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Foto: A. Kristl

Projekt Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen

Foto: A. Kristl

Seit dem 1. Mai 2000 kann das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt "Arbeitsplätze für steirische Naturparkregionen" den Naturparken in der Steiermark zeitlich befristete Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.

Möglich ist dies durch die Zusammenarbeit mit dem AMS Steiermark und dem Land Steiermark, insbesondere unserem Projektträger, der steirischen Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH (St:WUK). Durch diese Kooperation kann das Projekt eine wichtige Hilfestellung bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben in den steirischen Naturparken leisten.

Mit 1. Jänner 2019 startete dieses Projekt bereits in sein 19. Jahr und bis Ende Dezember 2019 werden voraussichtlich 25 MitarbeiterInnen an der Weiterentwicklung der steirischen Naturparkregionen mitwirken.

Mit finanzieller Unterstützung des AMS Steiermark und des Landes Steiermark.

Das Ziel

Teichalmsee im Naturpark Almenland, Foto: A. Kristl

Eine wichtige Aufgabe der Naturparkarbeit ist die gleichrangige Positionierung der vier tragenden Säulen eines Naturparks - Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung - im Sinne eines dynamischen Naturschutzgedankens.

Die neuen MitarbeiterInnen leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag dafür, dass die steirischen Naturparke als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum anzusehen sind.

Darüber hinaus soll mit diesem Projekt aber vor allem Menschen aus den Naturparkregionen die Chance zu einer neuen beruflichen Tätigkeit geboten werden. Unterstützung, Betreuung und Beratung finden die neuen MitarbeiterInnen durch das BetreuerInnen-Team, das sich aus folgenden Personen zusammensetzt: Andreas Kristl (Projektleitung), Nina Riebesmeier (Schlüsselkraft und Gender & Diversity-Beauftragte), Paul Reinthaler (Sozialpädagoge) und Gudrun Diestler (Sozialpädagogin).

Was bringt das Projekt?

Hängende Gärten in der Rosslochklamm im Naturpark Mürzer Oberland, Foto: A. Kristl

Durch das Projekt ergeben sich nicht nur für die MitarbeiterInnen, die nun einen neuen Job gefunden haben, viele Vorteile und Chancen. Auch die Naturparke in der Steiermark profitieren durch das Beschäftigungsprojekt.
Die Arbeit der MitarbeiterInnen hat eine Reihe von konkreten Auswirkungen auf die Naturparke, wie beispielsweise:

  • die Instandhaltung bzw. der Ausbau der Infrastruktur im Naturpark wird sichergestellt
  • die Pflege und Erhaltung der typischen Kulturlandschaften wird gewährleistet
  • attraktive Erholungsräume werden geschaffen
  • konkrete Projekte werden in den Naturparken umgesetzt
  • dadurch werden Arbeitsplätze in den Naturpark-Regionen einerseits gesichert und andererseits entstehen neue Arbeitsplätze
  • das touristische Angebot kann ausgebaut werden
  • die Regionalentwicklung wird gefördert
  • die regionale Wertschöpfung kann erhöht werden

MitarbeiterInnen-Treffen und Lerngänge

Foto: A. Kristl

Zum Kennen lernen der TeilnehmerInnen untereinander und zum Erfahrungsaustausch werden im Laufe des Projektjahres regelmäßige MitarbeiterInnen-Treffen veranstaltet. Jedes Treffen findet in einem anderen steirischen Naturpark statt, sodass die TeilnehmerInnen auch diese kennen lernen und Einblicke in Projekte vor Ort gewinnen können.

Außer der Möglichkeit, individuelle, fachspezifische Fortbildungen zu besuchen, gibt es auch einige Treffen, welche unter dem Titel LERN-GANG laufen:

Die MitarbeiterInnen des Projektes können im Zuge einer Seminarreihe zu verschiedenen, den Arbeitsplatz betreffenden, Themen Stellung nehmen und neue Sichtweisen kennen lernen. Es werden zum Beispiel Seminare zu den Themen Motivation, Karriereplanung, Zeitmanagement und das kreative Element des Arbeitens angeboten.

LERN-Gänge 2019

1. LERN-Gang im Naturpark Almenland

Zum Auftakt unserer diesjährigen MitarbeiterInnentreffen und Lerngangreihe ging es am 24. Mai in den Naturpark Almenland, wo wir uns zum gemeinsamen Kennenlernen in der Stoakoglerhütte trafen, in der wir mit einem phantastischen Almfrühstück verwöhnt wurden.

Danke an Gabriele Mandl, einer ehemaligen Mitarbeiterin, die ihre Tätigkeit heute im
Naturparkbüro Almenland ausübt und uns im Namen des Naturparks dazu einlud.
Die Gruppe hatte so die Möglichkeit, sich in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen.

Franz Handler, der Geschäftsführer des Verbandes der österreichischen Naturparke, informierte uns nach dem Frühstück im Rahmen eines sehr interessanten Vortrages über die österreichischen Naturparke und über das Thema: „Biodiversität in den steirischen Naturparken“. Danke auch hier an dieser Stelle!

Danach führte uns Ingrid Pistotnik, eine Natur-und Landschaftsvermittlerin in der Region, durch den restlichen Tag: Wir machten eine kleine Wanderung auf den Plankogel und der Ausblick vom Gipfelkreuz ließ den Tag so besonders weitergehen wie er begann. Wir maschierten in ständiger Kommunikation weiter zum Teichalmsee, wo wir eine sonnige Pause einlegten. Die Einkehr beim Teichalmwirt auf Kaffee und Kuchen bildete den Abschluss dieses runden Tages, der uns wieder einmal zeigte, wie wichtig und sinnvoll die Zeit bei den Treffen für alle ist – nicht zuletzt für ein vertrauensvolles und wertvolles Miteinander.

Finanzierung und Projektträger

Finanziert wird dieses Projekt durch das AMS Steiermark, durch die Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH (St:WUK), durch das Land Steiermark (Soziales) und durch Eigenmittel der beteiligten Naturparke bzw. Projektpartner.

Als Träger des Projektes fungiert seit Mai 2000 die „Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH", kurz St:WUK, die sich im Eigentum des Landes Steiermark befindet.

Die St:WUK ist mit dem „Sozialgütesiegel für soziale Integrationsunternehmen" aus-gezeichnet und bekennt sich als soziales Integrationsunternehmen zu den vier Grundwerten: Antidiskriminierung, Soziale Integration, Gender Mainstreaming und Gemeinnützigkeit.

Mit finanzieller Unterstützung des AMS Steiermark und des Landes Steiermark.

Betreuungsteam

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