naturpark

Riedingtal in Zederhaus

Landschaften voller Leben

Almenruh bei Gams und Kuh

Im Südosten von Salzburg, in den Niederen Tauern, ist dieses landschaftliche Juwel mit wilden Karen und hohen Gipfeln, aber auch sanften Tälern und lieblichen, bewirtschafteten Almen zu finden. Das harmonische Ineinanderfließen von noch weitgehend intakter Naturlandschaft und naturnaher Kulturlandschaft inmitten der herrlichen Bergwelt mit reicher Alpenflora und -fauna bietet Erholung pur.

Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-riedingtal.at

Einrichtungen & Angebote

Daten & Fakten

Größe
0 ha
Gründungsjahr
0

Feuchtwiesen und Moore, Wald, Gebirge
Wichtige Lebensräume

1 Gemeinde
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Fauna & Flora

Die Wälder, Feuchtwiesen, Moore, Bergwiesen und -seen im Naturpark stellen den Lebensraum zahlreicher gefährdeter Pflanzenarten dar und beheimaten eine vielfältige Tierwelt, wie z.B. Insekten, Reptilien, Amphibien und Vögel.

So lebt hier etwa der Rothirsch, eines der größten an Land lebenden Säugetiere Mitteleuropas. Die Männchen tragen ein Geweih, das zwischen 90 und 120 cm lang werden kann und sowohl als Waffe wie auch als Statussymbol dient. Die Paarhufer ernähren sich vorwiegend von Gras, aber auch von Baumrinden, Kräutern, Feldfrüchten u. dgl. mehr und erreichen ein Gewicht zwischen 100 und 320 kg.

Bei acht Gebirgsseen im Naturpark kommt in den Nasswiesen und Flachmooren das Schmalblättrige Wollgras vor, ein bis zu 50 cm hohes Riedgrasgewächs mit einem undeutlich 3-kantigen, aufrechten oder nickenden Stängel. Aufgrund des hohen Kieselsäuregehaltes fressen Tiere diese Pflanze nicht. Der Mensch verwendete die Härchen der Fruchtwolle als Watteersatz zur Wundbehandlung.

Schmalblättrige Wollgras | Foto: Herfried Marek
Schmalblättrige Wollgras | Foto: Herfried Marek

Wandertipps

Almwirtschaft – der Mensch, die Arbeit und die Natur

Am Weg, der durch typische Almenlandschaft, über Wiesen, durch Wälder und über Bäche führt, liegen einige bewirtschaftete Almhütten; bei jeder Almhütte befindet sich auch eine Thementafel, die den Wandernden die Geschichte, die Menschen, die Arbeit und den Naturraum des Riedingtales näher bringt.

Gehzeit: 4 h (hin & retour)
Höhenunterschied: 250 Hm
Weglänge: 12 km (hin & retour)

  • Karte zur Wanderung erhältlich
  • öffentliche Verkehrsmittel
  • Weg markiert u./od. beschildert
  • Verpflegungsmöglichkeit
  • Parkplätze am Ausgangspunkt

Projekte

Der Naturpark bietet einen Tälerbus für alle Naturpark-Besucher:innen an. Der Bus bringt die Gäste in das verkehrsberuhigte Naturpark-Gebiet, zu den Almen und Startpunkten von beliebten Wanderrouten und wieder zurück. So sorgt er dafür, dass der klimaschädliche Individualverkehr reduziert wird. Auf diese Weise kann die bei Touristen beliebte Region mit weniger Lärm und Abgasen und größerem Erholungswert genossen werden.

Mit den Wildbestäuberkursen wirkt der Naturpark Riedingtal dem Insektensterben entgegen. Bereits im Jahr 2017 konnten in den beiden Naturparken Riedingtal und Weißbach Wildbestäuberzentren installiert werden. Im Naturpark Riedingtal wurde dazu die alte „Waschberghütte“ zu einem Schulungszentrum umgebaut. So entstand neben einem kleinen Seminarraum auch ein Mikroskopierraum mit leistungsfähigen Mikroskopen. Ziel war und ist es, das faszinierende Netzwerk von Blüten und Insekten den Menschen näher zu bringen.

In den Naturparken Thüringer Wald und Naturpark Riedingtal findet eine detaillierte Auswertung von Klimadaten in Bezug auf Landnutzung, Tourismus und Naturschutz statt. Dazu wird in enger Kooperation der Universität Salzburg und ThINK das Klima in beiden Regionen nach einheitlichen Indikatoren bewertet und Gemeinsamkeiten sowie die individuelle Charakteristik jeder Region hervorgehoben.

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