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Foto: Naturpark Rosalia-Kogelberg

Foto: H. Marek

Foto: H. Marek

Jung, aber oho!

Der jüngste Naturpark des Burgenlandes umfasst 13 Gemeinden und liegt am Ostrand des Wiener Beckens. Er umfasst das Europaschutzgebiet „Hangwiesen Rohrbach-Schattendorf- Loipersbach“, das innerhalb des Vogelschutzgebiets „Mattersburger Hügelland“ liegt. Die Landschaft ist durch die Gebirgszüge des Ödenburger- und des Rosalien-Gebirges sowie durch das weitläufige, fruchtbare Wulkatal gekennzeichnet und zeigt ein sehr abwechslungsreiches Bild mit Hecken und Streuobstwiesen, Weingärten und Kastanienhainen.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Burg Forchtenstein
  • Barrierefreies Naturerlebnis Rosalia-Kogelberg
  • Zahlreiche Infotafeln
  • Gut ausgebautes Wegenetz zum Wandern, Radfahren, Skaten, Laufen und Walken
  • Erlebnisstätte „Werkstatt Natur”
  • Rosarium und Kurkonzerte im Kurpark Bad Sauerbrunn
  • Geführte Wanderungen und Radtouren
  • Gecoachte Nordic Walking- und Langsam Lauf-Touren
  • Natur- und Kulturführungen
  • Pauliner- und Einsiedlerkloster in Baumgarten (erbaut 1475)
  • Kräuterwanderungen und -workshops
  • Streuobstzentrum Rohrbach

Daten & Fakten

Größe: 7.500 ha

Gründungsjahr: 2006

Wichtige Lebensräume:
Streuobstwiesen, Wald / Waldrand und -lichtungen, Magerwiesen, Trockenrasen

Gemeinden:
Bad Sauerbrunn, Baumgarten, Draßburg, Forchtenstein, Loipersbach, Marz, Pöttelsdorf, Pöttsching, Rohrbach, Schattendorf, Sigleß, Sieggraben, Zemendorf-Stöttera

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Zwergohreule, Foto: E. Neffe

Der Naturpark beherbergt das größte nationale Brutvorkommen der in Österreich extrem seltenen Zwergohreule. Zum Brüten benötigt sie Baumhöhlen, bezieht aber auch Nistkästen. Dieser nachtaktive Zugvogel überwintert im südlichen Europa und südlich der Sahara. Er ernährt sich von größeren Insekten und Spinnen, aber auch von Regenwürmern, Asseln, Kleinvögeln und -säugern sowie Laubfröschen. Die Zwergohreule ist eine wärmeliebende Art, die offene, zuweilen auch trockene Landschaften nutzt.

Zudem kommen im Naturpark auch zahlreiche Pflanzenarten vor, wie etwa die äußerst wohlschmeckende Edelkastanie. Dieses Buchengewächs ist eine alte Kulturpflanze und findet geröstet wie gekocht kulinarische Verwendung. Die Edelkastanie ist eine gute Bienenweide – Edelkastanienhonig ist unter den sortenreinen Honigvarianten eine besondere Spezialität.

Wandertipps

Grenzerfahrung: Der Herrentisch

Jahrhundertealter Treffpunkt der Herren von Ödenburg, Lackenbach, Sieggraben und Rohrbach

Jahrhundertelang trafen sich am Herrentisch die Herren von Ödenburg, Lackenbach, Sieggraben und Rohrbach, um hier wichtige Dinge zu besprechen. Heute ist der Herrentisch im Ödenburger Gebirge an der österreichisch-ungarischen Grenze das Symbol für die Zusammenarbeit der Naturparke Soproner Gebirge, Landseer Berge und Rosalia Kogelberg.

Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Höhenunterschied: ca. 150 Hm
Weglänge: ca. 11,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Grenzerfahrung: Der Herrentisch

Projekte

„NaNaNa+“ Zusammenarbeit im Naturtourismus im Naturpark Neusiedler See – Leithagebirge, Naturpark Rosalia-Kogelberg und im Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

Foto: ARGE Naturparke Burgenland

Das erste dreijährige Gemeinschaftsprojekt wurde 2015 abgeschlossen, jetzt wird im Leader-Folgeprojekt NaNaNa+ darauf aufgebaut. Die VertreterInnen der Schutzgebiete sind sich über den Bedarf und die Notwendigkeit einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit und koordinierten Zusammenarbeit einig. Daher setzen die beiden Naturparke Neusiedler See - Leithagebirge und Rosalia-Kogelberg ihre Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel fort.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen: PDF Download: „NaNaNa+“ Zusammenarbeit im Naturtourismus im Burgenland

 

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Mit der Bahn nach Wr. Neustadt (von Wien und Graz mit der Südbahn) – von dort mit dem Regionalzug nach Mattersburg – mit dem Bus (Linien 669, 1833 und 1839) in die Naturparkgemeinden

2) Mit der Ostbahn (Raaber Bahn) über Wulkaprodersdorf nach Draßburg oder Baumgarten


Mit dem Auto

1) Von der A2 – bei Wr. Neustadt auf die S4 Richtung Eisenstadt, Mattersburg, Ungarn – weiter über die S31 Mattersburger Schnellstraße – nach Mattersburg und in die Naturparkgemeinden

2) Von der A3 beim Knoten Eisenstadt auf die S31 Richtung Mattersburg und in die Naturparkgemeinden 


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