Anpacken für den Naturschutz: Freiwilligeneinsatz zwischen Berg und Tal im Naturpark Riedingtal

Umweltbaustelle der Alpenvereinsjugend „Einsatz zwischen Berg und Tal“

Während andere den Sommer in der Stadt schwitzen, setzen sich engagierte Freiwillige der Alpenvereinsjugend im Naturpark Riedingtal tatkräftig für den Erhalt der alpinen Kulturlandschaft ein. Vom 19. bis 25. Juli 2026 findet dort die Umweltbaustelle „Einsatz zwischen Berg und Tal“ statt, mit dem Ziel, die alpine Landschaft und deren Biodiversität zu schützen. „Die Umweltbaustelle im Riedingtal gibt es schon seit mehreren Jahren jährlich und wird von der Gemeinde sehr gerne gesehen.“, Thomas Kößler, Bürgermeister Zederhaus und Naturpark Obmann.

Im hochalpinen Gelände auf einer Seehöhe zwischen 1.700 und 2.000 Metern setzen die Teilnehmer wichtige Maßnahmen um, die für die Bewirtschaftung der Almen und den Erhalt der Natur unerlässlich sind. Das Arbeitsspektrum reicht von Mäh- und Heuerntearbeiten auf steilen Bergmahdflächen über den Zaunbau auf Hochalmen bis hin zur gezielten Neophytenbekämpfung. Auch die Instandhaltung der alpinen Infrastruktur durch Steigsanierungs- und Markierungsarbeiten im Parkgebiet ist Teil des einwöchigen Einsatzes. „Dieses Projekt gibt es vorrangig zum Erhalt der Biodiversität“, so Franz Gferer, Leiter der Umweltbaustelle und Schutzgebietsbetreuer des Naturparks Riedingtal.
 
Nachhaltigkeit wird dabei als gelebtes Prinzip verstanden: Als Stützpunkt dient das Alpenvereinshaus Franz-Fischer-Hütte (2.020 m), das direkt im Nahbereich der Umweltbaustelle liegt. Die Hütte ist energieautark und mit dem begehrten Umweltgütesiegel ausgezeichnet. Passend zum ökologischen Fokus des Projekts wird die Gruppe dort voll vegetarisch mit „exquisiter Pflanzenküche“ verpflegt.
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