naturpark

Landseer Berge

Landschaften voller Leben

Grenzerlebnisse zwischen Keltenfürsten und Vulkaniern

Der Naturpark Landseer Berge liegt im Übergangsbereich zwischen den Ausläufern der Alpen und der Pannonischen Tiefebene und ist als alte Grenzregion reich an Ausgrabungen und Ruinen. Landschaftlich besonders interessant sind der Kleine Pauliberg, ein Basaltfelsen mit Altholzbeständen sowie der Heidriegel, ein naturnaher Eichen-Kiefern-Wald und das naturbelassene Rabnitztal.

Mehr Infos findest du hier: www.landseer-berge.at

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Hecken, Steuobstwiesen & Wald
Wichtige Lebensräume

5 Gemeinden
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Fauna & Flora

An Weg- und Waldrändern, Steinbrüchen wie auch Böschungen im ganzen Naturpark Gebiet kann das Echte Johanniskraut gefunden werden.
Dieses war im Mittelalter aufgrund seiner wundheilenden und blutreinigenden Fähigkeiten eine wichtige Heilpflanze. Es wird auch heute noch vor allem zur Nervenberuhigung und Stimmungsaufhellung bei Depressionen eingesetzt.

In den Landseer Bergen ist auch der Feuersalamander, ein ausgeprägtes Waldtier, beheimatet. Dieser ernährt sich von wirbellosen Organismen wie Asseln, kleinen Käfern und anderen Insekten sowie braunen Waldschnecken. Die Weibchen setzen im Frühjahr die Larven direkt in saubere Waldbäche oder an Quellen ab, wo sich diese über mehrere Jahre zum erwachsenen Tier weiterentwickeln.
Der Feuersalamander ist damit der einzige heimische Lurch, bei dem sich die Jungtiere in Fließgewässern entwickeln.

Feuersalamander | Foto: Herfried Marek
Feuersalamander | Foto: Herfried Marek

Wandertipps

Immer im Blick: Die Burgruine Landsee

Besonders für Familien geeignete Wanderung. Immer wieder rückt die mächtige Burgruine Landsee ins Blickfeld.

Gehzeit: 3,5 – 4 h
Höhenunterschied: ca. 250 Hm
Weglänge: 15 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Geschichtliche Einblicke im "buckeligen Grenzgebiet"

Urgeschichtlicher Lehrpfad, Bründerlkapelle, 26 m hoher Aussichtsturm jederzeit gegen freie Spende begehbar, abwechslungsreiche Landschaft mit Blick zum Schneeberg, Pauliberg (Vulkan) und bis zur ungarischen Tiefebene, keltisches Freilichtmuseum (Führungen nach Voranmeldung möglich).

Gehzeit: 2 h
Höhenunterschied: 200 Hm
Weglänge: 5 km

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Projekte

An dem Projekt „Bildungsmodul Wald“ haben sich viele Naturpark-Schulen und -Kindergärten aus dem Burgenland beteiligt. Zusammen mit Waldpädagog:innen wurden den Kindern die komplexen Themen Klimawandel, Klimaschutz und die Ressource Wald begreifbar und erlebbar gemacht. Dabei stand insbesondere der Wald, als vom Klimawandel bedrohtes Landschaftsbild im Mittelpunkt. Wichtig waren daher nicht nur die Themen Klima und Wetter allgemein, sondern eben auch die Rolle des Waldes in Zeiten des Klimawandels.

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