naturpark

Tiroler Lech

Landschaften voller Leben

Der letzte Wilde

Das Lechtal in Nordwesten Tirols stellt einen der urtümlichsten und schönsten Landschaftsräume der Alpen dar. Zur Gänze in den Nördlichen Kalkalpen gelegen, umfasst der Naturpark neben dem Talraum auch Teile der angrenzenden Bergmischwälder.

Der Lech und seine Seitenzubringer, als die letzte intakte Wildflusslandschaft der Nordalpen, prägen den Naturraum ebenso wie die weitläufigen Auwälder, die ein letztes Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten wie den Flussregenpfeifer oder den Frauenschuh bieten.

Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-tiroler-lech.at

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Fließgewässer, Stehende Gewässer
Wichtige Lebensräume

24 Gemeinden
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Fauna & Flora

Die Fließgewässer und Auwälder des Naturparks Tiroler Lech beheimaten den Flussuferläufer, ein Zugvogel, der einen weißen Bauch, eine olivbraune Oberseite und blassgelbe Beine hat. Er bevorzugt Bach- und Flussauen, brütet in Mulden auf Kiesbänken und ernährt sich von Insekten, Spinnen und Weichtieren. Die Region weist mit über 30 Brutpaaren das größte Brutvorkommen Österreichs auf.

Eine besondere Pflanzenart, die entlang des Lechs angetroffen werden kann, ist die geschützte Deutsche Tamariske. Dieser bis zu 2 m hohe immergrüne Strauch gilt als Wildflussspezialist mit riesigem Wurzelstock. Außerdem ist er mit elastischen Trieben ausgestattet, die Hochwasser überstehen. Ein besonderes Naturschauspiel kann man Mitte Mai bis Mitte Juni in Martinau bewundern: Hier blühen zeitgleich tausende Pflanzen von der seltenen heimischen Orchideenart Frauenschuh und das, obwohl der Frauenschuh 7 bis 15 Jahre alt sein muss, ehe sich eine Blüte entfaltet.

Flussuferläufer | Foto: Dieter Fürrutter
Flussuferläufer | Foto: Dieter Fürrutter

Wandertipps

Ein idyllisches Kleinod

Barrierefreier Rundwanderweg um den Riedener See; der Riedener See ist wegen seiner Quellen, kalkreichen Niedermooren und der Seggenriede bekannt und besonders schützenswert; außerdem ist der See ein bedeutender Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen, er ist unter anderem Lebensraum für die stark gefährdete Libellenart Bileks Azurjungfer (Coenagrion hylas).

Gehzeit: ca. 1 h
Höhenunterschied: prakt. null
Weglänge:  ca. 1,5 km

  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Einblicke in die Au

Der Vogelbeobachtungsturm mit einer Höhe von 18 Metern lädt zum Beobachten ein und ermöglicht einen ungestörten Blick über die Baumkronen und auf die interessanten Lebensräume in diesem Bereich. Der Standort des Turmes bietet günstige Betrachtungsmöglichkeiten für charakteristische Vogelarten. Die zahlreichen Tümpel und Stillgewässer stellen ein kleines Paradies für die Vogelwelt dar.

 Gehzeit: 1 h
 Höhenunterschied: 0 Hm
 Weglänge: ca. 2 km

  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Projekte

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