Informationen
Naturpark Raab Örség-Goricko
Neuigkeiten
Broschüren aus dem Burgenland
naturpark
Raab-Őrség-Goričko
Landschaften voller Leben
Grenzenloser Natur- und Kulturraum
Eingebettet zwischen der Lafnitz im Norden, dem Stadelberg an der slowenischen Grenze im Süden und der prägenden Aulandschaft der Raab liegt der einzige trilaterale Naturpark Europas. Die kleinteilige, sanfthügelige Landschaft ist gekennzeichnet durch schmale, lang gestreckte Felder, Wiesen und Wälder sowie Weinberge und Obstgärten, umrahmt von entlegenen Höfen und Streusiedlungen.
Mehr Infos findest du hier: www.naturpark-raab.at
Einrichtungen & Angebote
Ausflugsziele
- Römische Hügelgräberstraße
- Römermuseum
- Jostmühle
- Obstparadies mit Sortenerhaltungsgarten
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Tabor
- Gedenkstätte am Schlösslberg
- Obelisk am Dreiländereck
Naturvermittlung
- Nachtführungen
- Getreide-Lehrpfad
- Apfel-Lehrpfad
- Wasser-Lehrpfad
- Wild-Lehrpfad
- historische Lehrpfad
Freizeit
- Grenzenloses Genusswandern
- Kanufahrt auf der Raab
- Radln in der Dreiländerregion
Daten & Fakten
Hecken, Fließgewässer
Wichtige Lebensräume
7 Gemeinden
hier geht’s zu den Naturpark-Gemeinden
Wandertipps
Neuhauser Hügelland (Radweg B70)
Mit dem Rad durch den Naturpark
Die Strecke ist asphaltiert und hügelig. Es gibt sehr viel – teils unberührte – Natur zu sehen. Attraktionen entlang des Weges sind: in St. Matin/Raab die römischen Hügelgräber, in Oberdrosen das Dreiländereck, in Neuhaus/Klausenbach Schloss Tabor und der Straußenhof Donner, in Windisch-Minihof die Jostmühle, in Bonisdorf der Aussichtsturm am Stadelberg und in Mühlgraben das Abenteuerland.
Gehzeit: ca. 4 h
Höhenunterschied: gesamt 560 Hm
Weglänge: ca. 43 km
- Karte zur Wanderung erhältlich
- öffentliche Verkehrsmittel
- Weg markiert u./od. beschildert
- Verpflegungsmöglichkeit
- Parkplätze am Ausgangspunkt
Lebensweg
Spielerischer Einklang zwischen Mensch & Natur
Der Lebensweg widmet sich dem Ursprung allen Lebens, dem Wasser. Der Fluss Raab gibt dem Naturpark seinen Namen und hat die Landschaft der Region geprägt. Noch heute leben in seinen Auen seltene Tiere wie Eisvogel und Fischotter. Wasser ist eine faszinierende Substanz, deren Ursprung und Bedeutung im Lebensweg nachgegangen wird. Der Lebensweg soll zum bewussteren Umgang mit unserem Lebenssaft anregen und uns aufzeigen, wie sensibel die Ökosysteme um das Wasser sind. Weiters soll er uns aus der Selbstverständlichkeit des täglichen Gebrauchs herausreißen und zeigen, dass das Wasser „nicht bloß aus dem Wasserhahn“ kommt.
Gehzeit: ca. 1 h
Höhenunterschied: ca. 60 Hm
Weglänge: ca. 2,5 km
- Karte zur Wanderung erhältlich
- öffentliche Verkehrsmittel
- Weg markiert u./od. beschildert
- Verpflegungsmöglichkeit
- Parkplätze am Ausgangspunkt
Projekte
Bildungsmodul Wald
An dem Projekt „Bildungsmodul Wald“ haben sich viele Naturpark-Schulen und -Kindergärten aus dem Burgenland beteiligt. Zusammen mit Waldpädagog:innen wurden den Kindern die komplexen Themen Klimawandel, Klimaschutz und die Ressource Wald begreifbar und erlebbar gemacht. Dabei stand insbesondere der Wald, als vom Klimawandel bedrohtes Landschaftsbild im Mittelpunkt. Wichtig waren daher nicht nur die Themen Klima und Wetter allgemein, sondern eben auch die Rolle des Waldes in Zeiten des Klimawandels.
Kleine Schritte, große Wirkung
Neben vielen anderen Schulen nahm auch die Volksschule Minihof-Liebau am Aktionstag „Landschaften voller Klimafüchse“ teil. Dabei beschäftigten sich die Kinder vor allem mit den Themen Erderwärmung und Klimawandel und sammelten Ideen und Vorschläge, wie man diese aufhalten oder zumindest verlangsamen kann. Außerdem legten die Schüler:innen ihr eigenes Beet an und lernten, wie man Müll richtig trennen sollte.
Erneuerbare Energien
Die Schüler:innen der Volksschule Neuhaus am Klausenbach sind in die Rolle von Klimafüchsen geschlüpft und haben sich mit dem Klimawandel und dessen Folgen für die Biodiversität auseinandergesetzt. Im Fokus standen dabei „Erneuerbare Energien“ beziehungsweise die Frage, was eigentlich hinter jenen steckt und wie die Menschen ihre Ressourcen effizienter nutzen können, um in weiterer Folge die Umwelt besser zu schützen. In Bezug auf Windenergie bastelten die Kinder dann auch selbst kleine Windräder und testeten diese.
LUIGI
Das Projekt LUIGI zielt darauf ab, die Vorteile eines gemeinsamen Green Infrastructure Netzwerkes zwischen Berggebieten, ländlichen Gebieten und städtischen Gebieten zu erkennen und zu nutzen. Im Burgenland sammelte man im Rahmen des Projekts Erfahrungen im Bereich des Corporate Volunteering, bei dem Unternehmen oder auch mehrere Einzelpersonen, wie beispielsweise Schüler:innen einen Naturpark bei arbeitsintensiven Tätigkeiten unterstützen. Des Weiteren wurde ein Geschäftsmodell für den Erhalt von Streuobstwiesen sowie ein Businessmodell für den Verkauf vom Naturpark-Traubensaft aus dem Naturpark Weinidylle entwickelt.
LIVERUR
Das Horizon 2020-Projekt LIVERUR zielt auf eine Modernisierung der kleinen und mittleren Unternehmen in ländlichen Räumen Europas ab. Denn trotz eines fortlaufenden Konsolidierungsprozesses sind kleine und mittlere Betriebe noch immer die überwiegenden Träger wirtschaftlicher Aktivitäten. Primäres Ziel des Projekts im Südburgenland ist die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, um die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und den regionalen Unternehmen zu stärken, den Absatz regionaler Agrarprodukte zu steigern und Möglichkeiten für neue, attraktive Beschäftigungsfelder für die Unternehmen zu finden.
BANAP
Im Projekt BANAP werden Zukunftsperspektiven für Streuobstwiesen in den Naturparken des Südburgenlands erarbeitet. Streuobstbestände sind wichtige Landschaftselemente für die biologische Vielfalt, doch viele Obstbäume sind gefährdet und die Bewirtschaftung ist oftmals eine große Herausforderung. Daher wurden Workshops zu dem Thema in den Naturparken Raab, Geschriebenstein und Weinidylle durchgeführt und gemeinsam überlegt, wie man Streuobstbestände erhalten und bewirtschaften soll und wie man die Bevölkerung verstärkt in den Prozess einbinden könnte. Die gesammelten Ideen werden nun in den Regionen weiterentwickelt.