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Foto: B. Habermann

Foto: M. Haslinger

Foto: I. Hörbe

Hochgenuss am Dach der Donau

960 m ragt der Jauerling empor – der höchste Berg an der 2.850 km langen Donau überhaupt. Er verbindet die Regionen UNESCO-Welterbe Wachau und das Waldviertel. Die freifließende Donau, beeindruckende Täler, Steinterrassen, Wein- und Obstbau, Wiesen und Eichenwälder sowie die Viehwirtschaft formen den Naturpark. Malerische Burgen und Schlösser veredeln die Landschaft.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Naturparkhaus – Gasthaus am Jauerling
    (Öffnungszeiten: 01. Mai - 31. Okt.: Do. - Di. (9:00-18:00); 01. Nov. - 30. Apr.: Do – So (10:00-18:00); warme Küche: 10:30 – 17:30, siehe: http://www.naturpark-gasthaus.at/)
  • Wein- und Naturbegleiter Wachau.Hiata
  • Naturpark-BIOthek in Spitz/Donau
  • Jauerlinger Gipfelrunde – App und Themenweg
  • Literatur und Wandern
  • Weitwanderwege Welterbesteig Wachau und Jauerling-Runde
  • Wallfahrtskirchen Maria Laach und Heiligenblut
  • Aussichtswarte, Skilift JAUerling

Daten & Fakten

Größe: 11.558 ha

Gründungsjahr: 1983

Wichtige Lebensräume:
Magerwiesen, Trockenrasen, Fließgewässer und Auwald, Wald / Waldrand und -lichtungen

Gemeinden:
MG Maria Laach, MG Emmersdorf, MG Aggsbach, MG Spitz, MG Mühldorf, MG Raxendorf, MG Weiten

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Smaragdeidechse
Foto: M. Haslinger

Die Trockenrasen des Naturparks Jauerling- Wachau stellen den Lebensraum für das Grauscheidige Federgras dar, das auch Steinfeder genannt wird. Dieses Federgras gilt als eines der Wahrzeichen der Wachau und als eine Qualitätskategorie beim Wachauer Wein. Es ist auf nährstoffarme, trockene, felsige und sandige Standorte angewiesen. Es steht unter Naturschutz und darf lediglich für lokale Brauchtumszwecke gepflückt werden.
Beinahe im gesamten Naturpark leben Smaragdeidechsen, deren Lebensräume durch Freiwilligenprojekte und Landschaftspflegearbeiten erhalten werden.
In der freien Fließstrecke Wachau existiert eines der wenigen Huchenvorkommen in der Donau. Dem Donaulachs, wie der Huchen auch genannt wird, wurde im vergangenen Jahrhundert durch Flussregulierungen, durch den massiven Ausbau der Wasserkraft und durch den Wellenschlag der Schifffahrt zusehends der Lebensraum genommen. Da der Huchen sehr hohe Ansprüche an seinen Lebensraum stellt, ist er in Folge aus vielen Flüssen verschwunden.

Wandertipps

Jauerlinger Gipfelrunde

Foto: B. Habermann

Interaktive App – Themenweg, Hörspiel und Rätselralley

„… und über uns der weite, weite Himmel, die Jauerlinger Gipfelrunde"

Ab sofort lässt sich der Jauerlinger Gipfelbereich interaktiv und multimedial zugleich von Touristen und Einheimischen erkunden. Mit Ihrem Smartphone finden Sie neue Pfade am Jauerlinger Gipfel und erfahren Besonderheiten zu Natur und Naturschutz, zur Landwirtschaft und zur Geschichte des höchsten Berges an der Donau.

Erwandern Sie zusammen mit Anna und Peter den Jauerlinger Gipfelbereich zwischen der Bergstation, der Aussichtswarte und dem Naturparkhaus. Die zwei Freunde stammen vom Jauerling. Heute treffen sich Anna und Peter nach langem wieder und genießen den gemeinsamen Spaziergang am höchsten Berg der Donau. Der Weg beinhaltet zehn verschiedene Stationen, wobei Startpunkt die Bergtafel bei der Jauerlinger Bergstation ist. In die App und dem Hörspiel sind Fotos, alte Ansichten, Postkarten, Lieder oder Rezepte für Marillenmarmelade integriert. Der Nutzer und Hörer bekommt einen emotionalen und zugleich seriös aufgearbeiteten Überblick über den Naturpark, seine Region und generell zur Wachau.

Die App ist nur vor Ort am Jauerling, bei der Bergstation und beim Naturparkhaus, downloadbar. Während des Gehens ist keine Internetverbindung notwendig. Mittels GPS erkennt das Smartphone bei welcher Station Sie sich befinden. Ein analoges Rätselspiel mit zehn Fragen samt Folder ergänzt die App und den Themenweg. Am Ende gibt es ein Geschenk für die Teilnehmer. Kopfhörer empfehlenswert!

Gehzeit: ca. 1,5 - 2 Std.
Höhenunterschied: 80 Hm
Weglänge: 3,3 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Jauerlinger Gipfelrunde


WeinSteinTour

Foto: www.nature-of-austria.com

Mit dem Mountainbike auf den Jauerling

Die Weinsteintour gehört zu den spektakulärsten Mountainbike-Routen entlang der Donau. Die Strecke ist durchgehend beschildert und kann problemlos in Teilabschnitten befahren werden.

Gehzeit: ca.5 Std.
Höhenunterschied: ges. ca. 1.700 Hm
Weglänge: ca. 41 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: WeinSteinTour


Zeining-Jauerling-Steig

Rundwanderung zwischen Waldviertel und Weltkulturerbe Wachau

Dieser Rundwanderweg führt durch die hügelige Wiesen und Waldlandschaft der Wachau. Entlang des Weges liegen Sehenswürdigkeiten und Aussichtsplattformen.

Gehzeit: ca. 4 Std.
Höhenunterschied: ca. 500 Hm
Weglänge: ca. 11,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Zeining-Jauerling-Steig

Projekte

Jauerlinger Saftladen

Ein eigener Apfelsaft – hergestellt mit Äpfeln aus dem Naturpark und geerntet von den Schülerinnen und Schülern selbst: Das sind die Ziele des Schulprojektes Jauerlinger Saftladen, das gemeinsam mit den sieben Volksschulen im Naturpark Jauerling-Wachau durchgeführt wird.
Jauerlinger Saftladen ist ein Projekt zur Sensibilisierung regionaler Produkte, traditioneller Landwirtschaft und dem Klimawandel. Im Zentrum steht die Produktion eines eigenen Apfelsaftes. Seit 2011 engagieren sich die sieben Jauerlinger Volksschulen. Pro Jahr beteiligen sich ca. 150 Kinder, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern und ernten 2.000 bis 3.000 Liter jährlich, die den Schulen gratis zur Verfügung gestellt werden. Die Themen Regionalität und traditionelle Landwirtschaft dringen durch die SchülerInnen zu den Eltern vor. Das Projekt hat einen unerwarteten Bekanntheitsgrad in den Gemeinden und der Region erreicht und gehört zu den Vorzeigeprojekten des Vereines Naturpark Jauerling-Wachau.
Das Etikett der Flaschen wird im Rahmen eines schulübergreifenden Malwettbewerbes von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet. Im Juni 2013 wurde Jauerlinger Saftladen von der Österreichischen UNESCO-Kommission und dem Kulturministerium als Best-Practice-Beispiel innerhalb der “UN-Dekade für nachhaltige Entwicklung 2003-2014” ausgezeichnet.

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit der Westbahn bis Melk oder mit der Franz Josefs-Bahn und Donauuferbahn (von Wien über Absdorf-Hippersdorf, Hadersdorf und Krems) bis Spitz.

Wandertaxis:
Taxi Bernhardt: Tel.: 02713 / 2222
Taxi Stummvoll: Tel.: 0676 / 624 28 92

Jauerling-Naturparkbus:
Der Naturparkbus zirkuliert an den Wochenenden von Spitz über den Jauerling nach Emmersdorf und über Mühldorf und das Weitental nach Emmersdorf und umgekehrt. Der Bus ist eine ideale Ergänzung für Wanderungen und Ausflüge ohne Auto.
Der Jauerling-Bus ist als Rufbus eingerichtet, der telefonisch reserviert werden muss – bis eine Stunde vor der Abfahrt: T. 0810/810 278
Samstag/Sonntag jeweils 4 Fahrten vom Parkplatz des Naturparkhauses.

Leihradl Nextbike:
In folgenden Naturparkgemeinden finden Sie Standorte von Nextbike:
Aggsbach Markt
Emmersdorf
Mühldorf
Spitz


Mit dem Auto

Hauptanreiserouten:

  • A1 – Abfahrt Melk – über die Donaubrücke Richtung Wachau-Nordufer zum Kreisverkehr bei Emmersdorf
  • Von Wien – A22 – S5 Richtung Krems – weiter auf der B3 nach Spitz

Der Naturpark wird durch folgende Straßen bzw. Flüsse begrenzt (ausgehend vom Kreisverkehr bei Emmersdorf):

Donau bzw. B3 bis Weitenegg – B 216 (Weitentalstraße) bis Am Schluss – L81 bis Mühldorf – B 217 (Ottenschläger Straße) bis Spitz – Donau bzw. B3 bis zum Emmersdorfer Kreisverkehr
Der gesamte Bereich innerhalb dieser Straßen (bzw. die randlichen Bereiche zu den Straßen außerhalb) liegt im Naturpark Jauerling-Wachau.


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