Im Naturpark Weißbach wurde erfolgreich ein Biotopverbund für gefährdete Schmetterlingsarten geschaffen. Durch gezielte Maßnahmen zur Lebensraumerhaltung konnten bedrohte Falterarten wie der Rote Apollo oder der Segelfalter in ihrem Bestand gesichert werden.
Im Naturpark Weißbach wurden an vier Standorten mit insgesamt 12 Hektar Lebensräume für gefährdete Schmetterlinge verbessert und vernetzt.
Die Flächen, die teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Gerhardstein–Hintertal–Weißbacher Gemeinschaftsalm“ liegen, waren durch Verbuschung, Waldrebe und invasive Neophyten wie das Drüsige Springkraut gefährdet. Durch das Schwenden wertvoller Flächen und die Entfernung invasiver Pflanzen wurden wertvolle Lebensräume für seltene Schmetterlingsarten wiederhergestellt.
Zielarten wie der Rote und Schwarze Apollo, der Gelbringfalter, der Flockenblumen-Würfelfalter und der Segelfalter profitieren von der verbesserten Vernetzung und Struktur der Flächen. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zum Schutz und zur Vernetzung bedrohter Lebensräume geleistet. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres.
„Wir haben dort angesetzt, wo wertvolle Lebensräume zu verbuschen oder zu isolieren drohen. Durch die Schaffung strukturreicher Waldränder und Offenhaltung Trittsteinbiotope fördern wir den Austausch gefährdeter Tagfalterarten“, so Sandra Uschnig Vorhabensleiterin und Geschäftsführerin des Naturparks Weißbach.
Landschaften voller Leben
Das Projekt im Naturpark Weißbach war eine von insgesamt 15 Initiativen im Rahmen des Projekts „Landschaften voller Leben“, welches durch den Biodiversitätsfonds gefördert wird. In diesem Projekt bündeln elf Naturparke aus sechs Bundesländern gemeinsam mit dem Verband der Naturparke Österreichs die Kraft ihres Netzwerks zum Schutz der biologischen Vielfalt.
Mit Unterstützung des Biodiversitätsfonds, finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft.
