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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Türkenbundlilie

Foto: Ewald Neffe

Der Türkenbund (Lilium martagon) ist eine mehrjährige, krautige Zwiebelpflanze, die Wuchshöhen zwischen 30 und 150 cm erreicht. Zwischen Juni und August erscheint ein Blütenstand mit bis zu 16 duftenden, nickenden Blüten, die eine typische Turbanform haben. Die Blüten sind meist fleischrosa, manchmal auch trübviolett bis hell braunrot und haben meist eine dunkle Punktierung. Die Blätter stehen in 4 bis 8 Scheinquirlen aus 8 bis 14 Blättern, die von unten nach oben kleiner werden, sonst sind diese wechselständig angeordnet. Die lanzettlichen Laubblätter werden etwa 15 cm lang und 5 cm breit. Sie sind glattrandig und kahl.

Die Türkenbundlilie besiedelt bewaldete Höhenlagen, insbesondere lichte Buchen- und Mischwälder, wie auch Gebirgswiesen und Hochstaudenfluren. Sie zählt zu den bekanntesten heimischen Arten der Liliengewächse und gedeiht in halbschattiger, kühler Lage. Die Pflanze verströmt besonders abends und auch nachts einen schweren, süßen Duft, der vor allem langrüsselige Schmetterlinge anlockt.

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