Im Naturpark Leiser Berge werden derzeit drei gezielte Naturschutzprojekte umgesetzt, um bedrohte Lebensräume zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. Gemeinsam arbeitet die Region daran, wertvolle Biotope langfristig zu sichern.
Der Naturpark Leiser Berge setzt gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern aktuell drei wichtige Naturschutzprojekte um – mit dem Ziel, gefährdete Lebensräume zu erhalten und die Biodiversität langfristig zu sichern.
Durch den fachgerechten Rückschnitt von 131 alten Kopfweiden in vier Gemeinden werden wertvolle Biotope für geschützte Arten wie Juchtenkäfer, Wendehals oder Steinkauz gesichert. Die Bäume waren durch fehlende Nutzung in Gefahr zu zerbrechen – nun können sie wieder als Lebensraum für viele bedrohte Tierarten dienen.
In Ladendorf wird die historische Lindenallee mit 130 neu gepflanzten Sommerlinden ergänzt. Damit entstehen künftig neue Rückzugsorte für seltene Käfer- und Vogelarten – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieses Naturdenkmals und zur Lebensraumvernetzung.
Auf einer 4,5 Hektar großen Trockenrasenfläche bei Ernstbrunn wird zudem durch gezielte Beweidung der Rückgang wertvoller Pflanzenarten wie der Großen Kuhschelle gestoppt. So entsteht neuer Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Diese Projekte zeigen eindrucksvoll: Mit lokalem Einsatz und Weitblick lässt sich Naturschutz wirksam gestalten – für eine lebendige Zukunft im Naturpark Leiser Berge.
„Mit vereinten Kräften und der wertvollen Unterstützung unserer tierischen Mitarbeiter, setzen wir konkrete Maßnahmen, um gefährdete Lebensräume zu erhalten und damit die Artenvielfalt zu sichern. Gemeinsam schaffen wir so die Grundlage für eine lebendige und artenreiche Zukunft im Naturpark Leiser Berge und darüber hinaus.“ so Alexander Ernst, Geschäftsführer des Naturparks Leiser Berge.
Landschaften voller Leben
Diese Maßnahmen im Naturpark Leiser Berge sind Teil des Projekts „Landschaften voller Leben“, in dem zwölf weitere Initiativen umgesetzt werden. Elf Naturparke aus sechs Bundesländern bündeln gemeinsam mit dem Verband der Naturparke Österreichs in diesem Projekt die Kraft ihres Netzwerks zum Schutz der biologischen Vielfalt. Finanziert wird dies durch den Biodiversitätsfonds.
Mit Unterstützung des Biodiversitätsfonds, finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.
