und die Kinder machen mit

Blick auf den 2.654 Meter hohen Faulkogel im Naturpark Riedingtal, Foto: Herfried Marek

Renaturierungsmaßnahmen sollen die Bestände des Schwarzen Apollofalters im Naturpark Weißbach zu erhalten, Foto: Otto Feldner

Der Naturpark Buchberg im herbstlichen Farbenkleid, Foto: Franz Wagne

Mit Unterstützung des Landes Salzburg und der Europäischen Union

Salzburgs Naturparke beherbergen eine beeindruckende Flora und Fauna. So flattern hier über 100 verschiedene Schmetterlingsarten, darunter auch der österreichweit gefährdete Schwarze Apollofalter. Diese Vielfalt an Tierarten ist die Grundlage für das Vorkommen zahlreicher Pflanzen – und umgekehrt sind viele Pflanzen unerlässlich für diese bunte Tierwelt. Man denke etwa an die zahlreichen Wildbestäuber, die auf den Nektar von besonderen Pflanzen angewiesen sind und im Gegenzug die Pollen von Blüte zu Blüte tragen und so zu deren Fortbestand beitragen.

Der Mensch gestaltet Vielfalt
Diese Vielfalt ist aber freilich auch vom Tun des Menschen abhängig: Die Kulturlandschaften der Salzburger Naturparke Buchberg, Riedingtal und Weißbach sind von der teils jahrhundertelangen Bewirtschaftung der Bäuerinnen und Bauern geprägt. Ihre Arbeit hat diese Regionen zu dem gemacht, was sie heute sind: Landschaften voller Leben.

Damit das so bleibt, planen die Salzburger Naturparke verstärkt Maßnahmen umzusetzen, die zum nachhaltigen Schutz und Erhalt der Biodiversität beitragen. Bei einem ersten Treffen mit verschiedenen Interessensgruppen wurden bisherige Aktivitäten analysiert und künftige Schwerpunkte definiert. Neben verschiedenen Aktionen im Bereich der Landschaftspflege werden etwa auch spezielle Informationsmaterialien und Führungen zur Bewusstseinsbildung sowie die Zurückdrängung von Neophyten als erfolgsversprechende Anknüpfungspunkte zur Förderung der biologischen Vielfalt angesehen.

 

Einbindung der Bevölkerung ist wesentlicher Erfolgsfaktor

Wesentlich für den Erfolg dieser Maßnahmen ist die Einbindung der Bevölkerung und Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Landwirtschaftliche Betriebe sollten daher ebenso mitwirken, wie Jäger bzw. Förster oder die Berg- und Naturwacht.
Dass dabei aber auch Kinder eine wichtige Rolle spielen können, zeigen die Naturpark-Schulen: In diesen besonderen Bildungseinrichtungen werden die Schülerinnen und Schüler durch spezielle Angebote, die in Zusammenarbeit mit dem Naturpark entwickelt wurden, an die biologische Vielfalt vor ihrer Haustür herangeführt.

So stand auch der österreichweite Aktionstag der Naturpark-Schulen ganz im Zeichen der Biodiversität. Dieser fand heuer unter dem Motto „Landschaften voller Verwandlungskünstler“ statt. In diesem Sinne haben sich die Naturpark-Volksschulen Weißbach und Zederhaus den Verwandlungskünstlern Schmetterlingen gewidmet. Im Rahmen von Projekten und Exkursionen haben sie charakteristische Arten und deren Futterpflanzen kennen und bestimmen gelernt.

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