Zum Inhalt springen

AA AA AA

Foto: H. Marek

Foto: H. Marek

Foto: H. Marek

Foto: F. Kovacs

Foto: H. Marek

Foto: E. Neffe

Foto: H. Marek

Beweidungsprojekt und gefährdete Nutztierrassen

Alte Nutztierrassen sind auf Grund ihrer Zuchtgeschichte an jeweilige naturräumlichen Bedingungen optimal angepasst

Foto: Naturpark Riedingtal

Alte gefährdete Nutztierrassen sind an extreme Standorte im Alpenraum optimal angepasst Bis in den Spätsommer hinein nutzten alpine Steinschafe die eingezäunte Hochalm- Weidefläche auf 2000m Seehöhe im Bereich der Hoisllacke im Naturpark Riedingtal, welche im Rahmen eines Beweidungsprojektes eingesetzt wurden. Diese alte Nutztierrasse ist durch ihre Genügsamkeit und Robustheit bestens an diese Höhenlage gewöhnt und kommt auch mit verbuschten, extensiven Futtergrundlagen im Hochgebirge bestens zurecht. Diese Eigenschaft bietet insbesondere im alpinen Gelände einen Vorteil, da auch extreme Witterungsbedingungen und trockene Almsommer mit kargem Futterangebot für diese Rasse kein Problem darstellt. Seltene und insbesondere regionaltypische Nutztierrassen sind auf Grund ihrer Zuchtgeschichte an die jeweiligen naturräumlichen Bedingungen und Haltungspraktiken optimal angepasst. Durch die Wieder- Beweidung der Almflächen werden Sträucher, Büsche und Heidelbeeren auf den verbrachten Magerweiden zurückgedrängt und in Schach gehalten. Mit dem Beweidungsprojekt wird zudem ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung der Almflächen geleistet und der positive Einfluss der Bewirtschaftung auf die Biodiversität bewertet. Speziell Hochalmflächen sind von höchster naturschutzfachlicher Bedeutung und weisen aufgrund ihrer mosaikartigen Strukturen meist eine sehr hohe Biodiversität aus. „Standortgerechte Beweidung, Naturschutz und die Erhaltung seltener Nutztierrassen und deren Potential für regionalwirtschaftliche Inwertsetzung“ standen auch im Fokus eines Seminars des Netzwerkes Zukunftsraum Land, das am 9. September im Naturpark Riedingtal stattfand. werden.

Weiterführender Link

Top