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Foto: B. Derntl

Foto: Jakadofsky

Foto: B. Derntl

Von Steinriesen und Magerwiesen

Die hügelige, kleinstrukturierte Landschaft mit ihren Granit-Restlingen ist das Markenzeichen dieses Naturparks. Nicht umsonst wurde der imposanteste Wackelstein – der „Schwammerling” – als Logo gewählt. Steinblöcke finden sich hier inmitten bunter Magerwiesen. Steile Schluchtwälder mit Blockburgen begleiten die Flüsse und Bäche. So mancher Pechölstein wird noch zur Herstellung des wertvollen „Heilsams“ genutzt. Alte Handwerkstechniken und die Weitergabe von volksmedizinischem Wissen sind neben der Naturvermittlung wichtige Bestandteile im Bildungsprogramm.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Museen (Freilicht-, Bergbau- u. Puppenmuseum)
  • Hochseilgarten, Discgolf- und Bogenparcour
  • Naturparkspielplatz
  • Wanderwege und e-bike Routen
  • Naturführungen und Naturschauspielangebote
  • Ausstellungen, Infoplätze
  • Schmetterlingsthemenweg
  • Integrativer Wandertag im September
  • 4 Leittiere: Uhu, Flussperlmuschel, Heidelerche, Schwalbenschwanz
  • Naturpark-Spezialitäten
  • Naturdenkmäler

Daten & Fakten

Größe: 1.046 ha

Gründungsjahr: 1996

Wichtige Lebensräume:
Magerwiesen, Trockenrasen, Fließgewässer und Auwald

Gemeinden:
Allerheiligen, Bad Zell, Rechberg, St. Thomas

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Schwalbenschwanz, Foto: B. Derntl

Die Magerwiesen und Trockenrasen der Region beherbergen den Schwalbenschwanz.
Namensgebend für diesen prächtigen Tagfalter ist der gabelartige Fortsatz an den Hinterflügeln, der an die Schwanzfedern der Rauchschwalbe erinnert. Im Ortskern von St. Thomas am Blasenstein ist er am häufigsten beim „Hilltopping“ zu sehen. Ein eigener Themenweg bietet Einblicke in die Welt der Schmetterlinge.
Auf der Pammer Höhe in der Naturparkgemeinde Rechberg gibt es eine Blockheide mit Wacholder und Heidekraut. Hier fühlt sich auch die Heidelerche, die Nachtigall des Mühlviertels, wohl. Die Naarn ist Heimat der Flussperlmuschel und in den begleitenden Schluchtwäldern und Blockburgen lebt der Uhu, die größte heimische Eule.

Wandertipps

Schneeschuhwandern entlang des Wanderweges

Foto: Michaela Reiter

Endlich wieder Winter im Naturpark

Das herrliche Winterwetter lädt dazu ein, den Naturpark zu erkunden. Stapfen Sie mit Schneeschuhen durch die idyllische Naturlandschaft und entdecken Sie die Besonderheiten der Region im Winter.

Nähere Informationen erhalten Sie im Naturparkbüro (E: info@naturpark-muehlviertel.at, T: 07264 / 46 55 18).

Schneeschuhverleih im Naturparkbüro am Gemeindeamt in Rechberg:
Tel. 07264/4655-18 oder persönlich Mo-Fr Vormittag.
Leihgebühr für einen halben Tag € 5,- pro Person und Set.
Set bestehend aus 1 Paar Schneeschuhe (Damen und Herren), Gamaschen und Stöcke.


Naturpark-Wanderweg

Die Highlights von Rechberg

Eine der schönsten Wanderungen im Mühlviertel. Mächtige Wackelsteine, Blockburgen, vorchristliche Kultplätze und ein Freilichtmuseum – einer Perlenkette gleich führt der Weg zu den Highlights von Rechberg.

Gehzeit: ca. 3 Std.
Höhenunterschied: ca. 200 Hm
Weglänge: 7,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Naturpark-Wanderweg


Zigeunermauern (Wanderweg S7)

Felsformationen und Naturdenkmäle

Entlang der Strecke liegen bekannte Felsformationen (Zigeunermauern), Naturlandschaft und Naturdenkmäler. Das Augenbründl (eine Quelle, der Heilkräfte nachgesagt werden) liegt ebenfalls am Weg.

 Gehzeit: ca. 3 Std.
 Höhenunterschied: ca. 300 Hm
 Weglänge: ca. 10 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Zigeunermauern

Projekte

Artenschutzprojekt Heidelerche

Nur mehr 30-60 Heidelerchenpaare gab es 2012 in Oberösterreich. Deshalb wird heuer im Auftrag des Landes OÖ der aktuelle Brutbestand erhoben. Dazu sind je nach Wetterlage Mitte – Ende März bis Anfang Mai auch in unserer Naturparkregion Ornithologen unterwegs. Wir bitten alle um Verständnis, dass dafür die relevanten Landschaftsabschnitte auf den Feldwegen begangen werden.

Hierbei können Sie dem Naturpark bei der Suche nach besetzten Revieren helfen, indem Sie sich im Naturparkbüro (derntl@naturpark-muehlviertel.at oder +43 (0) 664 88 43 59 73) melden und bekannt geben, wann und wo sie den typischen Heidelerchengesang gehört haben.
Folgende Homepage zeigt Ihnen den Unterschied zwischen Heide- und Feldlerchengesang.
Nähere Informationen erhalten Sie unter: http://www.naturpark-muehlviertel.at/wordpress/naturpark/projekte-und-forschung


Naturpark-Kräuterlinie

Der Naturpark unterstützt die Partnerbetriebe nicht nur bei der Vermarktung, sondern auch bei der Qualifizierung und Produktentwicklung. So entstanden aus der Zusammenarbeit mit engagierten Kräuterliebhaberinnen die Naturparksirupe, deren Kräutermischungen den vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft zugeordnet sind.

  • s’Tröpferl: Element Wasser – steht für Bad Zell, ein Kurort mit heilkräftigem Wasser
  • d’Wiesn: Element Erde – steht für Rechberg, ein Erholungsort mit Blockheide und blühenden Wiesen
  • d’Sunn: Element Feuer – steht für Allerheiligen, ein Wallfahrtsort mit atemberaubenden Ausblicken
  • s’Lüfterl: Element Luft – steht für St. Thomas am Blasenstein, ein Burg-Kirchenort mit dem berühmten luftgetrockneten Pfarrer und der Bucklwehluck’n

Die Sirupe entsprechen den Besonderheiten der jeweiligen Naturparkgemeinde und werden auch als eigene Teelinie angeboten. Erhältlich sind die Bio-Kräuterprodukte bei unseren Naturparkspezialitäten-Partnern.
Nähere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.naturpark-muehlviertel.at/wordpress/naturpark/projekte-und-forschung/


Naturpark-Entdeckerplätze

Entdecke die Naturjuwele im Naturpark

Jede Naturparkgemeinde hat ihre besonderen Naturjuwele. Die Kerbschnitte von seltenen Tierarten in den Naturparkobjekten weisen auf diese hin. Dabei wählten wir die Heidelerche für Rechberg, den Schwalbenschwanz für St. Thomas, den Uhu für Allerheiligen und die Flussperlmuschel für Bad Zell. Diese Tierarten bewohnen einzigartige Lebensräume im Naturpark, auf die wir entlang von Wanderwegen aufmerksam machen wollen.
In Rechberg gibt auf der Pammerhöhe ein Wackelstein Wissenswertes über den Lebensraum der Heidelerche preis. Mit der faszinierenden Welt der Tagfalter beschäftigt sich der Entdeckerplatz am Prozessionsweg in St. Thomas am Bl. Schmetterlingsflügel in Buchform erzählen über die hier vorkommenden besonderen Schmetterlingsarten.
Gestaltet wurden beide Entdeckerplätze von Josef Limberger. Zwei weitere sind 2013 in Allerheiligen und Bad Zell geplant.

Anfahrt

Der „Naturpark Mühlviertel“ liegt im südöstlichen Teil des Mühlviertels, ca. 10 km nordöstlich der Bezirkshauptstadt Perg bzw. ca. 40 km östlich der Landeshauptstadt Linz.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Bahn (Donauuferbahn) nach Perg – weiter mit dem Bus (Privatbus, fährt nicht regelmäßig – bitte Fahrplanauskunft (Verkehrsverbund OÖ) beachten) oder „Rufbus“ (Tel.: 07264 / 4852) kontaktieren


Mit dem Auto

In die Naturparkgemeinde Rechberg (Naturparkbüro):

  • A1 aus Richtung Salzburg: Linz – Abfahrt Asten/St. Florian – Mauthausen – B3 Perg – Windhaag – Rechberg
  • A1 aus Richtung Wien: Abfahrt Ybbs – B3 über Ybbs nach Grein – Klam – Münzbach – Rechberg


In die Naturparkgemeinde Allerheiligen:

  • A1 aus Richtung Salzburg: Linz – Abfahrt Asten/St. Florian – Mauthausen – B3 Perg – Allerheiligen
  • A1 aus Richtung Wien: Abfahrt Ybbs – B3 über Ybbs nach Grein – Perg – Allerheiligen


In die Naturparkgemeinde Bad Zell:

  • A1 aus Richtung Salzburg: Linz – A7 – Pregarten – B 124 über Tragwein – Bad Zell
  • A1 aus Richtung Wien: Abfahrt Ybbs – B3 über Ybbs nach Grein – Perg – Allerheiligen – Bad Zell


In die Naturparkgemeinde St. Thomas am Blasenstein:

  • A1 aus Richtung Salzburg: Linz – Abfahrt Asten/St. Florian – Mauthausen – B3 Perg – Münzbach – St. Thomas am Blasenstein
  • A1 aus Richtung Wien: Abfahrt Ybbs – B3 über Ybbs nach Grein – Klam – Münzbach – St. Thomas am Blasenstein

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