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Foto: E. Neffe

Foto: H. Marek

Spielplatz der Natur

Eingebettet zwischen Drau- und Gailtal liegt der Naturpark Weissensee im Südwesten von Kärnten. Zwei Drittel des auf 930 m Seehöhe gelegenen Seeufers sind unverbaut.
Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass es keine Straßenverbindung zwischen dem West- und dem Ostufer und somit zwischen den beiden Naturparkgemeinden gibt. Naturliebhaber können mit dem Schiff, dem Rad oder zu Fuß zwischen den beiden Seeufern wechseln. Das günstige Klima bedingt eine reichhaltige Flora.

Bildergalerie

Einrichtungen und Angebote

  • Naturpark Weissensee Fitness – Bewegungsimpulse im Naturpark
  • Wasserspaß im Trinkwasser
  • Angler- und Taucherparadies
  • 200 km markierte Wanderwege
  • Mountainbike- und Laufstrecken
  • Entspannungsplatz Gosariawiese
  • 6,5 km2 Natureisfläche
  • 40 km Langlaufloipen & Familienskigebiet
  • Themenwanderweg „Dem Waldglas auf der Spur“
  • Magische Momente – Genusstour im Naturpark Weissensee

Daten & Fakten

Größe: 7.640 ha

Gründungsjahr: 2006

Wichtige Lebensräume:
Stehende Gewässer, Wald / Waldrand und -lichtungen, Feuchtwiesen und Moore

Gemeinden:
Stockenboi, Weißensee

Fauna und Flora Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt

Frauenschuh, Foto: E. Neffe

Der Weissensee ist als nährstoffarmer, sauerstoffreicher und tiefer Alpensee ein klassischer Seeforellensee. Diese Forellenart erreicht eine Größe von bis zu 100 cm. Seeforellen sind in den meisten Fällen Wanderfische, die zum Ablaichen in die Zuflüsse ihrer Wohngewässer aufsteigen. Die geschlüpften Jungfische wandern erst im ersten oder zweiten Lebensjahr zurück in die Seen. Sie jagen kleine Flussbarsche und sammeln Anflug (Insekten). Ausgewachsene Seeforellen halten sich im Sommer fast ausschließlich in tieferen Wasserschichten auf und ernähren sich vorwiegend von Fischen.
In den lichten Wäldern der Region mit kalkhaltigen Böden wächst der Gelbe Frauenschuh. Dieses geschützte Orchideengewächs wird zwischen 15 und 20 cm hoch und blüht von Anfang Juni bis Mitte Juli, wobei die Blüten in ihrer Form an Schuhe erinnern.

Wandertipps

Seeuferweg

Das See-Berg-Erlebnis

Der Seeufer-Wanderweg vom Westufer zum Ostufer (bzw. umgekehrt) verbindet die beiden Naturparkgemeinden Weissensee und Stockenboi und vermittelt dem Wanderer gleichzeitig die landschaftlichen. Besonderheiten eines einzigartigen „See-Berg-Erlebnisses“. Ideal für Familien mit Kleinkindern sowie für Senioren, da die Linienschiffart als „Wanderhilfe eine gute Möglichkeit bietet, den Naturpark Weissensee in Form einer See-Rundfahrt zu erleben.

Fahrpläne und Preise unter www.weissenseeschiffahrt.at

Gehzeit: 3 Std.
Höhenunterschied: 35 Hm
Weglänge: 8,5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Pdf zum Download: Seeuferweg

Projekte

Maßnahmen gegen invasive Neophyten in den Kärntner Naturparken Dobratsch und Weißensee

Foto: R. Heuberger

Der Japanische Staudenknöterich und das Drüsiges Springkraut sind invasive Neophyten, die sich scheinbar uneindämmbar ausbreiten. Die Kärntner Naturparke  Dobratsch und Weißensee rücken ihnen massiv zu Leibe.

Eine detaillierte Beschreibung des Projektes ist dem nachstehenden PDF zu entnehmen:

PDF Download: Beschreibung Maßnahmen gegen invasive Neophyten

 

Erfahren Sie mehr über Projekte zum Schutz & Erhalt der biologischen Vielfalt in den Naturparken

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

1) Mit Bahn bis Feistritz/Drau – von hier weiter mit dem GO-Mobil, Tel.: 0664 / 603 603 9714 (0664 / 603 603 + die örtliche PLZ)

2) Mit der Bahn über Villach nach Hermagor – weiter mit dem Bus (Linie 5066) zum Weissensee-Westufer (Oberdorf, Techendorf, Neusach)

3) Mit der Bahn von Spittal/Drau nach Greifenburg von dort mit dem Bus (Linie 5068) zum Weissensee Westufer

4) Mit der Bahn nach Feistritz/Drau – weiter mit dem Bus (Linie 5160) nach Stockenboi und Weißenbach (Ostufer), Achtung – Bus fährt nicht bis an den See!

TIPP Weissensee-Schifffahrt: Es gibt keine Straßenverbindungen zwischen dem Ost- und dem Westufer des Sees, allerdings kann man in den Sommermonaten mit dem Schiff von einem Ufer zum anderen fahren.

TIPP Naturpark-Bus: Am Westufer gibt es ein eigenes Mobilitätskonzept, dass es den Besucher/innen erlaubt, sich auch ohne Auto im Naturpark zu bewegen. Ein eigener Naturpark-Bus holt die Gäste an der Bahnstation in Greifenburg bzw. an den Parkplätzen am Ortsrand der Gemeinde Weißensee ab. Im Ort können Elektrofahrräder und andere Fahrzeuge gemietet werden.


Mit dem Auto

Zum Westufer:

1) A10 beide Fahrtrichtungen – Abfahrt Spittal/Drau – Richtung Lienz – auf die B 100 – vorbei an Lendorf – über Steinfeld nach Greifenburg – nach links auf die B87 Weissensee-Bundestraße – Oberdorf – Techendorf – Neusach

2) Von Lienz – B100 Richtung Spittal/Drau – bei Greifenburg auf die B87 Weissensee-Bundestraße – Oberdorf – Techendorf – Neusach

3) A2 – über Villach nach Arnoldstein – Abfahrt Hermagor – B111 über Nötsch nach Hermagor – B87 – Oberdorf – Techendorf – Neusach

Zum Ostufer:

A10 beide Fahrtrichtungen – Abfahrt Spittal Ost – B 100 bis Mauthbrücken – nach rechts abbiegen – über Stockenboi zum Weissensee-Ostufer


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