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Foto: Herfried Marek

Foto: Ewald Neffe

Foto: Ewald Neffe

Wiesen-Löwenzahn

Foto: grünes handwerk

Die zarten, dottergelben Blüten des Wiesen-Löwenzahns (Taraxacum officinale) sind zahlreich in einem Korb angeordnet, der damit einer Einzelblüte ähnelt. Die Blätter sind unterschiedlich groß, gezähnt und bilden eine Blattrosette. Die Wurzel ist als Pfahlwurzel ausgebildet und kann eine Länge von bis zu 2 m erreichen. Der Wiesen-Löwenzahn wächst in Fett- und Intensivwiesen sowie an Wegrändern. Die Blütezeit ist von April bis Mai (Oktober). Man kann ihn fast überall Österreich antreffen von der Hügelstufe (200 m) bis zur Krummholzstufe (2.000 m).

Der Wiesen-Löwenzahn enthält Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine sowie relativ hohe Anteile an Kalium, Magnesium, Eiweiß und Vitamin C. Die jungen Blätter werden gerne als Salat (meist mit gekochten Erdäpfeln), Spinat oder in Kräuterkäse gegessen; sind sie zu bitter, lässt man sie fein geschnitten 1 Stunde in Wasser ziehen. Die Blütenstengel lassen sich, längsgeschnitten und in Wasser gezogen, als Salatzutat oder Gemüse verwenden. Die Blütenblätter lassen sich zu Gelees und Sirup verarbeiten. Aus den ungeöffneten Blütenköpfen werden Chutneys hergestellt oder in Essig kapernähnlich eingelegt. Die ganze Pflanze ist harntreibend und hilfreich bei Leberbeschwerden, zur Blutreinigung und bei Verdauungsbeschwerden.


Diese Beschreibung wurde uns dankenswerterweise vom Verein Naturparke Steiermark zur Verfügung gestellt, der sich stark für den Schutz der Biodiversität einsetzt. Expert*innen der Firma grünes handwerk haben sie verfasst.

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