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Foto: H. Marek

Foto: H. Marek

Foto: H. Schiffer

Wild und sanft

Besuchen Sie ein wildes Reich der Natur und fühlen Sie sich wohl in einer Oase der Erfrischung. Entdecken Sie die Welt der Eisenwurzen, deren Kultur und Kulinarik.
Die Vielfalt von Fauna und Flora des Naturparks – der auch UNESCO Global Geopark und Mitglied im europäischen Geoparknetzwerk ist – erklärt sich durch seinen Wasserreichtum sowie die geologische Entstehungsgeschichte. Gäste entdecken hier Naturjuwele sowie von Menschenhand geformte Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen, Almen und Wälder.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

    • Naturerlebniswanderungen
    • GeoRafting auf der Salza
    • Wassererlebnispark St. Gallen
    • GeoDorf Gams, GeoZentrum, GeoPfad, Nothklamm, Kraushöhle, GeoWerkstatt
    • Palfauer Wasserlochklamm
    • Museum HochQuellenWasser Wildalpen
    • Forstmuseum Silvanum

    Daten & Fakten

    Größe: 58.600 ha

    Gründungsjahr: 1996

    Wichtige Lebensräume:
    Schluchten- und Flusslandschaften an Enns und Salza mit Rotbuchenmischwäldern, Streuobstwiesen und Almen

    Gemeinden:
    Altenmarkt bei St. Gallen, St. Gallen, Landl, Wildalpen

     

     

    Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

    Petergstamm

    In den Fließgewässern des Naturparks ist beispielshalber die Bachforelle beheimatet, die schnell fließende, sauerstoffreiche, kühle und klare Gewässer mit Kies oder Sandgrund besiedelt. Diese Fische können bis zu 20 Jahre alt werden und gelten als sehr standorttreu, da sie ihre Plätze nur zur Fortpflanzung verlassen. Die Bachforelle ist ein Räuber und frisst neben Kleintieren auch andere Fische.

    Im Gebirge der Region kann man an kalkhaltigen Matten, Felsspalten und Schutt die Alpenschlüsselblume, auch Petergstamm oder Aurikel genannt, bewundern. Dieses Primelgewächs ist ein sehr seltenes Eiszeitrelikt und daher auch geschützt. Der Petergstamm ist als Heilpflanze gegen Husten und Lungenbeschwerden bekannt und ziert die österreichische 5 Cent-Münze.

    Wandertipps

    Burgeroberung im Natur- und Geopark

    Familien-Wanderung zur Burg Gallenstein

    Herrliche Familien-Wanderung durch den Schloßgraben und über das Hörndl zur Burg Gallenstein. Der Weg über das Hörndl führt direkt am Bergrücken entlang und ist daher besonders spannend. Im Wald auf der Anhöhe kann man viele kleine Zapfenburgen entdecken – baut doch eine eigene Burg dazu!
    Vom Moarhof führt der Burgweg bis zur Burg Gallenstein. Die Burg wurde ca. 1278 erbaut und ist eine Fluchtburg des Stiftes Admont. Von der Burg gibt es einen herrlichen Blick auf das St. Gallner Tal. Die Sage vom Pfau erzählt der Burgwirt gerne. Im Zinkgraben ist ein toller Bach zum Spielen.

    Gehzeit: ca. 2,75 Std.
    Höhenunterschied: 220 Hm
    Weglänge: ca. 7,5 km

    • öffentliche Verkehrsmittel
    • Weg markiert u./od. beschildert
    • Verpflegungsmöglichkeit
    • Parkplätze am Ausgangspunkt

    Pdf zum Download: Burgeroberung im Natur- und Geopark


    Palfauer Wasserlochklamm

    Durch die größte wasserführende Höhle der Steiermark

    Das Palfauer Wasserloch ist die größte wasserführende Höhle der Steiermark. In der Klamm legt das Quellwasser auf 900 m, fast im freien Fall, eine Höhendifferenz von 300 m zurück. Eine Stahlseilhängebrücke spannt sich in 20 m Höhe über die Salza (Länge 65 m) und dient zugleich als Startpunkt.

     Gehzeit: ca. 3 Std.
     Höhenunterschied: ca. 300 Hm
     Weglänge: ca. 1,4 km

    • Karte zur Wanderung erhältlich
    • Weg markiert u./od. beschildert
    • Verpflegungsmöglichkeit
    • Parkplätze am Ausgangspunkt

    Pdf zum Download: Palfauer Wasserlochklamm


    Teufelskirche und Schmetterlingstal

    Sagenhafte Wanderung zum Lebensraum von rd. 700 Schmetterlingsarte

    Die Wanderung führt mit herrlichen Ausblicken zu den Gesäusebergen zur sagenumwobenen Teufelskirche. Höhepunkt ist die Wanderung durch die Spitzenbachklamm, die auch als „Tal der Schmetterlinge“ bekannt ist. Ca. 700 Schmetterlingsarten finden in diesem Naturjuwel ihren Lebensraum.

    Gehzeit: ca. 3,5 Std.
    Höhenunterschied: ca. 415 Hm
    Weglänge: ca. 10 km

    • öffentliche Verkehrsmittel
    • Weg markiert u./od. beschildert
    • Verpflegungsmöglichkeit
    • Parkplätze am Ausgangspunkt

    Pdf zum Download: Teufelskirche und Schmetterlingstal

    Projekte

    Arbeitsplätze in steirischen Naturparkregionen für Kulturlandschaftspflege und Biodiversitätserhaltung

    Foto: A. Kristl

    Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen“ vermittelt arbeitssuchenden Menschen seit nunmehr 16 Jahren zeitlich befristete Arbeitsplätze in den steirischen Naturparken. Deren Tätigkeit leistet wiederum einen wertvollen Beitrag zum Erhalt von ökologisch intakten Kulturlandschaften.

    Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

    PDF Download: Beschreibung Arbeitsplätze in steirischen Naturparkregionen

     

    Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken!

    Anfahrt

    Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

    Mit der Bahn nach Liezen – von dort führen verschiedene Buslinien in den Naturpark (Linien 910, 912, 920, 922), auch von Norden kann man mit diesen Linien in den Naturpark kommen (häufiges Umsteigen).


    Mit dem Auto

    1) Von Wien – über die A1 – Richtung Linz/St. Pölten – Abfahrt Amstetten West – nahe Amstetten abzweigen auf die B 121 Richtung Waidhofen/Ybbs – nahe Weyer links abbiegen auf die B 115 Richtung Altenmarkt – in Altenmarkt auf die B 117 nach St. Gallen

    2) Von Graz – über A9 Phyrnautobahn Richtung Salzburg (Gleinalmtunnel – Mautgebühr!) – Ausfahrt Traboch – auf die B 115 Richtung Trofaiach/Eisenerz – über den Präbichl – Eisenerz – Hieflau – Großreifling – Erb – St. Gallen

    3) Von Linz – A1 bis Knoten Voralpenkreuz – auf die A9 Richtung Süden/Graz – Abfahrt Ardning – Richtung Admont – bei Admont auf die B 117 – über den Buchauer Sattel – St. Gallen

    4) von Salzburg/München – A10 Tauernautobahn Richtung Klagenfurt – bis Eben – Abfahrt Radstadt/Graz – auf die B 320 – über Schladming nach Liezen – der Beschilderung nach Admont folgen – bei Admont auf die B 117 – über den Buchauer Sattel – St. Gallen


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