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Feuchtwiesen und Moore, Foto: H. Marek

Lebensräume im Gebirge, Foto: H. Marek

Magerwiesen, Trockenrasen, Foto: F. Kovacs

Wald / Waldrand und -lichtungen

Die grüne Lunge

Foto: Ewald Neffe

Ein naturnaher Wald ist durch große Strukturvielfalt gekennzeichnet. Neben dichteren Bereichen und Lichtungen mit aufkommendem Jungwuchs findet sich eine je nach Standort und Höhenlage charakteristische Mischung an Baumarten. In morschen Ästen und Totholzbäumen leben unzählige Insekten und in den Höhlen wohnen Eulen, Spechte und Fledermäuse, die in der Nacht auf Jagd gehen.

Je nach Dichte der Kronen, die unterschiedlich viel Licht zum Boden durchlassen, herrscht mehr oder weniger artenreicher Unterwuchs vor. Nach feuchten und warmen Perioden treiben die vielen Pilzarten ihre Fruchtkörper aus dem Boden und morschem Holz aus, welche als wichtige Nahrung für viele Tiere dienen und auch dem Menschen so manche Gaumenfreuden bescheren.

Viele Wälder sind durch den Einfluss des Menschen heute als Forste auf wenige Arten reduziert, weisen kaum Unterwuchs auf und haben eine rein ökonomische Funktion. Gerade in diesen Bereichen spielen Waldlichtungen und Waldränder eine wichtige Rolle, weil dort einige Weichhölzer und Straucharten sowie Hochstauden vorkommen, die vom besseren Lichteinfall profitieren.

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