Informationen
Naturpark Ötscher-Tormäuer
Neuigkeiten
Broschüren aus der Steiermark
naturpark
Ötscher-Tormäuer
Landschaften voller Leben
Hohe Gipfel und tiefe Schluchten
Im Zentrum des größten Naturparks Niederösterreichs im südwestlichen Mostviertel thront der 1.893 Meter hohe Ötscher, welcher sowohl Bergabenteurer als auch Naturgenießer gleichermaßen beeindruckt. Sprudelnde Gebirgsbäche und tosende Wasserfälle durchfurchen das Kalkgebirge und bilden die markanten Schluchten. Im Wechselspiel von ausgedehnten Wäldern und weiten Almen haben sich eine prächtige Alpenflora und eine einzigartige Fauna entwickelt.
Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-oetscher.at
Einrichtungen & Angebote
Ausflugsziele
- Steige und Stege in den Schluchten
- Schutzhaus Vorderötscher
- Holzknechtmuseum
- Ötscher-Schutzhaus
Sehenswürdigkeiten
- Ötscher-Turm
- Tropfsteinhöhle
- Kartause
- Terzerhaus
Naturvermittlung
Freizeit
- Erlebnisdorf Sulzbichl
- Mountaincarts und Monsterroller
- Erlebnis Ötschergipfel mit Sessellift
Daten & Fakten
Gebirge, Streuobstwiesen & Wald
Wichtige Lebensräume
5 Gemeinden
hier geht’s zu den Naturpark-Gemeinden
Wandertipps
Ötschergräben – Grand Canyon Österreichs
Die Kraft des Wassers schürfte in Millionen Jahren aus dem Kalk des Ötschermassivs die Ötschergräben. Heute präsentiert sich dieser „Grand Canyon Österreichs“ als Kernstück des Naturparks Ötscher-Tormäuer. Der romantische Wasserfall zum Stierwaschboden, ein Steiglein sogar mit Tunneln, großer Enzian, Petergstamm, Seidelbast, Bergastern, Steinbreche, Lilien, Dolomit und Gips, schroffer Fels und Wasserfälle auf Schritt und Tritt, prächtig angelegte Steige und mittendrin der Ötscherhias , der neuerdings eine fesche Wirtin ist, eine renovierte Mühle mit oberschlächtigem Wasserrad und obenauf sanfte, weite Wiesen beim Hagengut – das alles sammelt sich bei dieser Tour und wird gut gerüttelt bei der kurzen Rückfahrt mit der Mariazellerbahn.
Gehzeit: 4 h
Höhenunterschied: 350 Hm
Weglänge: 11,5 km
Die Tormäuer
Wo Ruhe und Kraft zu spen sind
Seit Jahrtausenden bahnt sich die Erlauf ihren Weg. Sie durchschneidet die Landschaft und hinterlässt dabei spektakuläre Landschaften – die Tormäuer. Auf schmalen Pfaden, angelegt von den Holzknechten die Generationen vor uns das Gebiet um den Ötscher besiedelten, lassen sich die Tormäuer erwandern. Steile Felswände, Wasserfälle und türkisblaues Wasser schaffen Orte der Ruhe und der Kraft gleichermaßen.
Die Tormäuer sind auch von großer geschichtlicher Bedeutung für den Naturpark, da mit dem Toreck der Gründungsort des Naturparks in dem Schluchtensystem liegt. Auch hier war der Bau eines Wasserkraftwerks geplant, welcher jedoch durch den Widerstand der einheimischen Bevölkerung verhindert werden konnte. So kam es im Juni 1970 zu der Gründung des Naturparks Ötscher-Tormäuer.
Trefflingfall
Die unterschiedlichen Natur- und Kulturlandschaften begeistern die Wandernden auf dieser Tour. Die Alm am Hochbärneck, mit dem Almhaus und dem Aussichtsturm, eignet sich hervorragend für eine kleine Pause. Nach dem Abstieg durch einen schattigen Buchenwald, mit wunderbarem Blick auf den Ötscher, führt der Weg entlang der glasklaren Erlauf durch die Vorderen Tormäuer, vorbei an der Eibenmühle und dem Hundsbachfall. Als Highlight kommt zum Abschluss noch der Trefflingfall, der sich in mehreren Kaskaden in die Tiefe stürzt. Zurück beim Ausgangspunkt kann man sich in der Trefflingtalerhütte dann die verdiente Jause abholen.
Gehzeit: 4 h
Höhenunterschied: 500 Hm
Weglänge: 9,5 km
Ötscherüberschreitung als Rundtour
Auf den Ötscher – der Vaterberg rau und mild
Wer noch nie am Ötscher-Gipfel gestanden ist, hat Niederösterreich nicht gesehen! Den Mostviertler Altvater über den Rauhen Kamm zu erklimmen, gilt als herausragende alpinistische Leistung im größten Bundesland Österreichs. Der Aufstieg durch den steilen Buchenwald vom Raneck hinauf, zerrt schon an den Wadln, ehe das Jausenplatzl beim Einstieg in den Rauhen Kamm erklommen ist. Nordseitig vorbei geht es an den Tärrischen Häusern. Dieses taube Gestein muss glücklicherweise nicht überklettert werden, um direkt am Grat anzukommen. Ein einziges einzementiertes Eisenstangel hilft dir über die Schlüsselstelle, die von unten rassiger aussieht, als sie in Wirklichkeit ist. Trotzdem: Es ist ein „Einser“-Schwierigkeitsgrad, soll heißen, man braucht die Hände zum Gleichgewicht halten.
Gehzeit: 6 h
Höhenunterschied: 1.100 Hm
Weglänge: 10,5 km
Projekte
Klima geht alle an
Alle 140 Schüler:innen der Naturpark-Schulen aus vier verschiedenen Gemeinden in dem Naturpark Ötscher-Tormäuer trafen sich im Zuge des diesjährigen Aktionstags am 7. Juni 2022, um dem umfangreichen Thema Klima zu widmen. Zunächst beschäftigten sich die Kinder mit dem Unterschied zwischen natürlichem und anthropogenem Klimawandel und mit den Auswirkungen auf Umwelt, Menschen, Pflanzen und Tiere. Danach bastelten die Kinder ihre eigenen Demo-Schilder und konnten diese dann bei einer kleinen Klima-Demonstration am Dorfplatz auch lautstark präsentieren.
KLAR! im Naturpark Ötscher Tormäuer
Der Klimawandel trifft die Regionen in Österreich unterschiedlich stark. Neben dem Klimaschutz ist auch die Anpassung an die unausweichlichen Folgen notwendig, um die Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu sichern. Der Klima- und Energiefonds ermöglicht mit dem „KLAR!“ Programm, Regionen sich ein Konzept zur Klimawandelanpassung zu erstellen und in Folge auch konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Hochlagenobst
Hochlagenobst im Naturpark Ötscher-Tormäuer
Seit der Besiedelung des Ötschergebiets haben sich nicht nur die Menschen an die Höhenlage und das raue Klima angepasst, sondern auch die Obstbäume. Die Vielfalt an Arten und das Wissen um die besonderen Eigenschaften einzelner Obstsorten haben den Bewohner.innen des Gebiets das Überleben gesichert.
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verwendung des eigenen Obstes und die Pflege der Bäume immer mehr an Bedeutung verloren. Der Erhalt der alten Sorten ist nicht nur aus Gesichtspunkten der Artenvielfalt wichtig, die Bäume sind auch Kulturgüter, die Geschichten erzählen. Aus diesen Gründen wurde das Projekt „Hochlagenobst“ im Naturpark Ötscher-Tormäuer ins Leben gerufen.
Grundsätzlich umfasst das Projekt die Erfassung der alten Obstsorten im Ötschergebiet und deren Erhaltung.