Im Naturpark Weißensee ist Hochsaison, nicht nur bei den Urlaubsgästen. In der neuen Naturpark Info „Das Fischhaus“ wird eine Biodiversitätsausstellung des Kärnten Museums gezeigt. Die Info wird im August Montag und Dienstag geöffnet sein. Im August starten auch die ersten Dreharbeiten zu einer ORF Produktion zum 20-jährigen Jubiläum des Naturparks im Jahr 2026. Die Gemeinden Weißensee und Stockenboi sind auf dem Weg die ersten Sternengemeinden Österreichs zu werden, zum Schutz des dunklen Nachthimmels.
Kooperation mit Kärnten Museum
Die Biodiversitäts-Ausstellung des Landesmuseums wurden mit Landeszoologin Laura Waldner offiziell in der Naturpark Info eröffnet. „Ich freue mich sehr, dass wir dank der Kooperation mit dem Kärnten Museum diese ansprechende und informative Ausstellung zur Biodiversität in unserer Naturpark-Info am Weißensee präsentieren können. Um den Besucherinnen und Besuchern auch während der Sommermonate regelmäßige Öffnungszeiten zu ermöglichen, konnten wir für den August zusätzlich eine Praktikantin des Landes Kärnten zur Verfügung stellen. So ist es möglich, die Ausstellung jeden Montag und Dienstag im August zu besuchen“, betont Landesrätin Sara Schaar und bedankt sich beim Kärnten Museum sowie bei Landeszoologin Laura Waldner für die gelungene Umsetzung.
ORF Dreharbeiten für 20 Jahr Jubiläum
Der Naturpark Weißensee feiert im Jahr 2026 sein 20-jähriges Jubiläum. „Im August starten die Dreharbeiten für ein Österreichbild unter der Leitung von Arnulf Prasch. Im Mittelpunkt der Sendung steht, neben der landschaftlichen Schönheit des Naturparks, die Arbeit unserer Naturpark Ranger bei Gästeführungen und Naturschutzmaßnahmen. Ich freue mich schon auf die Dreharbeiten und das Österreichbild am 15.2.2026 um 18h30 in ORF 2“, berichtet Franz Schier.
Sternenparkgemeinden
Die naturnahe Umgebung ohne Industriegebiete zeichnet den Raum des Naturpark Weißensee aus. Damit verbunden ist auch ein besonders klarer und dunkler Nachthimmel. Die Gemeinden Weißensee und Stockenboi haben daher beschlossen die ersten Sternen-Gemeinden Österreichs zu werden. „Im Zuge der Bewerbung bei „DarkSky International“ sollen in jeder Gemeinde eigene Sternenbeobachtungsplätze entstehen, die Beleuchtung von Kirchen so gestaltet werden, dass kein Licht mehr in den Himmel abstrahlt und neue Nachtführungen für Gäste und Einheimische sowie Schulklassen entwickelt werden,“ betonen Bürgermeisterin Karoline Turnschek und Bürgermeister Hans Jörg Kerschbaumer.