naturpark

Jauerling-Wachau

Landschaften voller Leben

Hochgenuss am Dach der Wachau

960 m ragt der Jauerling empor – der höchste Berg an der 2.850 km langen Donau überhaupt. Er verbindet die Regionen UNESCO-Welterbe Wachau und das Waldviertel. Die freifließende Donau, beeindruckende Täler, Steinterrassen, Wein- und Obstbau, Wiesen und Eichenwälder sowie die Viehwirtschaft formen den Naturpark. Malerische Burgen und Schlösser veredeln die Landschaft.

Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-jauerling.at

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Magerwiesen/Trockenrasen, Fließgewässer, Wald
Wichtige Lebensräume

7 Gemeinden
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Fauna & Flora

Die Trockenrasen des Naturparks Jauerling- Wachau stellen den Lebensraum für das Grauscheidige Federgras dar, das auch Steinfeder genannt wird. Dieses Federgras gilt als eines der Wahrzeichen der Wachau und als eine Qualitätskategorie beim Wachauer Wein. Es ist auf nährstoffarme, trockene, felsige und sandige Standorte angewiesen. Es steht unter Naturschutz und darf lediglich für lokale Brauchtumszwecke gepflückt werden.

Beinahe im gesamten Naturpark leben Smaragdeidechsen, deren Lebensräume durch Freiwilligenprojekte und Landschaftspflegearbeiten erhalten werden. Die Hauptnahrung für die Tiere sind Insekten, die auf den Trockenrasen in großer Vielfalt und -zahl vorkommen.

In der freien Fließstrecke Wachau existiert eines der wenigen Huchenvorkommen in der Donau. Dem Donaulachs, wie der Huchen auch genannt wird, wurde im vergangenen Jahrhundert durch Flussregulierungen, durch den massiven Ausbau der Wasserkraft und durch den Wellenschlag der Schifffahrt zusehends der Lebensraum genommen. Da der Huchen sehr hohe Ansprüche an seinen Lebensraum stellt, ist er in Folge aus vielen Flüssen verschwunden.

 

Östliche Smaragdeidechse | Foto: Herfried Marek
Östliche Smaragdeidechse | Foto: Herfried Marek

Wandertipps

Interaktive App – Themenweg, Hörspiel und Rätselralley

„… und über uns der weite, weite Himmel, die Jauerlinger Gipfelrunde“

Ab sofort lässt sich der Jauerlinger Gipfelbereich interaktiv und multimedial zugleich von Tourist*innen und Einheimischen erkunden. Mit Ihrem Smartphone finden Sie neue Pfade am Jauerlinger Gipfel und erfahren Besonderheiten zu Natur und Naturschutz, zur Landwirtschaft und zur Geschichte des höchsten Berges an der Donau.

Erwandern Sie zusammen mit Anna und Peter den Jauerlinger Gipfelbereich zwischen der Bergstation, der Aussichtswarte und dem Naturparkhaus. Die zwei Freunde stammen vom Jauerling. Heute treffen sich Anna und Peter nach langem wieder und genießen den gemeinsamen Spaziergang am höchsten Berg der Donau. Der Weg beinhaltet zehn verschiedene Stationen, wobei Startpunkt die Bergtafel bei der Jauerlinger Bergstation ist. In die App und dem Hörspiel sind Fotos, alte Ansichten, Postkarten, Lieder oder Rezepte für Marillenmarmelade integriert. Die Nutzer:innen und Hörer:innen bekommen einen emotionalen und zugleich seriös aufgearbeiteten Überblick über den Naturpark, seine Region und generell zur Wachau.

Die App ist nur vor Ort am Jauerling, bei der Bergstation und beim Naturparkhaus, downloadbar. Während des Gehens ist keine Internetverbindung notwendig. Mittels GPS erkennt das Smartphone bei welcher Station Sie sich befinden. Ein analoges Rätselspiel mit zehn Fragen samt Folder ergänzt die App und den Themenweg. Am Ende gibt es ein Geschenk für die Teilnehmer. Kopfhörer empfehlenswert!

Gehzeit: ca. 1,5 – 2 h
Höhenunterschied: 80 Hm
Weglänge: 3,3 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Mit dem Mountainbike auf den Jauerling

Die Weinsteintour gehört zu den spektakulärsten Mountainbike-Routen entlang der Donau. Die Strecke ist durchgehend beschildert und kann problemlos in Teilabschnitten befahren werden.

Fahrzeit: ca. 5 h
Höhenunterschied: ges. ca. 1.700 Hm
Weglänge: ca. 41 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Rundwanderung zwischen Waldviertel und Weltkulturerbe Wachau

Dieser Rundwanderweg führt durch die hügelige Wiesen und Waldlandschaft der Wachau. Entlang des Weges liegen Sehenswürdigkeiten und Aussichtsplattformen.

Gehzeit: ca. 4 h
Höhenunterschied: ca. 500 Hm
Weglänge: ca. 11,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Projekte

Die Jauerlinger Wiesen sind mit ihrer Buntheit und Vielfalt eine Augenweide im Naturpark Jauerling-Wachau. Durch die Zusammenarbeit mit Landwirt*innen und regionalen Betrieben sollen nicht nur lokale und regionale Märkte für die ProduzentInnen gesichert, sondern auch gefährdete Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten erhalten werden.

Die renovierte Stauferhütte am Jauerling wurde 2021 als „Naturwerkstatt Jauerling“ eröffnet und dient als Anlaufstelle für Umweltbildung. Und darüber hinaus auch für geführte Erlebnistouren, Seminare und Workshops im Naturpark. Sie bietet ein buchbares Naturerlebnisprogramm für Kindergärten und Schulen, denn hier wird Lernen zum Erlebnis!

Im bunten, vielfältigen Erlebnisprogramm der Naturwerkstatt finden sich für alle Interessierten und Besucher*innen des Naturparks fachkundige, geführte Wandertouren, spannende Workshops und Weiterbildungen zum Thema Wildkräuter, Naturmaterialien und Nachhaltigkeit, welche ab April an den Wochenenden am Jauerling stattfinden.

Wo sollte man denn sonst über die Natur mit ihren Tieren und Pflanzen, über ökologische Zusammenhänge, über Landwirtschaft, über Regionalität und Nachhaltigkeit mehr lernen als in einem Naturpark? Denn im Naturpark Jauerling-Wachau haben genau diese Dimensionen oberste Priorität und werden auch von der Bevölkerung gelebt und mitgetragen!

Adresse der Naturwerkstatt Jauerling: Wiesmannsreith 9, 3643 Wiesmannsreith

Wie in vielen ländlichen Regionen Österreichs werden auch im Naturpark Jauerling-Wachau zum Teil hohe Mengen heimischen Obstes nicht mehr geerntet. Jedes Jahr im Herbst sammeln daher Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen der Schulen im Naturpark gemeinsam Äpfel auf den Streuobstwiesen. Aus diesen Äpfeln wird anschließend Apfelsaft für die Jauerlinger Volksschulen hergestellt.

Im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs gestalteten die Schüler:innen der Volksschulen Bilder zu ausgewählten Tieren. Eine Fach-Jury kürt Jahr für Jahr ein Siegerbild – dieses ziert anschließend das Etikett der Saftflaschen.

Naturparke in Österreich
Ausflugstipps