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Naturpark Bauernland
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Bauernland
Landschaften voller Leben
Naturpark Bauernland
Unser Landschaftsbild und unsere Region durch bäuerliche Bewirtschaftung zu erhalten, ist unser höchstes Ziel
Die Region mit ihrem einzigartigen Landschaftsbild braucht die Bäuerinnen und Bauern, die diese Flächen bewirtschaften und nutzen. Sie tragen damit entscheidend zur Lebensqualität aller in der Region des Naturparks Bauernland bei. Die Produkte von unseren Bauernhöfen haben Wert. Hinter diesen Produkten stehen Geschichten und Gesichter. Seit Generationen bringen sie mit Fleiß und Eifer hervorragende Lebensmittel auf den Tisch. Mehr Wertschätzung hilft das Selbstbewusstsein und das Berufsbild des Bauern und der Bäuerin in den Mittelpunkt zu rücken.
Mehr Infos findest du hier: naturpark-bauernland.at/
Einrichtungen & Angebote
Ausflugsziele
- Bauernmuseum Mondsee
- Aussichtsturm Kulmspitz
- Glücksplatz Theklakapelle
- Keltenhügel
- Kapellenlinde
Sehenswürdigkeiten
- Phyllotaxis-Irrsee Mondsee
- Hochmoor Wildmoos Mondseeberg
- Haubner-Kapelle
- Egelseemoor
Naturvermittlung
- Naturerlebnisprogramme
- Naturlehrpfad Edelkastanienwald
Freizeit
- Wander-, Rad- und Reitwegenetz
Daten & Fakten
Fließgewässer, Streuobstwiesen, Gebirge
Wichtige Lebensräume
7 Gemeinden
hier geht’s zu den Naturpark-Gemeinden
Wandertipps
Kulmspitz
Es kann sich wohl kaum jemand daran erinnern, doch bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf der Kulmspitze in der Gemeinde Innerschwand am Mondsee ein Aussichtsturm errichtet. Die Idee eines alten/neuen Wahrzeichens in der Region wurde erst vor wenigen Jahren von den Gemeinden Innerschwand und Oberwang sowie vom Tourismusverband Mondsee-Irrsee wieder aufgegriffen. 2019 wurde der 28 Meter hohe Aussichtsturm feierlich eröffnet. Seither gilt er als eines der beliebtesten Wanderziele der Naturpark-Region und bietet seinen Gästen einen unglaublichen Blick, weit über die Grenzen des Naturpark Bauernland hinaus. Gewandert wird auf einer Forststraße, was die Wanderung für Alt und Jung möglich macht.
Gehzeit: ca. 2 h
Höhenunterschied: ca. 215 m
Weglänge: ca. 5,8 km
- Keine Verpflegungsmöglichkeiten
- Familientauglich
- Parkplätze am Ausgangspunkt
Radstattkapelle - Hochalm
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die alte Radstattkapelle, die auf einer kleinen Lichtung seit etlichen Jahren ruht. Von dort geht es zur ehemaligen Alm des Klosters Mondsee, zur Hochalm, die als einer der schönsten Kraftplätze der Region gilt. Auf dem Weg dorthin werden einem wunderschöne Blicke über die Region des Naturpark Bauernland gewährt.
Gehzeit: ca. 3,5 h
Höhenunterschied: ca. 534 m
Weglänge: 9,2 km
Durch das Helenental auf den Kolomansberg
Die älteste noch erhaltene Holzkirche Österreichs und das wildromantische Helenental an der Zeller Ache locken jährlich eine Vielzahl an Einheimischen und Gästen in die Naturpark-Gemeinde Tiefgraben. Bald lässt man Häuser und Menschen hinter sich und kann sich auf die Schönheit der Region und den zauberhaften Kolomansberg konzentrieren, der als alter Kultplatz gilt.
Gehzeit: ca. 5 h
Höhenunterschied: ca. 665 m
Weglänge: ca. 15,3 km
Von St. Lorenz auf den Almkogel
Die Naturpark-Gemeinde St. Lorenz befindet sich direkt am Ufer des Mondsees und ist eines der beliebtesten Wanderziele der gesamten Naturpark-Region. Am Fuße der Drachenwand startet der schöne Wanderweg, der einen Schritt für Schritt näher an jenen Gipfel bringt, der uns eine der atemberaubendsten Ausblicke der ganzen Region bietet.
Gehzeit: ca. 3 h
Höhenunterschied: ca. 480 m
Weglänge: ca. 4 km
Projekte
Obstbaum-Aktion und Patenschaftsmodell
Streuobstbäume stellen wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen dar und prägen die gesamte Region des Naturpark Bauernland. Um diesen wichtigen Lebensraum noch zu erweitern und zu stärken, organisierte der Naturpark Bauernland im Jahr 2022 eine Obstbaum-Aktion, die es den Landwirt*innen der Region ermöglichte, verschiedenste Obstbäume zu besonderen Konditionen zu erwerben.
Um die Zahl der Streuobstbäume noch weiter zu erhöhen, wurde ein Obstbaum-Patenschaftsmodell ins Leben gerufen, dass es Privatpersonen und Firmen ermöglichte, die Patenschaft über einen jungen Obstbaum zu übernehmen, der bei einem Landwirt in der Naturpark-Region gepflanzt wurde. Insgesamt konnten im Jahr 2022 gut 600 junge Obstbäume gepflanzt werden – knapp 150 davon waren Patenbäume.
„Landschaftspflege Bauernland“
Die Landwirtschaftliche Siedlungsgemeinschaft „Landschaftspflege Bauernland“ ist eine Gemeinschaft, die im Jahr 2018 von Naturpark-Vorstandsmitglied ÖR Alois Gaderer gegründet wurde und mittlerweile in den Verein des Naturpark Bauernland eingegliedert ist. Ziel dieser Gemeinschaft ist es, die charakteristischen Kulturflächen der Landschaft des Naturparks und dessen Natur zu erhalten und öffentliche Mittel sinnvoll einzusetzen. Zu diesem Zweck wurden 2018 zwei Motormäher angeschafft, die in der Lage sind, steile und nasse landwirtschaftliche Flächen in bäuerlicher Bewirtschaftung zu erhalten.
Alle Bewirtschafter:innen und Pächter:innen der Naturpark-Region können Mitglied der Landschaftspflege Bauernland werden. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Nutzung sämtlicher Gerätschaften der Gemeinschaft. Sie umfasst das gesamte Naturpark-Gebiet von Oberhofen am Irrsee bis Unterach am Attersee sowie die Gemeinde Oberwang.
Ein weiteres Anliegen der Landwirtschaftlichen Siedlungsgemeinschaft ist es , für die geschützten und wertvollen Gebiete und sensiblen, schwer zu bewirtschaftenden Flächen Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und auf ihren Schutz aufmerksam zu machen. Die Landschafts-Pflegegemeinschaft koordiniert und betreut bereits knapp 150 ha an schwierigen Flächen – und es gibt weiterhin regen Zuspruch. Innerhalb von nur vier Jahren haben sich rund 50 Landwirt:innen der Gemeinschaft angeschlossen.