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Foto: H. Marek

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Foto: F. Kovacs

Foto: H. Marek

Foto: E. Neffe

Foto: H. Marek

2. LERN-Gang im Naturpark Sölktäler

Beim 2. MitarbeiterInnen-Treffen des Beschäftigungsprojektes "Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" am 22. Juni im Naturpark Sölktäler widmeten sich die TeilnehmerInnen dem Thema "Orientierung" und genossen mit allen Sinnen

Foto: A. Kristl

Foto: A. Kristl

Foto: A. Kristl

Foto: A. Kristl

Foto: A. Kristl

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Am Parkplatz „zum Gumpeneck“ im Naturpark Sölktäler trafen wir uns an diesem sonnigen Tag zur gemeinsamen ORIENTIERUNG, womit wir auch schon mitten im Thema unseres 2. LERN-Ganges sind: Uwe Grinzinger half uns als Outdoor-Experte und Natur- und Landschaftsvermittler gut vorbereitet den ganzen Tag über, die Orientierung nicht zu verlieren, damit wir später alle am gemeinsamen Ziel ankommen konnten.

Das war wahrhaftig eine Herausforderung für die Gruppe: Jetzt heißt es erst einmal wissen, wo man steht und wohin man eigentlich will. Dann also der 1. Schritt mit Hilfe einer Landschaftskarte. Die grüne Linie bedeutet, wir stehen im Wald, die braunen Linien stellen Höhenmeter dar, die Punkte sind die Häuser… jetzt die Karte drehen – wo ist Osten? Bekanntlich da, wo die Sonne aufgeht… also wohl hier; nun stehen wir an einem Bach, aha, das ist auf der Karte natürlich blau angezeichnet, wir befinden uns jetzt also… hier… oder doch da?!?

Eine ausgefallene Textbeschreibung gab es ja Gott sei Dank auch noch als Orientierungshilfe: „…nun geht es längere Zeit bergauf. Woran kannst du das auf der Landkarte entdecken? Wir treten aus dem kleinen Waldstück heraus. Von oben beobachten uns wollige Vierbeiner dabei, wie wir eine Straßenverzweigung nach links (Nordwesten) einfach ignorieren. Bevor der Fahrweg mit Rechtsdrall die weiße Landkartenfläche verlässt, lohnt es sich, die paar liegenden Festmeter näher zu untersuchen. Dort findet sich nämlich Hinweis Nr.3...“ Dabei gab es Hinweise auf insgesamt 8 Verstecke, in denen sich verschiedene Leckerein befanden, die uns auch die nötige Kraft für den Aufstieg boten

Natürlich musste ständig überprüft werden, ob wir noch am richtigen Weg sind. Das alles funktioniert natürlich nur mit einer guten Kommunikation, alleine wäre da wohl der eine oder die andere sehr orientierungslos gewesen… Die mehr als 300 Jahre alte Wachlingerhütte war die Endstation unserer gemeinsamen Suche nach Hinweisen, wo wir von der Sennerin Monika Zefferer mit der Spezialität dieser Region, den köstlichen „Steirakrapfen“ verwöhnt wurden. Wir nahmen uns ausgiebig Zeit für Gespräche und nach den „Süßen Krapfen“ machten wir uns wieder gestärkt auf den Rückweg. Bergab ging es schneller und am Ausgangspunkt konnten wir noch einmal ein Resümee ziehen, mit der Erkenntnis, dass das Erlebte auf der Wanderung für die eigene Umsetzung im Berufsleben sehr hilfreich ist.

Nach einer guten Vorbereitung sollten wir wissen, wo wir stehen, wohin wir überhaupt wollen, und wie wir dorthin kommen. Dann machen wir einmal den 1. Schritt, der ja erfahrungsgemäß der wichtigste ist. In der ständigen Überprüfung bleiben wir in Kommunikation, wir müssen es ja nicht alleine schaffen… DANKE UWE!!!

Hier erfahren Sie mehr über das Beschäftigungsprojekt "Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen"!

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