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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Zwergohreule

Foto: Ewald Neffe

Die Zwergohreule (Otus scops) ist eine drosselgroße, grau oder bräunlich rindenfarbene Eule mit einer Flügelspannweite von 47 bis 54 cm. Der Rücken ist fein dunkel gemustert, die Bauchseite hell-dunkel längsgestreift. Die Federohren werden bei Beunruhigung aufgestellt.

Der nachtaktive Zugvogel, der südlich der Sahara überwintert, lebt hierzulande von April bis September in halboffenen Landschaften und Streuobstwiesen. Früher eintreffende Männchen besetzen ein Revier mit Höhlen in Bäumen. Wichtig sind extensiv genutzte Flächen mit reichem Großinsektenangebot (im Burgenland sind das v.a. Streuobstwiesen). Er jagt größere Insekten und Spinnen, auch Regenwürmer, Asseln sowie Kleinvögel, Kleinsäuger und Laubfrösche. Zwergohreulen führen monogame Saisonehen. Bei der Eiablage Mitte Mai bis Mitte Juni werden 3 bis 4 Eier gelegt. Die Brutdauer beträgt 20 bis 31 Tage; im Alter von 33 Tagen sind die Jungtiere voll flugfähig.

Das größte nationale Brutvorkommen der in Österreich extrem seltenen Zwergohreule findet sich übrigens im Naturpark Rosalia-Kogelberg. Die Tiere werden hier regelmäßig gezählt und Nistkästen im Naturpark angebracht, um sie in ihrer Ausbreitung zu unterstützen.

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