Gemeinsam Forschung fördern

Forschungsfonds

Deine Forschung für Österreichs Naturparke​

Förderung für Diplom- und Masterarbeiten​

Der Verband der Naturparke Österreichs und die Österreichischen Bundesforste AG (ÖBf) fördern gemeinsam engagierte Studierende, die ihre Diplom- oder Masterarbeit zu Naturraummanagement oder Naturparken verfassen. Dafür wurde ein Forschungsfonds eingerichtet, der österreichweit mit 500 bis 1.000 € unterstützt. Die Auswahl erfolgt durch eine fachkundige Jury auf Basis der eingereichten Forschungsvorhaben.

Ziel des Fonds ist es, Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern, die zur Weiterentwicklung der Naturpark-Idee und des Naturraummanagements beitragen. Die geförderten Arbeiten werden online zum Download bereitgestellt, sodass Interessierte weltweit von den Forschungsergebnissen profitieren können.

Bei Fragen steht das Team des VNÖ gerne zur Verfügung!

Forschungsfonds 2025/2026​

Den gemeinsamen Forschungsfonds des VNÖ und der Österreichischen Bundesforste AG gibt es seit 2016 – seither wurden zahlreiche Arbeiten erfolgreich gefördert. Für 2025/2026 stehen insgesamt 6.000 € an Fördermitteln zur Verfügung. 

Ziel ist es, wissenschaftliche Arbeiten mit hohem Praxisbezug zu unterstützen und deren Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

© Ewald Neffe

Anforderungen

Um eine Förderung aus dem Forschungsfonds 2025/2026 zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein – von der Themenwahl über die Einreichfristen bis hin zur Kooperationsvereinbarung. Die folgenden Punkte geben einen Überblick über die wichtigsten Kriterien, Förderbedingungen und einzureichenden Unterlagen.

  • Fördersumme 2025/2026: 6.000 €
  • Förderhöhe pro Arbeit: 500 – 1.000 €
  • Einreichtermine:
    • Sommer: 31. Juli 2025, 12:00 Uhr
    • Winter: 30. November 2025, 12:00 Uhr
  • Thema relevant für die Kooperationspartner
  • Diplom- oder Masterarbeit (keine Bachelorarbeiten oder Dissertationen)
  • Fertigstellung innerhalb eines Jahres nach Kooperationsvereinbarung
  • Antrag fristgerecht per E-Mail eingereicht
  • Forschungsgebiet liegt auf österreichischem Staatsgebiet oder in einem grenzüberschreitenden Naturpark


Hinweis: Kriterien erfüllen keine Garantie auf Förderung. Die Jury entscheidet.

Gefördert werden Forschungsarbeiten zu aktuellen und praxisnahen Fragestellungen, z.B.:

  • Biodiversität und Naturraummanagement
  • Ökologisch nachhaltige Regionalentwicklung in Schutzgebieten (inkl. regionalwirtschaftlicher Nutzen)
  • Natur als Bildungsraum (Schwerpunkte: draußen unterrichten und Naturpark-Schulen)
  • Leitarten und ihre Bedürfnisse an die Habitate – praxisnahe Managementvorschläge
  • Vorschläge zur Messung der Biodiversität (Entwicklung eines Indexes)
  • Managementmaßnahmen für bestimmte Lebensräume
  • Biodiversitätsmanagement und Risikovorsorge (z.B. mit Bezug auf den Klimawandel)
  • Verknüpfung Klimaschutz und Biodiversität
  • Gesundheits-/Erholungswirkung der Natur
  • Wildlife-Projekte in ÖBf- und Naturpark-Gebieten
  • Fragestellungen in der heimischen Wildtierökologie

Was muss der Antrag enthalten?

  • Vorläufiger Arbeitstitel
  • Themenschwerpunkt
  • Kurzbeschreibung des Vorhabens
  • Forschungsfragen
  • Methodik
  • Praktischer Nutzen


Antrag senden an: Viktoria Kofler,
kofler@naturparke.at

Downloads:

Viktoria Kofler, MSc.
Verband der Naturparke Österreichs
Alberstraße 10, 8010 Graz
T: +43 (0)316 /31 88 48 – 16
E: kofler@naturparke.at
W: www.naturparke.at

Bei Fragen steht dir unser Team gerne zur Verfügung.

Österreichische Bundesforste AG
Pummergasse 10-12, 3002 Purkersdorf
T: 02231 600-0
E: bundesforste@bundesforste.at
W: www.bundesforste.at

Mehr Informationen darüber, wie die Österreichischen Bundesforste die Forschung unterstützen, zur Themenfindung und 
-bearbeitung im wissenschaftlichen Bereich beitragen und sich an der Projektumsetzung beteiligen, findest du hier!

Geförderte Abschlussarbeiten zum Download

Seit 2016 unterstützt der Forschungsfonds jährlich zahlreiche Diplom- und Masterarbeiten, die sich mit Fragestellungen rund um Naturraum und Naturparke befassen. Die unterstützten Projekte leisten wertvolle Beiträge zur wissenschaftlichen und praktischen Weiterentwicklung der Naturpark-Idee.

Zu jeder Arbeit sind eine prägnante Zusammenfassung sowie die vollständige Arbeit als Download verfügbar. Die geförderten Arbeiten aus den vergangenen Jahren – von 2016 bis 2024 – bieten Interessierten umfassende Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und Praxislösungen im Naturpark-Kontext.

  • Comparative vegetation ecological studie reveal drying trends in the floodplain habitats of the Donau-Auen National Park (Austria)
    von Valerie Christ
  • Ausbreitungsprozesse invasiver gebietsfremder Pflanzen an Fließgewässern in österreichischen Natura 2000-Schutzgebieten
    von Daniel Doublier
  • Epiphytische Flechten im alpinen Bergwald – Eine vegetationsökologische Untersuchung im Gebiet Ebenschlag (Zillertal)
    von Mareike Heiner
  • Die Relevanz von Fotografie im Naturschutz
    von Christina Rittmannsperger
  • A gmahde Wiesn? – Sichtweisen auf die zukünftige Bewirtschaftung von Bergmähwiesen (LRT 6520) in Tirol
    von Clara Horvath
  • Prognostizierte Auswirkungen des Klimawandels auf Biozönosen des Tiroler Lech auf Grundlage von Wassertemperatur, Abflussregime und Sedimenttransport 
    von Ramona Hahn
  • Still waters run deep: Einfluss landwirtschaftlicher Schadstoffeinträge auf stehende Oberflächengewässer im Nord- und Mittelburgenland
    von Selina Hödl
  • Erkennung des Götterbaums (Ailanthus altissima) mithilfe eines hochaufgelösten Pleiadés Satellitenbildes und Kartierung von Invasions-Risikogebieten im Nationalpark Donau-Auen
    von Johannes Bargehr
  • Detektion und Ursachenanalyse des Kiefernsterbens in Tirol mittels neuronaler Netze unter Anwendung des TreeMort-Modells
    von Samuel Uzelino
  • Gästezufriedenheitsbefragung als Beitrag zur Erlangung des Österreichischen Umweltzeichens für
    Tourismusdestinationen am Beispiel des Naturparks Pöllauer Tal

    von Jasmin Maresch
Naturparke in Österreich
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