Warum Insekten wichtig sind
Insekten haben eine Schlüsselfunktion für funktionierende Ökosysteme: Wesentliche Teile der Nahrungsnetze bilden Insekten, viele große Tiere sind von ihnen abhängig. Dazu sind sie wichtig für den Bodenaufbau und kontrollieren mögliche Schädlinge – sind also ziemlich nützlich. Ein großer Teil der Nutzpflanzen, und damit unsere Lebensmittelversorgung, ist von bestäubenden Insekten abhängig. Gerade Insekten sind in ihrer Vielfalt prädestiniert, uns das Faszinierende der Naturvielfalt zugänglich zu machen.
Insekten sind mit Abstand die artenreichste Tiergruppe weltweit – etwa 90 % aller Tierarten gehören zu ihnen. Weltweit sind rund eine Million Arten bekannt, in Österreich etwa 42.000. Zu den artenreichsten Gruppen in Österreich zählen Hautflügler (z. B. Wildbienen, Wespen) und Zweiflügler (z. B. Fliegen, Mücken) mit je rund 10.000 Arten, gefolgt von Käfern mit etwa 8.000 Arten. Auch Wanzen (ca. 950 Arten) und Zikaden (ca. 650 Arten) sind vielfältig vertreten.
Insekten besiedeln fast alle Landlebensräume – vom Boden bis zu Baumkronen, von Küsten bis an die Gletschergrenze. Nur die Meere bleiben ihnen (bis auf wenige Ausnahmen) weitgehend verschlossen. Durch ihre enorme Artenzahl und Masse sichern sie das Funktionieren der Ökosysteme, dafür benötigen sie naturnahe, wenig genutzte Lebensräume.
Studien zeigen einen drastischen Rückgang der Insektendichte in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Das ist alarmierend, da Insekten zentrale Aufgaben in der Selbstregulation der Natur übernehmen. Wo sie genügend Lebensraum finden, profitieren Landwirtschaft, Artenvielfalt und das ökologische Gleichgewicht.
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