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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Weißstorch

Foto: Andreas Kristl

Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist ein Weitstreckenzieher, der in Afrika südlich der Sahara überwintert. Er ist standortreu und kehrt im März/April in sein vorjähriges Nest zurück. Im August/September zieht er wieder nach Afrika. Der Weißstorch sucht die traditionelle Kulturlandschaft, vor allem offene Wiesenflächen, die ihm als Nahrungsrevier dienen, denn hier ist das Vorkommen der Nährtiere, wie Frösche, Heuschrecken und Kleinsäuger reichhaltig. Weißstörche sind bis zu einem Meter große, schwarz-weiß gefiederte Schreitvögel. Männchen und Weibchen sind kaum zu unterscheiden; die Jungtiere erkennt man an den dunkler gefärbten Schnäbeln.

Die Paarung, die bis zu achtmal am Tag wiederholt werden kann, erfolgt am Nest und ist, da von heftigem Klappern begleitet, ein auffälliges Schauspiel. Ende April ist das Gelege mit 2 bis 5 Eiern meist komplett. Die Brutdauer beträgt etwa 32 Tage. Beim Brüten lösen sich die Partner ab. Bis zum Alter von 3 bis 4 Wochen wird die Nahrung abwechselnd von je einem Altvogel herbeigeschafft, während der andere am Horst bleibt. Ungefähr 65 Tage nach dem Schlüpfen fliegen die Jungen schließlich aus.

Infolge der Intensivierungen in der Landwirtschaft hat sich der Weißstorchbestand erheblich verringert. Seit einigen Jahren ist der Bestand durch spezielle Maßnahmen jedoch wieder stark angestiegen. Beispielsweise gelang es im Naturpark In der Weinidylle durch das mit dem Naturschutzpreis 2012 ausgezeichnete Projekt „Weißstorchbelebung im Naturpark in der Weinidylle“ (2010 bis 2014) den Weißstorchbestand von 9 Brutpaaren und 28 Jungstörchen (2011) innerhalb kurzer Zeit auf 17 Brutpaare und 38 Jungstörche (2013) zu erhöhen.

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