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Foto: Verein Naturpark Dobratsch

Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land

Foto: Renate Roth

Foto: Werner Kmetitsch

Foto: Paul Sürth

Newsletter: Ausgabe 30

Liebe Freundinnen und Freunde der Österreichischen Naturparke!

Die Zeit um den Jahreswechsel bietet sich seit jeher fürs Resümieren an – was gibt es Neues aus den Naturparken? Aus Sicht des VNÖs kann ich sagen, dass die Naturparkarbeit, deren vorrangiges Ziel in sämtlichen Aktivitäten der Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt ist, in vielerlei Hinsicht Früchte getragen hat. Ganz konkret im Projekt „Naturparke verwurzeln“, zu dem Sie nachfolgend mehr erfahren. Fruchtbringend ist auch, dass der VNÖ seit diesem Sommer mit einer neu adaptierten Homepage und via facebook ein noch breiteres Publikum mit aktuellen Neuigkeiten aus den Naturparken erreicht. Weitere Highlights waren sicherlich die Veranstaltungen rund um den Naturpark-Gipfel und vor allem die zahlreichen Projekte, in denen sich Menschen dafür einsetzen, dass die „Landschaften voller Leben“ unserer 48 Naturparke mit ihrem Artenreichtum erhalten werden.

Viel Freude bei der Lektüre dieses Newsletters und einen freudvollen Jahresausklang wünscht Ihnen

Mag. Wolfgang Mair
Präsident des Verbandes der Naturparke Österreichs

Inhaltsübersicht

VNÖ

BURGENLAND

KÄRNTEN

 NIEDERÖSTERREICH

OBERÖSTERREICH

 SALZBURG

STEIERMARK

TIROL

VNÖ

Veranstaltungsreihe des VNÖ: Fachtagung, Mitgliederversammlung & Naturpark-Gipfel von Gabriele Peters (VNÖ)

Die mittelalterliche Burg Lockenhaus im Naturpark Geschriebenstein-Írottkő bot vom 2. bis 4. November den Rahmen für eine Veranstaltungsreihe des VNÖ rund um den jährlich stattfindenden Naturpark-Gipfel

TeilnehmerInnen des Naturpark-Gipfels 2016

Neben der Mitgliederversammlung bot die Tagung „Biodiversität in den Österreichischen Naturparken: Schwerpunkte der VNÖ-Arbeit“ Raum für Präsentationen. Die Themenfelder Beschäftigungsprojekte, Freiwilligenarbeit, Naturpark-Spezialitäten und Naturpark-Schulen wurden von Impulsreferaten eingeleitet und anschließend in Arbeitsgruppen vertieft.

Schwerpunktthema des Gipfels mit VertreterInnen aller Naturpark-Bundesländer und Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf war der Schutz und Erhalt der Biodiversität. Ebenso wurden die Naturpark-Schulen und -Kindergärten als wichtige Stätten zur Bewusstseinsbildung für Natur und Umweltschutz hervorgehoben sowie die wachsende Bedeutung der Naturparke als Arbeitgeber.

 

Weitere Informationen:

Österreichische Naturpark-Spezialitäten: Betriebe des Monats von Veit Kern (VNÖ)

Seit einem halben Jahr präsentiert der VNÖ einen „Betrieb des Monats“. Dabei wird über dessen Geschichte ebenso berichtet, wie über schmackhafte Produkte und andere Besonderheiten

Foto: Biohof Gschwandner
Foto: Fam. Aigner/Familienhotel Kreuzwirt
Foto: Fam- Lieleg - Kollerhof

Die Österreichischen Naturparke repräsentieren charakteristische Kulturlandschaften. Die Schönheit und der Reiz, den heute die Naturparke ausmachen, entstanden in vielen Fällen dadurch, dass Bauern und Bäuerinnen auf traditionelle Weise ihre Produkte erzeugten und heute noch erzeugen. Um Ihnen diese näher zu bringen, wird auf unserer Homepage und auch auf Facebook seit Juli des heurigen Jahres jeden Monat einer der über 200 Österreichischen Naturpark-Spezialitäten-Betriebe vorgestellt. Diese „Betriebe des Monats“ geben dabei nicht nur Einblicke in ihren Hof oder ihr Hotel, sondern erzählen auch etwas über eines ihrer ganz besonderen Produkte. Hierdurch haben Sie die Möglichkeit, einiges über die ProduzentInnen von Österreichischen Naturpark-Spezialitäten, ihre Wirtschaftsweise und einzelne Produkte zu erfahren.

 

Bisherige Betriebe des Monats:

  • Dezember 2016: Familienhotel Kreuzwirt (Naturpark Weissensee)
  • November 2016: Weinbau Lieleg - Kollerhof (Naturpark Südsteiermark)
  • Oktober 2016: Familie Käferböck - Bio-Genuss.at (Naturpark Mühlviertel)
  • September 2016: Ander's Hof  (Naturpark Kaunergrat)
  • August 2016: Barbara Holzer (Naturpark Mürzer Oberland)
  • Juli 2016: Biohof Gschwandner (Naturpark Jauerling-Wachau)

Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken von Verena Langer (VNÖ)

Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen

Foto: H. Sonntag

Schwenden mit der Astschere, Mähen mit der Sense, Streuobst klauben, Trockensteinmauern (wieder)errichten, Bäume aufforsten u.v.m. – die Tätigkeiten der Freiwilligen in den Naturparken sind vielfältig. Doch welche Motive stecken dahinter, sich freiwillig in seiner Freizeit mit vollem Einsatz für eine schweißtreibende Sache zu engagieren? Was bringt der oft anstrengende Einsatz den Freiwilligen – und den Naturparken?

Studie
Antworten auf diese Fragen finden sich in der neuen Studie „Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken“, die von 18 Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz erarbeitet wurde. Sie fasst Grundlagen zu freiwilligem Engagement zusammen und liefert eine praxisorientierte wie -erprobte Handlungsanleitung für die erfolgreiche Umsetzung von Freiwilligenprojekten, die auf der mehrjährigen Erfahrung des Projektpartners Naturpark Karwendel beruht. Der Blick über den Tellerrand bzw. über die Landesgrenzen hinaus führt zur „Herzenssache Natur“ und damit zu Freiwilligenprojekten in Deutschen Naturparken und zu Corporate Volunteering in Schweizer Pärken. Der Österreichische Alpenverein stellt seine Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte und damit die Pioniere in diesem Bereich vor und einjähriges freiwilliges Engagement wird beim Freiwilligen Umweltschutzjahr zum Thema.

Vervollständigt wird die Studie durch die best-practice Beispiele aus den Naturparken Dobratsch, Jauerling-Wachau, Mühlviertel, Sölktäler, Weißbach, Weissensee und Zillertaler Alpen, die mit großem Engagement und Erfolg Projekte in den Bereichen Natur- und Artenschutz bzw. Kulturlandschaftspflege durchführen, Neophyten bekämpfen, Grenzertragsflächen erhalten und durch die Einbindung von AsylwerberInnen Naturschutz, Soziales und Landwirtschaft verbinden.

Die Studie verdeutlicht, dass die Naturparke mit den Freiwilligenprojekten nicht nur Beiträge zum Schutz und Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, sondern auch Bewusstsein für die Biodiversität schaffen und einen sozialen und gesellschaftlichen Austausch ermöglichen.

Infoveranstaltung

Zum Thema „Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken“ fand am 03. November 2016 zudem eine Infoveranstaltung auf der mittelalterliche Burg Lockenhaus im Naturpark Geschriebenstein-Írottkő statt. Die Veranstaltung diente als Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch und lud zu Diskussionen mit den in- und ausländischen ReferentInnen ein, was von den Teilnehmenden insbesondere in der vertiefenden Arbeitsgruppe sehr rege genutzt wurde.

Franz Handler, Geschäftsführer des VNÖ, präsentierte wesentliche Ergebnisse des gleichnamigen Projekts und zeigte die Leistungen der Naturparke sowie der Freiwilligen auf. Hermann Sonntag und Marina Hausberger stellten die Freiwilligenplattform des Naturparks Karwendel vor und präsentierten eine Handlungsanleitung zur erfolgreichen Umsetzung von Freiwilligenprojekten. Jörg Liesen, Stv.-Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Naturparke, warf einen Blick über die Landesgrenze und beleuchtete die Situation des Freiwilligenengagements im Nachbarland. Rainer Silber, Geschäftsführer des Naturparks Obst-Hügel-Land, präsentierte das Projekt „Obstklaubm – nix vawiastn“, in dem AsylwerberInnen und die Bevölkerung Streuobst sammeln und den Erlös für Gemeinschaftsprojekte einsetzen.

Die neue Studie „Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken – Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen“ sowie die Präsentationen der ReferentInnen können hier heruntergeladen werden!

Publikation "Biodiversität durch Freiwilligenengagement in Naturparken" und gleichnamige Infoveranstaltung im Rahmen des Projekts "Biodiversität durch Freiwilligenarbeit in Naturparken - Lebensräume pflegen, biologische Vielfalt erhalten, Bewusstsein schaffen", das vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft gefördert wird.

Hecken schützen – Vielfalt verwurzeln von Gabriele Peters (VNÖ)

Die Artenvielfalt unserer heimischen Hecken ist gefährdet. „Naturparke verwurzeln“ setzt durch Pilot-Aktionen in sieben Naturparken Maßnahmen für deren Erhalt

Viele Tiere sind in ihrer Lebensweise auf heimische Heckengehölze angewiesen. Der Neuntöter zum Beispiel bevorzugt Dornsträucher zur Ansitzjagd und Revierbeobachtung. Foto: F. Vondruska
Der Nektar der Blüte der Alpen-Heckenrose ist bei vielen Insekten, wie hier bei einer Schwebfliege, überaus beliebt. Foto: Klaus Wanninger
Reife Wacholderbeeren werden gesammelt, um sie zu Jungpflanzen zu vermehren und im Naturpark zu verwurzeln. Foto: Klaus Wanninger

Im Rahmen des Projektes „Biodiversität in den Österreichischen Naturparken“ führt der VNÖ derzeit die Projektmaßnahme „Naturparke verwurzeln“ unter Mitwirkung des Vereins Regionale Gehölzvermehrung und des Wiener Büros LACON durch. „Naturparke verwurzeln“ setzt bei der Tatsache an, dass sich in den Österreichischen Naturparken zahlreiche Raritäten unter den heimischen Wildgehölzen befinden, jedoch oftmals Gehölze in Gärten und freier Natur zur Auspflanzung gelangen, deren Herkunft weit außerhalb Österreichs oder Europas liegt. Auf Dauer werden durch deren Zunahme die genetischen Reserven der hiesigen Flurgehölze geschwächt; gingen sie verloren hätte dies dramatische Folgen für die biologische Vielfalt unserer Kulturlandschaften. Um dem entgegen zu wirken führt „Naturparke verwurzeln“ Pilot-Aktionen in sieben Naturparken durch. Diese zielen darauf ab, Besonderheiten der heimischen Wildgehölze wie Wacholder, Felsenbirne, Schlehe oder Alpen-Heckenrose zu erhalten und durch deren Auspflanzung unverzichtbare Lebensraumstrukturen und Nahrungsgrundlage für Wildtiere, seltene Vogel- und gefährdete Insektenarten zu schaffen bzw. zu bewahren. Dazu wurden für jeden der teilnehmenden Naturparke typische Gehölzarten ausgewählt und kürzlich deren Früchte gesammelt. Sie werden nun fachgerecht vermehrt, um die herangezogenen Jungpflanzen in Hausgärten, bei Bauernhöfen oder auf öffentlichen Flächen der Gemeinden zu verwurzeln. Ein weiteres Anliegen von „Naturparke verwurzeln“ ist, die Bevölkerung über die biologische Vielfalt und die Bedeutung der heimischen Wildgehölze für den Naturschutz zu informieren; den Naturpark gewissermaßen auch im Bewusstsein der Menschen zu verwurzeln. Aktionen rund um das Projekt, wie das Sammeln der Früchte, deren Vermehrung und Auspflanzung werden daher von bewusstseinsbildenden Maßnahmen begleitet. 

Folgende Naturparke nehmen an den Pilot-Aktionen teil:

 

Weitere Informationen:

Neuer Web-Auftritt des VNÖ von Veit Kern (VNÖ)

Seit diesem Sommer präsentiert sich der VNÖ in neuem digitalen Gewand – die Homepage wurde überarbeitet, ein Facebook-Profil erstellt und jetzt gibt es auch noch ein neues Newsletter-Format

Im Juli war es endlich soweit: Nach Monaten der Vorarbeit ging die „neue“ VNÖ-Website online. Adaptiert wurde nicht nur das Design, auf www.naturparke.at finden sich nun auch zahlreiche neue Inhalte. So informieren wir neuerdings über unterschiedliche Aspekte der biologischen Vielfalt in den Österreichischen Naturparken. Um Ihnen diese „Landschaften voller Leben“ näher zu bringen,  werden Projekte ebenso wie in diesen wunderschönen Natur- und Kulturlandschaften vorkommende Gaumenfreuden oder Besonderheiten aus der Tier- und Pflanzenwelt  vorgestellt.

Kurz darauf folgte ein weiterer bedeutender Schritt in der „digitalen Welt“ – der VNÖ wurde auf Facebook aktiv. Hier halten wir Sie am Laufenden und berichten über wichtige Entwicklungen in den Österreichischen Naturparken. Darüber hinaus empfehlen wir auch besondere Veranstaltungen, Wanderungen, Führungen, stellen charakteristische wie außergewöhnliche Tiere und Pflanzen vor, geben Rezept-Tipps u. v. m.

Zum Jahresabschluss folgt nun auch noch das neue Newsletter-Format: Mit der 30. Ausgabe des VNÖ-Newsletters stieg der VNÖ auf ein zeitgerechtes Format um und informiert Sie neuerdings mittels HTML über wichtige Neuigkeiten in den Österreichischen Naturparken. Hierdurch können wir Ihnen unsere News nicht nur übersichtlicher darstellen, sondern erleichtern Ihnen auch die Lektüre auf mobilen Endgeräten.

Erkunden Sie unsere überarbeitete Homepage, besuchen Sie uns auf Facebook und genießen Sie die Lektüre unseres neuen Newsletters und erfahren dabei mehr über diese wunderschönen „Landschaften voller Leben“ – die Österreichischen Naturparke.

 

Weitere Informationen:

Burgenland

Erfolgreiche Rezertifizierungen von Naturpark-Schulen im Burgenland von Andrea Sedlatschek (ARGE Naturparke Burgenland)

Im Burgenland wurden die ersten 7 von 22 Naturpark-Schulen evaluiert – das Fazit: mit Bravour bestanden! Das Evaluierungsteam war begeistert von den naturwissenschaftlichen Projekten, kreativen Umsetzungen und fächerübergreifenden Arbeiten in den Schulen

Heinz Josef Zitz, Robert Nehfort, Andrea Sedltaschek, Gerlinde Potetz und Alfred Lehner gratulieren den Schulleiterinnen Vera Tangl, Hildegard Rath, Rosemarie Lafer, Martina Farkas, Manuele Müller, Herta Schlapschy sowie Schulleiter Michael Kleinrath (nicht am Bild) zur erfolgreichen Rezertifizierung. Foto: PH Burgenland

Um BewohnerInnen der Naturpark-Regionen von klein auf ein grundlegendes Verständnis für ökologische Zusammenhänge vermitteln zu können, entwickelte der Verband der Naturparke Österreichs das Modell der Naturpark-Schulen. Diese haben österreichweit gültige Kriterien zu erfüllen und bedeuten eine enge Kooperation mit dem Naturpark und der Gemeinde. Durch die intensive Auseinandersetzung der Kinder und Jugendlichen mit den Themen des Naturparks findet eine emotionale Bindung statt, die langfristig zu einer gelebten Identifizierung mit dem Naturpark führt und für Naturschutzthemen, wie etwa den Schutz der biologischen Vielfalt, sensibilisiert.

Die Umsetzung der Kriterien wurde nun bei den ersten sieben von 22 Naturparkschulen im Burgenland evaluiert. Dabei überprüfte ein Evaluierungsteam wie sehr das Thema Naturpark im Unterricht anhand von Projekten und an der Schule selbst umgesetzt und gelebt wird.

Das Evaluierungsteam war begeistert von den naturwissenschaftlichen Projekten, den kreativen Umsetzungen und fächerübergreifenden Arbeiten der Naturpark-Schulen VS Markt Neuhodis, VS Rechnitz, VS Lockenhaus, NMS Rechnitz, NMS Lockenhaus, NMS Josefinum Eberau und NMS Neuhaus am Klausenbach. Durch die erfolgreiche Evaluierung dürfen die genannten Schulen das Prädikat „Österreichische Naturpark-Schule“ für weitere vier Jahre tragen.

Bei einer Feierstunde gratulierten der Amtsführende Landesschulratspräsident Mag. Heinz Josef Zitz, die beiden Pflichtschulinspektoren Gerlinde Potetz und Alfred Lehner, Dr. Robert Nehfort von der Pädagogischen Hochschule sowie Mag. Andrea Sedlatschek von der ARGE Naturparke Burgenland sehr herzlich zur Auszeichnung und lobten das große Engagement der Schulen im Naturparkbereich.

Von der Natur – für die Natur von Renate Roth (Naturpark Rosalia-Kogelberg)

So nennt sich das jüngste Projekt des Naturparks Rosalia-Kogelberg, mit dem man gemeinsam mit dem „Vogelkünstler“ Josef Bernhardt auf die Bedrohung unserer Natur aufmerksam machen möchte

Die ersten Nistkästen sind fertig – sehr zur Freude der Nachwuchskünstler aus der Volksschule Bad Sauerbrunn, Foto: Renate Roth

Grundgedanke des Projekts ist es, durch Künstlerworkshops in den teilnehmenden Schulen des Naturparks Rosalia-Kogelberg ein besseres Verständnis für die Natur, insbesondere die Vogelwelt, sowie für den Naturpark im Allgemeinen zu fördern. Um dieses Ziel mit einem unkonventionellen und für Schüler und Einheimische attraktiven und einprägsamen Methode zu erreichen, wird auf die Idee des im Naturpark wirkenden Künstlers Josef Bernhardt zurückgegriffen, die Natur durch übergroße, begehbare Vogelhäuser im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar zu machen.

Mit viel Freude wurden im Herbst aus Naturmaterialien Vogelbilder gemalt und vor dem Paulinerkloster in Baumgarten präsentiert, Foto: Renate Roth

Zielsetzung
Mit diesem Projekt kommt der Naturpark sowohl mit den mehrtägigen Schulworkshops als auch mit den an den begehbaren Vogelhäusern angebrachten Infotafeln seinem gesetzlich vorgeschriebenen Bildungsauftrag nach. Durch die aktionistische und künstlerische Form der Umsetzung und die Aufmerksamkeit erregenden, übergroßen roten Nistkästen wird das Interesse für den Naturpark und die Natur eindringlich und nachhaltig geweckt, die Idee in die Dörfer getragen und gleichzeitig eine attraktive Vermarktungsform für den Naturpark und seine Besonderheiten geweckt. Neben dem etablierten Zwergohreulen-Logo werden die roten Nistkästen zu einem zusätzlichen Markenzeichen des Naturparks.

Kärnten

Naturpark Dobratsch unplugged von Robert Heuberger (Naturparke Kärnten)

… ist nicht nur der Titel der ersten „Magischen Momente Winter-Tour“ im Naturpark Dobratsch sondern schon seit 2002 das geheime Erfolgsrezept des Naturparks, dem im Winter der Stecker gezogen wurde und wo nur Naturschnee, Winterlandschaft und Ruhe zu finden sind

Foto: Verein Naturpark Dobratsch
Foto: H. Kohlmeier
Foto: Stabentheiner / Kärnten Werbung

„Die Aufgaben eines Naturparks sind vielfältig, das gleichwertige nebeneinander von Schutz, Erholung, Bildung und regionaler Entwicklung ist Ziel der Naturparke. Die im Winterprogramm erarbeiteten Angebote machen den Naturpark für Gäste erst erlebbar und sind auf diese vier Ziele abgestimmt. Bei diesem Winterprogramm mit sieben hochwertigen und stimmigen Angeboten ist für jede und jeden das richtige dabei“, verkündet Landesrat Mag. Gernot Darmann

Magische Momente im Winter erleben
Neu in diesem Winter sind die besonders hochwertigen Magischen Momente Touren unter dem Titel „Naturpark unplugged“ die gemeinsam mit der Tourismusregion Villach konzipiert wurden. Hier wird ohne Strom nur mit Fackeln und historischen Lampen von Heiligengeist zum Hundsmarhof gewandert und dort angekommen ein Imbiss am Lagerfeuer zubereitet – unplugged eben.

Ganzjahres-Angebot
„Wir haben heuer verstärkt auch unsere Naturpark Partnerbetriebe in die Programmgestaltung eingebunden. Den Start macht dabei der Kulturwirt zum Mohren in Bad Bleiberg mit dem „Weihnachtsdeko basteln“ am 19.11. und weiter geht’s beim Partnerbetrieb Bäckerei Selitsch in Arnoldstein am 01.12. mit einer Kekswerkstatt,“ freut sich Landesrat Darmann.  Dabei hat der Naturpark bereits jetzt, das was sich viele Touristiker wünschen, eine Ganzjahressaison. Erst am 12. Oktober endete das Sommerprogramm und bereits am 19.11. beginnt das Winterprogramm.

Naturpark Advent 18.11.2016 und Mondlichtzauber
„Den Naturpark Advent in der Almwirtschaft Schütt haben wir zur Eröffnung der Nepomukbrücke vor 4 Jahren eingeführt, mittlerweile ist diese besinnliche Adventveranstaltung mit jährliche 600 bis 800 BesucherInnen und hochkarätigen Musikern ein Fixstern im Arnoldsteiner Veranstaltungsreigen. Zusätzlich zur beliebten Pferdekutschenfahrt von Arnoldstein wird es heuer auch eine Kutschenverbindung von Nötsch im Gailtal geben“, freut sich Bürgermeister Erich Kessler.

 

Weitere Informationen:

Magische Momente im Winter – das Naturpark Winterprogramm am Weissensee von Robert Heuberger (Naturparke Kärnten)

Der Naturpark Weißensee bietet auch abseits der größten Natureisfläche Europas zahlreiche attraktive Angebote für Kärntnerinnen und Kärntner sowie Urlaubsgäste aus Fern und Nah. Das Winterprogramm des Naturparks ist heuer um einige besondere Momente angereichert

Foto: Weissensee Information
Foto: Weissensee Information

„Wir möchte alle die mit unseren Naturpark Rangern unterwegs sind verzaubern“, führt Naturparkreferent Landesrat Mag. Gernot Darmann eingangs aus. „Daher bieten wird in diesem Winter erstmals Magische Nachtwanderungen mit Hütteneinkehr in der einzigartigen Winterlandschaft des Weißensees an. Am Weißensee sind die Nächte aufgrund der natürlichen Umgebung noch richtig finster, der Sternenhimmel und der Vollmond werden daher besonders intensiv erlebt“, ist Landesrat Darmann begeistert.

Fackelwanderungen und Tierbeobachtungen
„Ein weiterer spektakulärer Programmpunkt ist die Fackelwanderung am Eis. Dabei bieten unsere Naturpark Ranger interessante Einblicke in das Leben der Tierwelt im Winter. Auch an Land können wir mit erfahrenen Wildtierforschern von respect to wildlife Exkursionen zum Thema „die Überwinterungsstrategien der heimischen Tierwelt“ anbieten“, so der Naturpark Referent weiter.

Kinderprogramm das begeistert
„Haustiere begeistern jedes Kind und können dazu beitragen, das sich Kinder gerne in der freien Natur bewegen. Gemeinsam mit unserem Naturpark Ranger Robert Röbl wird aber nicht nur eine Wanderung mit Kleintieren angeboten. Die Kinder können auch bei der Pflege der Tiere mithelfen und so einen engen Kontakt zum Tier aufbauen,“ führt Landesrat Gernot Darmann aus.

Naturlehrpfad mobil
„Sollte das Wetter einmal nicht zu einer Wanderung einladen, haben wir im Weißenseehaus einen mobilen Naturlehrpfad der von unseren Rangern betreut wird“, so Darmann. Durch verschiedene interaktive Stationen der Tier- und Pflanzenwelt wird den Besuchern die unmittelbare Artenvielfalt im Naturpark Weißensee spürbar gemacht. Sei mit dabei und entdecke deine Urlaubsregion in einem neuen Blickwinkel.

www. Weißensee – Winter-Wunderland-Weißensee
Neben den bekannten Highlights, wie Europas größter, beständig zugefrorener Natureisfläche, die eine vierzig Zentimeter dicke Eisschicht bereithält, sowie ein täglich gespurtes Loipennetz und einem gepflegten Familienschigebiet

 

Weitere Informationen:

Niederösterreich

Das war die „Lange Nacht der Naturparke 2016“ in Niederösterreich! von Cornelia Kassil (Verein Naturparke Niederösterreich)

In 13 Naturparken bot sich am Samstag, den 17. September 2016, zum 9. Mal in Folge die einmalige Gelegenheit, die Pflanzen- und Tierwelt im Naturland Niederösterreich von ihrer mystischen Seite kennenzulernen

Die Lange Nacht beim Aussichturm im Naturpark Blockheide Gmünd-Eibenstein, Foto: H. Winkler
Eindrücke aus dem Naturpark Kamptal-Schönberg, Foto: Naturpark Kamptal-Schönberg

Dabei genossen die BesucherInnen einen umfangreichen Mix aus spannenden Attraktionen wie geführte Nachtwanderungen mit Einblicken in die nächtliche Tierwelt, Moorführungen, Märchen und Sagen, Sternderlschaun, musikalische Darbietungen, Laternen- und Lagerfeuerromantik.

Obwohl das Wetter heuer leider nicht so richtig mitgespielt hat – von Dauerregen im Naturpark Hohe Wand bis zu sehr kalten Temperaturen im Waldviertel war alles dabei – fanden sich zahlreiche BesucherInnen in den teilnehmenden Naturparken ein, um das nächtliche Unterhaltungsprogramm zu nutzen. Mit warmer Kleidung, Regenschutz und viel guter Laune wurde gewandert und gesungen, das Tierleben bei Nacht beobachtet, wärmender Feuerschein genossen oder bei rockiger Musik die Nacht verbracht.

 

Weitere Informationen:

Herbst/Winterprogramm 2016/2017 von Cornelia Kassil (Verein Naturparke Niederösterreich)

Die schönsten Wanderungen, Führungen und Veranstaltungen  -  Herbst und Winter in den Niederösterreichischen Naturparken

Die landschaftliche Vielfalt im Naturland Niederösterreich zeigt sich besonders eindrucksvoll in den Naturparken. Jede der vier Jahreszeiten ist mit ihrer Schönheit in den Naturparken zu erleben. Nach einem farbenprächtigen Herbst präsentiert sich der Winter still, romantisch und trotzdem sehr abwechslungsreich: Fackelwanderungen, Wald- und Wildspaziergänge, Vollmondnächte, Adventmärkte und Waldweihnacht, Bastelwerkstätten, und vieles mehr.

Die meisten der Naturparke in Niederösterreich sind auch im Winter frei zugängig. Auf der Website www.naturparke-noe.at findet man geordnet nach den einzelnen Naturparken die detaillierten Angaben zu Öffnungzeiten und Wegräumungen. Die einzigen Ausnahmen bilden der Naturpark Sparbach und der Naturpark Ötscher-Tormäuer, die in den Wintermonaten geschlossen sind!

Das Herbst/Winterprogramm ist in allen Naturparken in Niederösterreich erhältlich oder kann auf der Website oder unter 02742/219 19 - 334 kostenlos bestellt werden. 

 

Weitere Informationen:

NuP Aktiv - Arbeitsplätze in NÖ. Naturparken von Stefan Drachsler (NuP Aktiv - Arbeitsplätze in NÖ. Naturparken)

NuP Aktiv leistet mit Green Care einen Beitrag zur Erhaltung von Biodiversität. Langzeitarbeitslose Menschen profitieren davon ebenso wie die Niederösterreichischen Naturparke

NuP Aktiv Mitarbeiter im Naturpark Dobersberg, Foto: Josef Koppensteiner

Im Jahr 2016 konnte unser Beschäftigungsprojekt 28 MitarbeiterInnen beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben unterstützen. Dabei wurde unser Team oftmals vor große Herausforderungen gestellt. Neben Schulden und Ausbildungsdefiziten, stellten gesundheitliche Einschränkungen häufig ein großes Hindernis für die Integration in den Arbeitsmarkt dar. Hier war vor allem die Zunahme von psychischen Erkrankungen auffällig. Dies machte die Arbeit mit unseren MitarbeiterInnen nicht einfacher, doch konnte gerade die Tätigkeit in und mit der Natur äußerst positive Wirkungen entfalten. Viele der betroffenen langzeitarbeitslosen Menschen erfuhren durch die Beschäftigung in der Landschaftspflege eine mentale Stabilisierung und eine Stärkung des Selbstwerts. Diese an Green Care orientierten Grundzüge unseres Projekts ließen sich mit unseren Kooperationspartnern, den Niederösterreichischen Naturparken, auch heuer wieder hervorragend umsetzen.
Für die 9 Naturparke, die 2016 mit NuP Aktiv kooperierten, stellte die Arbeit unserer MitarbeiterInnen eine unverzichtbare Unterstützung dar. So leisteten unsere ProjektteilnehmerInnen einen wichtigen Beitrag zur Instandhaltung und zum Ausbau der Naturparkeinrichtungen und bei der Betreuung der BesucherInnen. Die Hauptaufgabe waren aber nach wie vor naturschutzrelevante Tätigkeiten. In der Landschaftspflege trugen NuP Aktiv MitarbeiterInnen wesentlich zum Erhalt der Biodiversität in den Naturparken bei. Die Natura 2000 Flächen in Dobersberg, das Hochmoor in Heidenreichstein, die naturnahen Wiesen und Streuobstwiesen in Purkersdorf oder die Trockenrasenflächen im Naturpark Mannersdorf-Wüste sind nur einige der Gebiete, in denen Green Care zur Bewahrung der Biodiversität umgesetzt werden konnte.

Niederösterreich hat seinen 1. Naturpark-Kindergarten! von Cornelia Kassil (Verein Naturparke Niederösterreich)

Strahlender Sonnenschein und leuchtende Kinderaugen im Naturpark Geras

v.l.n.r.: Kindergartenleiterin Manuela Lindner, Gabi Havlikova, Birgit Scherling, Stadtpfarrer Hr. Conrad, Viktoria Heimberger, Martha Tiller, Oberbrandinspektor Robert Haidl, Kindergartenpädagogin Andrea Schiffer, Obmann Verein Naturpark Geras Markus Philipp, Hilda Strobl, Bezirksinspektor Peter Kugler, Abt des Prämonstratenser Chorherrenstift Geras Michael Proházka, Landtagsabgeordneter Jürgen Maier, Vizebürgermeister Karl Leitner, Bürgermeister Johann Glück, Präsident des Verbands der Naturparke Österreichs und Obmann des Vereins Naturparke Niederösterreich Wolfgang Mair sowie die Kindergartenkinder Sophia Gönner, Raphael Stiedl, Laura Heimberger und Lea Böck, Foto: E. Rotter

Am 16.9. 2016 wurde im Naturpark Geras bei herrlichem Spätsommerwetter der erste niederösterreichische und zugleich 30. österreichische Naturpark-Kindergarten prädikatisiert.

Ab sofort dürfen Eltern und Großeltern mehrmals im Jahr ihre Schützlinge im Naturpark abholen und werden viel Neues über Tiere und Natur aus dem 134 Hektar großen Naturpark Geras erfahren. Mindestens ein mal in jeder Jahreszeit soll ein Vormittag mit den Kindern in der Natur verbracht werden.

Bei der feierlichen Ernennung und Urkundenüberreichung fanden sich zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Region sowie die Kindergartenkinder und Kindergartenpädagoginnen, Eltern und Freunde im Naturpark ein, um diesen Tag gebührend zu feiern. Im Vordergrund standen die musikalischen Darbietungen der Kindergartenkinder. Für das leibliche Wohl sorgten der Elternbeirat und der Naturpark Geras!

 

Weitere Informationen:

Ein Jahr der großen Erfolge und kleinen Entdeckungen von Sonja Eder (Naturpark Hochmoor Schrems)

Mit einem neuen Rekord von 30.000 Gästen im Naturparkzentrum UnterWasserReich, unzähligen begeisterten Besuchern im "Naturpark des Jahres 2016" und auf der Himmelsleiter und einer winzigen, aber sensationellen Entdeckung im Teichwasser geht das Jahr im Naturpark Hochmoor Schrems erfolgreich zu Ende

Foto: S. Eder
Feierliche Urkunden-Übergabe, Foto: S. Eder
Foto: S. Eder
GF Monika Hubik und die "Entdeckerin" Claudia Doppler vor einer Aufnahme des neuen Naturpark-Bewohners

Die Auszeichnung zum Naturpark des Jahres durch den Verband der Naturparke Österreichs veranlasste Anfang des Jahres das gesamte Team vom UnterWasserReich – Naturpark Hochmoor Schrems zu Freudensprüngen. Gefeiert wurde dann groß zur Saisoneröffnung im April, gemeinsam mit zahlreichen Repräsentanten des VNÖ, der Naturparke NÖ, Partnern, Freunden sowie Förderern und Mag. Wolfgang Mair (Präsident der Österreichischen Naturparke) überreichte persönlich die Urkunde zur Auszeichnung, die Geschäftsführerin Dr. Monika Hubik für das gesamte Team entgegennahm.

Nur wenige Wochen danach gab’s das nächste Fest: Das UnterWasserReich feierte seinen 10. Geburtstag! Das Naturparkzentrum ist auch das erste Ramsar-Zentrum Österreichs inmitten der Waldviertler Teich-, Moor und Flusslandschaft – so stand diese Geburtstagsfeier ganz im Zeichen der Ramsar-Konvention und wurde von Dr. Tobias Salathe (Ramsar Europe, Senior Advisor), der dafür aus der Schweiz angereist war, eröffnet.

30.000 Gäste im UnterWasserReich und unzählige Besucher im Naturpark Hochmoor Schrems und auf der außergewöhnlichen, kostenlos genießbaren Aussichtswarte Himmelsleiter zeigten sich begeistert von der renaturierten Moorlandschaft und den umfassenden Ausstellungs-Themen rund um Moore und die Lebenswesen in und an den Waldviertler Teichen.

Und so ein Teich barg den nächsten Grund zum Feiern! Umweltpädagogin Claudia Doppler entdeckte bei einer ihrer täglichen Plankton-Untersuchungen aus dem UnterWasserReich-Teich im August ein in Österreich noch nie registriertes Lebewesen. Brachionus falcatus, ein Zooplankton der Gattung „Rädertiere“ erregte bei Insidern großes Aufsehen und wurde in den Rädertier-Weltkatalog aufgenommen! Nur ca. 300 Mikrometer groß konnten es die Besucher im UnterWasserReich im Zuge der Mikroskop-Liveshow – riesengroß auf Leinwand projiziert – bestaunen.
Wenn jetzt auch Winterpause im UnterWasserReich ist und die Besucher des Naturparks die Stille und malerische Landschaft genießen bereitet sich das gesamte Team des UnterWasserReich – Naturpark Schrems auf die kommende Saison vor und freut sich, wieder viele große und kleine Besucher im nächsten Jahr begeistern zu können. 

 

Weitere Informationen:

Schule am Jauerling von Birgit Habermann (Naturpark Jauerling-Wachau)

Wir denken an die Zukunft des Naturparks Jauerling-Wachau - und die liegt in den Schulen. Die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region ist daher unser neuer Schwerpunkt

Die Volksschule Raxendorf beim Äpfelsammeln, Foto: Marktgemeinde Raxendorf
Stauferhütte am Jauerling, Foto: Naturpark Jauerling-Wachau

Im Mittelpunkt der Naturparkarbeit wird in Zukunft die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region stehen, insbesondere mit den Naturparkschulen. Wir bauen auf die jahrelange gemeinsame Arbeit am Projekt Jauerlinger Saftladen auf - hier konnten heuer wieder 3000 l Apfelsaft an die 7 Volksschulen im Naturpark verteilt werden. Heuer hat sich als erste Schule die Volksschule Maria Laach entschlossen Naturparkschule zu werden.

In Zusammenhang mit den intensiven Renovierungsarbeiten im Gipfelbereich des Jauerlings ist dies eine gute Gelegenheit für den Naturpark, die Sanierung der Stauferhütte voranzutreiben. Diese idyllische Berghütte im Gipfelbereich wird als Naturwerkstatt und Naturpark-Bildungszentrum am Jauerling adaptiert werden. Das Bildungsprogramm und die Werkstatt auf der Stauferhütte werden primär der Zusammenarbeit mit den Naturparkschulen dienen. Die Stauferhütte ist auch Ausgangspunkt des Themenwegs "Jauerlinger Gipfelrunde", der mit einer APP begangen werden kann. Der Themenweg beinhaltet u.a. auch Erklärungen zur Artenvielfalt im Naturpark. Ein besonderes Anliegen in der Zusammenarbeit mit den Schulen ist es den Kindern durch Erleben und Beobachten, aber auch durch praktisches Arbeiten wie z.B. Bau von Nistkästen und Insektenhotels, wieder mehr Nähe zur Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung zu vermitteln. Zur Vermittlung der naturräumlichen Besonderheiten des Naturparks arbeitet der Naturpark mit den Naturvermittlern des LFI Lehrgangs zusammen. Im Zuge der Vorbereitungen zur Landesausstellung 2017 in Pöggstall haben zahlreiche engagierte Naturparkbewohner den Naturvermittler-Lehrgang absolviert. In den Wintermonaten beginnen wir schon mit den ersten Winterwanderungen im Gipfelbereich, weitere Vermittlungen sollen aber in allen Naturparkgemeinden angeboten werden. 

 

Mehr Informationen:

Die Vielfalt im Ötscher:Reich erleben von Katja Weirer (Naturpark Ötscher-Tormäuer)

Der Ötscher und die Ötschergräben sind die wohlbekannten Ausflugsziele im Naturpark Ötscher-Tormäuer. Doch auch das Naturparkzentrum, die Ötscher-Basis, lockt mit einem bunten Veranstaltungsprogramm und ist auf jeden Fall einen Ausflug wert

Naturparkfest, Foto: Fred Lindmoser
Heuernte, Foto: Naturpark Ötscher-Tormäuer
Hochlagenobst, Foto: Fred Lindmoser

Rund um den Ötscher, den mächtigen Mittelpunkt des Naturpark Ötscher-Tormäuers, erstreckt sich eine bunte und eindrucksvolle Natur- und Kulturlandschaft geprägt von bäuerlicher Tätigkeit. Der Naturpark hat sich zum Ziel gemacht alte Traditionen wieder aufleben zu lassen, Wissen darüber zu bewahren und die Themen der Bevölkerung näher zu bringen.

Ein kurzer Einblick in die vielseitigen Veranstaltungen
Im Frühsommer verschönerte der "Heigatog" den Garten der Ötscher-Basis mit sogenannten „Hieflern“. Diese traditionelle Arte der Heugewinnung wurden den Interessierten von einem einheimischen Ehepaar und Naturvermittlern näher gebracht. Dabei wurde auch geklärt was hintern eigenartigen Begriffen wie mahn-aosrahn-zaumriedln und hieflern steckt.

Nach getaner Arbeit kann auch mal richtig gefeiert werden! Aus diesem Grund konnten Besucherinnen und Besucher Mitte der Saison an einem wunderschönen, sonnigen Tag beim Naturparkfest auf der Ötscher-Basis die Seele baumeln lassen. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten Workshops zu breitgestreuten Themen wie Jodeln, Giftpflanzen, Kräuterbuschen, Heusackerl und Landart. Livemusik und Köstlichkeiten vom Ötscher-Grill sorgten für ein Erlebnis für alle Sinne.  
Ein Thema beschäftigt den Naturpark schon seit längerem - Hochlagenobst. Daher fand heuer zum ersten Mal ein Aktionstag speziell zum Apfel statt. Neben Sortenbestimmung, Verkostungen und Fachvorträgen konnte sich auch jeder noch einen  Apfelbaum mit nach Hause nehmen.

Neue Saison - gewohnte Leidenschaft
Ab 1. Mai startet wieder die Wanderzeit und somit auch die Saison im Naturpark Ötscher-Tormäuer. Wer sich von der Vielfalt des Ötscher:Reichs persönlich überzeugen will, ist eingeladen an einem der zahlreichen Programme und Workshops teilzunehmen. Eine Empfehlung für alle Bewegungsfreudigen ist eine geführte Wanderung durch die einzigartige Schluchtenlandschaft der Ötschergräben. 

 

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Biodiversität sehen, verstehen und schmecken mit 72 Stunden ohne Kompromiss im Naturpark Purkersdorf von Gabriela Orosel (Naturpark Purkersdorf)

In 3 Schwepunktbereichen arbeiteten SchülerInnen der 6. AHS Purkersdorf Mitte Oktober 2016 in 72 Stunden gemeinsam mit dem Naturpark Purkersdorf an Verbesserungen an der Kellerwiese

Foto: Naturpark Purkersdorf/Orosel
Foto: Naturpark Purkersdorf/Orosel

Im Rahmen dieses Projektes wurde gemeinsam mit den Jugendlichen auf der Kellerwiese eine neue Jugendlounge/-sitzgruppe inkl. einem neuem Müllsammelsystem gebaut und eine Graffiti Wand gestaltet. Darüber hinaus reinigten die SchülerInnen das mit 50 Schriftzügen verunstaltete Brückengeländer der Fußgängerbrücke über die B44 im Eingangsbereich des Naturparks. Im Sinne der Gehölzbiodiversität über das aktuelle LE-Projekt „Natur PUR“ wurde gemeinsam mit Klaus Wanninger (Firma Lacon) die Naturparkpflanze, die Pimpernuss, sowie eine neue Naschhecke mit Dirndl, Himbeere und Brombeere gepflanzt und ein Beet mit Erdbeeren angelegt. Das an diese sinnliche Ecke angrenzende Labyrinth auf der Kellerwiese wurde gestutzt und zusätzlich mit Weidenstecklingen ergänzt. Selbst gebaute Spielgeräte aus dem Projektjahr 2014 mit damaligen 7. AHS Purkersdorf wurden auf ihre Funktionalität kontrolliert und ausgebessert. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden nur regionale Materialien im Sinnen der Nachhaltigkeit verwendet.

 

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Erfolgreicher Start zum geförderten LE-Projekt "Natur PUR-Vielfalt erleben im Naturpark Purkersdorf" von Gabriela Orosel (Naturpark Purkersdorf)

Ziel ist es, die Biodiversität im Naturpark Purkersdorf zu stärken sowie die natürlichen Ressourcen in vielfältiger Form ins Bewusstsein der BesucherInnen zu rücken und praktische Beiträge zur Verbesserung der Erhaltungszustände von Arten und Lebensräumen zu leisten

LE Projekt NaturPUR Waldwiese2016, Foto: Naturpark Purkersdorf
Forstmulcher im Einsatz, Foto: Naturpark Purkersdorf

Ein für den Naturpark Purkersdorf wichtiges Projekt konnte in Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung des Lands NÖ und der Ländlichen Entwicklung nach 1-jähriger Wartezeit nun dieses Jahr offiziell gestartet werden. Dabei geht es in mehreren Projektphasen in den nächsten beiden Jahren vermehrt um die Stärkung der Naturparksäule „Schutz“ sowie um den Erhalt der Artenvielfalt – Biodiversität - im Naturpark entsprechend national und international vorkommenden bedeutender Lebensräume, wie beispielsweise jener der Gelbbauchunke. Sie fühlt sich im Bereich des 2014 angelegten Waldbiotopes des Naturparks besonders wohl. Im Rahmen dieses Projekts wird weiters eine bestehende Waldwiese beim Schöffelstein rekultiviert, die Bienen als Naturparkbotschafter gestärkt und die Eingangsbereiche in den Naturpark besser gekennzeichnet. Neben der Neugestaltung der Homepage (www.naturpark-purkersdorf.at) geht es auch um die Weiterentwicklung des Naturparks bis 2025. Was gibt es abseit der Wanderwege, „daneben“ zu entdecken?

 

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NahTouren 2016 - Abwechslungsreiche Naturvermittlung im Naturpark Purkerdorf von Gabriela Orose (Naturpark Purkersdorf)

Mehr als 1.400 Teilnehmer nahmen in der Saison 2016 wieder beim vielsitigen Programm unter dem Motto "NahTouren" im Naturpark Purkersdorf teil

Naturpark Jahreszeitenprojekt, Foto: Naturpark Purkersdorf/Orosel
Jakobimarkt 2016, Foto: Naturpark Purkersdorf/Orosel

Im Rahmen der NahTouren 2016 gab es im Naturpark Purkersdorf wieder ein vielseitiges Package an unterschiedlichen geführten Touren und Events mit unseren ausgebildeten WaldpädagogInnen: Egal ob mit unserem Vogelexperten Gernot im Frühling, mit unserem Imker Bieno zu den Naturparkbienen als Botschafter für Biodiversität, zum speziellen Kinderprogramm mit dem Familiensommer, zum traditionellen Naturparkfest mit der Langen Nacht Mitte September oder bei einer der zahlreichen Kinderführungen zum Thema „Naturpark als Lernort“, Begeisterung steht an erster Stelle! Auch mit unserer Naturpark Schule (ASO Purkersdorf) waren wir regelmäßig wieder im Wald, haben den Naturpark Eichenhain gemeinsam erkundet und fleißig Adventkränze gebunden. Nicht zuletzt hat sich bei den Führungen auch der neu angelegte Grillplatz in Kooperation mit unserem Naturparkgasthaus Klugmayer als tolle Neuerung 2016 herausgestellt. Insgesamt nahmen heuer mehr als 1.400 Personen an den Angeboten teil. Wir freuen uns auch zu unserem Jahreszeitenprojekt über eine Anerkennung des Bundesministeriums für lange Jahre Umweltbildung im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

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Das war das Herbstfest 2016 von Susanne Käfer (Naturpark Sparbach)

Einen vielfältigen Herbsttag im Naturpark Sparbach erleben

Foto: Naturpark Sparbach / Käfer
Foto: Naturpark Sparbach / Käfer

Ein letztes Mal zeigte der Spätsommer was er kann – ein perfektes Ausflugswetter am Nachmittag des 1. Oktober bescherte dem Naturpark sehr viele interessierte BesucherInnen beim traditionelle Herbstfest. Neben Steckerl Brot grillen und dem Besuch beim Imker mit der Möglichkeit Honig zu kosten, konnte man erfahren, wie das mit dem Aufforsten im Wald funktioniert, welcher vierbeinige Naturpark Bewohner hübschen Kopfschmuck trägt, wie das so  mit dem SPINNEN ist und natürlich gab es eine Bastelstation. Als besonderes Highlight entpuppte sich das Ausprobieren von Matador, wo wir freundlicher weise eine ganze Probierkiste zum Werken zur Verfügung hatten.

 

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Oberösterreich

Schmetterlingserlebnisweg in St. Thomas am Blasenstein

Passend zum Naturparkleittier Schwalbenschwanz wurde ein spannender Schmetterlingerlebnisweg mit sieben Aktivstationen errichtet. Naturparkmaskottchen Franz, der Schwalbenschwanz, erklärt den Besuchern im Naturpark Mühlviertel die Welt der Schmetterlinge

Foto: Naturpark Mühlviertel

Auf dem 1,6 km kinderwagentauglichen Themenweg lernen Wanderer die Biologie, Bedeutung, Verhaltens- und Lebensweise der lokalen Schmetterlingsfauna im Naturpark kennen. Da manche Schmetterlingsraupen nur auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert sind wird klar wie wichtig ein vielfältiger strukturreicher Lebensraum für das Überleben einzelner Arten ist. Ein mit schmetterlingsfreundlichen Nektar- und Futterpflanzen bepflanzter Garten gibt Anregungen zur eigenen biodiversitätsfreundlichen Gartengestaltung.

 

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Alte Obstbäume im Naturpark Obst-Hügel-Land erhalten und pflegen von Rainer Silber (Naturpark Obst-Hügel-Land)

Alte hochstämmige Obstbäume sind der Kern des Naturparks. Krankheiten wie Birnenverfall, aber auch Mistelbefall und die generelle Überalterung der Mostobstbäume setzen dem Baumbestand im Obst-Hügel-Land jedoch stark zu. Umso wichtiger ist es, die noch vitalen Obstbäume zu erhalten und zu pflegen

Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land
Foto: Naturpark Obst-Hügel-Land
Foto: Valentin Baumgartner

Seit einigen Jahren gibt es die Naturpark-Initiative „Pflege- und Verjüngungsschnitt bei alten Obstbäumen“. Bei dieser Aktion werden 70 % der Kosten für einen professionellen Altbaumschnitt über ein Naturpark-Projekt übernommen. Voraussetzung ist, dass die Obstbäume im Naturparkgebiet stehen, die Bäume zumindest 30 Jahre alt sind und es sich um hoch- oder halbstämmige Obstbäume (Apfel, Birne oder Kirsche) handelt. Nicht gefördert werden der „klassische“ Obstbaumschnitt im Hausgarten, Baumrodungen und der Abtransport der Äste.
Nach telefonischer Vereinbarung wird gemeinsam mit einem Baumschneider der Pflegeaufwand und die damit verbundenen Kosten abgeschätzt. Erst danach erfolgt der Pflegeschnitt. Die Grundeigentümer unterstützen den Professionisten dabei so weit wie möglich. Die Rechnung geht an das Naturpark-Büro. 30 % trägt der Antragsteller selbst. Die maximale Förderung je Antragsteller beträgt € 700,-.  
Bisher nutzten rund 25 Landwirte und private Grundeigentümer das Angebot. Insgesamt wurden auf diesem Weg rund 250 Bäume verjüngt. Das jährliche Budget für dieses Vorhaben beträgt rund € 10.000,-. Die Finanzierung erfolgt über das ELER-Naturschutzprojekt "Förderung der Biodiversität und Bewusstseinsbildung im Naturpark Obst-Hügel-Land".

In den nächsten Wochen und Monaten ist wieder die beste Zeit für einen fachgerechten Baumschnitt. Das neue Jahresprogramm des Naturparks Obst-Hügel-Land enthält wieder praxisorientierte Baumschnittkurse, die Baumbesitzern die Scheu nehmen sollen, im eigenen Obstgarten aktiv zu werden.
Die aktuellen Termine sind unter www.obsthuegelland.at zu finden.

 

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Salzburg

Almsommerhütte des Jahres 2016 von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Die Schliereralm im Naturpark Riedingtal ist Almsommerhütte des Jahres 2016. Zum neunten Mal wurde heuer im Salzburgerland die Almsommerhütte des Jahres  2016 gewählt

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Zum neunten Mal ist  heuer im Salzburgerland die Almsommerhütte des Jahres 2016 gewählt und es wurde zudem ein neuer Rekord an abgegebenen Stimmen gebrochen. Eine erfahrene Jury nominierte zehn besondere auserwählte Hütten. Gemeinsam mit den Lesern der Kronenzeitung und den Gästen der Salzburger Almsommerhütten wurde dann über die beliebteste Almsommerhütte abgestimmt.
Für die Schliereralm im Naturpark Riedingtal wurden 10.850 Stimmen abgegeben und holte somit überlegen den Sieg. Die Schliereralm ist somit nicht nur Almsommerhütte des Jahres, sondern schaffte auch den neuen Rekord der Wahlstimmenanzahl pro Hütte. Über 44.408 Stimmen wurden bei der diesjährigen Wahl zur Almsommerhütte des Jahres 2016 abgegeben.

  • 1. Platz - die Schliereralm im Naturupark Riedingtal (10.850 Stimmen)
  • 2. Platz - die Funderalm   in Bad Hofgastein (7.217 Stimmen)
  • 3. Platz - die Rottenhofhütte in Annaberg (5.353 Stimmen)

Zur Verleihung war auch viel Prominenz anwesend und gratulierte aufs herzlichste – allem voran Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und SLT Geschäftsführer Leo Bauernberger sowie unser Bürgermeister und Naturparkobmann Alfred Pfeifenberger und viele mehr.
„Der Einsatz der Bauern ist toll. Eigentlich sind alle Sieger, das verdient große Anerkennung“ so der Landeshauptmann bei seiner Festrede.

Der Naturparkverein gratuliert Familie Dorfer vlg. Schliererbauer zu dem hervorragenden 1. Platz auf das Aller Herzlichste!

Naturpark Riedingtal im ORF von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Naturpark Riedingtal bei der Sendereihe "119 Plätze und Schätze"

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Seit März 2015 wird im ORF Fernsehen in der Aktion „119 Plätze, 119 Schätze“ beinahe wöchentlich aus jeder der 119 Gemeinden des Landes Salzburg ein ganz besonderes Plätzchen vorgestellt - im August wurde heuer der Naturpark Riedingtal nominiert. Bei traumhaften Sommerwetter konnte das ORF Filmteam die wunderschöne Natur- u. Kulturlandschaft des Naturparksl näher unter die Lupe nehmen und zeigte sich vom Facettenreichtum und  der Schönheit der Landschaft begeistert. Ausstrahlungstermin war der 12. August 2016.

Fachgruppe vom Biosphärenreservat Rhön im Naturpark Riedingtal von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Naturschutzfachliche Exkursion - Biosphärenreservat Rhön und Naturpark Riedingtal

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Unter der Leitung von Martin Kremer, Geschäftsführer vom Fachdienst Biosphärenreservat und Naturpark Rhön wurde eine >forstwirtschaftliche, landwirtschaftliche u. naturschutzfachliche Exkursion<  speziell für Ranger in den Salzburger Lungau organisiert und durchgeführt. Fixer Bestandteil der Exkursion war ein Besuch  im  Naturpark Riedingtal wo eine Führung entlang des Almenwanderweges auf dem Programm stand. Anschließend fand  beim Almgasthof Königalm noch ein reger Informationsaustausch statt und seitens des Naturparkmanagements wurden von Franz Gfrerer (Geschäftsführer Naturpark Riedingtal)  die aktuellen Projekte nähergebracht.

Landesalmsommereröffnung im Naturpark Riedingtal von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Mit einem stimmungsvollen Fest wurde am Sonntag, dem 19. Juni, der Salzburger Almsommer 2016 feierlich im Naturpark Riedingtal eröffnet

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Viele ließen sich das authentische Almerlebnis nicht entgehen - während es in Salzburg und im Flachgau regnete, kam im Lungau sogar ab und zu die Sonne hervor. Der Naturpark Riedingtal  mit der beeindruckenden Kulisse der Niederen Tauern bot auch eine würdigen Rahmen und mit seinen vielen bewirtschafteten Almen ein Almerlebnis der besonderen Art. Die Salzburger Landes- Almsommereröffnung ist bereits nicht nur ein Pflichttermin für Wanderer u. Naturliebhaber, sondern auch für Politik, Tourismus und Gesellschaft im Salzburgerland. „Von Wiesenblumen, Almkräutern und Hüttengeheimnissen“  hieß diesmal das Motto der Eröffnung des 13.  Salzburger Almsommers, auch das passende Thema für den diesjährigen Gastgeber, den Naturpark Riedingtal,  in dem man auch wahre Kräuterschätze entdecken kann.
Bürgermeister und Naturparkobmann Alfred Pfeifenberger konnte dabei viele Ehrengäste begrüßen - darunter: Landesrat Sepp Schwaiger, Landesrat Hans Mayer, Franz Pospischil von Raiffeisen Salzburg, Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser, Florian Gröswang (Salzburgerland Tourismus), Martin Sagmeister (Obmann Ferienregion Lungau), Ex-Ski-Star und Doppel- Weltmeisterin Alexandra Meissnitzer und viele andere.
Landesrat DI Dr. Sepp Schwaiger betonte in seiner Festrede die Bedeutung einer lebendigen Almwirtschaft. Besonderen Dank sprach auch er den Almbäuerinnen und Almbauern im gesamten Salzburgerland aus: "Durch ihre Leidenschaft und ihren Fleiß lassen sie Salzburgs Almen aufblühen." Seit vielen Jahren werden im Riedingtal bereits  Almsommerfeste durchgeführt, auch um ein besonderes Angebot für den Wandertourismus zu schaffen und gleichzeitig  die Almwirtschaft zu fördern. Almsommer auch als Chance für die Bauern, sind sie es doch, die für die Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft Sorge tragen.

Schmetterlingsexkursion im Naturpark Riedingtal von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Im Rahmen der Aktion "Tag der Natur" wurde seitens des Naturparks Riedingtal in Zusammenarbeit mit der Naturparkvolksschule Zederhaus ein Schmetterlingsprojekt durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Naturparkverein und Schule hat speziell bei Naturprojekten hohe Priorität

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Am 22. Juni war es endlich soweit, die vom Naturparkverein im  Rahmen der Initiative „Tag der Natur“  geplante Schmetterlingsexkursion stand für die Schüler der Naturparkvolksschule Zederhaus auf dem Programm und konnte bei  herrlichen Wetter durchgeführt werden.  Bei der Schmetterlingsexkursion im Naturpark Riedingtal, wurde auch viel interessantes Wissen über Schmetterlinge vom Schmetterlingsexperten Prof. Gernot Embacher (ehemaliger Leiter der entomologischen Arbeitsgemeinschaft im Haus der Natur) vermittelt und den Schülern nähergebracht. Entdeckte Schmetterlinge wurden in Beisein des Schmetterlingsexperten auch näher unter die Lupe genommen und bestimmt. Zum Abschluss konnten sich die Kinder noch die Schmetterlingsausstellung „Artenvielfalt ist Lebensqualität – die heimischen Schmetterlinge“ im Naturpark- Informationshaus anschauen, und Broschüren über  die „heimischen Schmetterlinge“ mit nach Hause nehmen. Die Zusammenarbeit zwischen Naturparkverein und der Naturparkvolksschule Zederhaus hat speziell bei Naturprojekten hohe Priorität – beim Schulprojekt „Aktion Faltertage“ haben sich die Schüler auch im Unterricht theoretisch und praktisch mit verschiedenen Schmetterlingen beschäftigt. Im Werk-Unterricht wurde sogar ein „Schmetterlingshotel“ gebastelt und mit Eiern des Diestelfalters bestückt – die Schüler konnten so mit der Zeit die verschiedenen Entwicklungsstadien des Schmetterlings hautnah miterleben und betreuen.  Nicht nur die Schüler auch die Erwachsenen waren begeistert, diese Metamorphose life zu sehen und zu beobachten.

Sponsorenwanderung von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Der Naturpark Riedingtal hat mit dem "Raiffeisenverband Salzburg" und der "Murauer Brauerei" auch zwei namhafte Sponsoren an seiner Seite

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Der Naturpark Riedingtal hat mit dem Raiffeisenverband Salzburg und der Lungauer Raiffeisenbank, St. Michael-Oberlungau sowie der Murauer Brauerei auch zwei namhafte Sponsoren an seiner Seite.  Zu einem gemütlichen Beisammensein lud der Verein Naturpark Riedingtal  seine Sponsoren diesmal zu  einer Wanderung auf die Franz-Fischer-Hütte. Das Alpenvereinshaus der ÖAV Sektion Lungau befindet sich inmitten der grandiosen Bergkulisse der Ausläufer der Radstädter Tauern auf 2020m Seehöhe, im Herzen des Natuprarks Riedingtal. 

Biodiversität und Almbewirtschaftung im Naturpark Riedingtal von Franz Gfrerer (Naturpark Riedingtal in Zederhaus)

Beweidungsprojekt im Naturpark Riedingtal in der Startphase - auf Grundlage eines bereits erstellten naturschutzfachlich orientierten Bewirtschaftungsplanes sollen brachliegende Almflächen wieder aktiviert werden

Foto: Naturpark Riedingtal in Zederhaus

Die Besitzer der Almflächen sind aktive Landwirte und Almbewirtschafter im Naturpark Riedingtal und haben großes Interesse dieses Almgebiet zu aktivieren und sind auch bereit, die Alm für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen. Diesem Interesse folgend, plant der Verein Naturpark Riedingtal eine Schwerpunkt in Hinblick auf naturschutzfachlich orientierte Almbewirtschaftung zu setzten. Die Idee, dass eine an die naturräumliche Gegebenheiten angepasste Beweidung eine hohe Biodiversität bewirkt, soll anhand der Wiederaufnahme der Beweidung erprobt werden.  Im Vordergrund stehen naturschutzfachliche Fragestellungen, welche durch unterschiedliche Beweidungsformen in Verbindung mit Monitoringflächen beantwortet werden können.

Kurzfilm "Grenzgänger" im Naturpark Weißbach von Roland Chytra (Argusauge.tv)

Die umfassenden Dreharbeiten für den Kurzfilm „Grenzgänger“ im Naturpark Weißbach laufen bereits seit über einem Jahr und sind nun abgeschlossen! Der gesamte Film mit einer Länge von rund 15 Minuten wurde am 9. Dezember bei der Auftaktveranstaltung der Winter-Naturparkkino Reihe in Weißbach bei Lofer gezeigt

v.l.n.r.: Hans Aberger, Brigitte Meier, Walter Haitzmann, Martin Leitgeb, Roland Chytra, Basti Lämmerhofer (Hauptdarsteller), Birgit Battocleti, Foto: Roland Chytra und Naturpark Weißbach/Birgit Battocleti

Das Gedankengut des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau (1817-1862) ist im Naturpark Weißbach fest verankert. In seinem Werk „Walden“ (life in the woods) beschreibt Thoreau u.a. sein einfaches Leben in und mit der Natur. Genau dieser Zugang bildet die Basis für die Geschichte des Films. Der Naturpark selbst fungiert dabei als Hauptkulisse, welcher auf vier Säulen aufgebaut ist: „Naturschutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung“. Der Film selbst hat zwei parallele Handlungsstränge und zieht sich über alle vier Jahreszeiten.  Zum einen erzählt er die Geschichte des H. D. Thoreau, der den Naturpark auf längst vergangenen Pfaden durchstreif und erkundet und dort in einer einsamen Hütte lebt. Zum anderen die eines Jungen, der in der Gegenwart lebt. Der Junge findet in einer Sennerhütte das Tagebuch von H.D.T. und lässt sich nach und nach von dessen Gedankengut inspirieren. Er begibt sich auf Thoreaus Pfade und entdeckt, erkundet und erforscht seine Umgebung. Ganz bewusst erfährt er so die Idee und das Gedankengut des Naturparks, beginnt Zusammenhänge zu verstehen und lernt so, Natur zu schätzen und zu schützen. Die biologische Vielfalt der Almenlandschaft und der naturnahen Forstwirtschaft, deren Bewirtschaftung mit dem Erhalt und der Pflege als auch die Herstellung regionaler Produkte bilden weitere zentrale Eckpunkte im Film. Alle (Laien)Darsteller stammen aus der Region, wurden im Zuge von mehreren Castings ausgewählt, umfassend gebrieft und im Zuge der Dreharbeiten (Regie) auf das Drehbuch/Storyboard „eingelernt"

Produktionsteam: Roland Chytra und Martin Leitgeb et. al.
Produktionsleitung: Birgit Battocleti

Der Film wurde mit den Mittel des regionalen Förderinstrumentes LEADER verwirklicht und von der Firma Argusauge.tv (Roland Chytra und Team) im Naturpark Weißbach und mit regionalen Schauspielern umgesetzt.

 

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Steiermark

Natur in Menschenhand?

Das Nützen und Schützen der Natur und deren Auswirkungen stehen im Fokus einer von „Naturparke Steiermark“ initiierten Ausstellung im Naturkundemuseum Graz. Am 6. Oktober wurde sie feierlich eröffnet

Rudern für die Artenvielfalt: Je koordinierter und schneller gerudert wird, desto mehr gefährdete Arten einer Flusslandschaft können bei dieser sportlichen Gemeinschaftsaktion gerettet werden. Danach wird Bilanz gezogen. Foto: Werner Kmetitsch
Die Ausstellung beginnt mit der Einladung, sich auf ein Märchen und auf damit verbundene Wahrnehmungsmöglichkeiten einzulassen. Diese Kunst-Installation stammt von der Murauer Künstlerin Uli Vonbank-Schedler. Im Märchen kippt die Wirklichkeit in einen imaginären Raum, und es wird Unmögliches möglich. Wandel und Perspektivenwechsel erlauben neue Zugänge zur Mitwelt. Foto: Werner Kmetitsch
Hier können die Besucher/innen herausfinden, wie „gut“ ihre Entscheidungen für die Natur sind. Dazu schlüpfen sie in die Rolle unterschiedlicher Akteure: Als Landwirtin, Politikerin, Naturschützerin, Konsument oder Tourist können sie Entscheidungen für den Naturschutz treffen. Die Ergebnisse des Tests zeigen, wie komplex dieses Thema ist. Foto: Gernot Passath
Dieser Sandtisch ist bei Jung und Alt heiß begehrt. Hier können Traumlandschaften gebaut werden. Eine Projektion legt darauf farblich abgestimmte Höhenzonen: vom blauen Fluss über Wiesen, Wälder und Almen bis zum hellgrauen Karstgebiet. Eine faszinierende Dynamik entsteht. Foto: Werner Kmetitsch
„Schatzkammer“:. Eine Auswahl von über 500 digitalen Naturfotografien gibt Einblick in das Reich der Artenvielfalt. Foto: Werner Kmetitsch

Großer Andrang herrschte bei der Eröffnung der Ausstellung in Graz. Die Naturparke präsentierten sich den zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Naturschutz, Kunst und Wissenschaft zur Einstimmung mit erlesenen Spezialitäten. So gut, so schön! Das Thema aber ist brandheiß: Wie sieht die Zukunft der Natur mit uns Menschen aus? Und welche Aktivitäten setzt der steirische Naturschutz, um unsere Lebensgrundlagen dauerhaft zu erhalten? Das Medienecho nach der Eröffnung war eindrucksvoll. Mittlerweile haben fast 10.000 Personen die Ausstellung besucht.
Ein knallrotes Boot mitten in der Ausstellung lädt zur Ruderpartie. Denn wenn es um unsere Natur und unsere Lebensräume geht, sitzen wir alle im selben Boot. Ob allerdings das Boot auf Kurs gehalten und somit die Artenvielfalt als Basis für intakte Ökosystemleistungen erhalten werden kann, hängt von jedem Einzelnen und der Qualität des Ruderns ab.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine überraschende Vielfalt an unterschiedlichen, spannend gestalteten Stationen zum Thema Naturschutz. Alles beginnt mit einem Märchen, nach welchem man sich in eine scheinbar kuschelige Höhle zum direkten Dialog mit Kröten zurückzieht. Wiederkehrender Autolärm signalisiert die Lebensgefahr.

Im nächsten Raum taucht man in die Artenvielfalt unserer Heimat ein. Alleine in Österreich gibt es rund 70.000 verschiedene Arten. Wodurch viele bedroht sind, kann durch Knopfdruck getestet werden. Eine goldene Schatzkammer lenkt den Blick auf den Formenschatz der Natur.
Müssen nur andere – seien es Politiker, Wissenschaftler, NGOs etc. – die Lösungen für Umweltprobleme finden? Wir selbst müssen nichts ändern?
Die Ausstellung ermöglicht es, auch in unterschiedliche Berufsbilder zu schlüpfen und per „Selbsttest“ mit Punkteauswertung zu erforschen, wie das eigene Verhalten sich beim Urlaub oder beim Einkauf auf das Ökosystem auswirken kann.

Ausstellungsgestalterin Anja Stejskal ging es bei der Konzeption primär darum, Lust auf ein Aktivwerden zu machen: „Viel in die Hand nehmen können, Freude haben und Beziehungen aufbauen über das eigene Tun. Die Stationen sollen aus der weit verbreiteten Passivität im Naturschutz locken.“ 
Beim Sandspielen, eine der beliebtesten Stationen, werden Besucherin und Besucher selbst zu (Kultur-)Landschaftsgestalter/innen und können durch eine Projektion die Veränderung der Vegetationszonen hautnah verfolgen.

Naturschutz ist mehr als ein Gedankengebäude. Er ist eine Kulturaufgabe und braucht aktives Handeln. Die Ausstellung bietet viele Möglichkeiten dazu: Spielerisch werden die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten von Nationalparks, Naturparks und Natura-2000-Gebieten präsentiert. In Kurzfilmen stellt die „Naturschutz-Szene“ sich der Steiermark vor. Wofür stehen bzw. kämpfen Behörden, NGOs oder private Initiativen?

„Dass unsere Natur leidet, ist wohl kaum zu übersehen“, so Biologe Thomas Frieß vom Kuratorenteam: „Was kann ich eigentlich dazu beitragen, damit wir eine lebenswerte Umwelt haben, eine Natur, die funktioniert? Denn funktionierende Ökosysteme gewährleisten viele Basisleistungen der Natur, die wir nicht verlieren dürfen: fruchtbaren Boden, sauberes Wasser, reine Luft … Den Schutz der Natur können wir uns leisten, nicht aber die Zerstörung.“

 

Infoblock:

Natur in Menschenhand?
Über Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen
Eine Ausstellung des Universalmuseums Joanneum in Kooperation mit Naturparke Steiermark
 
Kuratiert von:
Thomas Frieß (ÖKOTEAM), Anja Stejskal (Gestaltung), Bernhard Stejskal (Projektträger Naturparke Steiermark), Ursula Stockinger (Naturkundemuseum Graz), Alois Wilfling (OIKOS)

Ort:
Universalmuseum Joanneum / Naturkundemuseum
Joanneumsviertel, 8010 Graz
Schul- und Gruppen-Führungen: Tel: 0316/ 8017-9100;
Dienstag – Sonntag, 10–17 Uhr, bis 29.10.2017
www.naturparke-steiermark.at

„Natur wirkt!“- Erlebnisprogramm im Winter

Der Winter ist die Zeit der Ruhe und der Erholung, eine Zeit des Rückzuges für Tiere ins dichte Unterholz, die den Winterstürmen und den tiefen Temperaturen trotzen. Wir Menschen freuen uns über warmen Tee und Glühwein und gemütliche „Platzerln“ in warmen Häusern

Foto: Appelhof
Foto: Tonnerhütte
Foto: Schilcherhof
Foto: Markus Feichter
Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Dabei gibt es auch im Winter in der Natur viel zu beobachten, allem voran die große Vielfalt bei Pflanzen und Tieren! Viele Dinge sind bereits für das große Aufblühen im Frühjahr vorbereitet.
Haben Sie schon einmal im Winter mit der Lupe eine Blattknospe einer Esche untersucht?  Alles fertig angelegt für die ersten wärmeren Tage und den fast explosionsartigen Austrieb: das zarte Grün, raffiniert gefaltet, die feinen Härchen…, noch geschützt durch eine schwarze Kapsel!
Unsere NaturparkführerInnen zeigen und erklären Ihnen diese und andere Feinheiten gerne und lassen Sie hineinschnuppern in das winterliche Leben und Arbeiten in den ausgezeichneten steirischen Kulturlandschaften.

In den 7 Naturparken bedeutet Winterurlaub aber auch Erholung bei herzlichen Gastgebern mit familienfreundlichen Wintersportangeboten und Wanderungen mit Ein- und Ausblicken in die Natur im Winterschlaf.

 

Sanfter Urlaub – fast wie der Winterschlaf

Hier können Sie zu moderaten Preisen gemütlich schifahren: in kleinen Schigebieten, die besonders für Kinder und (Wieder-)Einsteiger geeignet sind.
 
Auf Sie warten neben gepflegten Loipen, geführte Schneeschuhwanderungen, Winterwanderungen – mit Fackel oder Laterne, Rodelbahnen, Eisstockschießen, Eislaufen auf Naturteichen auch einige ganz besondere Angebote:

   
Hier geht's zum "Best of Naturpark-Erlebnisprogramm im Winter 2016/2017"!

Für erholsame Unterkunft und Verpflegung mit Spezialitäten aus der Region sorgen die  72 Naturpark-Partner-Betriebe: Hüttenurlaub, Pension, Gasthof, Urlaub am Bauernhof, Weingut, 3- oder 4-Sterne-Hotel. Dazu finden Sie hier mehr Informationen!
 
Erleben Sie die winterliche Natur (fast) vor Ihrer Haustür!

Österreichs größte Streuobst-Ausstellung in Graz: Hirschbirne trifft Schafnase

Die Präsentation und Verkostung von 200 alten Obstsorten aus den sieben steirischen Naturparken am 20. Oktober in der Grazer Herrengasse (Landhaus) wurde zum städtischen Naturparke-Hotspot

Foto: OIKOS
Foto: OIKOS

Wir Naturparke finden Streuobst gut! Dass wir heuer trotz starkem Frühjahrsfrost wieder über 200 Sorten sammeln und zeigen konnten, grenzt an ein Wunder.
In der Steiermark wird noch immer gleichviel Streuobst wie Intensivobst kultiviert. Aktuell ist das Streuobst sogar wieder in aller Munde und landesweit im Vormarsch. Dies ist nicht zuletzt der beharrlichen Arbeit in den Steirischen Naturparken zu verdanken. Hier pflegen und erneuern LandwirtInnen diese wichtigen Elemente der traditionellen Kulturlandschaft und bewahren zugleich Biodiversität.
Traditionelle Streuobstwiesen beherbergen über 5.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter den Grünspecht, mitunter Orchideen und sogar den EU-geschützten Juchtenkäfer. Die BiologInnen und Naturpark-FührerInnen der Steirischen Naturparke sind begeisterte BotschafterInnen dieser wertvollen Lebensräume, die uns Menschen einfach gut tun.

Von den einst 2.000 Apfelsorten der Steiermark wurden heuer ein Zehntel präsentiert. Doch blieb es nicht nur beim Schauen, die Streuobst-Produkte, allesamt Naturpark-Spezialitäten, durften auch verkostet werden: verführerische Waffeln mit Hirschbirnmus, Spezialitäten aus dem Spänling, Dirndlkuchen, Bratapfellikör, Quitten-Chutney, Apfel-Ragout…

Wer unbekannte Apfel- oder Birnensorten zu Hause hatte, konnte diese gratis bei den anwesenden PomologInnen (Obstsortenkundlern) bestimmen lassen. Unsere Obst-Spezialisten konnten heuer wahre steirische Raritäten, wie den Siebenschläfer oder den Weißbracher bestimmen. In der Ausstellung fanden sich aber auch viele Klassiker, wie der Steirische Passamaner, der Ilzer Rosenapfel oder der Lavanttaler Bananenapfel.

Veranstaltet wurde die „Apfel- und Birnenschau“ am 20. Oktober von „Naturparke Steiermark“ unter fachlicher Betreuung durch die Pomologen von OIKOS – Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung (Gleisdorf).

Termin 2017: Donnerstag, 19. Oktober 2017

 

Weitere Informationen:

Ein Jahr im Zeichen der Kulturlandschaftspflege und Biodiversitätserhaltung von Andreas Kristl (Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen)

Das Projektjahr 2016 stand beim Beschäftigungsprojekt "Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" ganz im Zeichen der Biodiversitätserhaltung. Zum Einen sind hier Pflege-Maßnahmen in den Kulturlandschaften zu nennen, die sich unmittelbar und positiv auf die Vielfalt auswirken und zum Anderen wurden Maßnahmen im Bereich der Vermittlung "Was ist Biodiversität" gesetzt

Foto: Andreas Kristl

Naturparke sind „Mehrwert-Landschaften“ – sie sind Lebens-, Erholungs- und Bildungsraum für Menschen, mit einzigartigen Naturräumen und Ökosystemen, mit Jahrhunderte alten, traditionell genutzten landwirtschaftlichen Flächen, mit besonderen „Naturpark-Spezialitäten“, wie alten Obstsorten und in Summe einem hohen Maß an „Biodiversität“ in all seinen Facetten, das es zu erhalten gilt und genau hier setzt unser Arbeitsplatzprojekt an.

15 MitarbeiterInnen widmeten sich 2016 als sog. Naturpark-PflegerInnen ausschließlich der Landschaftspflege. Zu diesen Arbeiten zählen z.B. die aktive Eindämmung der Ausbreitung von Neophyten, so waren im Naturpark Mürzer Oberland erstmals 2 Mitarbeiterinnen mehr als 200 Arbeitstage in diesem Bereich eingesetzt. Andere Arbeiten umfassen gezielte Mäharbeiten von Sonderstandorten (z.B. Trockenrasen), die Pflege von Heckenlandschaften, Streuobstwiesen und Almen. Hier schlagen sich in den Naturparken Zirbitzkogel-Grebenzen, Sölktäler, Eisenwurzen und Almenland rund 1.350 Arbeitstage zu Buche. 130 Arbeits-Tage wurden beispielsweise der aktiven Naturschutzarbeit bei mehreren unter Naturschutz (natura 2000 Gebiete) stehenden Feuchtgebieten im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen gewidmet (Schaffung von offenen Wasserflächen, Mäharbeiten, Biotopbetreuung…).

Der 2. Aufgabenbereich, der von 9 MitarbeiterInnen wahrgenommen wurde, umfasst die Projekt-, Öffentlichkeits- und Naturvermittlungsarbeit. Hier geht es um die Unterstützung von Biodiversitätsprojekten in den Naturparken, um die Sensibilisierung für das Thema und natürlich um die Vermittlung in der Natur, wobei MitarbeiterInnen als Natur- und LandschaftsvermittlerInnen tätig sind – hier kann aufgezeigt und verständlich gemacht werden, warum die traditionellen Kulturlandschaften in den Naturparken so artenreich, abwechslungsreich und einzigartig sind, wie sie über viele Jahrhunderte hinweg langsam durch die Arbeit der Menschen entstanden sind und welche Bedeutung sie heute haben.

Biotop Streuobstwiese: Biodiversitätserhalt = Kulturlandschaftsschutz von Matthias Rode (Naturpark Südsteiermark)

Das neue ELER-Naturparkprojekt „Biotop Streuobstwiese: Biodiversitätserhalt = Kulturlandschaftsschutz“, ist eine dringende Maßnahme um den Verlust der Streuobstwiesenflächen im Naturpark Südsteiuermark zu stoppen, diese zu revitalisieren, neu anzulegen und damit aktiv Naturschutz zu betreiben

Foto: Naturpark Südsteiermark
Foto: Naturpark Südsteiermark

In enger Zusammenarbeit mit der Obst- und Weinbauschule Silberberg wurden in diesem Projekt Planungen zum zukünftigen Kursangebot rund um das Thema Streuobstwiesen durchgeführt. Der Naturpark möchte diese Seminare auch nutzen um ein Netzwerk mit den interessierten Bürgern aufzubauen und mit ihnen gemeinsam neue Absatzmärkte für Streuobst in der Region zu etablieren. Denn die zentralen Probleme im Zusammenhang mit Streuobst sind neben den sehr geringen Erlösen aus dem Obstverkauf auch die sehr aufwendige Pflege der Streuobstwiesen. Um die überalterten Obstbaumbestände zu revitalisieren, werden tausend Baumsetzlinge (Halb- und Hochstamm) an die Naturparkbürger verteilt. Alte regionale Obstsorten werden dadurch gefördert und sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Landschaftsbildes und der Artenvielfalt. Herr Johann Die  Berg- und Naturwacht, baut in diesem Zusammenhang mit seinen Kollegen Nistkästen für die stark gefährdeten Arten Wiedehopf, Zwergohreule und Wendehals. Mit dem Absterben der alten Bäume und den jahrelangen fehlenden Neupflanzungen ging diesen Vögeln der Lebensraum verloren. Für GF Matthias Rode ist es wichtig, dass mit dieser Aktion eine Bewusstseinsbildung in der Naturparkregion von statten geht, hin zu einer Wertschätzung und Wertschöpfung des wichtigen Kulturlandschaftselements Streuobstwiese. Und dies eben nicht rein aus naturschutzfachlicher, sondern auch aus ökonomischer und touristischer Sicht. So können die Bürger davon ebenfalls profitieren, denn unter dem Motto Schützen durch Nützen produzieren einige Naturparkgemeinden ihren eigenen „Naturpark Opflsoft“. Naturpark Obmann Bürgermeister Reinhold Höflechner erklärt, dass jede(r) GemeindebürgerIn seine/ihre Streuobstäpfel in das jeweilige Gemeindezentrum bringen kann, um dann, nach zwei bis drei Wochen und entsprechend der gelieferten Menge Äpfel, seinen/ihren Apfelsaft abholen zu können.

 

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Tirol

Tiroler Steinbockzentrum St. Leonhard im Pitztal von Ernst Partl (Naturpark Kaunergrat)

Dort wo 1957 der Siegeszug der Steinbockwiedereinbürgerung in Tirol seinen Anfang nahm, soll 60 Jahre später das Tiroler Steinbockzentrum entstehen. Ein interaktives Ausbildungs- und Umweltbildungszentrum rund um die größte Steinbockkolonie der Ostalpen

Das Pitztal beherbergt mit dem angrenzenden Kaunertal die größte Steinbockkolonie der Ostalpen. Mit der Tiroler Landesjagd ist die weitaus größte zusammenhängende Hochgebirgsjagd Österreichs ebenfalls im Pitztal beheimatet. In den letzten Jahrzehnten wurde hier besonders auf dem Gebiet der Stein- und Gamswildhege sehr viel Kompetenz aufgebaut. Gemeinsam mit dem Naturpark Kaunergrat, dem Tourismusverband, dem Land Tirol und weiteren Partnern (Alpenzoo, Tiroler Jägerverband, Natura Raetica, Universitäten) hat sich die Naturparkgemeinde St. Leonhard zum Ziel gesetzt im Bereich des Schrofenhofes das Tiroler Steinbockzentrum ins Leben zu rufen. Mit diesem Projekt soll das Thema Steinbock noch stärker im Tal verankert und ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung des Naturparks Kaunergrat bzw. für den naturnahen Tourismus errichtet werden.

Das Steinbockzentrum setzt sich aus dem

  • Ausbildungs-und Ausstellungszentrum samt Gastronomie,
  • dem historischen Schrofenhof als Steinbock-Klassenzimmer,
  • einem Steinbockgehege und einem Steinbockweg zusammen.

 

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Auszeichnung für die Naturparkregion Tiroler Lech von Dominik Cremer-Schulte (ALPARC)

Anlässlich der Abschlusskonferenz von InnovAlps am 29. September wurde die Naturparkregion Tiroler Lech von ALPARC für die modellhafte Arbeit und das Engagement bei der Umsetzung einer innovativen sowie ökologisch und sozial nachhaltigen Entwicklung ausgezeichnet

v.l.n.r.: Véronique Hannoyer & Günter Salchner (Regionalentwicklung Außerfern), Gilberte Bremond (Parc naturel des Baronnies provençales) Peter Oggier (Naturpark Pfyn-Fingers), Andreas Weissen (APLARC) – Foto: ALPARC

ALPARC, das Netzwerk alpiner Schutzgebiete, hat im Rahmen des InnovAlps-Projekts das Engagement von drei alpinen Naturparkregionen für Innovation und Nachhaltigkeit in der Regionalentwicklung gewürdigt. Bei der Abschlusskonferenz des Projekts am 29. und 30. September in Leuk-Susten (Wallis, CH) wurden der Naturpark Pfyn-Finges (CH), der Naturpark der Baronnies provençales (FR) und die Naturparkregion Tiroler Lech (AT) als erste Pilotregionen für innovative Regionalentwicklung ausgezeichnet. Alle drei zeichnen sich durch zahlreiche innovative Projekte auf regionaler Ebene, die Experimentierfreudigkeit und ein hohes Maß an Kreativität aus und konnten eine ganzheitliche Sicht der AkteurInnen unter Beweis stellen.

Der Naturpark Lech im Nordwesten Tirols beherbergt eine der wohl urtümlichsten und schönsten Landschaftsräume der Alpen. Der Lech und seine Seitenzubringer, als die letzte intakte Wildflusslandschaft der Nordalpen, prägen den Naturraum ebenso wie die weitläufigen Auwälder, die ein letztes Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten wie den Flussregenpfeifer oder den Frauenschuh bieten. Aber auch den BesucherInnen wird in der Region einiges geboten: Zahlreiche Einrichtungen und Angebote versprechen ein unverwechselbares Naturerlebnis – wie etwa der Lechweg: Dieser, die Region verbindende Weitwanderweg, wurde mit dem Qualitätsprädikat "Leading Quality Trails - Best of Europe" ausgezeichnet und führt entlang einiger beeindruckender Attraktionen. Angebote wie der Lechweg zeugen vom hohen Engagement und der innovativen Herangehensweise des Naturparks und seiner Verantwortlichen, denen wir an dieser Stelle ganz herzlich zu dieser Auszeichnung gratulieren!

Das Projekt InnovAlps, das von ALPARC koordiniert wird, hat sich mit der Suche nach neuen und zukunftsweisenden Ansätzen der ländlichen Entwicklung in alpinen Schutzgebietsregionen befasst. Ein spezielles Augenmerk lag dabei auf Projekten, die auf den Aufbau regionaler Kooperationen zwischen Naturparkmanagements und AkteurInnen aus Tourismus, Landwirtschaft, Gewerbe und anderen regionalen Entwicklungsträgern abzielten.

Erweiterung des Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen von Katharina Weiskopf und Willi Seifert (Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen)

Einen Meilenstein seiner bisherigen Entwicklung konnte der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen im Rahmen der Feier anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums am 07.10. in Tux bekannt geben: Die Erweiterung des Schutzgebiets am Tuxer Hauptkamm

Foto: Paul Sürth

Nach vielen Jahren Vorarbeit und konstruktiven Gesprächen mit den Gemeinden und GrundeigentümerInnen wurde Anfang Oktober die Erweiterung Ruhegebiets um rund 43 km² von der Tiroler Landesregierung offiziell beschlossen. Das ist seit 25 Jahren die größte Fläche, die in Tirol unter Schutz gestellt werden konnte und eine bemerkenswerte Errungenschaft für den Naturschutz in Tirol und weit über Tirol hinaus. „Der Hochgebirgs-Naturpark ermöglicht Erholung in der freien Natur und ist gleichzeitig ein Bekenntnis des Landes zur intensiven Betreuung des Schutzgebietes“, sagt LH-Stv. Josef Geisler, der außerdem an die raumordnerische Bedeutung erinnert: „Ruhegebiete ermöglichen einen Erhalt der Naturlandschaft und unterstützen die traditionelle bäuerliche Bewirtschaftung.“ Touristisch seien Markenzeichen wie jenes des Hochgebirgs-Naturparks Erfolgsgaranten, sagt LH-Stv.in Ingrid Felipe: „Gerade im Sommertourismus kann man die Bedeutung der unberührten Natur nicht hoch genug einschätzen. Das ist nicht nur gut für die Tiroler Wirtschaft, sondern es ist auch gut für die im Tourismus beschäftigten Menschen, wenn aus ihren saisonalen Arbeitsplätzen immer mehr Ganzjahres-Arbeitsplätze werden.“ Mit über 100 Partnerbetrieben hat der Hochgebirgs-Naturpark eine enge Kooperation und bringt gemeinsam Einheimischen und Gästen die faszinierende Natur- und Kulturlandschaft näher. Der Naturpark Zillertaler Alpen wurde 2015 von einer Fachjury für die exzellente Arbeit des Teams um GF Willi Seifert und Obm. BGM Heinz Ebenbichler zu Österreichs „Naturpark des Jahres“ gewählt. Der Geschäftsführer und der Obmann freuen sich über die beschlossene Ausweitung: Der Naturpark legt sehr viel Wert auf ehrlichen Diskurs und vertrauensvolle Kooperation mit all jenen Gruppen, die sich teils schon seit Jahrhunderten für die Pflege und Entwicklung dieses tollen Natur- und Erholungsraumes einsetzen. Dieser Schritt zeigt, dass wir mit dieser bodenständigen Arbeit auf einem guten Weg sind.

1991 wurde der Zillertaler Hauptkamm als Ruhegebiet ausgewiesen, 2001 erfolgte die Ernennung zum Naturpark. Mit der Erweiterung am Tuxer Hauptkamm umfasst das Schutzgebiet jetzt 422 km². Sowohl die beiden berührten Gemeinden, Finkenberg und Tux, als auch alle AnrainerInnen wurden in den Prozess eingebunden. Da mit dem Tuxer Hauptkamm ein neuer Gebirgsstock hinzugekommen ist, bekam das Ruhegebiet folgerichtig auch einen neuen Namen und heißt jetzt „Ruhegebiet Zillertaler und Tuxer Hauptkamm“. Zahlreiche Wander-, Höhen- und Themenwege wie etwa der Berliner Höhenweg als alpintouristisches Highlight verlaufen im neuen Ruhegebietsanteil, der sich durch zahlreiche naturkundefachliche Besonderheiten und seine Ursprünglichkeit auszeichnet. Die faszinierende Hochgebirgslandschaft und die Ruhe machen den besonderen Erholungswert dieses Gebietes aus. Auf Tuxer Seite liegen mehrere Almen, die viele wertvolle Lebensräume mit seltenen und geschützten Tier- und Pflanzenarten beheimaten und die Besucher mit ihrem attraktiven Landschaftsbild begeistern. In den imposanten Karen über den Almen gibt es mehrere aktive Blockgletscher, die speziell im Hinblick auf den Klimawandel höchst interessante Forschungsobjekte sind. Oberhalb von Finkenberg erstreckt sich zwischen 1.600 und 1.900 m das Naturwaldreservat Ebenschlag, das von der forstwirtschaftlichen Nutzung ausgeschlossen ist und zahlreiche Moore aufweist. Auch geologisch und geomorphologisch hat das Gebiet zahlreiche Raritäten zu bieten. Der weiche Hochstegenmarmor verläuft quer durch den Tuxer Hauptkamm, der zahlreiche Höhlen und Karstformen aufweist und einen Großteil seines Wassers in die tief eingeschnittene Tuxbachklamm entwässert. Großer Beliebtheit erfreut sich nahe der neuen Ruhegebietsgrenzen auch der Wasserfallweg Hintertux mit dem Naturdenkmal Schraubenfälle und Spannagelhöhle, der höchsten Schauhöhle Europas.

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