naturpark

Sölktäler

Landschaften voller Leben

Endlich Ruhe

Fernab von der Hektik des Alltags sind die Sölktäler der ideale Ort, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Hier gibt es keine Massen, hier gibt es nicht einmal Seilbahnen, dafür einsame Almen, prächtige Gipfel und kristallklares Wasser. Atmen Sie tief durch und genießen Sie die Frische der Luft, erleben Sie die ursprüngliche Schönheit dieser Region. Endlich Urlaub, endlich ankommen – endlich Ruhe.

Mehr Infos findest du hier: www.soelktaeler.com

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Wald, Gebirge, Stehende Gewässer
Wichtige Lebensräume

1 Gemeinde
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Fauna & Flora

Der Naturpark liegt in den Niederen Tauern, die grundsätzlich aus kristallinem Gestein aufgebaut sind. Die Besonderheit des Naturparkes sind die vielen Einschlüsse aus weißem Marmor, grundsätzlich ein Kalkgestein. Daher ist hier die Flora besonders artenreich. Sowohl Pflanzen, die kristallinen Untergrund brauchen wie der rostrote Almrausch als auch kalkliebende Pflanzen (zum Beispiel der behaarte Almrausch) kommen in auf engsten Raum miteinander vor.

Die traditionelle Almwirtschaft hat die Waldgrenze über die Jahrhunderte herunter gedrückt. Almen und die alpinen Lebensräume darüber sind auch die prägenden Landschaftstypen des Naturparks. Weiter herunten in den Tälern ist nur im Bereich der Taleingänge das Klima mild genug, dass auch Obstbäume gut wachsen können. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten zahlreichen Insekten perfekte Lebensbedingungen.

Auch die Fauna hat sich der Höhenverteilung zwischen ca. 700 m (Stein an der Enns) und den höchsten alpinen Gipfeln (Knallstein mit 2599 m). Das Birkhuhn, dessen Lebensraum in der Kampfwaldzone und darüber liegt, ist die Leitart der kleinstrukturierten Almflächen. Neben den „üblichen“ alpinen Schalenwildarten gibt es sogar eine kleine Kolonie von Steinwild.

Almrausch | Foto: Volkhard Maier
Almrausch | Foto: Volkhard Maier

Wandertipps

Die leichte, aber sehr abwechslungsreiche Wanderung führt Sie von der Breitlahnalm im Kleinsölktal zum Schwarzensee und weiter zu den urigen Hütten der Putzental Almen, wo man Spezialitäten des Naturparks (z.B. frische Bachforellen, Steirerkäsbrot u.v.m.) genießen kann.

Gehzeit: 3,5 Std. (hin & retour)
Höhenunterschied: 350Hm
Weglänge: ca 11,5km

Eine ausführliche Beschreibung über diese Wanderung finden Sie hier: Tourdetails Schwarzensee und Putzentalalm

Aussichtsreiche Wanderung entlang der 3 Kaltenbachseen!

Oberhalb der Kaltenbachalm, an der scharfen Straßenkehre, ist ein kleiner Parkplatz. Von dort führt der Steig über den Bach u. dann in vielen Serpentinen hinauf zum ersten Kaltenbachsee. Zur Alpenrosenblüte sind die Hänge ein einziges Blütenmeer, auch der gelbe Enzian ist hier zu finden. Oberhalb der Baumgrenze führt der Steig über eine lang gezogene Hanglehne hinauf zum Oberen Kaltenbachsee. Gehzeit etwas mehr als 1 Stunde. Dieser See hat schon deutlich alpinen Charakter, ist aber ein herrlicher Platz zum Verweilen. Allerdings sind die nächsten Ziele nicht weniger reizvoll: am linken Uferrücken geht es wieder steil über einen Felssporn hinauf in ein kleines Kar, natürlich auch mit einem Seelein, das im Frühsommer ganz reizend von gelben Sumpfdotterblumen eingefasst ist.

Gehzeit: ca. 3 Stunden (hin & retour)
Höhenunterschied: 502 Hm
Weglänge: 4,1 km (hin & retour)

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • Tälerbus im Sommer
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

 

Projekte

Ein Teil des Schlosses Großsölk beherbergt verschiedene Ausstellungen und einen Veranstaltungsraum. Die neue Ausstellung „Der verlorene Nachthimmel – Lichtverschmutzung und ihre Folgen“ zeigt eindrucksvoll, wie künstliches Licht unseren Blick auf den Sternenhimmel verändert hat und welche Auswirkungen dies auf Menschen, Tiere und Umwelt hat.

Die Ausstellung „Klimagewinner! – Klimaverlierer?“ dreht sich um zwei große Bereiche: „Früher war alles später“ erklärt die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation anhand von phänologischen Ereignissen und der Teil „Anpassen, Auswandern oder Aussterben“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die heimische Tierwelt. Der Klimaschwerpunkt wird nicht nur aufgrund der Relevanz des Themas, sondern auch wegen der positiven Rückmeldungen der Besucher:innen weiter bestehen.

Umsetzung der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ in den Naturparken der Steiermark

Das Projekt ist ein Meilenstein der Naturpark-Entwicklung in der Steiermark. Die erstmalige Ausstattung aller sieben Naturparke mit Expert*innen, die speziell für das Thema „Biodiversität“ verantwortlich sind, führt zu einer personellen und inhaltlichen „Aufladung“ der Naturparke und schafft hochwertige Arbeitsplätze. Die Naturparke entwickeln sich damit zu einem unverzichtbaren Partner bei der Umsetzung der prioritären Naturschutzziele des Landes Steiermark.

Pflanzen, Beobachten & Forschen

In 28 steirischen Naturpark-Schulen wurde ein lebendiger Naturkalender in Form einer Hecke realisiert. Schüler*innen und Lehrer*innen beobachten daran die Auswirkungen des Klimawandels an zwölf verschiedenen Wildsträuchern. Auch Privatpersonen können sich an dem Projekt beteiligen und ihre Natur-Beobachtungen in die App „Naturkalender Steiermark“ eintragen.

Das Projekt „Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen“ vermittelt arbeitssuchenden Menschen seit nunmehr 16 Jahren zeitlich befristete Arbeitsplätze in den steirischen Naturparken. Deren Tätigkeit leistet wiederum einen wertvollen Beitrag zum Erhalt von ökologisch intakten Kulturlandschaften.

über den Verein NATURPARKE STEIERMARK

Seit 2004 arbeiten die sieben steirischen Naturparke im Verein NATURPARKE STEIERMARK erfolgreich zusammen. Im Sinne der Umsetzung der Ziele der Biodiversitätsstrategie Österreich 2020+ stellen die gemeinsamen Projekte und Aktivitäten die Themen Naturschutz und Biodiversität in den Mittelpunkt.

Naturparke in Österreich
Ausflugstipps