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Schmalblättrige Wollgras, Foto: Naturpark Riedingtal

Hirschbirne, Foto: Ewald Neffe

Schachblume, Foto: F. Kovacs

Echte Johanniskraut, Foto: Ewald Neffe

Rostblättrige Alpenrose, Foto: R. Zideck

Hirschzungenfarn, Foto: H. Marek

Spinnweb-Hauswurz, Foto: H. Marek

Herbstzeitlose, Foto: E. Neffe

Sumpfporst

Foto: Herfried Marek

Der Sumpfporst (Rhododendron tomentosum) ist ein mehrjähriger Strauch, dessen Zweige rostbraun und filzig behaart sind. Die Blätter sind immergrün und lanzettförmig, am Rand eingerollt und auf der Unterseite rotbraun. Er kann eine Höhe von 50 bis 150 cm erreichen. Die Blüten sind weiß und in Dolden am Ende der Zweige angeordnet. Die Blütezeit ist zwischen Mai und Juni. Aufgrund ätherischer Öle verbreitet der Strauch einen balsamterpentinartigen Geruch.

Die Pflanze kommt auf sauren, sumpfigen Magerböden vor, besonders in Hoch- und Übergangsmooren. Von der Bronzezeit bis in die frühe Neuzeit wurde er wegen seiner berauschenden Wirkung als Brauzusatz verwendet. Der Sumpfporst ist ein eiszeitliches Relikt und steht in vielen Ländern auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten.

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