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Blauflügel-Prachtlibelle, Foto: Andreas Kristl

Foto: Franz Kovacs

Honigbiene, Foto: Ewald Neffe

Wildschwein, Foto: Ewald Neffe

Moorfrosch, Foto. Herfried Marek

Blaue Holzbiene, Foto: Herfried Marek

Fischotter, Foto: Ewald Neffe

Alpenbockkäfer, Foto: Herfried Marek

Segelfalter

Foto: Archiv Naturpark Kaunergrat / O. Lindsberger

Segelfalter (Iphiclides podalirius) gehören zur Familie der Ritterfalter und haben eine Flügelspannweite von 50 bis 70 mm. Die Flügel sind blassgelb mit einem schwarzen Streifenmuster, welches sich optisch von den Vorderflügeln auf die Hinterflügel fortsetzt. Typisch sind außerdem die blauen Randmonde mit dem blauschwarzen, rot gerandeten Augenfleck am Innenwinkel. Die Raupe der Segelfalter ist grün oder gelblich gefärbt und hat einen feinen, gelben Längsstreifen so wie rote Punkte. Sie wird bis zu 40 mm lang.

Segelfalter findet man auf Krüppelschlehen in warmen, offenen Gebieten wie Halbtrockenrasen und Trockenrasen. Dort können diese Schmetterlinge zwischen Mai und August beobachtet werden.

Die Falter sammeln sich an Bergkuppen für ihren Balzflug, das so genannte „Hilltopping“. Sie haben einen hohen Raumanspruch und benötigen daher ein dichtes Netz an Teilhabitaten mit den bevorzugten Futterpflanzen Schlehe, Zwetschge und Eingriffliger Weißdorn. Der Verlust dieser strukturreichen Lebensräume führt in Mitteleuropa fast überall zu stark rückläufigen Beständen der Art.

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