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Foto: VNÖ

Seeforelle

Foto: VNÖ

Als Seeforelle (Salmo trutta lacustris) wird eine in großen, sauerstoffreichen Seen lebende, großwüchsige Form der Forelle bezeichnet. Seeforellen werden über 80 cm groß. Ihr Körper ist langgestreckt und seitlich leicht abgeflacht. Die meist sehr hellen Flanken sind mit unregelmäßigen, schwärzlichen, gelegentlich auch braunen oder rötlichen Punkten oder Ringen gemustert.

Junge Fische besiedeln sowohl die warme Oberflächenschicht als auch die kalte Tiefenzone. Große Seeforellen halten sich im Sommer fast ausschließlich in tieferen Wasserschichten auf. Jungfische jagen kleine Flussbarsche bzw. sammeln Anflug (Insekten). Große Seeforellen ernähren sich vorwiegend von Fischen (Flussbarsche, Rotaugen, Lauben etc.). Die Laichzeit beginnt Mitte November und endet im Jänner. Seeforellen benötigen zum Ablaichen Kies, der gut mit Sauerstoff versorgt wird. Der Rogner (weiblicher Fisch) legt eine Laichgrube im Sediment an und gibt die Eier portionsweise in diese ab. Die von den Spermien des Milchners (männlicher Fisch) befruchteten Eier werden mit Kies zugedeckt und entwickeln sich dort innerhalb der nächsten 3 Monate zu fressfähigen Fischchen.

Jede Seeforelle kann durch ihre Zeichnung (Anordnung der Punkte) eindeutig identifiziert werden; beim Laichfischfang werden sie vermessen und fotografiert.

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